TV-Programm ARD 21.04.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 21.04. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
00:45 Tatort: Innere Angelegenheiten
Spielfilm ~90 Min
Eine brisante Situation in einem Freiburger Club, ein Toter, ein Verdächtiger und sechs Polizisten, die etwas zu verbergen haben: Im Laufe einer Nacht ermitteln Franziska Tobler und Friedemann Berg in einem Fall, der weniger eindeutig ist, als er erscheint. Das Drehbuch schrieb Bernd Lange, Regie führte Robert Thalheim. Totschlag im Nebenraum eines Freiburger Clubs. Der mutmaßliche Täter Ramin Taremi ist verhaftet und wird von Friedemann Berg im Präsidium verhört. Das Ziel: Ein schnelles Geständnis des Intensivtäters, damit der Kommissar ihn gar nicht erst wieder laufenlassen muss. Am Ort der Tat hält Franziska Tobler die Rockergang des Opfers in Schach, die nur zu gern auf die Freunde des Täters innen im Club losgehen würde. Gleichzeitig sammelt sie Indizien für den Hergang der Tat. Dass keinerlei Tatwerkzeug zu finden ist, gibt ihr zu denken Und wo bleibt überhaupt das Protokoll der Bereitschaftspolizei? Helfen könnten womöglich die sechs Polizist:innen, die mit ihrem Mannschaftswagen auf einem Parkplatz stehen. Sie waren die ersten am Tatort und werden inzwischen in der Dienststelle erwartet. Die sechs versuchen angestrengt, sich auf eine Geschichte zu einigen, bevor der Leiter der Einheit das Protokoll verfasst. Doch obwohl die Zeit drängt, will sich keine Einigkeit herstellen lassen. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.
 Dolby Untertitel HDTV
03:35 Konfrontation
Show ~60 Min
Als Philipp Amthor mit 24 Jahren in den Bundestag einzieht, wirkt er, als käme er aus einer anderen Epoche. Acht Jahre später soll er als Parlamentarischer Staatssekretär den deutschen Staat modernisieren und etwas schaffen, woran Vorgängerregierungen gescheitert sind. Nach einem Lobby-Skandal, der auch das Ende seiner Karriere hätte bedeuten können, ist er zu einem der einflussreichsten Unionspolitiker und zur Nachwuchshoffnung seiner Partei geworden. Mit seinem unverwechselbaren Auftreten ist Amthor für viele zur Kultfigur geworden, insbesondere für jüngere Menschen. Einstecktuch, Deutschlandfahne am Revers, Anzug: Das Image des früh Gealterten hat ihn berühmt gemacht und zum Meme werden lassen. Heute ist Amthor nicht nur Staatssekretär, sondern auch einer der erfolgreichste Politik-Influencer, zumindest aus seiner Partei. Er gilt als einer der bekanntesten Christdemokraten, überall wird er angesprochen und um Selfies gebeten. Doch Amthor muss auch eine Menge Häme und Spott einstecken, der er mit einer großen Portion Selbstironie begegnet. Hinter der Kultfigur steckt einer der ehrgeizigsten Jung-Politiker. Viele Weggefährten trauen ihm zu, eines Tages Bundeskanzler zu werden. Wer ist der Mensch hinter dieser altertümlich wirkenden Fassade? Wie bewusst pflegt er sein eigenes Image? Und was treibt Philipp Amthor jenseits von Aufmerksamkeit eigentlich inhaltlich an? Wird er sein Ziel, den Staat zu modernisieren und endlich zu digitalisieren, tatsächlich erreichen können? Für das ARD-Format Konfrontation hat der renommierte Journalist Markus Feldenkirchen Philipp Amthor mehrere Monate lang begleitet. Im Landtagswahlkampf, bei seiner Arbeit im Ministerium und in seiner norddeutschen Heimat. Feldenkirchen spricht mit Parteifreunden und Rivalen des CDU-Politikers. Das Ergebnis ist ein persönliches Doku-Portrait über eines der größten politischen Talente seiner Generation.
 Untertitel HDTV
04:45 Der Palast der Republik
Infosendung ~45 Min
Vor 50 Jahren, am 23. April 1976, eröffnet, war der Palast der Republik immer mehr als nur ein Gebäude: Sein Bau war das Symbol für eine DDR in neuem Glanz, modern und weltoffen. Ein sozialistischer Tempel der Pop und Politik, Propaganda und Spektakel in einem Haus versammelte. Mit Brot und Spielen buhlte der Staat um Anerkennung bei der Bevölkerung, die das Angebot auskostete und den leuchtenden Glaspalast dennoch als Honeckers Lampenladen verspottete. Trotzdem zog dieses Traumhaus als einzigartige Mischung aus Parlamentsgebäude inklusive Gemäldegalerie und Kulturhaus mit Disco und Bowlingbahn die Massen an wie kaum eine andere Einrichtung. Im Schnitt besuchten fast zehntausend Besucher pro Tag das Haus. Hier gab es, was es sonst nicht gab: Radeberger Bier, Weine aus Meißen und sogar Cocktail Manhattan für 3,55 Mark der DDR. 1990 wurde der Palast der Republik wegen Asbestbelastung geschlossen und später saniert, bis von ihm nur noch ein Stahlgerippe übrigblieb. Im wiedervereinten Deutschland begann eine Debatte um Erhalt oder Abriss des Gebäudes. 2002 beschloss der Bundestag, dass der von Asbest befreite Rohbau des Palastes dem Nachbau des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum weichen soll. Für nicht wenige ehemalige DDR-Bürger war der Abriss des Republikpalastes der offensichtliche und schmerzhafte Beweis für den Umgang der Bundesrepublik mit dem DDR-Erbe. Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Aufstieg und Fall eines symbolträchtigen Gebäudes, sie widmet sich einem einmaligen historischen Ort, der wie kaum ein anderer die wechselvolle Geschichte des geteilten und wiedervereinten Deutschlands spiegelt. An Zeiten im Volkspalast erinnern sich neben vielen anderen der Sänger Frank Schöbel, die Journalistin Elke Bitterhof und der Politiker Gregor Gysi.
