Was kommt am 18.07.2020 im TV-Programm?

Folgesendung
Serie
18:05
55min
SOKO Wien
SOKO Wien
Sender: ZDF
Pratermelodie Staffel 11: Episode 11 Krimiserie, Deutschland, Österreich 2017 Regie: Olaf Kreinsen Autor: Sascha Bigler Musik: Lothar Scherpe Kamera: Kai Longolius

Der Lokalbesitzer und Alleinunterhalter Joe Schachner wird in der Nacht von zwei Gestalten im Prater überfallen und verletzt. Zwei Tage später wird dort eine weibliche Leiche entdeckt. Es handelt sich um Monika Lunzner. Sie war Stammgast in Joes Lokal und eine seiner glühendsten Verehrerinnen. Offenbar wurde sie erstochen. Helmuth stellt Nachforschungen im Prater an und trifft dabei auf Luzi, seine Jugendliebe von der Kartbahn. Carl wird dem wegen seiner Verletzungen gehandicapten Joe als Begleitmusiker zur Seite gestellt. So kann er ein Auge auf die Gäste haben und gleichzeitig vor Ort observieren, ob sich jemand verdächtig verhält. Derweil steht fest, dass Monika intensiven Telefonkontakt zu den Schachners hatte. Sie himmelte Joe an, obwohl er mit seiner Frau Miri glücklich war. In der Wohnung des Opfers, dem Tatort, findet Wohlfahrt einen Stick, auf dem belastende Berichte über Miris Vergangenheit sind. Was hatte Monika Lunzner damit vor? Eine weitere SOKO nimmt die Arbeit auf - diesmal in Wien. Hier arbeiten ehemalige Antiterror-Einsatzkräfte für eine Spezialeinheit der Wiener Wasserschutzpolizei. Ihre Aufgabe ist es, die längste Wasserstrasse Europas zu überwachen und mit ihren schnellen Booten auf Verbrecherjagd zu gehen.

Stefan Jürgens ("Carl Ribarski") - Gregor Seberg ("Helmuth Nowak") - Lilian Klebow ("Penny Lanz") - Dietrich Siegl ("Oberst Otto Dirnberger") - Maria Happel ("Dr. Franziska Beck") - Helmut Bohatsch ("Franz Wohlfahrt") - Martin Böttcher ("Joe") - Petra Kleinert ("Miri Schachner") - Susanne Michel ("Luzi Wotrubal") - Michaela Adelberger ("Monika Lunzner")
Film
17:30
90min
Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes
Pfarrer Braun: Ein Zeichen Gottes
Sender: 3sat
Staffel 5: Episode 1 Krimireihe, Deutschland 2007 Regie: Wolfgang F. Henschel Autor: Arndt Stüwe Musik: Martin Böttcher Kamera: Thomas Meyer

Höchststrafe für Pfarrer Braun: Der waschechte Bayer wird nach Franken versetzt und muss dort den Mord an einem Reporter aufklären. Und was hat es mit dem blutweinenden Jesus-Bild auf sich? Das wundersame Gemälde hängt an einer Felswand und lockt Pilger, Gläubige und Esoteriker aus aller Welt in das verschlafene Örtchen Kursdorf. Die Kirche aber bleibt gähnend leer. Braun will diesem Wunder auf den Grund gehen und entdeckt besagten Journalisten - tot. Der ebenso bekannte wie ungeliebte Lokalreporter starb gewiss keines natürlichen Todes. Aber woher stammen die Stigmata an seinen Händen und Füßen? Verdächtig sind der windige Devotionalienhändler Treulieb, der Jesu'' Tränen in kleine Fläschchen abfüllt, und der umtriebige Tourismusmanager Bernhardt ''Bernie'' Kammler, welcher das Wunder vermarkten will. Aber auch der allzu fromme Laienprediger namens Ruprecht Krahl ist Braun nicht ganz geheuer. Zu allem Überfluss erscheint Bischof Hemmelrath, ein Experte für übersinnliche Erscheinungen, der sich durch die offizielle Bestätigung des Wunders von Kursdorf endlich seine Berufung in den Vatikan erhofft. Doch die Chancen stehen schlecht. Denn mithilfe von Kommissar Geiger, der im Schlepptau seiner esoterischen Mutter angereist ist, entdeckt Braun bald eine höchst profane Ursache für das Wunder. Am Ende klärt der Pfarrer den Mordfall auf, aber ein Rätsel bleibt ungelöst: Das plötzliche Verschwinden des ominösen Jesus-Bildes ist offenbar ein echtes Wunder. Pfarrer Braun ist der Herzstück seiner Gemeinde und eine wahre Schnüffelnase. Der Hobbydetektiv kann und möchte sich nicht aus den Mordfällen in der Region heraushalten und stellt auf eigene Faust Ermittlungen an. Der vorsitzende Bischof ist von Brauns Hobby nicht so begeistert, deswegen wird er ständig strafversetzt. Abhalten kann dies den Pfarrer jedoch nicht.

