ZDFinfoHD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

Zusammenfassung oder Highlights des gestrigen ZDFinfoHD Programms

Verpasstes ZDFinfoHD Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf ZDFinfoHD ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

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ZDFinfoHD Programm gestern


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Programm - Vormittag
Vor der Wiedervereinigung mussten Justiz und Strafvollzug der beiden deutschen Staaten aneinander angepasst werden. Verantwortliche entschieden, wer in der DDR zu Unrecht verurteilt worden war, wer freikommen sollte. Es gab Entscheidungen mit schrecklichen Folgen. Wieso konnten gewalttätige Verbrecher entlassen werden? Antworten sucht der Film mithilfe eines forensischen Psychiaters, aber auch bei den damals verantwortlichen Politikern.
 16:9 HDTV
Die beiden deutschen Staaten stehen in ständiger Konkurrenz. Mit dem Strahlflugzeug 152 will die DDR ihre technologische Macht demonstrieren. Doch der zweite Testflug endet tragisch. Mitte der 1950er-Jahre forciert die DDR-Führung unter Walter Ulbricht den DDR-eigenen Flugzeugbau. In Dresden wird ein neues Flugzeugwerk aus dem Boden gestampft. Das Prestigeprojekt - die Entwicklung des ersten deutschen Passagierstrahlflugzeuges, der 152. Am 30. April 1958 ist es so weit: Walter Ulbricht stellt den Prototyp öffentlichkeitswirksam vor. Die Erwartungen sind riesig, soll die 152 doch dem Westen und der ganzen Welt beweisen, dass die DDR in der Lage ist, Flugzeuge auf höchstem technischem Niveau zu bauen. Doch knapp ein Jahr später erleidet das Vorhaben einen herben Rückschlag: Am 4. März 1959 stürzt der Prototyp beim zweiten Probeflug ab. Alle vier Insassen kommen dabei ums Leben. Danach wird das ehrgeizige Projekt noch nicht aufgegeben, doch 1961 ist Schluss mit dem DDR-Flugzeugbau. Der Grund: Die Sowjetunion entscheidet - anders als nach vorherigen mündlichen Zusagen -, keine Flugzeuge aus Dresden zu kaufen. In der DDR wird über Katastrophen und schwere Unfälle kaum berichtet. Die wahren Hintergründe bleiben oft geheim. So sorgt die Stasi für Informationssperren. Und auch später kontrollieren die Geheimdienstbeamten, was über Ursache und Auswirkungen der Unfälle an die Öffentlichkeit dringen darf.
 16:9 HDTV
Wenig bekannt, weil vieles vertuscht wurde und Ermittlungen behindert wurden: In der DDR gab es zahlreiche große Unglücke und Katastrophen - viele davon bis heute nicht vollständig aufgeklärt. Die Dokumentation Die schwersten Unglücke der DDR zeigt eklatante Fälle, teils mit Archivbildern, Aufnahmen von Hobbyfilmern und anhand von Rekonstruktionen mit Augenzeugen.
 16:9 HDTV
Tatort Syrien
Geschildert werden die politische und emotionale Reise während des Umbruchs in Syrien: Die Assad-Diktatur ist Geschichte. Mustafa al-Allusch gehört zu denen, die das Regime stürzten. Schon als Jugendlicher schloss sich der Mann aus Idlib den Rebellen an, wurde mehrfach schwer verwundet und kämpfte weiter bis zum Schluss. In diesem Teil der Reihe erzählen die Menschen über den historischen Wendepunkt in ihrem geschundenen Land: Kämpfer, Rückkehrer, Überlebende und Mütter.
