tag24HD Programm 23.10.

   
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Was läuft 23.10. im TV-Programm von tag24HD?

Das tag24HD Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
10:15 Markt
Infosendung ~45 Min
Aktuelles Magazin für Wirtschaft und Verbraucher Verbrauchermagazin, Deutschland 2021 Moderation: Jo Hiller
Gummistiefel: Welche sind am besten? Miese Hypnose-Masche: Wie ein dubioser Anbieter abkassiert Endlich mit dem Rauchen aufhören oder das Übergewicht reduzieren: Viele Menschen kämpfen seit Jahren vergeblich gegen lästige und ungesunde Angewohnheiten. Mit angeblich professionellen Hypnose-Methoden verspricht ein dubioser Anbieter schnelle Hilfe. Doch offenbar will er bei Betroffenen einfach nur dreist Kasse machen. ''Markt'' deckt auf! Wurst und Fleisch: Frischetheke vs. Kühlregal Viele kaufen Fleisch und Wurst im Supermarkt an der Frischetheke. Da vermuten sie qualitativ hochwertigere Ware als die abgepackte nebenan im Kühlregal. Doch Stichproben haben ergeben: Häufig stammen ''lose'' Fleischwaren aus schlechteren Haltungsstufen als abgepackte Wurst. Und es gibt noch so einige weitere Unterschiede. Ärger um Kaution: Vermieter rückt Geld nicht raus Hans-Joachim F. regelt in Lüneburg nach dem Tod seiner Mutter ihren Nachlass. Zu ihrem Erbe gehört auch eine Mietkaution für ihre letzte Wohnung. Ein Sparbuch mit knapp 700 Euro. Schon vor Monaten hätte die Immobilienfirma es zurückgeben sollen, aber der Sohn wird immer wieder hingehalten. Mittlerweile ist er mit seiner Geduld am Ende. ''Markt'' mischt sich ein! Gummistiefel: Welche sind am besten? Die ersten dicken Regenwolken sind mittlerweile Dauergast am Himmel über Norddeutschland. Wer jetzt mit trockenen Füßen draußen unterwegs sein will, kommt an guten Gummistiefeln nicht vorbei. Das Angebot in Schuhgeschäften, Discountern und in Onlineshops ist riesengroß. Und es gibt deutliche Unterschiede bei Material, Farbe und Form. Doch worin unterscheiden sich verschiedene Modelle und welche sind am besten? ''Markt'' will''s wissen! Bäckerei-Abfälle: Kampf gegen Wegwerf-Wahnsinn Wer kurz vor Feierabend an einer Bäckerei vorbeikommt, der kann sehen: oft sind die Auslagen noch gut gefüllt mit Brötchen, Brot und süßen Teilchen. Denn die Kundschaft kauft lieber dort, wo eine große Auswahl vorhanden ist. Aber was passiert mit den Produkten, wenn die Bäckerei schließt? Meistens wird Schweinefutter daraus. Totaler Irrsinn, finden nicht nur viele Bäcker*innen, und haben sich Strategien zur Restevermeidung überlegt. Idee: Löffel zum Aufessen Seit Juli 2021 ist es in der EU verboten, an der Pommesbude oder in der Eisdiele Einweggeschirr und -besteck aus Plastik zu verwenden. Nur noch ''Altbestände'' dürfen verbraucht werden. Dadurch soll weniger Plastikmüll anfallen. Ein kleines Unternehmen aus Göttingen hat aus der Pflicht eine lukrative Idee gemacht. Das Start-up hat sich auf essbare Löffel spezialisiert. Die bestehen aus Hirse oder Gerstenmehl und verursachen garantiert keinen Plastikmüll.



