Was kommt am 03.02.2020 im TV-Programm?

Folgesendung
Film
20:15
90min
Tage des letzten Schnees
Drama, Deutschland 2020 Regie: Lars-Gunnar Lotz Autor: Nils Morten Osburg Musik: Daniel Benjamin Kamera: Jan Prahl

Lars und Kirsten Eckert führen ein glückliches Familienleben in Hamburg. Bis zu dem Tag, als Lars seine Tochter Anna vom Eishockey-Training abholt und es zu einem schrecklichen Unfall kommt. Die elfjährige Anna stirbt noch am Unfallort. Während Lars aussagt, von einer Art Blitz abgelenkt worden zu sein, bezweifeln seine Frau Kirsten und die Polizei ein Fremdverschulden. Kommissar Johannes Fischer kennt die Eckerts über seine mittlerweile an Krebs verstorbene Frau. Er besteht darauf, die Ermittlungen zum Unfallhergang zu übernehmen. Einen Tag nach dem Autounfall wird Fischer zu einem Tatort gerufen. Eine junge Frau wurde erschossen auf einer Parkbank gefunden. Fischers Kollege Wegener kann die Identität der Toten schnell klären: Bei der Frau handelt es sich um die Deutsch-Rumänin Lisa Marin. Während ihre Mutter verwitwet nach Rumänien zurückkehrte, blieb die damals 16-jährige Lisa allein zurück. Zwei Monate vor ihrem Tod hatte Lisa den Hamburger Banker Markus Sellin kennengelernt. Was zwischen Markus und Lisa mit einem unverfänglichen Kennenlernen begann, entspann sich in den darauffolgenden Wochen zu einer Affäre. Markus kaufte Lisa eine Wohnung und überlegte ernsthaft, seine depressive Frau zu verlassen und mit Lisa ein neues Leben zu beginnen. Die Ermittlung führt Fischer in ein fatales Beziehungsgeflecht, das Menschen, die ursprünglich nichts verband, schicksalhaft zusammengeführt hat. Nach dem gleichnamigen Roman von Jan Costin Wagner.

Henry Hübchen ("Johannes Fischer") - Bjarne Mädel ("Markus Sellin") - Barnaby Metschurat ("Lars Eckert") - Victoria Meyer ("Kirsten Eckert") - Victoria Mayer ("Kirsten Eckert") - Victoria Trauttmansdorff ("Konstanze Satorius") - Christina Große ("Tanja Sellin") - Mercedes Müller ("Lisa Marin") - Jannik Schümann ("Kommissar Lutz Wegener") - Alexander Finkenwirth ("Jakob Falk") - Victoria Trauttmannsdorff ("Konstanze Satorius")
Info
21:45
45min
Wilde Wasser, steile Gipfel - Das steirische Ennstal
(Wild Waters, Steep Peaks - The Enns Valley in Styria) Naturdoku, Österreich 2017

Ein reißender Fluss, bunte Streuwiesen oder ein atemberaubender Blick vom 2700 Meter hoch gelegenen Dachstein - das Ennstal ist sehr facettenreich. Doch die Landschaft war lang gefährdet durch Flussbegradigungen im 19. und 20. Jahrhundert. Ein EU-Projekt schuf wieder naturnahe Auen- und Flusslandschaften sowie neue Lebensräume. Der Film erzählt die Geschichte des Tals und zeigt das Leben seiner Bewohner. Ursprünglich schlängelte sich die Enns kurvenreich durch ein lang gezogenes Tal. Dann wurde immer mehr Anbaufläche gewonnen, wurden Nebenarme gekappt, Moore trockengelegt. Flora und Fauna verarmten. Immer öfter gab es verheerende Hochwasser. 1995 startete das EU-Projekt ''Life''. Naturnahe Flusslebensräume und Auwälder entstanden, aber auch ausgedehnte Moorlandschaften. Die für diese Landschaft typischen Torfmoose wurden angebaut, bald siedelten sich seltene Vogelarten wie der Wachtelkönig, der Wanderfalke oder der Eisvogel wieder an. Aber auch der Braunbär kehrte zurück. Heute ist die einmalige Flusslandschaft das ganze Jahr über ein Gebiet für sanften, naturnahen Tourismus: Im Mai und Juni locken ganze Wiesen voller blauer Schwertlilien Wanderer und Naturbegeisterte an, aber vor allem die Ski-Gebiete im Ennstal sind ein Publikumsmagnet. Darüber hinaus ist das Ennstal seit Jahrhunderten durch Handel und Verkehr geprägt. Das Eisen vom Erzberg oder Lebensmittel wurden auf der Eisenstraße und auf der Enns befördert. Waren es früher Fuhrwerke, Flöße und Enns-Schiffe, übernahmen später Bahn und Lkw den Transport der Güter.