 Untertitel 16:9 HDTV
Tatort Syrien
Nach dem Sturz von Diktator Assad zeigen sich die Wunden der Vergangenheit. Das Regime hat die Menschen jahrzehntelang unterdrückt. Was braucht Syrien, um sich selbst zu heilen? Folge zwei der Doku-Serie blickt in den innersten Kern der Diktatur. Wo Überwachung, Gewalt und Schweigen den Alltag prägten. Wie konnte die Assad-Familie Syrien so lange brutal beherrschen? Welcher Weg führt aus der Furcht in die Freiheit? Das Assad-Regime baute ein System aus über einem Dutzend Geheimdiensten, das jeden Gedanken an Freiheit im Keim erstickte. Millionen Syrer und Syrerinnen wurden zu Objekten einer allgegenwärtigen Kontrolle. Wer sich auflehnte, verschwand. Indem man (...) einen Geheimdienst hatte, der die gesamte Gesellschaft unterwanderte, erzeugte man eine Art ständige Angst, bei der man sich ständig über die Schulter schauen musste - um sicherzugehen, dass niemand kommt, um einen zu holen, erklärt Sicherheitsanalyst Andreas Krieg. Safwan Bahlul, ehemals Vier-Sterne-General und Chef des syrischen Zivilschutzes, war Teil dieses Systems, bis zu seinem Sturz. Heute spricht er offen über Schuld, Systemtreue und Verblendung: Ich sage das ganz offen: Bis zur letzten Minute war ich meiner Regierung, meinem Staat und Staatsoberhaupt treu ergeben. (...) Aber ich habe gemerkt, dass ich jemandem ergeben war, der niemals Präsident hätte werden sollen. Ali Samman, mehrfach von der Geheimdienstmaschinerie unter Assad inhaftiert, erzählt im Interview: Wir normalen Syrer waren Terroristen in den Augen der Familie Assad. Aryana Afrin, eine kurdische Kämpferin, verteidigt an der türkischen Grenze die Autonome Rojavas: Unser persönliches Leben ist das Leben unseres Volkes. (...) Wir opfern uns und alles, was wir haben, damit die Gesellschaft in Frieden leben kann. Ihr Frieden ist mein Frieden, ihre Freiheit ist meine Freiheit. Nicht nur Kurden, sondern auch andere Minderheiten wie die Christen bewegen sich auf unsicherem Terrain.
 Untertitel 16:9 HDTV
Tatort Syrien
Die Herausforderungen für die neue Übergangsregierung sind gewaltig. Das gebeutelte Land muss wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen, die Bevölkerung das Gefühl haben, dass alles besser wird als unter Assad. Eine Mammutaufgabe, denn ehemals bevorteilte Regimetreue fürchten Benachteiligungen und Racheakte; Minderheiten pochen auf ihre Rechte; regionale Kräfte wie die Kurden im Norden oder internationale Interessen wirken im Hintergrund und stellen Forderungen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Syrien nach Assad: Zwischen Hoffnung und Terror
Nach dem Sturz des Assad-Regimes reist US-Reporter Martin Smith nach Syrien. Er berichtet vom Wiederaufbau des Landes unter dem ehemaligen Dschihadisten und neuen Präsidenten Ahmed al-Scharaa. Syrien steht nach Jahren des Bürgerkriegs vor einem Neubeginn. Präsident Ahmed al-Scharaa verspricht Sicherheit und Stabilität. Doch die Hoffnung auf Frieden ist durch erneute Gewalt aufgrund religiöser Spannungen, ethnischer und politischer Konflikte gefährdet. Sind Wandel und Versöhnung in Syrien nach dem überraschenden Zusammenbruch des Assad-Regimes möglich? Al-Scharaas Versprechen von Frieden und Erneuerung erscheint vielen aufgrund seiner umstrittenen Vergangenheit fragwürdig. Der ehemalige Al-Kaida-Kämpfer - damals bekannt unter seinem Kampfnahmen Abu Muhammad al-Dscholani - stößt im In- und Ausland auf Misstrauen und Kritik. Die Dokumentation zeigt die sozialen, religiösen und politischen Herausforderungen im Nachkriegs-Syrien, das aufgrund der Folgen des jahrelangen Bürgerkriegs tief gespalten ist. Kann al-Scharaa Frieden, gesellschaftliche Aussöhnung und Stabilität erreichen? Oder drohen neue Konflikte? Experten, Zeitzeugen und Einheimische analysieren Chancen und Risiken für die Zukunft Syriens.
