Frankreich, 1958
Regie: Louis Malle - Kamera: Henri Decaë - Drehbuch: Roger Nimier - Drehbuch: Louis Malle
Louis Malles legendäres Krimidrama um ein Liebespaar, das einen an sich perfekten Mord begeht – wäre da nicht ein Fahrstuhl, der plötzlich stecken bleibt.
Julien (Maurice Ronet) begeht den perfekten Mord. Auf Drängen seiner Geliebten Florence (Jeanne Moreau) erschießt er ihren Ehemann und lässt es wie Selbstmord aussehen. Doch auf dem Weg zu seinem Auto fällt ihm auf, dass er etwas am Tatort vergessen hat. Auf seinem Rückweg betritt er den Fahrstuhl – genau in jenem Moment, in dem der Concièrge den Strom abstellt. Während Julien über Nacht im Fahrstuhl festsitzt, streift Florence auf der Suche nach ihm durch das nächtliche Paris…
Spannungsgeladenes Regiedebüt des damals erst 24-jährigen Filmemachers Louis Malle, das 1957 für großes Aufsehen sorgte. Mit seiner Anlehnung an den US-amerikanischen Film noir geriet Malle zum Vorreiter der französischen Nouvelle Vague, wobei er ein atmosphärisch dichtes Meisterwerk schuf, das bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt ist. Großartig auch die improvisierte Jazzmusik von Altmeister Miles Davis, der die Stücke in gerade einmal vier Stunden einspielte.
Jeanne Moreau - Maurice Ronet
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