TV-Programm ARD 17.02.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 17.02. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
03:50 WaPo Bodensee
Serie ~45 Min
Amira hat als Putzkraft bei einer Reinigungsfirma angeheuert. Ihr Chef Alex Richmonder ist nicht gut auf sie zu sprechen und droht ihr telefonisch, während sie Blutreste auf einer Yacht entfernt und die Goldkette einer Freundin findet. Wenig später ist Amira tot. Paul wird sofort von der laufenden Ermittlung abgezogen. Aber diesen Fall kann er nicht aus der Distanz beobachten. Der Ex-Polizist Richmonder gerät unter Tatverdacht. Paul ermittelt auf eigene Faust und verschweigt dabei wichtige Details, was nicht zuletzt sein Privatleben belastet. Als er Richmonder nachts zu Nele bringt, platzt ihr der Kragen und Mechthild muss ungewöhnliche Dienste leisten. Während Nele Richmonder einbuchtet, weil er seine Pistole im See versenkt hat, lenkt Jakob die Ermittlungen in Richtung Yachteigner Sascha Wiegler. Der lässt gerade sein Boot dampfstrahlen, während seine Stegnachbarin Lara Mangold ihn verspottet. Doch die beiden verbindet mehr, als es zunächst scheint. Für Paul steht nun alles auf dem Spiel: seine Ehe mit Christina und seine Zukunft als Polizist. Gut, dass Nele ein großes Herz hat. Der Kommissarin Nele Fehrenbach wird die Führung über die Wasserschutzpolizei am Bodensee übergeben, weswegen sie mit ihren beiden Kindern den Umzug von Hamburg nach Bayern auf sich nimmt. Vorort muss Fehrenbach erst einmal mit den Eigenheiten der Kollegen klarkommen, denn nicht jeder gönnt ihr den raschen Aufstieg.
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Nachmittag
 
16:05 Endlich Olympiasieger
Infosendung ~25 Min
Diese ARD-Dokumentation erinnert an die spektakuläre Biathlon-Staffel der Männer bei den Olympischen Spielen und das anschließende lange Warten des deutschen Quartetts auf nachträglich verliehene Goldmedaillen. Am 22. Februar 2014 in Sochi kam Simon Schempp als Schlussläufer der deutschen Biathlon-Staffel 3,5 Sekunden nach dem Russen Anton Shipulin ins Ziel. Deutschland gewann die olympische Silbermedaille. Im Februar 2020 wurde ein Dopingvergehen von Evgeny Ustyugov bekannt. Der Läufer der russischen Staffel legte allerdings Einspruch gegen seine Sperre und die Streichung seiner Ergebnisse ein. Der Prozess dauerte bis September 2024. Ein weiterer Einspruch Ustyugovs vor dem Schweizer Bundesgerichtshof wurde im Mai 2025 abgelehnt.- Erst dann stand fest, dass die deutsche Staffel nachträglich zum Olympiasieger erklärt wird. Der Film zeigt den langen Weg von den Olympischen Spielen 2014 in Sochi bis zur nachgeholten Siegerehrung im Februar 2026. Die deutsche Biathlonmannschaft war in Sochi hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Im letzten Wettbewerb, der Staffel der Männer, kam es dann zum spannenden Duell gegen Russland. Die Gastgeber gewannen das Rennen und dadurch auch den Medaillenspiegel. Einige Jahre später wurde systematisches Staatsdoping in weiten Teilen des russischen Spitzensports aufgedeckt. Mit Alexander Loginov wurde ein prominenter Biathlet des EPO-Dopings überführt, später weitere Athleten für die Olympischen Spiele 2018 gesperrt. Der Streit um das Staffelgold war die zumindest vorläufig letzte Episode in der Geschichte um russisches Doping. Die Russen bestreiten das Doping Ustyugovs und sind nicht bereit, ihre Medaillen zurückzugeben, so dass die Deutschen vier Medaillen aus dem Olympiamuseum in Lausanne bekommen werden. Ihre Silbermedaillen wiederum werden aufgearbeitet und den Österreichern übergeben.
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Abend
 
23:35 Selenskyi - Das entscheidende Jahr?
Infosendung ~45 Min
Die Hoffnungen waren groß: Das Jahr 2025 sollte der Ukraine endlich den Frieden bringen - oder doch immerhin einen Waffenstillstand. Zumindest hatte das der amerikanische Präsident, Donald Trump, bereits während seiner Kandidatur, vollmundig angekündigt. Doch die Realität sah und sieht ganz anders aus: pausenlose Angriffe aus Russland, Kälte und Stromausfälle, die Gesellschaft leidet, die Armee ist erschöpft. Das letzte Jahr hat die Ukraine und ihren Präsidenten an Grenzen gebracht: militärische Rückschläge, Korruptionsskandale im Innern und kaum berechenbare diplomatische Verhandlungen auf der außenpolitischen Bühne. Mehr denn je musste Selenskyj um Rückhalt kämpfen - im Land wie auf internationaler Bühne. Fast pausenlos ringt er, um Waffenlieferungen oder um Sicherheitsgarantien - die Reaktionen: höchst wechselhafte Signale aus Washington und diplomatische Schachzüge in Europa, während Präsident Putin unbeirrt weiter angreifen lässt. Der Film rekonstruiert zentrale Momente des Krisenjahres 2025: die Eskalation beim Besuch Selenskyjs bei Donald Trump im Oval Office, das ständige Hin und Her in den Friedensgesprächen und den Druck der europäischen Verbündeten. Aber auch die Folgen militärischer Entscheidungen der Ukraine und den Korruptionsskandal, der die größte innenpolitische Krise seit Selenskyjs Amtsantritt ausgelöst hat. Internationale Expertinnen und Experten ordnen diese Entwicklungen ein: der amerikanische Politologe Charles Kupchan, die Sicherheitsexpertin Claudia Major, ARD-Korrespondent Vassili Golod, der Journalist Simon Shuster, die ukrainische Antikorruptionsaktivistin Daria Kaleniuk sowie Investigativjournalist Denys Bihus. Der Film von Christoph Peters zeigt Volodymyr Selenskyj als Staatschef im Ausnahmezustand, zwischen Durchhaltewillen, Machtanspruch und der Suche nach einem Frieden, der nicht die Kapitulation der Ukraine bedeutet - ein Präsident unter Druck, den der Krieg erfahrener, mächtiger, aber auch umstrittener gemacht hat.