ZDF Programm 25.10.

   
   Was läuft beim TV Sender ZDF

Was läuft 25.10. im TV-Programm von ZDF?

Das ZDF Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
05:05 Deutschland von oben
Infosendung ~5 Min
Landschaftsbilder, Deutschland 2021
Deutschlands Städte, Meere, Seen, Flüsse und Landschaften bergen manche Überraschungen, die nur aus der Luft entdeckt werden können. Rätselhafte Kornkreise, wilde Schluchten oder massive Berggipfel - aus der Vogelperspektive präsentieren sich Deutschlands Naturschönheiten noch spektakulärer. Eine hochmoderne Kameraperspektive gewährt uns in dieser Dokumentation einen überwältigenden Blick auf Deutschland, wie noch nie zuvor. Aus der Vogelperspektive kann man in beeindruckenden HD-Bildern Deutschlands Städte, Länder und Flüsse bewundern. Diese technisch erstklassige Dokumentation verspricht Qualität auf höchstem Niveau. Stadt: Deutschland ist eines der dicht besiedelsten Länder Europas. ''Deutschland von oben'' zeigt eine faszinierende Reise über unsere größten Städte, wie Berlin, Hamburg oder München. In traumhaften Bildern kann man u.a. das Lichtermeer Deutschlands sehen. Wie sieht ein normaler Einkaufssamstag oder ein Formel 1 Rennen von oben aus? Deutschlands Städte aus einer atemberaubenden Perspektive. Land: Im zweiten Teil der Serie kann man via GPS Daten die interessanten Fluglinien der Zugvögel verfolgen. In tollen Bildern wird die wunderschöne Naturvielfalt Deutschlands gezeigt. Aus Perspektiven, wie nie zuvor kann man die spannende und schwere Futtersuche des Steinadlers bestaunen. Fluss: Gewässer sind die Lebensadern Deutschlands. Ob Berlin, Stuttgart oder Hamburg, durch jede Großstadt fließt mindestens ein Fluss. ''Deutschland von oben'' nimmt uns mit auf die spannende Reise über Deutschlands Gewässer, Seen und Flüsse. Was macht z. B. die Welt der Robben so interessant? Deutschlands Gewässer aus der einzigartigen Sicht der Vögel.
16:9



Programm - Nachmittag

 



