Was kommt am 23.09.2019 im TV-Programm?

Folgesendung
Info
23:30
45min
Streitfall Sterbehilfe - Wer bestimmt über mein Ende?
Dokumentation, Deutschland 2019

Hilfe zum Suizid - das wünschen sich einige Schwerstkranke, die ihr Leid nicht mehr ertragen können. Doch seit 2015 - nach langwierigen Diskussionen - ein neues Gesetz verabschiedet wurde, ist ''geschäftsmäßige'' Förderung der Selbsttötung strafbar. Bis zu drei Jahre Haft drohen. Welche Folgen hat das Gesetz für unheilbar Kranke, aber auch für Ärzte, die verunsichert sind, wie weit sie in der Begleitung ihrer Patienten gehen dürfen? Um den § 217 wird heftig gestritten: Ein erfolgreiches Gesetz, sagen die einen, denn Sterbehilfevereine mussten ihre Tätigkeit in Deutschland einstellen. Ein unnötiges, schlecht gemachtes Gesetz, sagen die anderen, denn es untergrabe das vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis in einer hoch sensiblen Situation. Einige Ärzte befürchten, dass aus Angst vor möglichen Schwierigkeiten Patienten bei schwerstem Leid nicht mehr die Betäubungsmittel auf Vorrat erhalten, die sie brauchen. Denn die könne man auch zum Suizid verwenden. Die Befürworter des neu geschaffenen Paragrafen kämpfen dafür, die palliativmedizinische Versorgung weiter auszubauen. Sie sehen in der Forderung nach Selbstbestimmung am Lebensende eine Gefahr. Kranke und alte Menschen könnten sich unter Druck gesetzt fühlen, ''freiwillig'' aus dem Leben zu scheiden, um niemandem zur Last zu fallen. Als im März 2017 das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in letzter Instanz entschied, dass der Staat Patienten in allergrößter Not ein Mittel zur Selbsttötung nicht verweigern dürfe, verhärteten sich erneut die Fronten. Entsetzen auf der einen, Hoffnung auf der anderen Seite. Über 120 Schwerstkranke beantragten beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn das Betäubungsmittel Natrium-Pentobarbital. Von den Betroffenen forderte das BfArM unterschiedlichste Gutachten. Das Bundesgesundheitsministerium aber verhinderte die Herausgabe des Mittels. Es könne ''nicht Aufgabe des Staates sein, Selbsttötungshandlungen... aktiv zu unterstützen.'' Der Film begleitet über ein Jahr lang zwei Schwerstkranke, die sich für den Fall des Falles einen ''Notausgang'' wünschen. Eine Witwe schildert eindrücklich, wie ihr unheilbar an ALS erkrankter Mann, dessen Antrag auf Natrium-Pentobarbital ''keine Aussicht auf Erfolg'' hatte, sich für das Sterbefasten entschied - als letzten Ausweg. Zu Wort kommen Palliativmediziner, die sich für und gegen die Hilfe zum Suizid aussprechen, Ethiker und Kirchenvertreter sowie Rechtsanwälte, die für Patientenrechte und Autonomie am Lebensende streiten. Sterbehilfevereine, Ärzte und Schwerstkranke haben beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen den Paragraphen 217 eingelegt. Die Fronten sind abgesteckt. Nun warten alle auf die Entscheidung des Gerichtes noch in diesem Jahr. Wie weit geht unser Selbstbestimmungsrecht? Gibt es ein Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Ende? Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung ein Jahr lang in der ARD Mediathek verfügbar (Stand: 5. September 2019).

Show
22:40
45min
Sträters Männerhaushalt
Comedyshow, Deutschland 2017 Moderation: Torsten Sträter Gäste: Michael Mittermaier - Sebastian Pufpaff