Ottfried Fischer ("Pfarrer Braun") - Hansi Jochmann ("Margot Roßhauptner") - Antonio Wannek ("Armin") - Hans-Michael Rehberg ("Bischof Hemmelrath") - Gilbert von Sohlern ("Priester Mühlich") - Peter Heinrich Brix ("Kommissar Geiger") - Jürgen Tarrach ("Ruprecht Krahl") - Jessica Kosmalla ("Elisa Krahl") - Laura Maire ("Maria Krahl") - Matthias Matz ("Conrad Haffner")
Info-Sendung
17:30
50min
Arte Reportage
Arte Reportage
Sender: arte
Pakistan: Die ''Gespenster'' von Karatschi / Nigeria: Covid-19 und der Fluch des schwarzen Goldes Reportagereihe, Deutschland, Frankreich 2019

Nigeria: Covid-19 und der Fluch des schwarzen Goldes Pakistan: Die ''Gespenster'' von Karatschi (1): Pakistan: Die ''Gespenster'' von Karatschi In der größten Psychiatrie Asiens leben 1.700 Patientinnen - in Karatschi nennen sie die Frauen ''Gespenster''. Das Bilquis Edhi House im Norden von Karatschi in Pakistan ist mit 1.700 Frauen auf 250 mal 120 Meter Grundfläche das größte psychiatrische Krankenhaus für Frauen in ganz Asien. Dort ist es niemals still: Tag und Nacht hört man die Klagen der Frauen auf den geschlossenen Stationen. Doch nicht alle Frauen, die hier behandelt werden, sind psychisch krank. Viele wurden Opfer der Gewalt: Von ihren Männern geschlagen, misshandelt von den Schwiegereltern und in ständiger Furcht, verstoßen zu werden, leben sie mit dem Stigma, dass nur sie schuld sind am Scheitern ihrer Ehe. Aber im konservativ gesinnten Pakistan gilt eine Frau nichts ohne ihren Mann, ohne ihre Familie. Das treibt viele Frauen in die Depression. Der einzige Ort, an dem sie Zuflucht finden, ist das Bilquis Edhi House, das einzige kostenlose psychiatrische Krankenhaus des Landes, verwaltet von der NGO Edhi. Dort leben die meisten Frauen abgeschnitten von allen familiären Bindungen, für die Leute draußen sind sie weggesperrt, wie ''Gespenster'', deren Anblick einen in Angst und Schrecken versetzt. (2): Nigeria: Covid-19 und der Fluch des schwarzen Goldes Der Verfall der Rohölpreise in der Pandemie hat auch verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt im Nigerdelta. Nigeria lebt seit Jahrzehnten von der Rohölförderung im Nigerdelta, seit Shell im Jahr 1956 den ersten Förderturm in Oloibiri errichtete. Doch der Reichtum aus den Ölfeldern kommt nur einer Minderheit im Land zugute. Die Menschen und die Natur im Delta leiden an der Ölpest durch viele Lecks in den Pipelines: Pannen der Ölgesellschaften und häufig auch Leckagen nach illegalem Anzapfen der Leitungen durch Schmuggler, Milizen und kriminelle Banden. Jedes Jahr ergießen sich gut 180.000 Tonnen Rohöl in die Mangrovenwälder, das ist so viel, wie beim Schiffbruch der Exxon-Valdez 1989 in Alaska ausliefen. Die Leute im Nigerdelta erhalten zwar ein wenig Aufbauhilfe, aber im Wesentlichen ruiniert die Ölförderung ihren Lebensunterhalt durch die Vergiftung von Wasser und Erde. Der Verfall des Ölpreises in den Zeiten der Pandemie wird die Lage wohl noch verschlimmern. Denn nun fehlt das Geld im Staatshaushalt, das in den letzten Jahren immerhin ein wenig ermöglicht hatte, die Schäden für Natur und Mensch teilweise zu kurieren.

