TV-Programm ARD 13.04.

   
   Was läuft beim TV Sender ARD

Was läuft 13.04. im TV-Programm von ARD?

Das ARD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
02:05 Reiterhof Wildenstein: Der Junge und das Pferd
Spielfilm ~90 Min
Minuten Um zwei traumatisierte Scheidungsopfer muss sich Klara Deutschmann alias Pferdeflüsterin Rike im vierten Film der Wildenstein-Reihe sorgen: eine freilaufende Palomino-Stute und einen Elfjährigen, dem das Tier als einzigem Menschen sein Vertrauen schenkt. Diese ungewöhnliche Seelenverwandtschaft steht im Zentrum der Episode Der Junge und das Pferd, in der es um die Heilung von Trennungsschmerzen, Kränkungen und Vernachlässigungen geht. Das Drehbuch stammt aus der Feder der preisgekrönten Autorin Andrea Stoll. Eine besondere Rolle spielen die Tiere, die feinfühlig als komplexe Charaktere gezeigt werden, deren Rechte es zu schützen gilt. In Starnberg sorgt eine freilaufende Palomino-Stute für Aufsehen: Die bildschöne Unbekannte lässt keinen Kontakt zu - nicht einmal von Pferdeflüsterin Rike (Klara Deutschmann). Die Reiterhof-Chefin ist von der Ausreißerin fasziniert, die sich wie ein einzelgängerischer Mensch verhält. Interesse zeigt das gepflegte, aber eigenwillige Tier nur an dem elfjährigen Joschi (Mika Ullritz), der für ein paar Wochen bei seinem Papa Jan (Stefan Pohl) wohnen soll. Der geschiedene Polizeimeister kann ausgerechnet jetzt seiner Vaterrolle kaum gerecht werden, da er das Verschwinden des Hengstes Jacomo aufklären muss. Dass Rike ihm etwas verheimlicht, entwickelt sich zur Belastungsprobe für ihre aufkeimende Liebe. Unterdessen taut Rikes angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter Elsa (Ulli Maier) auf, die auch den jahrelangen Zwist mit ihrer unkonventionellen Schwester Michi (Michaela May) beizulegen scheint, um endlich offen zu ihrer Beziehung mit Tierarzt Georg (Helmfried von Lüttichau) zu stehen. Als Ferdinand (Shenja Lacher) ein Familiengeheimnis erfährt, reißen neue Gräben auf. Nun liegt es auch an seiner intriganten Partnerin Loretta (Susu Padotzke), ob er endgültig mit seiner Familie bricht. Um ihn nicht zu verlieren, muss Rike lernen, auch die Sichtweise anderer zu verstehen. Ab Mittwoch, 21. Oktober 2020, 20:15 Uhr online first und nach der Ausstrahlung 30 Tage in der ARD Mediathek Rike erhält die Chance ihres Lebens. Mit der Pferdedressur im traditionsreichen Gestüt ihrer Familie wollte sie nichts mehr zu tun haben, weshalb sie ihr vor 13 Jahren den Rücken gekehrt hat. Als ihr Vater stirbt, kehrt Rike für die Beerdigung aus dem fernen Arizona zurück, wo sie Mustangs mit ihrem Lebensgefährten Jack züchtet. Kaum zu Hause möchte die unkonventionelle USA-Heimkehrerin auf dem Gestüt ihrer Familie fortan einen sanften Reitsport einführen. Doch ihre mit Wildpferden entwickelte Vision vom Reiten ohne Zwang und Peitsche trifft bei den Anhängern der klassischen Reitlehre auf wenig Gegenliebe.
 Dolby Untertitel HDTV