Zu Gast bei Torsten Sträter: Michael Mittermeier und Sebastian Pufpaff Sie wollten schon immer wissen, was einen wahren ''Heiopei'' vom Rest der Menschheit unterscheidet? Und eine berüchtigte Rocker-Gang kennen lernen, die sich freiwillig an ein striktes Tempolimit hält? Dann sollten Sie am Samstag unbedingt WDR Fernsehen einschalten, wenn Heimatforscher und Ruhrgebiets-Ethnologe Torsten Sträter zu einer neuen Ausgabe seiner Comedyshow ''Sträters Männerhaushalt'' einlädt. Auch seine Gäste, Comedian Michael Mittermeier und Kabarettist Sebastian Pufpaff, überraschen mit erstaunlichen Geschichten und skurrilen Aktionen. So erzählt Michael Mittermeier, dass er den ersten großen Bühnenauftritt noch vor seiner erfolgreichen Comedy-Karriere hatte: Im Juli 1987 sprang er bei einem U2-Konzert als Gitarrist ein. Bevor Sebastian Pufpaff die Kabarettbühnen eroberte, flimmerte er als Moderator bei einem Teleshopping-Sender über den Bildschirm und erinnert sich unter anderem an explodierende Mixer. Im hautengen Kostüm liefert der Bonner dann einen ebenso unerwarteten wie spektakulären Auftritt in Sachen ''Rhythmischer Sportgymnastik''. ''25 km/h Freiheit'' lautet das Motto der Rocker-Gang ''Die Kobras''. Torsten Sträter besuchte die verwegenen Biker in ihrer Heimatstadt Voerde. Er zeigt wieder verborgene Schönheiten des Ruhrgebiets und prämiert ''die schillerndsten Aborte der Region''. In der Rubrik ''Haushaltstipps für Männer'' demonstriert Torsten Sträter ''streifenfreies Fensterputzen'', und als kundiger Heimatforscher klärt er ''auswärtige Urlauber'' über die Charaktermerkmale der im Ruhrgebiet anzutreffenden Spezies ''Heiopeis'' auf.

Info
23:55
30min
37°: Wo ist meine Familie?
(Wo ist meine Familie?) Mit dem Suchdienst auf der Spur Dokumagazin, Deutschland 2019

Sie geben die Hoffnung nicht auf: Viele haben ihre nächsten Verwandten nicht einmal kennengelernt, manchmal weder Vater noch Mutter. Zehntausende Menschen werden in Deutschland vermisst. Längst nicht alle von ihnen sind Opfer eines Verbrechens. Viele haben selbst entschieden, ihre Familie zu verlassen. Manche haben aus Not ihr Kind aufgegeben, andere einfach den Kontakt zu den Verwandten verloren - manchmal über Kontinente hinweg. Die Suche nach den Verwandten ist geprägt von Hoffnung, Sehnsucht und Freude, von Enttäuschung und Erleichterung - und auch von Trauer. Über allem steht der starke Wunsch nach Zugehörigkeit und Verbundenheit. So auch bei Jennifer. Die 34-Jährige erfährt vor der Hochzeit auf dem Standesamt, dass sie adoptiert ist. Als sie das Aufgebot bestellen möchte und ihre Abstammungsurkunde in den Händen hält, erfährt sie die Wahrheit. Bis dahin hat sie ihre Herkunft nicht infrage gestellt, ist bei ihren Adoptiveltern glücklich aufgewachsen. Mithilfe von Susanne Benisch, Mitarbeiterin der Fachstelle für Herkunftssuche ''familie international frankfurt'', begibt sich Jennifer auf die Spuren ihrer leiblichen Eltern. Michael ist bei seiner Oma in Hamburg aufgewachsen. Seinen Vater trifft er erst als Erwachsener einige Male. Doch der zeigt kein Interesse an ihm. An seine Mutter hat er keinerlei Erinnerungen. Niemand in der Familie gibt ihm Auskunft über sie. Als Michael durch eigene Recherchen herausfindet, dass sein Vater ein ranghoher Spion bei der Staatssicherheit der DDR war und viele Jahre in Paris im Gefängnis gesessen hat, wendet er sich an Susanne Panter, die in den vergangenen 20 Jahren über 4000 Menschen gefunden hat. Noch fehlt von seiner Mutter jede Spur. Wo ist sie geblieben? Kann der Suchdienst helfen? Selbst zu suchen, ist dabei oft nervenaufreibend und überfordernd. Viele schalten deshalb professionelle Suchdienste ein. Seit Jahrzehnten helfen sie, enge Verwandte zu finden und Fakten zu klären. Sie recherchieren in Archiven und auf Ämtern und beleuchten die Hintergründe der Fälle. Die Dokumentation zeigt, wie einschneidend, bewegend und lebensverändernd es ist, den Teil von sich wiederzufinden, der lange gefehlt hat.