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09:55 WaPo Berlin
Serie ~45 Min
Ava Kleiner veranstaltet ein illegales Wettangeln an der Spree und wird kurz darauf tot aus dem Wasser geborgen. Schnell ist klar: Ihr Tod war kein Unfall. Ist die junge Frau an militante Tierschützer*innen geraten, endete der Konflikt tödlich? Wenige Stunden vor ihrem Tod gab es aber auch einen heftigen Streit mit ihrem Nachbarn Frank Pleiß, einem leidenschaftlichen Angler und Projektentwickler für Immobilien. Pleiß räumt den Streit zwar ein, will aber nichts mit Kleiners Tod zu tun haben. Auch der Ehemann der Toten gerät in den Fokus: Ben Kleiner. Obwohl er seine große Liebe zu Ava beteuert, stellt sich heraus, dass er ein gutes Motiv gehabt hätte, seine Frau loszuwerden. Um herauszufinden, welches Drama wirklich dahintersteckt, muss sich das Team der WaPo in die Psyche des Opfers hineinversetzen. Ein Fall, der besonders Paula herausfordert. So fügt das Team Stück für Stück die Puzzleteile zusammen und erkennt die Verstrickungen eines Familiendramas, in dessen Zentrum die Schwester der Toten, Maike Rodetski, steht. Der Streit ums Erbe der Eltern hat die Schwestern entzweit: ein Angelladen mit lukrativem Grundstück direkt am Wasser. Die beiden Frauen wollten verschiedene Dinge, einen Kompromiss gab es nicht. So setzte eine verhängnisvolle Dynamik ein, an deren Ende keiner ohne Schuld ist, selbst das Opfer nicht. Aber wer hat Ava Kleiner wirklich auf dem Gewissen? Auch wenn man dies zunächst nicht erwartet, ist Berlin eine der wasserreichsten Städte Deutschlands. Die Hauptstadt ist durchzogen von Flüssen und Kanälen. Aus diesem Grund wurde die Wasserschutzpolizei Berlin ins Leben gerufen. Das buntgemischte Team um Kriminalhauptkommissarin Jasmin Sayed sorgt auf Spree und Havel für Sicherheit.
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Nachmittag
 


Abend
 
18:50 WaPo Bodensee
Serie ~55 Min
Eine junge Frau wird tot im Bodensee gefunden - kurz zuvor inszenierte sie sich noch als mysteriöse Wasserfigur für die Kamera. Die Ermittlungen führen in die Welt von Social Media, Geldnot und zerbrochenen Beziehungen. Konflikte mit dem Geschäftspartner, ein strenggläubiger Vater und ein heimlicher Liebhaber rücken in den Fokus. Doch trotz vieler Spuren kommt das Team kaum voran. Auch privat steht Nele unter Druck. Eine Nixe gleitet durch das Wasser des Bodensees, flirtet mit der Kamera und schwimmt an einen Steg - direkt in die Arme ihres Mörders. Die Tote heißt Lisa Bertram und Julia kennt sie noch als Influencerin gemeinsam mit ihrem Freund Joshua. Der Firma der beiden ging es zuletzt nicht gut, wie Jakob herausfindet. Dazu passt auch, dass Lisa wenige Tage vor ihrem Tod ihren religiösen Vater um 50.000 Euro bat. Der lehnte ab, weil seine Tochter sündige Bilder von sich ins Internet stellte. Mit Nackt-Fotos hinter Bezahlschranken lässt sich gutes Geld verdienen, wie Tina Niemann, die Betreiberin von Lisas Plattform, erklärt. Auch zu Hause hat es Nele gerade nicht leicht. Niklas lässt seinen Frust über die Sozialstunden, die er zurzeit abarbeiten muss, an seiner Mutter aus. Doch bei den Ermittlungen tritt das WaPo-Team weiter auf der Stelle. Der Kommissarin Nele Fehrenbach wird die Führung über die Wasserschutzpolizei am Bodensee übergeben, weswegen sie mit ihren beiden Kindern den Umzug von Hamburg nach Bayern auf sich nimmt. Vorort muss Fehrenbach erst einmal mit den Eigenheiten der Kollegen klarkommen, denn nicht jeder gönnt ihr den raschen Aufstieg.
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