ZDFinfoHD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

Zusammenfassung oder Highlights des gestrigen ZDFinfoHD Programms

Verpasstes ZDFinfoHD Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf ZDFinfoHD ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

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ZDFinfoHD Programm gestern


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Programm - Vormittag
Sebastian Lege deckt die weltweit größten Tricks der Lebensmittelindustrie auf. Er baut Babymilch nach, fährt nach Taiwan zum Ursprung des Bubble Tea und lüftet das Geheimnis von Cremissimo. Cremissimo-Eis schmeckt deshalb so luftig leicht, weil es aus viel Luft besteht. Und bei Pfeffer werden die besten Inhaltsstoffe entfernt, bevor die Verbraucher ihn kaufen können. Cremissimo ist eines der erfolgreichsten Produkte von Langnese. In nur drei Jahren gelang es dem Speiseeis, den Premium-Marktführer Mövenpick zu überholen. Sein Erfolgsgeheimnis: Es bietet das, was die Kunden lieben und schätzen. Cremigkeit. Cremig und luftig - eine neue Produkterfahrung. Doch normalerweise würde ein Eis in seine Bestandteile zusammenfallen. Wie Cremissimo arbeitet, zeigt Produktentwickler Sebastian Lege. Pfeffer, der König der Gewürze und - neben Salz - der Deutschen liebstes Gewürz. Ob gemahlen oder in ganzen Stücken: Wer glaubt, dass Pfeffer ein Naturprodukt ist, das quasi von der Pflanze ins Glas kommt, der irrt. Denn nicht nur geschmacklich ist Pfeffer für viele die Nummer eins. Auch für die Gesundheit ist Pfeffer ein Gewinn. Neben ätherischen Ölen enthält das Gewürz Piperin. Der Stoff verleiht Pfeffer seine typische Schärfe und verbessert im Gehirn zahlreiche Stoffwechselprozesse. Sebastian Lege zeigt, wie Pfefferhersteller mehr an jenem Piperin verdienen als am Pfeffer. Pre-Milch ist ein spezielles Milchpulver, das mit Wasser zu einer Babynahrung zusammengemischt werden kann - schnell, einfach und überall. Eine Revolution, bedeutete diese Entwicklung doch mehr Freiheiten für stillende Mütter. 1865 in Deutschland erfunden, tritt die Babynahrung kurz darauf ihren weltweiten Siegeszug an, wird ein absoluter Renner rund um den Globus. Und fast alle großen Namen stecken im Geschäft mit dem Milchpulver: Nestlé, Danone, Milupa, HiPP, ProNatura & Co.Aber was für ein Produkt ist das wirklich? Er ist das Trendgetränk der vergangenen Sommer.
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2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
Wird ein Verbrechen im Affekt begangen, macht der Täter häufig Fehler. Werden Taten von langer Hand geplant, wird es für die Kommissare ungleich schwerer, sie aufzuklären. So wie in einem Fall in Baden-Württemberg. Zwei Auftragskiller ermorden einen 19 Jahre alten Albaner. Das Motiv: Blutrache. Kommissar Michael Bauer und seine Kollegen von der Kripo Ulm stehen vor dem ungewöhnlichsten Fall ihrer Laufbahn. Auch in Berlin haben mehrere Täter über Monate einen Plan ausgeheckt. Ihr Ziel: eine weltberühmte Goldmünze im Bode-Museum. Aber wie gelingt es ihnen, die hundert Kilogramm schwere Münze zu stehlen? Das beschäftigt René Allonge, den Ersten Kriminalhauptkommissar des Dezernates für Kunstraub. Und in Dänemark glaubt ein Mann, den perfekten Mordplan zu haben: Er begräbt zwei Leichen im Sand im Schutze eines Campingzeltes. Doch er unterschätzt die Hartnäckigkeit von Kommissar Bent Isager-Nielsen und seinen Kollegen. Die Doku-Serie Ermittler! begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
Viele Morde werden in Liebesbeziehungen begangen. Doch das macht die Aufklärung nicht unbedingt leichter, denn die Taten sind oft minuziös geplant und schwer zu durchschauen. In Flensburg wird eine Marokkanerin als vermisst gemeldet. Ermittler Hauke Bahnsen glaubt nicht, dass die junge Mutter freiwillig verschwunden ist. An einem See bei München liegt eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Ein Fall für Staatsanwalt Lafleur. Und auf Mallorca wird ein ermordeter Deutscher auf seiner Segeljacht entdeckt. Auch seine Lebensgefährtin ist schwer verletzt. Juan Canedo von der Guardia Civil stehen bei den Ermittlungen einige Überraschungen bevor. Drei Mordfälle, die für die Ermittler zur Nervenprobe werden. Die Doku-Serie Ermittler! begleitet Kommissare, Staatsanwälte und Rechtsmediziner bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Erstmals öffnen sie dafür ihre Ermittlungsakten und zeigen Tatortfotos sowie Polizeivideos. Und sie berichten, wie sie den Tätern auf die Spur gekommen sind.