Film
20:15
100min
Glaubensfrage
(Doubt) Drama, Frankreich, USA 2008 Autor: John Patrick Shanley Musik: Howard Shore Kamera: Roger A. Deakins

Bronx, 1964: Die katholische Schule St. Nicolas wird von Schwester Aloysius Beauvier mit strenger Hand geführt. Unsittlichkeit und Nachlässigkeit der von ihr geforderten Härte lässt sie nicht durchgehen. Darunter leiden auch die gutgläubige und liebenswürdige Schwester James und der charismatische Vater Flynn, der versucht, die Schule durch Basketballunterricht und liebevollen Umgang mit den Schülern zu modernisieren. Als Schwester James eines Tages bemerkt, dass Vater Flynn den ersten schwarzen Schüler von St. Nicolas, Donald Miller bevorzugt behandelt und offenbar eine Beziehung zu dem Jungen aufgebaut hat, die durchaus als kompromittierend zu verstehen sein kann, erzählt sie es in ihrer Unsicherheit Schwester Aloysius. Diese sieht trotz Mangel an Beweisen in den Vorkommnissen einen klaren Kindesmissbrauch und beginnt einen erbitterten Kampf um Glaubensfragen und Sittlichkeit gegen den Priester. Vor allem Schwester James leidet unter ihrem schlechten Gewissen, kann aber dem Geistlichen seine Unschuld doch nicht gänzlich glauben. Was sich einschleicht, ist der Zweifel.Die Situierung des Films in den 60er Jahren findet Anklang an das Zweite Vatikanische Konzil, das ab 1962 massive Erneuerungen in den Leitlinien der katholischen Kirche durchführte. John Patrick Shanley inszeniert die Rolle des Vaters Flynn als Repräsentanten dieses neuen Gedankenguts.

Meryl Streep ("Schwester Aloysius Beauvier") - Philip Seymour Hoffman ("Pater Brendan Flynn") - Amy Adams ("Schwester James") - Audrie J Neenan ("soeur Raymond") - Viola Davis ("Mrs. Miller") - Alice Drummond ("Schwester Veronica") - Audrie Neenan ("Schwester Raymond") - Susan Blommaert ("Mrs. Carson") - Carrie Preston ("Christine Hurley") - Joseph Foster ("Donald Miller") - John Costelloe ("Warren Hurley") - Lloyd Clay Brown ("Jimmy Hurley") - Briget Megan Clark ("Noreen Horan") - Sabrina Costa - Thomas A. Varrone - Samantha Buczek - Gabriella Renne DiMaria - Ariana Silvestro - Thomas J. Kennedy - Matthew Marvin - Alannah Iacovano - Frank Dolce - Frank Shanley ("Kevin") - Paulie Litt - Michele Ciago - Robert Ridgell ("Organist") - Philip Post - Sarah Giovanniello ("Choir Singer") - Brandy Panfili - Katie Shelnitz ("Choir Singer") - Margery Beddow - Aaron O'Neill ("Choir Singer") - Michael Puzzo - Thomas J. Meehan ("Choir Singer") - Jack O'Connell - Abigail L. Dyer ("Choir Singer") - Marylouise Burke - Samantha Chadbourne ("Choir Singer") - Christina Angelina Celone ("Choir Singer") - Valda Setterfield - Tom Toner - Melissa Viezel ("Choir Singer") - Emily Swimmer ("Choir Singer") - Helen Stenborg - Coby D. Moran - Molly Chiffer - Lydia Jordan - Suzanne Hevner - Anna Lonczak - Katelyn Snell ("Choir Singer") - Bridget Megan Clark - Mike Roukis ("William London") - Haklar Dezso ("Zither Player") - Alice D
Spielfilm
21:55
90min
Schreie und Flüstern
(Cries and Whispers) Drama, Schweden 1972 Musik: Frédéric Chopin - Johann Sebastian Bach Kamera: Sven Nykvist

Karin, Maria und Agnès verbringen einige Zeit in ihrem Elternhaus, einem Anwesen auf dem Land, wo auch das Dienstmädchen Anna lebt. Agnès bleibt die meiste Zeit im Bett, denn sie ist schwer krank und wird bald sterben. Der Krebs in ihrem Unterleib macht sie von Tag zu Tag schwächer. An ihrem Totenlager wachen abwechselnd ihre beiden Schwestern und Anna, die ihr in ihren letzten Tagen zur Seite stehen. Doch Frieden kann die totkranke junge Frau nicht gänzlich finden. Denn zwischen Leid und Agonie kommen unbequeme Wahrheiten und Schatten aus der Vergangenheit auf. In verschiedenen Sequenzen wird von Eifersucht, heimlichen Liebschaften und Lügen erzählt: Agnès war stets von Eifersucht zerfressen, wenn sie das Verhältnis zwischen ihrer Schwester Maria und der Mutter sah. Karin führt eine lieblose Ehe, lebt in ständiger Angst, leidet unter Selbsthass und verstümmelte sich selbst. Die verheiratete Maria hatte ein Verhältnis mit dem Familienarzt David und Anna leidet noch immer unter dem Tod ihrer kleinen Tochter.Langsam kommt das kühle Verhältnis zwischen den Schwestern zum Vorschein. Dabei bewegt sich das Geschehen auf einem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Vertrauen und Missgunst.Für den Regisseur, der erst 1963 begann, Farbfilme zu drehen, spielt die Farbe Rot eine besondere Rolle. Sie symbolisiert in dem Drama neben Tod, Leiden und Blut vor allem die Seele.

Harriet Andersson ("Agnes") - Kari Sylwan ("Anna") - Ingrid Thulin ("Karin") - Liv Ullmann ("Maria / Marias Mutter") - Erland Josephson ("David, Arzt") - Anders Ek ("Isak, Pfarrer") - Inga Gill ("Erzählerin") - Henning Moritzen ("Joakim, Marias Mann") - Georg Årlin ("Fredrik, Karins Mann") - Ingrid Bergman ("Zuschauerin") - Lena Bergman - Lars Owe Carlberg - Börje Lundh - Linn Ullmann - Ingmar Bergman