Nachmittag
 


Abend
 
18:50 Grossstadtrevier
Serie ~55 Min
Eines Abends wird in dem Paketzentrum, das Nikki und Aishe gemeinsam bewachen, eingebrochen. Dem Täter gelingt die Flucht mit einer Tasche voller Fentanyl-Ampullen: ein Narkosemittel, das gestreckt als Droge ein Vermögen wert und äußerst gefährlich ist. Harry Möller und Nils Sanchez finden heraus, dass im Büro des Wachdienstes außerdem der Ordner mit allen Zugangscodes fehlt. Nikki und Aishe sind nicht nur Kolleginnen beim Security-Dienst, sondern auch gute Freundinnen. Während die immer gutgelaunte Nikki kurz vor ihrer Hochzeit auf Wolken schwebt, bleibt Aishe auf dem Boden der Tatsachen und verdient sich als Wachfrau Geld, um zu studieren. Eines Abends wird in dem Paketzentrum, das sie gemeinsam bewachen, eingebrochen. Nikki kommt dem Täter zwar in die Quere, doch ihm gelingt die Flucht mit einer Tasche voller Fentanyl-Ampullen: ein Narkosemittel, das gestreckt als Droge ein Vermögen wert und äußerst gefährlich ist. In Erinnerung bleibt Nikki vor allem der bekannte Handy-Klingelton des Einbrechers. Die Melodie kennen auch Harry Möller und Nils Sanchez, doch der Name des Stücks will ihnen nicht einfallen. Es fällt ihnen hingegen auf, dass Aishes Bruder seit wenigen Wochen aus dem Gefängnis entlassen ist. Im Büro des Wachdienstes fehlt zudem der Ordner mit allen Zugangscodes und Informationen über das Paketzentrum. Der Chef feuert Aishe und Nikki. Die steht nun ohne Job und womöglich ohne Hochzeit da - und hat zum ersten Mal keine gute Laune mehr, sondern die Schnauze voll. Diese Sendung ist nach der Ausstrahlung zwölf Monate lang in der ARD Mediathek verfügbar. Wenn die Polizisten vom Revier auf St. Pauli in Hamburg ausrücken, haben sie es häufig mit den Sorgen und Nöten kleiner Leute zu tun. - Regisseur Jürgen Roland (Stahlnetz), Erfinder der langlebigen Serie, wollte den Polizeialltag realistisch und menschlich darstellen.
 Untertitel HDTV
23:05 Tschernobyl 86
Infosendung ~90 Min
26. April 1986. Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert, ein Super-GAU mitten im Kalten Krieg. Das Sowjetsystem vertuscht den Vorfall und spielt auf Zeit. Eine radioaktive Wolke breitet sich nach Westen aus. Niemand ist auf so etwas vorbereitet, keiner weiß, was zu tun ist. Ein wahr gewordener Albtraum, der keine Grenzen kennt. Der Film erzählt unmittelbar ab dem Moment der Explosion, wie sich die Ereignisse überschlagen. Versucht man in Tschernobyl mit Feuerwehrleuten und Soldaten, den größten anzunehmenden Unfall unter Kontrolle zu bringen, liefern sich Politiker in Deutschland einen Kampf um die Deutungshoheit der Lage. In der DDR wird verharmlost, die Aktuelle Kamera meldet kurz und knapp, was die Parteiführung sagt, die Bundesrepublik Deutschland dagegen berichtet rund um die Uhr auf allen Kanälen. Viele sind verunsichert, verlieren das Vertrauen, plötzlich kippt die Stimmung. Ein junger hessischer Umweltminister von den Grünen fordert den Atomausstieg und attackiert den damals amtierenden Bundeskanzler. Zum 40. Jahrestag der Nuklearkatastrophe erzählt dieser Film erstmals zu 100 Prozent mit Archivmaterial aus dem Schreckensjahr 1986, direkt und nur mit Original-Kommentar. Zu erleben sind politische Akteure und Experten, die überfragt und überfordert sind; Menschen, die ihre Angst zeigen, und entschlossene Männer und Frauen, die sich in Lebensgefahr begeben, um zu retten, was nicht zu retten ist. Vier Jahrzehnte später wirken diese Bilder erschreckend aktuell. Wieder verlaufen Grenzen und Konflikte zwischen Ost und West, wieder ist der Krieg zurück in Europa, belauern sich Atommächte gegenseitig und rüsten gegeneinander auf. Die Angst vor einer Gefahr, die man weder sehen noch riechen noch hören oder schmecken kann, ist mit dem Corona-Virus zurückgekehrt. Gesellschaftliche Polarisierung und Meinungsmache werden in Krisen zu Brandbeschleunigern. Die Angst vor dem unbekannten Schrecken entfacht eine Dynamik, die sich kaum beherrschen lässt.
 Untertitel HDTV