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
938 Frauen wurden 2023 Opfer von vollendeten oder versuchten Tötungsdelikten. Meistens sind Männer die Täter. Und sehr oft verbindet Täter und Opfer eine persönliche Geschichte. Patriarchale Strukturen, übersteigertes Besitzdenken, die sogenannte Familienehre - fast immer spielt einer dieser Gründe eine Rolle, wenn Frauen von ihnen nahestehenden Menschen angegriffen werden. Die Männer fühlen sich im Moment der Tat im Recht. In München wurde eine Frau vier Jahre lang von ihrem Ex-Freund und späteren Mörder verfolgt, bedrängt und bedroht. Mehrfach erstattete sie Anzeige, verteilte sogar Zettel mit Hilferufen in ihrem Umfeld. Doch im August 2016 starb die 45-Jährige durch zahlreiche Messerstiche im Treppenaufgang ihres Wohnhauses. Carina überlebte die Trennung von ihrem deutlich älteren Freund nur wenige Tage. Mit 15 lernte sie ihn kennen; ein Jahr lang war das Paar glücklich. Dann wurde er immer eifersüchtiger und kontrollbesessen. Die Trennung fiel Carina nicht leicht, aber danach fühlte sie sich befreit., erzählt Carinas beste Freundin. Mit einem Trick lockte der Ex-Freund Carina in den Wald, erdrosselte sie und versuchte, ihre Leiche zu verbrennen. Saadiya wurde Opfer eines sogenannten Ehrenmordes. Die junge Mutter wurde von ihrem Ehemann verdächtigt, eine Affäre zu haben. Er tötete nicht nur den vermeintlichen Nebenbuhler, sondern verletzte auch seine Frau mit zahlreichen Messerstichen so schwer, dass sie starb. Die damals achtjährige Tochter musste die Tat mit ansehen. Später stellte sich heraus, dass Saadiya ihre angebliche Affäre nur flüchtig kannte. Der Täter sowie vier seiner Brüder und Cousins wurden verurteilt, teils zu lebenslanger Haft. So wie diese drei sind allein im Jahr 2023 360 Frauen in Deutschland Opfer eines Femizids geworden. Das heißt, fast jeden Tag des Jahres kam es zur gezielten Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts und patriarchaler Denkmuster der Täter, und das in jeder Alters- und Gesellschaftsschicht.
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
Es ist der 7. September 2013, als die Hanauer Kommissarin Judith Johne aus dem Schlaf gerissen wird. Sie muss zu einem Einsatz in ein ruhiges Wohnviertel Hanaus. Anscheinend hat ein Schusswechsel stattgefunden. Eine schwer verletzte männliche Person ist bereits mit dem Notarztteam auf dem Weg in die Klinik, als die Kommissare eintreffen. In der Klinik verstirbt der Verletzte kurz darauf an seinen Schusswunden. Bei dem Opfer handelt es sich um den vierfachen Familienvater Jürgen V., 53 Jahre alt. Seine Ehefrau berichtet den Beamten, es habe um 23.30 Uhr an der Haustür geklingelt. Ihr Mann habe öffnen wollen und sei durch die gläserne Haustür von mehreren Schüssen getroffen worden und zusammengesackt.
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Ermittler!