Serie
22:45
50min
Der Kaiser von Schexing
Traumtänzer Staffel 2: Episode 12 Comedyserie, Deutschland 2008 Regie: Franz Xaver Bogner Kamera: Harry Bruntz - Christian Meckel

Bruno, der Gemeinde-Zuchtstier, fällt wegen permanenter Lustlosigkeit aus. Deshalb soll er geschlachtet werden. Um dies zu verhindern, organisieren die tierlieben Rathaus-Damen mit Unterstützung des Bürgermeisters einen Flohmarkt. Mit dem Erlös wollen sie dem Tier das Gnadenbrot ermöglichen. Die finanzielle Sanierung des maroden ''Gockelbräu'' soll geregelt werden. Andi Kaiser erhält von seinem Vater eine Vollmacht, damit beide zusammen die Mehrheit der Brauerei erwerben können. ''Bruno'', der Gemeinde-Zuchtstier, steht unter Beschuss: Da er wegen permanenter Lustlosigkeit ausfällt, soll er geschlachtet werden. Aus Tierliebe organisieren die Rathaus-Damen mit Unterstützung des Bürgermeisters einen Flohmarkt, dessen Erlös dem Tier das Gnadenbrot ermöglichen soll. Für Rosi Specht und Andi Kaiser wird der Flohmarkt zu einer Reise in ihre Vergangenheit, da Andi aus Versehen eine Erinnerungskiste mit Rosis gesammelten Briefen mitgebracht hat. Während alle hoffen, dass genug Geld für Bruno zusammenkommt, kann der Schex-Luck nicht glauben, dass dieses Bild von einem Zuchtbullen sich überhaupt nicht mehr für Kühe interessiert. Die finanzielle Sanierung des maroden ''Gockelbräu'' soll geregelt werden. Andi Kaiser erhält von seinem Vater eine Vollmacht, damit beide zusammen die Mehrheit der Brauerei erwerben können. Gleichzeitig will Landrat Herbst persönlich wegen eines nicht genehmigten Zaunes um den Angerweiher Strafantrag gegen den Bürgermeister stellen. Der Racheakt des Landrates wird torpediert von dessen Frau Hannelore, die sich als gelernte Braumeisterin beruflich auf eigene Füße stellen möchte und eine Beteiligung am ''Gockelbräu'' anstrebt. Der Bürgermeister hat sich gut auf die gemeinsame Besprechung vorbereitet und schafft es, sowohl den Landrat als auch Kämmerer Nelz außer Gefecht zu setzen. Und für seinen Vater, den Schex-Luck, hat er auch noch eine Überraschung parat! Andreas Kaiser kehrt nach rund 15 Jahren in seinen bayerischen Heimatort Schexing zurück. Die Bürgermeisterwahlen stehen an, doch es findet sich niemand, der das Amt übernehmen will. Gemeindekämmerer Nelz und Rathausleiterin Rosi Specht sehen in Andreas den idealen Kandidaten. Unerfahren wie er ist, glauben sie leichtes Spiel mit ihm zu haben. Ein Irrtum, wie sich schon bald herausstellt. Nicht weniger stur als sein Vater, Großbauer Ludwig Kaiser, stürzt sich Andreas in die Arbeit, entwickelt ungewohnte Ideen und beginnt langsam aber sicher, den idyllischen Ort umzukrempeln. Was nicht den Beifall von allen findet.

Dieter Fischer ("Andreas Kaiser") - Dorothee Hartinger ("Rosi Specht") - Gerd Anthoff ("Hermann Nelz") - Winfried Frey ("Eugen Gänselmayr") - Barbara M. Messner ("Centa Spitzauer") - Barbara Bauer ("Traudl Meir") - Julia Eder ("Lydia Hell") - Josef Eder ("Gustav Pospischil") - Michael König ("Ludwig Kaiser") - Christian Lerch ("Simon Fellermeier")
Film
21:45
100min
Drei Farben: Rot
(Three Colors: Red) Drama, Frankreich, , Schweiz 1994 Regie: Krzysztof Kieslowski Autor: Krzysztof Piesiewicz Sound: Jean Claude Laureux Musik: Zbigniew Preisner Kamera: Piotr Sobocinski

Valentine ist jung, selbstsicher und schön. Als erfolgreiches Fotomodell lebt sie alleine in Genf. Eines Abends fährt sie mit ihrem Auto einen Hund an. Nachdem das Tier verarztet ist, bringt sie es seinem Besitzer, einem pensionierten Richter, zurück. Den verbitterten alten Mann lässt das Schicksal seines Hundes jedoch kalt. Er beschäftigt sich lieber damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt, fühlt sich jedoch auf geheimnisvolle Weise zu dem alten Zyniker hingezogen. Der wiederum beginnt unter dem belebenden Einfluss des jungen Mädchens, seinen weichen Kern unter der harten Schale herauszuschälen. Die sonderbare Beziehung zwischen dem Richter und Valentine fungiert als Fenster zur Außenwelt und macht neue Begegnungen möglich. In unmittelbarer Nachbarschaft Valentines wohnt Auguste. Er hat sein Jurastudium beendet und steckt mitten im Richterexamen. Die Wege von Auguste und Valentine kreuzen sich oft, doch die beiden lernen einander nicht kennen - bis zu dem Tag, als sie sich auf einer Fähre wieder treffen, während ein gewaltiges Unwetter aufzieht...