Programm - Abend

 
19:25 Die Datenfalle - ausspioniert und abgezockt
Infosendung ~50 Min
Dokumentation, Deutschland 2021
Daten sind die Währung des Internets. Sie sind bares Geld wert, für Firmen, die gezielt werben wollen, aber auch für Kriminelle. Denn im Internet werden wir immer heimlich ausspioniert. Die Doku zeigt, was passiert, wenn wir im Internet sogenannte Cookies akzeptieren und auch, ob bei Ablehnung wirklich keine Daten gesammelt werden. Und: Hacker versuchen, illegal wertvolle Daten wie Passwörter abzugreifen. Thema der Dokumentation ist auch, wie harmlose Gewinnspiele dazu führen können, dass Menschen Opfer von betrügerischen Telefonanrufen werden. Denn ob Informationen zum Einkaufs- und Zahlungsverhalten oder biometrische Gesichtsdaten: Nichts ist vor den Datensammlern sicher. Besonders lukrativ sind aber alle kriminellen Aktivitäten, vom illegalen Datenhandel bis hin zum Einbruch in die Datennetze von Unternehmen oder Privatpersonen - mit bösen Folgen für Betroffene: Identitätsdiebstahl, Betrug oder Erpressung. Gezeigt wird unter anderem der Fall einer Unternehmerin, deren Pflegeservice gut läuft. Zum Ausbau der Firma beantragt sie einen Kredit. Der wird jedoch abgelehnt wegen eines schlechten SCHUFA-Scores. Der Grund: Kriminelle hatten ihre Kontodaten gestohlen und damit im Internet eingekauft. Die Folge: ein Negativ-Eintrag für das Opfer. Gezeigt wird aber auch der Fall eines Mittelständlers, dessen Firmen-Computer von Kriminellen verschlüsselt wurden - auf einen Schlag geht nichts mehr, dem Unternehmer droht die Pleite. Die Forderung der Erpresser: 250 000 Euro, zahlbar in Bitcoins. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Fallzahlen im Bereich der Cyberkriminalität steigen seit Jahren. So wurden 2020 in Deutschland 108 000 Delikte registriert - doch die Dunkelziffer ist sehr viel höher. Allein die deutsche Wirtschaft erleidet nach Schätzungen von Branchenverbänden einen jährlichen Schaden von 220 Milliarden Euro - weltweit sind es Billionen. Der Film zeigt, wie leicht Kriminelle Zugriff auf geheime Bankdaten erlangen und wie offen diese auf illegalen Plattformen gehandelt werden - ohne Wissen der Opfer. Insider packen aus und erklären, wie sie mit gestohlenen Daten das große Geld verdienen. Daten- und Verbraucherschützer geben Tipps, wie man sich schützen kann, und fordern eine größere Schlagkraft der Ermittler gegen das wachsende Problem der Cyberkriminalität.
Untertitel16:9
20:15 Bring mich nach Hause
TV-Sendung ~90 Min
Drama, Deutschland 2021 Regie: Christiane Balthasar Autor: Britta Stöckle Musik: Johannes Kobilke Kamera: Hannes Hubach
Martina, die Mutter von Ulrike und Sandra, fällt nach einem Sturz unerwartet ins Koma. Der Zustand der Mutter verbessert sich nicht; die Hirnschäden sind irreparabel. Eine Patientenverfügung ist nicht zur Hand. Die Schwestern müssen nun für ihre Mutter entscheiden. Doch die tiefgläubige Ulrike denkt vollkommen anders als die Wissenschaftlerin Sandra. Die Religionslehrerin Ulrike stimmt jeder lebenserhaltenden Maßnahme aus tiefstem Herzen zu. Für sie ist jedes Leben lebenswert. Ihre Schwester Sandra, eine Naturwissenschaftlerin, hält diesen Zustand hingegen für eine Qual für die Mutter. In der sowieso schon schwierigen Situation belastet die Schwestern das Ringen um die richtige Lösung schwer. Nach Wochen und Monaten der Pflege in einem ausgesuchten Heim einigen sich Sandra und Ulrike darauf, die Mutter nun von den lebenserhaltenden Maschinen zu trennen und in Ruhe sterben zu lassen. Doch das Schlimmste steht ihnen jetzt noch bevor. Es gibt weitere Beteiligte, die aufgebracht ihr Gewicht in die Waagschale werfen, allen voran Ulrikes Ehemann Mathias sowie die Leitung des Pflegeheims. Sie halten das Vorhaben der Schwestern für Mord, und vor allem das Heim will dies in jedem Fall verhindern. Ärzte und Pfarrer stehen eher beratend zur Seite. Um ihre Entscheidung umsetzen zu können, ohne sich dabei strafbar zu machen, sind die Geschwister schließlich gezwungen, einen Anwalt einzuschalten. Am Ende widerspricht die Verabschiedung ihrer Mutter schmerzhaft jeglicher Vorstellung, die sich Ulrike und Sandra für sie gemacht und gewünscht hatten. Der Film ist von wahren Fällen inspiriert, die der Bundesgerichtshof in den vergangenen Jahren entscheiden musste. Die Hauptfrage der meisten dieser Prozesse war, ob bei fehlender Patientenverfügung der Abbruch von lebensverlängernden Maßnahmen als zulässig oder strafbar einzuschätzen ist. Redaktionshinweis: 3sat zeigt von Samstag, 20., bis Donnerstag, 25. November, jeweils ab 20.15 Uhr elf von zwölf für das ''FernsehfilmFestival Baden-Baden'' nominierten Fernsehfilme. Zuschauer können durchgehend vom 20. November, 20.00 Uhr, bis zum 26. November, 14.00 Uhr, ihren Lieblingsfilm im Internet unter www.3sat.de/publikumspreis wählen oder telefonisch abstimmen. In der 3sat-Mediathek sind auch die Filmbesprechungen der Jury zu sehen. Für ''Bring mich nach Hause'' lautet die Telefonnummer 0137 4141 - 09.
Untertitel16:9HDTV
21:45 Zwischen den Welten
Infosendung ~30 Min
Leben und Sterben im Wachkoma Dokumentation, Deutschland 2021 Kamera: Jonny Müller-Goldenstedt - Jürgen Staiger
Nach einem Schlaganfall liegt die Mutter im Koma, die Magensonde hält sie am Leben - und klar ist: Sie wird nicht mehr aufwachen. Tausende Menschen leben mit der Diagnose ''Wachkoma''. Was das konkret bedeutet, zeigt die Doku ''Zwischen den Welten'', die sich mit zentralen Fragen beschäftigt: Wer definiert, was Leben ''lebenswert'' macht? Welchen Stellenwert haben Wachkoma-Patient*innen? Und warum müssen wir darüber sprechen, wie wir sterben wollen? Die auf den Spielfilm ''Bring mich nach Hause'' aufsetzende Dokumentation gewährt Einblicke in das Leben von Menschen, die seit vielen Jahren im Wachkoma leben, aber durch Initiative von Familienangehörigen in einer Wohngemeinschaft untergebracht sind. Außerdem begleitet der Film eine Familie, deren Verwandter ebenfalls seit Langem im Wachkoma liegt und dessen aktueller Zustand Besserung ausschließt. Sie fragen sich immer drängender, inwiefern diese Form des Daseins überhaupt noch sinnvoll und von ihrem Angehörigen gewollt ist, denn: Viele Geschichten rund um das Thema ''Wachkoma'' haben etwas gemeinsam - eine Patientenverfügung lag zum Zeitpunkt der Erkrankung nicht vor, über die Wünsche für das eigene Lebensende wurde nie gesprochen. Eine Problematik, die dem Münchner Fachanwalt für Medizinrecht, Wolfgang Putz, wohlbekannt ist: Der Anwalt gilt als Experte auf dem Gebiet Patientenverfügung sowie Vorsorgevollmacht und hat zahlreiche Fälle betreut, in denen Angehörige das würdevolle Sterben eines schwer kranken Familienmitgliedes erwirken wollten, aber gegen Widerstände gestoßen sind. Am Klinikum Süd in Nürnberg beschäftigt sich der Neurologe Prof. Frank Erbguth mit akuten Fällen, in denen Patient*innen etwa nach Herz-Kreislauf-Stillstand oder geplatztem Aneurysma im Hirn langfristig auf einen wachkomatösen Zustand hinsteuern könnten. Erbguth sieht die Verantwortung bereits im frühen Stadium der Diagnose auf seiner Seite: Ist es angebracht, die Therapie weiter voranzutreiben, oder sollte man über palliative Maßnahmen nachdenken, die das Leben nicht mehr künstlich verlängern? Immer im engen Austausch mit den Angehörigen und nach intensiver Auseinandersetzung mit dem (mutmaßlichen) Willen des Patienten oder der Patientin. Darüber hinaus lässt die Dokumentation eine Sterbebegleiterin aus ihrem Alltag erzählen und beleuchtet die zentralen Fragen aus der christlich-theologischen sowie ethischen Perspektive. Mehr unter www.dokumentation.zdf.de
Untertitel16:9