Jedes Jahr findet in der Burg Frankenstein eines der größten Halloween-Events Deutschlands statt. Am 13. September 2012 aber gerät die Burg aus einem anderen Grund in die Schlagzeilen. Pilzsammler machen am Rand des Zufahrtswegs einen grausigen Fund. An einer Schranke, die zu einem Forstweg führt, liegt ein in Planen und Plastikfolien verpacktes Bündel - bei näherem Hinsehen entpuppt es sich als menschlicher Körper, dem Kopf und Beine fehlen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und weil die Spurenlage äußerst dürftig ist, wird von Beginn an Harald Schneider vom Hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden in die Ermittlungen im südhessischen Mühltal mit eingebunden. Schneider hat in den vergangenen 30 Jahren mehr als 500 Morde in ganz Deutschland aufgeklärt. Er wird angefragt, wenn nichts mehr geht, denn er kann Spuren an Tatorten sichtbar machen, an die zuvor niemand gedacht hat. Doch in diesem Fall ist die Ausgangslage auch für die LKA-Experten denkbar schlecht. Ein anderer Fall in Buchen in Baden-Württemberg: Hier verschwindet im Jahr 2013 der damals 56-jährige Wolfgang S. Der Mann ist in der Gemeinde verwurzelt, lebt zurückgezogen in einem kleinen Einfamilienhaus. Er steht in Kontakt zu seinen Nachbarn, gilt als unauffällig. Am 20. Februar 2013 verliert sich seine Spur. Die Polizei stellt das Leben des Mannes auf den Kopf, doch es finden sich keine Hinweise zu seinem Verschwinden. Kommissar Thomas Nohe von der Kriminalpolizei Heilbronn erinnert sich an die große Suchaktion, die nur wenige Tage nach dem Verschwinden von Wolfgang S. startete. Fünf Jahre lang bleibt Wolfgang S. verschwunden. Bis es im Januar 2018 in der kleinen Odenwald-Gemeinde Götzingen zu einem dramatischen Ereignis kommt. In der Nacht vom 13. auf den 14. Januar brennt mitten im Ort die Gaststätte Schwanen. Die Flammen sind kilometerweit zu sehen, die Feuerwehr rückt mit einem Großaufgebot an. Auf dem Gelände stehen sämtliche Gebäude, die Gaststätte, das Wohnhaus und die Scheune in Vollbrand.
2,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
1949 wird die DDR gegründet. Auf den jungen Staat richten sich große Hoffnungen. Doch schon vier Jahre nach der Gründung kulminieren Wut und Enttäuschung in einem Volksaufstand. Für die einen ist ihre Gründung der Beginn eines Aufbruchs - für die anderen ist die DDR schon früh gescheitert. Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949, nicht einmal ein halbes Jahr nach der BRD, wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe Das war die DDR beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
 Untertitel 16:9 HDTV
Mit Reformen will die SED die DDR in den 1960er-Jahren modernisieren und stabilisieren. Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern. 1969 feiert die Partei das 20-jährige Bestehen ihrer Republik.
 Untertitel 16:9 HDTV
Erich Honecker wird neuer Parteichef. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Der Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu.
 Untertitel 16:9 HDTV
Wolfgang Hilgert und die Brüder Hans-Joachim und Jürgen Zorn hatten die Nase voll von Mangelwirtschaft, Bevormundung und Restriktionen. Aus einer Bierlaune heraus planten die jungen Männer schließlich die lebensgefährliche Flucht über den Todeszaun. Mit einem äußerst ungewöhnlichen Fluchtfahrzeug: einer klapprigen und schwerfälligen Planierraupe. Der Coup am 29. April 1982 mit der Raupe glückte.
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
4,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Die Dokumentation zeigt die Absetzung eines populären Spitzengenossen, des Politbüro-Mitglieds Konrad Naumann, der durch Eskapaden immer wieder aus der Rolle fiel. Sein Fall gewährt Einblicke in einen Machtapparat, der den DDR-Bürgern seinerzeit verschlossen blieb. Zu Wort kommt das damals jüngste Politbüro-Mitglied, Egon Krenz. Er zählt zu den wenigen, die noch Auskunft geben können über Interna aus dem Gremium.
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Die Doku dreht sich um einen spektakulären Autodiebstahl durch einen Trabi-Werksangehörigen in einem Volkseigenen Betrieb. Der Dieb war Teil des Milieus, wollte aber ein Leben mit mehr Luxus, die Bilder vom Wohlstand im Westen vor Augen. Der Film konstruiert anhand der Prozessakten und Aussagen von Kollegen minutiös den Ablauf des 25. und letzten Diebstahls eines Trabanten aus dem Werk des VEB Sachsenrings in Zwickau am 31. März 1988.
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Erich Mielke, der Leiter des DDR-Inlandsgeheimdienstes, forderte: Wir müssen alles erfahren! Die rund 200.000 Mitarbeiter seiner Staatssicherheit spionierten dafür rund um die Uhr. Nach der Wende fanden Bürgerrechtler tonnenweise Akten, Tonbänder, Filme, aber auch rätselhafte Gläser mit Geruchsproben in den Stasiarchiven. Sie geben tiefe Einblicke in die geheime Welt von Mielkes Agenten und Zuträgern, in ihr Handeln und Denken.