Irène Jacob ("Valentine Dussaut (Studentin, Fotomodell)") - Jean-Louis Trintignant ("Joseph Kern (Richter)") - Fréderique Feder ("Karin") - Jean Pierre Lorit ("Auguste Bruner (Jurastudent)") - Samuel Le Bihan ("Fotograf") - Marion Stalens ("Tierärztin") - Teco Celio ("Barmann") - Bernard Escalon ("Plattenverkäufer") - Jean Schlegel ("Nachbar") - Zbigniew Zamachowski ("Karol Karol") - Juliette Binoche ("Julie") - Julie Delpy ("Dominique") - Benoît Régent ("Olivier") - Paul Vermeulen ("Karins Freund (Architekt)") - Roland Carey ("Drogenhändler") - Elzbieta Jasinska ("Frau")
Info
23:25
80min
Draußen
(draußen) Dokumentation, Deutschland 2018 Regie: Johanna Sunder-Plassmann - Tama Tobias-Macht Kamera: Sophie Maintigneux

In den Augen der Gesellschaft sind sie Verlierer, Versager, Gescheiterte am eigenen Leben. Sie stinken, sind schmutzig, drogensüchtig oder betrunken: sozialer Müll, den die Gesellschaft am liebsten wegwirft. Obdachlose sind überall und doch will sie niemand sehen. Sie leben draußen: unter den Brücken, auf den Straßen. Auch in Köln. Die Filmemacherinnen Tama Tobias-Macht und Johanna Sunder-Plassmann wollen aufräumen mit den Vorurteilen vom schmuddeligen Bettler mit Läusen und Flöhen. Sie zeigen ein anderes Bild der Obdachlosen, porträtieren Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio, die alle wahre Überlebenskünstler sind. Was sie erlebt und überlebt haben, was sie vom Leben wissen und wie erfindungsreich sie sich organisieren, macht ihnen so leicht niemand nach. Man wäscht sich im See, gekocht wird in alten Töpfen über dem Feuer und Zucker lagert man im Hundekotbeutel. Ihr persönliches Hab und Gut passt in einen Koffer oder Einkaufswagen, manchmal reicht auch die Vesperbox - CDs oder Gürtelschnallen, ein gemaltes Pferd auf Pappkarton und nicht zuletzt eine Sammlung aus Ü-Ei-Figuren. Sie besitzen nicht viel, doch das Wenige, das sie immer bei sich tragen, steckt voller Erinnerungen, ist geradezu aufgeladen mit Emotionen. Genau hier setzen die beiden Filmemacherinnen an. Sie gehen aus von eben jenen Herzensgegenständen, die die vier immer bei sich tragen: Fragmente und Bruchstücke gebrochener Biografien. Für eine Nacht werden diese Gegenstände in Szene gesetzt, werden zu individuellen Kompositionen und nicht zuletzt zur Bühnenkulisse ihrer Seelenwelt.

Film
21:45
90min
Tatort: Die letzte Wiesn
Staffel 1: Episode 956 Krimi, Deutschland 2015 Regie: Marvin Kren Autor: Stefan Holtz - Florian Iwersen Musik: Johannes Brandt Kamera: Moritz Schultheiss