Info
18:20
50min
360° Geo-Reportage
360° Geo-Reportage
Sender: arte
(360° - Geo Reportage) Die scharfen Klingen der Auvergne Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2012 Regie: Maja Dielhenn

''Die Jungen im Alter meiner Kinder, die pfeifen auf Messer und Messermacher, die haben kein Messer in ihrer Tasche, die haben ihre iPhones und solche Dinge - das ist ein anderes Leben'', sagt Charles Couttier, eine Berühmtheit unter den Messermachern der Auvergne. Das Traditionshandwerk bewegt sich in Laguiole und Thiers ''auf Messers Schneide'', denn verlassen sind die schiefen Gassen mit ihren einst üppigen Schaufensterauslagen, viele ehemals florierende Traditionsbetriebe stehen still. Und doch kämpft eine Handvoll großer Meister in der Region um die Zukunft des Taschenmessers. Der 43-jährige Cyril Ganivet ist ein Quereinsteiger in der Branche. Noch vor Jahren war er ein hochbezahlter Manager, bis er seinen Job an den Nagel hängte, einen maroden Messerbetrieb übernahm und zu neuer Blüte führte. Längst sind die hochwertigen Messer nicht nur als Alltagsgegenstand, sondern auch unter extravaganten Sammlern und Liebhabern wieder in Mode gekommen. Messer, die manchmal in wochenlanger Arbeit handgefertigt werden, mit Klingen aus Damaszenerstahl, kunstvollen Griffen und Gravuren. Jahrelang schwelte ein Konflikt zwischen den Messermachern in Laguiole und Thiers um den Ursprung des berühmten Messers. Doch inzwischen eint beide Städte ein neuer Feind: das Billigimitat aus Asien. Und die Maîtres Couteliers, wie die Messermeister in der Auvergne genannt werden, kämpfen weiter und überzeugen mit ihrer großen Handwerkskunst und dem unverwechselbaren französischen Charme. Nach ihrer Meinung gehören auf einen gedeckten Tisch Brot, Käse, Wein und ein Taschenmesser. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.

Info
18:30
30min
Unsere Bürgermeister
Unsere Bürgermeister
Sender: tag24
Job ohne Feierabend Dokumentation, Deutschland 2020 Autor: Lavinja Jaekel - Tom Häussler - Simon Huber

Mit welchen realen Herausforderungen und politischen Befindlichkeiten haben Lokalpolitikerinnen und -politiker tagtäglich zu kämpfen? Wie viele Kompromisse muss man als Rathauschef eingehen? Packend erzählt diese Folge der NDR Reportagereihe ''Unsere Bürgermeister'' von großen Plänen und herben Rückschlägen, begleitet die Protagonisten in Momenten des Erfolgs und der Resignation. Denn auch wenn der Ruf von Politikerinnen und Politikern allgemein nicht der beste ist, sie lassen sich nicht davon abhalten, ihren Job mit Leidenschaft auszuüben: Katja Just von der Hallig Hooge, Martina Oertzen aus Seevetal und Falko Droßmann aus Hamburg-Mitte. Während diese drei schon mitten in der Kommunalpolitik stecken, ist der Däne Claus Ruhe Madsen zu Beginn der Dreharbeiten auf dem besten Wege, Oberbürgermeister von Rostock zu werden. Die Reportage ''Unsere Bürgermeister'' ist hautnah dabei und gewährt Einblicke in einen Alltag, der oft alles andere als leicht ist. Bei Bürgermeisterin Katja Just auf Hallig Hooge werden die Warften verstärkt, doch die aufwendige Baumaßnahme zieht sich immer mehr in die Länge. Baumaterialien fehlen. Und langsam wird die Zeit knapp, denn der Herbst naht und mit ihm die Stürme. Wird es rechtzeitig gelingen, die Bauarbeiten zu beenden? Auch Martina Oertzens beschauliches Seevetal kommt nicht zur Ruhe. Dort, wo Politik ganz nah am Bürger passieren soll, lauern immer wieder unerwartete Herausforderungen. Wie geht die politikerfahrene Bürgermeisterin damit um? Und wie geht es mit der gesperrten Decatur-Brücke weiter? Ist eine Sanierung endlich in Sicht? In Hamburg möchte Falko Droßmann neben der Leitung seines Bezirksamtes auch Herzensprojekte weiter vorantreiben: Verwaltungsgrenzen neu denken, das ist sein Anspruch. Die Folge: noch mehr Termine. Wie meistert er seine 80-Stunden-Woche, ohne dass das Privatleben auf der Strecke bleibt? Der Film begleitet Claus Ruhe Madsens Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl in Rostock und ist hautnah dabei, wie der Quereinsteiger im Straßenwahlkampf die Herzen der Menschen gewinnt. Doch wie sehr zerrt ein wochenlanger Wahlkampf an den Kräften? Und wie fühlt er sich an, der Moment des Triumphes, wenn die Wahl gewonnen ist?