 Untertitel 16:9 HDTV

Programm - Nachmittag
Jugendliche, die nicht ins Raster des DDR-Regimes passten, wurden oft jahrelang eingesperrt. In den sogenannten Jugendhäusern herrschten Willkür, Gewalt und militärischer Drill. Die Jugendhäuser sind ein bisher unbekanntes, kaum erforschtes und besonders finsteres Kapitel der DDR-Geschichte. Betroffene leiden noch heute unter den traumatischen Folgen ihrer Inhaftierung. Neben Kapitalverbrechen reichten auch weitaus kleinere Vergehen aus, Jugendliche in die Jugendhäuser zu sperren. Allein das Vertreiben von westlichen Schallplatten oder die Planung einer Flucht über die deutsch-deutsche Grenze waren strafbar. Elf Jugendhäuser gab es in der DDR insgesamt. Der Vollzugsalltag war in allen Einrichtungen militärisch organisiert. Egal, ob zum Speisesaal, zur Schule oder zu den Arbeitsstätten: Die Gruppe der Inhaftierten durfte sich nur im Exerzierschritt fortbewegen. Vor allem das Konzept der sogenannten Selbsterziehung traumatisierte viele junge Häftlinge und trieb viele sogar in den Selbstmord. Unter den Insassen herrschte eine strenge Hierarchie, nur die Stärksten setzten sich durch. Neue Häftlinge wurden regelmäßig mit brutalen Aufnahmeritualen gequält. Auch sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen waren keine Seltenheit. Einige der Wärter waren bei den Bestrafungen von Fehlverhalten nicht zimperlich. Bei Regelverstößen wurde die sogenannte Achterbahn angeordnet: das endlose Marschieren im Treppenhaus. Manche Vollzugsmitarbeiter traktierten Gefangene regelmäßig mit Gummiknüppeln. Unter katastrophalen und gefährlichen Bedingungen mussten die Jugendlichen oft im Drei-Schicht-System Zwangsarbeit verrichten und wurden auch in Export-Betrieben eingesetzt. Westliche Firmen wie zum Beispiel IKEA profitierten davon. Nach ihrer Haft leiden die ehemaligen Strafgefangenen oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen und Depressionen.
 16:9 HDTV
Nach Kriegsende wurde Ideologie nie wieder so massiv in deutsche Kinderköpfe gehämmert wie bei den Jungen Pionieren in der DDR. Aus ihnen sollten die neuen, die besseren Menschen werden. In den Propagandafilmen der DDR erscheint diese Vision bereits als gelebte Wirklichkeit. In ihnen werden Kinder gefeiert, die mit leuchtenden Augen und wehenden Fahnen den Sozialismus in die Welt hinaustragen.
 16:9 HDTV
Sie machte als Ministerin Karriere und verteidigte bis zu ihrem Tod im chilenischen Exil Mauer und Stacheldraht: Margot Honecker. Wer war sie wirklich? Aussagen von Vertrauten und Auszüge aus unbekannten Dokumenten zeichnen das Bild einer Frau, die in der DDR ihren Traum von einer besseren Welt verwirklicht sah und sich die eigene Schuld am Scheitern dieses Traums nicht eingestehen wollte.