Es ist Oktober. Franz Leitmayr verlässt die Stadt. Wie jedes Jahr. Denn es ist Wiesn. Und die erträgt er nicht. Seine Wohnung hat er an zwei Schwedinnen untervermietet. Batic hingegen packt die alten Geschenke seiner kroatischen Tanten aus. Denn die Tanten kommen zum Oktoberfest zu Besuch. Kaum in Italien angekommen, ruft Batic Leitmayr zurück. Auf der Geldbörse eines Wiesnbesuchers, der am Morgen tot aufgefunden wurde, waren ausgerechnet seine Fingerabdrücke. Leitmayr hatte dem Italiener auf dem Weg zum Bahnhof noch das Portemonnaie in die Tasche zurückgeschoben. Er schien komplett betrunken zu sein. Doch laut Obduktionsbericht hatte er nur 0,7 Promille. Offenbar war also nicht das Wiesnbier für den desolaten Zustand des Italieners verantwortlich. Das Toxscreening zeigt: in seinem Blut war GHB, Liquid Ecstasy. Und er war nicht der einzige Fall. Im Amperbräuzelt häufen sich die GHB-Fälle rapide. Und in Verbindung mit Alkohol kann GHB tödlich sein. Dennoch soll das Zelt nicht geschlossen werden. Batic und Leitmayr stehen mit ihrem Team einer Masse an über 10.000 feierwütigen Zeltbesuchern und gestressten Amperbräu-Angestellten gegenüber. Hier könnte jeder den Gästen GHB ins Bier schütten, ohne dass es auffällt. Die Lage ist völlig unübersichtlich. Auffällig ist nur, dass alle Vergiftungsopfer junge Männer sind. Die Leiterin der Operativen Fallanalyse Christine Lerch sieht darin ein System. Sie glaubt an einen Einzeltäter, der stellvertretende Aggressionsdelikte verübt. Verdächtig ist aber auch Restaurantleiter Korbinian Riedl, der nach dem Tod des alten Wiesnwirtes Moosrieder mit dessen Ehefrau als seiner Nachfolgerin zurechtkommen muss. Die Moosriederin beschäftigt Leute über 50 nicht mehr und nach Riedls Ansicht bricht sie mit der guten alten Tradition. Ein Fall aus einer Welt, in der viel verdient und viel getrunken wird, eine Welt, in der die einen arbeiten und die anderen feiern, die einen dazu gehören und die anderen nicht. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.

Udo Wachtveitl ("Franz Leitmayr") - Miroslav Nemec ("Ivo Batic") - Ferdinand Hofer ("Kalli Hammermann") - Lisa Wagner ("Christine Lerch") - Gerhard Liebmann ("Radtke") - Robert Joseph Bartl ("Dr. Matthias Steinbrecher") - Jürgen Tonkel ("Karl Maurer") - Mavie Hörbiger ("Ina Sattler") - Leo Bilicky ("Marlon Sattler") - Julius Feldmeier ("Arthur Gränsel")
Serie
22:55
30min
Die Nanny
(The Nanny) Der Charmebolzen Staffel 3: Episode 25 Comedyserie, USA 1996 Regie: Dorothy Lyman Autor: Rick Shaw Musik: Timothy Thompson Kamera: James Jansen

Brighton hat große Probleme im Französischunterricht. Um seine Defizite aufzuarbeiten, soll die Nanny einen Nachhilfelehrer engagieren. Fran widmet sich dieser Aufgabe mit Freude und stellt den ersten gut aussehenden Franzosen ein, der sich im Hause von Maxwell vorstellt. Philippe macht dem Ruf seiner Nation alle Ehre, denn er beginnt sofort damit, der Nanny stürmisch den Hof zu machen. Als ihr der liebenswerte Franzose auch noch einen Heiratsantrag macht, schwebt Fran im siebten Himmel und nimmt seinen Antrag an. Hinter ihrem Rücken macht sich Philippe jedoch auch an C.C. heran und verspricht ihr ebenfalls das Blaue vom Himmel herab. Der Butler Niles erfährt vom doppelten Spiel des Nachhilfelehrers, der es nur auf eine Green Card, eine Arbeitserlaubnis in den USA, abgesehen hat, und informiert die Nanny über den wahren Charakter ihres Bräutigams. Eines Tages steht Fran Fine als Kosmetikvertreterin vor der Tür des versnobbten Broadwayproduzenten Maxwell Sheffield. Zufällig sucht der Witwer gerade ein Kindermädchen für seine Kinder Maggie, Brighton und Gracie. Unerwartet für alle Beteiligten übernimmt sie den Job. Da die resolute Fran ihr Herz auf der Zunge trägt, ändert sich nun einiges im Hause Sheffield.

Fran Drescher ("Fran Fine") - Charles Shaughnessy ("Maxwell Sheffield") - Daniel Davis ("Butler Niles") - Lauren Lane ("C.C. Babcock") - Nicholle Tom ("Margaret 'Maggie' Sheffield") - Benjamin Salisbury ("Brighton Sheffield") - Madeline Zima ("Grace Sheffield")