Programm - Nachmittag

 
13:15 Geheimnisvolle Orte
Infosendung ~45 Min
Irgendwie klassisch, immer im Wandel Staffel 1: Episode 99 Dokureihe, Deutschland 2021
Der Gendarmenmarkt gilt nicht ohne Grund als einer der schönsten Plätze Europas. Wer heute, 200 Jahre nach der Eröffnung des Schinkelschen Originalbaus im Mai 1821, aus dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf die imposante Freitreppe hinaustritt, schaut auf ein grandioses städtebauliches Ensemble. Ministerien in der Nachbarschaft, große Anwaltskanzleien, nahe gelegene Einkaufsmeilen und Touristenherbergen sorgen für ständige Bewegung auf einem Platz der - typisch für Berlin - hier und da ein paar Abnutzungserscheinungen zeigt und auf dem eigentlich immer irgendein Bauzaun steht. Und in der Platzmitte thront Friedrich Schiller auf seinem Denkmalsockel, als sei alles schon immer so gewesen. Aber so ist es nicht. Die Geschichte des Gendarmenmarktes war und ist ein stetes Werden und Wandeln. Immer wieder haben sich das Leben auf dem Platz und sein Antlitz verändert. Und der alte Glanz, in dem der Gendarmenmarkt heute erstrahlt, ist eigentlich ein neuer Glanz. Doch was genau ist alt, am Gendarmenmarkt, und was ist neu? Was ist ''Original'', und was ''Kopie''? Wer über den Gendarmenmarkt läuft, ohne die Antworten schon zu kennen, den vermag der Schein leicht zu trügen. Der Gendarmenmarkt war einmal Wald und Wiese vor den Toren einer mittelalterlichen Stadt, wurde Kirchplatz, Kasernenplatz, Marktplatz und Theaterplatz. Ihn zierten Fontänen, er wurde bepflanzt, dann gepflastert - bis der Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs alles in Trümmern legte. Vier Jahrzehnte schlummerte er einen Dornröschenschlaf, aus dem ihn Anfang der 1980er Jahre Architekten und Stadtplaner erweckten, die in Ost-Berlin ein Stück preußischer Architekturgeschichte wiederbelebten. Als er entstand, lag der Gendarmenmarkt am Stadtrand. Mit dem Mauerbau geriet er ins Abseits. Heute ist er wieder in der Mitte Berlins angekommen. Dokumentarreihe über Orte und Plätze voller spannender, bisher weitgehend unbekannter Zeitgeschichte, an denen das wechselvolle und schicksalhafte 20. Jahrhundert Zeugnisse hinterließ.



Programm - Abend

 
20:15 China
Infosendung ~45 Min
Überwachungsstaat oder Zukunftslabor? Auslandsmagazin, Deutschland 2021
China baut ein digitales Überwachungssystem auf, das Kritiker als ''das ehrgeizigste orwellsche Vorhaben der Menschheitsgeschichte'' bezeichnen. Dabei entsteht eine ''schöne neue Welt'', in der sich die Bürger Annehmlichkeiten, Vergnügungen, Konsum und damit fast unmerklich auch der totalen Kontrolle hingeben. Denn beim Staat laufen gigantische Datenmengen zusammen. Im sogenannten ''Gehirn'' von Shanghai etwa haben die Behörden alles im Blick. Auf riesigen Bildschirmen können sie sich auf jede der rund eine Million Kameras schalten. Wem fallen am Steuer die Augen zu? Wer schmeißt seinen Müll neben den Eimer? Oder hält sich nicht an Corona-Auflagen? ''Den Menschen hier soll es gut gehen und sie sollen merken, dass die Stadt sehr sicher ist,'' meint Sheng Dandan, die das ''Gehirn'' mitkonzipiert hat. Wo wir Risiken fürchten, sehen laut Umfragen die meisten Chinesen Vorteile: Wenn Algorithmen jeden Bürger an seinem Gesicht, seiner Sprache und sogar an seinem Gang lokalisieren können, haben Raser und Rüpel, Betrüger und Verbrecher keine Chance. Und hat China nicht sogar das Coronavirus besiegt - auch dank effizienter Apps? Außerdem ist es ja auch so schön bequem, wenn man alles mit dem Smartphone erledigen kann. Wer mitmacht und sich an alle Regeln hält, bekommt online zudem einen Discount - dank des Sozialbewertungssystems. Die Bequemlichkeit schafft Akzeptanz. Das macht BIG DATA so attraktiv, nicht nur in China. Manches wird auch bei uns heiß begehrt sein, das zeigt nicht nur die Debatte um die Corona-App. Wenn Kriminalität sinkt oder der Verkehr fließt, liegen Gut und Böse oft gefährlich nahe beieinander. Der Nutzen ist hoch, doch woher kommen die dafür benötigten Daten? Wem gehören sie? Wer darf sie nutzen?