 Untertitel 16:9 HDTV
Sozialismus, Antifaschismus, Freundschaft mit der Sowjetunion sind die Pfeiler, auf denen die DDR errichtet wird. Doch wie sieht die Realität aus? Wie geht die DDR mit Nazis um? Sind die Beziehungen zur Sowjetunion wirklich so brüderlich? Und welche Rolle spielt Arbeit, das Fundament der Gesellschaft? Die DDR sieht sich als das moralisch überlegene Deutschland. Doch hinter den Kulissen ist der zur Schau gestellte Antifaschismus von politischer Taktik geprägt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Alltag in der DDR - jeder Tag eine Herausforderung. Das Leben ist oft geprägt von Mangel und staatlicher Willkür - es gibt aber auch Erfolge in Wirtschaft, Sport und Kultur. Einigen gelingt in der DDR eine erstaunliche Karriere. Ob als Roter Dior oder als angesehener Architekt - Kreativität ist gefragt, auch wenn es darum geht, das System zu überlisten oder ganz zu verlassen. Der Staat sorgt im DDR-Alltag für alles: Er versorgt, belohnt, passt auf - so zumindest die offizielle DDR-Propaganda. In der Realität suchen und finden die Menschen immer wieder Türchen, um mehr zu erreichen als das, was in der Planwirtschaft möglich ist. In begrenztem Umfang sind sogar Privatunternehmen erlaubt. Doch das Schicksal etwa des Roten Dior, des Modeschöpfers Heinz Bormann, ist symptomatisch: Für seine Kunst wird er in West und Ost gefeiert, er bringt es sogar zum Millionär. Trotzdem lässt ihn die Staatsführung nicht in Ruhe. Bormanns Firma wird zwangsverstaatlicht, er stirbt verbittert und desillusioniert kurz vor dem Mauerfall. Nicht überall ist der lange Arm der Staatspartei SED so erfolgreich: Organisierte Gruppen beschaffen und verkaufen Waren auf dem Schwarzmarkt, dealen mit Falschgeld und schlagen den Agenten der Staatssicherheit immer wieder ein Schnippchen. Andere agieren heimlich als Umweltschützer und schmuggeln brisante Filmaufnahmen massiver Umweltzerstörungen aus dem Land. Und ostdeutsche Punks organisieren geheime Konzerte, finden Mittel und Wege, sich dem System zu entziehen. Die DDR - eine Gesellschaft zwischen Mangelwirtschaft und erstaunlichen Möglichkeiten. In den Nischen pflegen die DDR-Bürgerinnen und -Bürger zahlreiche Geheimnisse. 2024 wäre die DDR 75 Jahre alt geworden: ein geheimnisvoller Staat, der die Menschen in Ost und West bis heute prägt. Die Doku-Reihe erzählt packende Geschichten aus einem verschwundenen Land.
 Untertitel 16:9 HDTV
Die DDR tritt mit dem Versprechen an, die Ungleichheit zwischen den Menschen abzubauen. Doch schon bald beginnt die Machtelite, das sozialistische System zum eigenen Vorteil zu nutzen. Seit dem Aufstand 1953 ist klar: Das Volk kann jederzeit aufbegehren. Deshalb verstärkt die SED die Repression und baut die Staatssicherheit aus - als Warnung an alle, die sich dem Parteikurs verweigern. Eine Elite entsteht, die sich vom Volk abkapselt. Wer auf Parteilinie ist und sich engagiert, kann im System der DDR auf viele Vorteile hoffen. Doch während Privilegien für Parteimitglieder bekannt sind, macht die Staatsführung um ihr Privatleben ein großes Geheimnis. Als im November 1989 Bilder aus der Politbüro-Siedlung Wandlitz öffentlich werden, explodiert die Stimmung in der DDR. Schwimmbad, Dienstpersonal, ein Einkaufsladen mit Südfrüchten - der aus westlicher Sicht überschaubare Wohlstand der SED-Spitze bringt Anhänger und Gegner endgültig gegen die Mächtigen auf. Während die Bürger Schlange stehen, lassen es sich die Parteioberen gut gehen. Aber selbst innerhalb der politischen Kaste herrscht Misstrauen. Nach der Wende offenbaren Erich Honecker und seine Frau, sie seien davon ausgegangen, abgehört zu werden. Das kennen viele DDR-Bürgerinnen und -Bürger nur zu gut. Wer sich in den Augen der Staatssicherheit verdächtig macht, wird bespitzelt. Die Machthaber beherrschen das Volk mit Kontrolle und Repression. Dabei geht es weniger darum, wirkliche Gefahren abzuwehren, sondern Konformität zu erzwingen. Manche Repressionen sind in der DDR ein gut gehütetes Staatsgeheimnis - wie die Todesstrafe. Sie dient vor allem dazu, Überläufer aus den eigenen Reihen abzuschrecken. Oder der Gammastrahler - eingesetzt an der innerdeutschen Grenze: Um Fluchtversuche zu vereiteln, werden Autos an den Grenzübergängen heimlich geröntgt. Hunderte Fluchten über die Staatsgrenze sind dokumentiert, einige davon spektakulär wie im Agententhriller.
 Untertitel 16:9 HDTV
Mit 170.000 Soldaten in ständiger Gefechtsbereitschaft bestimmte die Nationale Volksarmee das Alltagsbild der DDR. Ein dichtes Netz an Übungsplätzen, Waffenbunkern und Panzer-Straßen überzog das Land. Zahlreiche Mysterien umgaben die NVA, so etwa ihre Angriffsplanung. In den streng geheimen Operationsplänen für den Tag X war vorgesehen, in sieben Tagen die niederländische Grenze zu erreichen.