 Untertitel 16:9 HDTV
4,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
China - Die neue Weltmacht
Das Südchinesische Meer - eine stark umkämpfte, wirtschaftlich und geopolitisch bedeutende Region. Vor allem China stellt vehement Besitzansprüche. Die Lage droht zu eskalieren. Um seinen Einfluss auszubauen, lässt Chinas Präsident Xi Jinping Inseln besetzen oder Militärmanöver vor fremden Küsten durchführen. Besonders auf den Philippinen und in Taiwan sind die Aggressionen zu spüren - mit gravierenden Auswirkungen für die Bevölkerung. Aufgrund der Bedeutung für den globalen Seehandel und die Fischerei sowie des Vorkommens von wertvollem Erdöl und Erdgas weckt das Südchinesische Meer Begehrlichkeiten bei vielen angrenzenden Staaten. Doch die Volksrepublik China beansprucht fast die gesamte Region für sich und verleiht diesen Forderungen mit militärischen Manövern immer wieder Nachdruck. Während einfache Fischer durch die Besetzung philippinischer Inseln samt fischreicher Fanggründe ihre Lebensgrundlage bedroht sehen, erfreuen sich chinesische Touristen an Ausflügen zu den neuen Urlaubszielen. Auf hoher See kommt es zudem immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Küstenwacheschiffen beider Länder. Auch in Taiwan ist man besorgt. China betrachtet die Insel als abtrünniges Staatsgebiet und will die Wiedervereinigung notfalls gewaltsam erzwingen. Um politischen Druck aufzubauen, lässt die Volksrepublik China Taiwan mit groß angelegten Militärmanövern umzingeln. In der Doku kommen Betroffene und Begünstigte dieser Konflikte ebenso zu Wort wie hochrangige Funktionäre aus Politik und Militär. Vertreter aller Parteien erzählen, wie der Streit um die Vorherrschaft in der Region ihren Alltag prägt, und schildern ihre persönliche Sicht auf das Pulverfass Südchinesisches Meer.
 Untertitel 16:9 HDTV
Zwei Autokraten - ein Ziel: eine neue Weltordnung. Putin und Xi wollen ihre Nationen zu neuer, alter Größe führen und dafür sind sie bereit, viel zu riskieren. Gemeinsamer Gegner: der Westen. Grenzenlose Freundschaft haben sich Putin und Xi gegenseitig versichert. Experten, politische Insider und hochrangige Gesprächspartner aus Militär- und Geheimdienstkreisen kommen zu Wort.
 Untertitel 16:9 HDTV
Das Verhältnis zwischen China und den USA ist so schlecht wie seit den späten 1970er-Jahren nicht mehr. Experten gehen davon aus, dass ein Krieg um Taiwan nur noch eine Frage der Zeit ist. Australien spielt in dieser aufkommenden Spannung eine bedeutende Rolle aufgrund seiner strategischen Lage. Das Land gestattet den USA schon länger die Nutzung seiner militärischen Infrastruktur und hat zuletzt Milliarden in die Modernisierung seines Militärs gepumpt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Konfrontationen - Der neue Kalte Krieg
Im hohen Norden wächst die Anspannung: Norwegen, Schweden und Finnland rüsten auf, weil Russland seine militärische Präsenz in der Arktis und entlang der Nordgrenzen verstärkt. Der Beitritt Finnlands und Schwedens zur NATO verändert das strategische Gleichgewicht in Nordeuropa. Militärmanöver, Spionagevorwürfe und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen prägen zunehmend den Alltag der Menschen dort. Ist der Frieden tatsächlich bedroht? Der nördliche Teil Europas erlebt eine sicherheitspolitische Zeitenwende. Jahrzehntelang galt Skandinavien als neutrale Pufferzone zwischen Ost und West. Doch seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine hat sich das Machtgefüge verschoben. Norwegen, Schweden und Finnland investieren in neue Waffensysteme, erhöhen Verteidigungsbudgets und trainieren den Ernstfall gemeinsam mit der NATO. Auch in der Arktis, wo strategische Ressourcen und Seewege eine immer größere Rolle spielen, wächst die militärische Präsenz. Russland verstärkt dort seine Aktivitäten - ein Signal an die Nachbarn, aber auch an den Westen insgesamt. Die neuen Spannungen wirken sich auch auf das tägliche Leben aus. Küstenwachen und Luftstreitkräfte sind in erhöhter Bereitschaft. Finnland prüft seine Luftschutzbunker, Schweden verteilt Broschüren zur Krisenvorsorge. Auch in Norwegen wächst die Aufmerksamkeit für den Schutz kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig rücken die Menschen in Skandinavien enger zusammen und erkennen die Notwendigkeit der neuen Sicherheitsmaßnahmen. Sie bereiten sich aktiv auf mögliche Krisenszenarien vor und zeigen Bereitschaft, ihr Land im Ernstfall zu verteidigen. Experten, Militärs und Einwohner schildern, wie sich das tägliche Leben verändert - zwischen Abschreckung, Angst und dem Versuch, den Frieden im Norden zu bewahren.