3,5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Die sieben geheimen Atomplaene der DDR
Nach dem Zweiten Weltkrieg liefern sich Ost und West einen Wettlauf um die Nukleartechnik. Welche geheimen Pläne verfolgt die DDR in der Atomforschung - und welche Folgen hat sie bis heute? 30 Jahre nach dem Ende der DDR erzählt ZDFinfo die wahre Geschichte der Kernforschung im Osten. Es geht um Bomben und billigen Strom: In der DDR wird das erste deutsche Kernkraftwerk eröffnet. Und der ostdeutsche Staat liefert Uran für sowjetische Atomwaffen. Die ZDFinfo-Dokumentation unternimmt eine Zeitreise in die Ära des Wettrüstens und die Anfänge der Atomenergie. In Deutschland startet der Wettlauf um das erste Kernkraftwerk. Für Ost und West soll es der Aufbruch in ein neues Zeitalter sein, und für die DDR soll es die Lösung ihres Energieproblems darstellen. Strom lieferte bis dahin nur die heimische Braunkohle. Und das nicht gerade energieeffizient. Schon 1946 wird unter dem Tarnnamen Wismut, die Bezeichnung eines chemischen Elements, in Thüringen Uran abgebaut. Streng geheim und unter brachialen Bedingungen arbeiten bis zu 40.000 Bergarbeiter für die Atomwaffen der Sowjetunion. So ist die DDR lange Jahre der viertgrößte Uran-Produzent der Welt. Ohne das Uran aus Thüringen hätte es die Atommacht UdSSR nicht gegeben. Im Wettlauf mit dem sogenannten Klassenfeind BRD gelingt der DDR 1967 der erhoffte Vorsprung: In Rheinsberg geht das erste Kernkraftwerk auf deutschem Boden in Betrieb. Wenige Monate später zieht Westdeutschland in Bayern nach. Die DDR feiert ihren Erfolg. Gewaltige Werke sollen entstehen, 20 sind geplant. Die Geschichte der Kernkraft ist vor allem auch eine Geschichte der Spionage und Geheimhaltung. Militärpläne für Atomschläge auf deutschem Boden sind Top Secret. Atomphysiker Klaus Fuchs spioniert für die Sowjetunion. Heinz Barwich, Direktor des Rossendorfer Zentralinstituts für Kernforschung bei Dresden, dagegen wechselt mithilfe der CIA auf die andere Seite und setzt sich in den Westen ab. Ihre Geschichten sind bis heute geheimnisumwittert.
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Was zeigt ZDFinfoHD heute Abend?

Programm - Abend
Das war die DDR
1949 wird die DDR gegründet. Auf den jungen Staat richten sich große Hoffnungen. Doch schon vier Jahre nach der Gründung kulminieren Wut und Enttäuschung in einem Volksaufstand. Für die einen ist ihre Gründung der Beginn eines Aufbruchs - für die anderen ist die DDR schon früh gescheitert. Die DDR will ein Gegenentwurf zur Bundesrepublik Deutschland sein. Ein besseres Deutschland - ganz nach sowjetischem Vorbild. Am 7. Oktober 1949, nicht einmal ein halbes Jahr nach der BRD, wird die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Mit großen Erwartungen: In der DDR soll ein gerechter sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern entstehen. Doch die Wirtschaft kommt schwer in Gang. Die Reparationsleistungen, die Einführung der Planwirtschaft und die Konzentration auf die Schwerindustrie führen schon bald in die Mangelwirtschaft. Aus zunehmendem Unmut kommt es am 17. Juni 1953 zu einem Volksaufstand. Ohne den Einsatz sowjetischer Panzer hätte die Geschichte der DDR hier bereits enden können. Immer mehr Menschen fliehen, bis die Berliner Mauer ab 1961 jeden Fluchtweg versperrt. Die dreiteilige ZDFinfo-Doku-Reihe Das war die DDR beleuchtet die über 40-jährige Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik. Dabei kommen prominente Zeitzeugen und Historiker zu Wort.
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Das war die DDR
Mit Reformen will die SED die DDR in den 1960er-Jahren modernisieren und stabilisieren. Ambitionierte Wirtschaftsreformen sollen die DDR zu einer modernen Industriegesellschaft umbauen. Doch schnell regt sich Widerstand innerhalb der Partei. Der Beginn eines erbitterten Ringens um die ideologische Führung zwischen Konservativen und Reformern. 1969 feiert die Partei das 20-jährige Bestehen ihrer Republik.
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Das war die DDR
Erich Honecker wird neuer Parteichef. Besonders die DDR-Jugend hofft auf Lockerungen. Der Parteichef setzt zwar auf Sozialreformen, bleibt aber stets linientreu. Mit der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik will Honecker den Lebensstandard in der DDR verbessern. Statt mehr Freiheiten zu gewähren, wird die politische Überwachung ausgebaut, jegliche Kritik unterdrückt. Immer mehr Menschen wenden sich vom System ab oder wollen das Land verlassen. Die Proteste nehmen zu.
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Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
In der DDR soll es keine Gewaltverbrechen geben, das passt nicht zum sozialistischen Menschenbild. Als in Berlin mehrere Kinder ermordet werden, steht die Volkspolizei unter enormem Druck. Die Suche nach dem Serientäter wird zum Wettlauf gegen die Zeit. Ehemalige Ermittler und Zeitzeugen rekonstruieren diesen und drei andere Mordfälle aus den letzten Jahren der DDR. Dabei zeigt sich: Die Aufklärung wird oft behindert, Täter bleiben lange unentdeckt. In den letzten Jahren der DDR geschehen Verbrechen, die das Bild vom sicheren und friedlichen Sozialismus nachhaltig erschüttern. Mitten in Berlin, im Prenzlauer Berg, sterben Ende der 1980er-Jahre drei Kinder, alle auf ähnliche Weise. Die Spuren führen zu einem verurteilten Sexualstraftäter. Im SED-Staat gibt es für Täter wie ihn keine spezielle Therapie - nur Strafen wie Umerziehung durch Arbeit, Disziplin und ideologische Beeinflussung. Die Rückfallquote ist hoch. Als die Ermittler den Täter stellen, setzen sie ihn unter Druck - er gesteht die Taten. Doch nach der Wende gelten die Aussagen als unverwertbar. In Halle-Neustadt wird ein Seemann erschlagen. Die Ermittler glauben an einen Mord unter Brüdern aus Eifersucht, der Täter wird verurteilt. Doch es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall. Eine Frau und ihr Kind sterben, später ein weiterer Mann. Erst nach Jahren wird klar: Es ist immer derselbe Täter. Und er lebt mittendrin im Plattenbau, während ein Unschuldiger für den Mord am Matrosen seit Jahren in Haft sitzt. In Großbeuthen bei Potsdam verschwindet 1986 eine 17-jährige Schülerin. Tage später wird ihre Leiche gefunden. Ein Verdächtiger passt ins Täterprofil, aber ein Laborfehler entlastet ihn. Der Mord bleibt über Jahrzehnte ungeklärt. Bis mit moderner Forensik und neuen Ermittlungen der Mord endlich aufgeklärt wird. In der Lausitz verbrennen eine Mutter und ihre beiden Töchter in einem Trabant. Der Ehemann überlebt und behauptet, es sei ein Autounfall gewesen.
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Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
Die DDR wollte ein Staat ohne Mord und Totschlag sein. Doch die Wahrheit sah anders aus. Die Bevölkerung erfährt oft erst Jahre später etwas. Spitzel überall, und doch bleiben Täter unentdeckt. Was sagen Kriminalfälle über die besonderen Lebensumstände in der DDR aus? Ermittler, Opfer und Zeitzeugen erinnern sich.
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Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
Zur DDR-Zeit kontrollierten Partei und Geheimdienst, wie Verbrechen aufgeklärt, Täter bestraft und die Bürger informiert wurden. ZDFinfo deckt die spektakulärsten Fälle von damals auf. Auch die Folge Kein Entkommen der Doku-Reihe Mysteriöse Kriminalfälle der DDR macht deutsch-deutsche Geschichte anhand schicksalhafter Ereignisse erlebbar. Im Blickfeld stehen Opfer, Täter und Ermittler - und der Alltag im real existierenden Sozialismus. Auch im Arbeiter- und Bauernstaat wurde gemordet, geraubt und betrogen - wie in jedem Land der Welt. Doch öffentlich darüber berichtet wurde in DDR-Medien kaum. Was Ermittler, Staatsanwälte, Kriminologen und Journalisten damals nicht laut sagen durften, das enthüllen sie nun in der Dokumentation. Im Fokus der Folge Kein Entkommen steht unter anderem das Verbrechen eines flüchtigen Sowjetsoldaten, das ein traumatisiertes Dorf in Brandenburg und viele offene Fragen hinterließ. Die Stasi war zwar in die Ermittlungen involviert, doch die Vernehmungen führte allein der große Bruder. In einem anderen Fall hielt ein spektakulärer Postraub die Ermittler zwei Jahre lang in Atem. Der Posträuber selbst erzählt von seinen Motiven und seiner Zeit im Gefängnis. Verbrecher durften vom Regime keine Gnade erwarten. In mehreren Fällen verhängte das Gericht die Todesstrafe für den Täter. So auch im Fall der Tötung eines Dorfpolizisten, korrekterweise als ABV zu bezeichnen. Solche Abschnittsbevollmächtigte waren eine DDR-typische Polizei-Instanz auf lokaler Ebene. Selbst ein persönlich motivierter Angriff gegen einen ABV wurde vom System kategorisch als Angriff auf den Staat beziehungsweise als Terrorismus betrachtet und entsprechend drastisch bestraft. Insgesamt 164 Todesurteile wurden in der DDR vollstreckt. Erst 1987 wurde die Todesstrafe offiziell abgeschafft.
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Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
Die Kriminalitätsstatistiken der beiden deutschen Staaten unterschieden sich kaum voneinander. Hüben wie drüben wurde betrogen, geklaut und getötet. Doch die DDR wollte der bessere Staat sein. Verbrechen passten nicht in den Sozialismus, denn das sozialistische Menschenbild ist ein friedliches. Deshalb war auch die Berichterstattung in der Presse spärlich. Die DDR-Bürger sollten glauben, dass ihr Land frei von Kriminalität sei. Dabei hatte die Aufklärung eines Verbrechens in der DDR oberste Priorität. Mit hohem Personaleinsatz und großem Aufwand sollten die Täter so schnell wie möglich hinter Schloss und Riegel gebracht werden. Die Kriminalisten in der DDR waren sehr gut ausgebildet und hatten in vielen Fällen Unterstützung vom Ministerium für Staatssicherheit. Denn auch die Stasi stellte bei Kapitalverbrechen professionelle und gut ausgestattete Ermittler. Das Verhältnis zwischen Kriminalpolizisten und Stasimitarbeitern war allerdings ambivalent. Denn das MfS saß immer am längeren Hebel. In einigen Fällen erfuhren die Polizisten der Morduntersuchungskommission nur wenig über die teils geheimen Ermittlungen des MfS. Doch die Stasi sollte nicht nur bei der Tätersuche helfen. Oft wurden Angehörige von Verbrechensopfern überwacht und bespitzelt, denn nur das Regime bestimmte, welche Informationen nach außen dringen durften. Vor allem, wenn die Tat von einem Parteifunktionär, einem Stasimitarbeiter oder einem Sowjetsoldaten begangen wurde, setzte die Stasi alles daran, den Vorfall zu vertuschen oder sogar den Täter zu decken. Sogar in den DDR-Krimis, wie in der populären (und auch heute noch produzierten) Serie Polizeiruf 110, wurde streng darauf geachtet, dass es eine bestimmte Art von Verbrechen nicht gab. Der Staat zensierte jede einzelne Folge. Auch hier durften SED-Funktionäre, Soldaten oder Polizisten keine Mörder sein. Die Täter waren meistens Außenseiter der Gesellschaft, Alkoholiker oder psychisch Kranke.
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Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
Ein Polizistenmord in Leipzig 1981 entpuppte sich als tragische Eskalation nach einer gescheiterten Republikflucht. Ein weiterer Fall behandelt einen Sexualmord, in den ein NVA-Offizier verstrickt war. Um den Verdächtigen zu überführen, versuchten die Ermittler eine Methode aus dem Geheimdienst- und Spionage-Milieu, den sogenannten Romeo-Trick. Sie setzen einen Gigolo auf die Frau des Täters an.
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Rückblick auf ZDFinfoHD Highlights von gestern

Gestern bot ZDFinfoHD eine beeindruckende Auswahl an Sendungen. Wenn Sie eine dieser Sendungen verpasst haben oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen möchten, sind Sie hier genau richtig.

Was lief gestern auf ZDFinfoHD im TV Programm ? Bei TVgenial nicht nur das aktuelle Programm einsehen, sondern auch was gestern gezeigt wurde.