 Untertitel 16:9 HDTV

Programm - Nachmittag
Die russischen Herrscher haben die Vergangenheit des Landes immer wieder für ihre Zwecke umgedeutet, bis heute. In kaum einem anderen Land liegen sagenhafte Größe, Mythos und tiefes Leid näher zusammen. Eine Geschichte von starken, brutalen Herrscherfiguren, die ihrem Volk viel abverlangten, gleichzeitig aber Russland zur Weltmacht führten. Die 1000-jährige Geschichte des Landes ist bedrohlich und faszinierend zugleich.
 16:9 HDTV
1917 wurde unter Lenin die provisorische Geheimpolizei Tscheka gegründet, die den Auftrag hatte, gegen Konterrevolution, Spekulation und Sabotage vorzugehen. Stalins Geheimdienstchef Jeschow ließ im industriellen Maßstab töten und Hunderttausende im Gulag verschwinden. Lawrenti Berija, der Stalin vergeblich vor dem deutschen Überfall warnte, ließ ganze Volksgruppen als Kollaborateure deportieren.
 16:9 HDTV
Schwert und Schild - Russlands Geheimdienste
Durch Lawrenti Berijas Innenministerium NKWD erlangten die Sowjets schon 1949 eigene Atomwaffen. Als Stalin 1953 starb, wurde Berija verhaftet und erschossen. Der Geheimdienst wurde in KGB umbenannt. Unter Juri Andropow wurden Oppositionelle in der Psychiatrie drangsaliert. Der KGB spielte eine wichtige Rolle in der Kubakrise und schleuste schließlich sogar einen Maulwurf ganz oben in die CIA ein.
 16:9 HDTV
Schwert und Schild - Russlands Geheimdienste
Unter Wladimir Putin wird die Rolle des russischen Geheimdienstes neu definiert. Mit der Digitalisierung entsteht ein neuer Wirkungsbereich: das Internet. Der KGB wird als Sprungbrett für Putins Karriere angesehen. Um das jetzige Russland zu verstehen, muss man Putin verstehen. Um wiederum Putin zu verstehen, muss man die Geschichte des KGB kennen und wie dieser Putins Sicht auf die Welt außerhalb Russlands beeinflusst hat. Mit dem Vorwurf der Hacker-Attacken auf die amerikanische Präsidentschaftswahl und dem Vorwurf über Einmischungs-Versuche Russlands auf das Wahlergebnis ist das Thema der Geheimdienste aktueller denn je.
 Untertitel 16:9 HDTV
Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort, der durch eine Mauer geteilt ist. Die Militärstandorte in Polen und in der DDR dienen der sowjetischen Einflussnahme und dem Machterhalt in den sogenannten Satellitenstaaten. Es sind die westlichsten Standorte der Sowjetsoldaten während des Kalten Krieges. Zahlreiche polnische Soldaten haben im Zweiten Weltkrieg aufseiten der Westalliierten gekämpft, und viele Polen hegen auch nach dem Krieg Sympathien gegenüber dem Westen. Hinzu kommt: Es besteht ein großes polnisches Nationalgefühl. Deshalb müssen sowjetische Soldaten zur Sicherung der kommunistischen Macht in Polen präsent sein. So auch in Borne Sulinowo, einer Garnisonsstadt, wo rund 25.000 sowjetische Soldaten stationiert sind. Dort leben sie abgeschottet von der polnischen Bevölkerung und haben eine eigene Infrastruktur. Der Flugplatz in Nohra gilt als Speerspitze unter den sowjetischen Militärstandorten auf dem Gebiet der DDR. Der Ort hat für die Sowjets eine strategisch günstige Lage - dort stehen die Sowjetsoldaten an vorderster Front zum Westen. Deshalb hätte die Sowjetarmee im Ernstfall von dort einen Angriff mithilfe von Kampfhubschraubern auf die Bundesrepublik Deutschland unternehmen können. In Rechlin an der Müritz verläuft eine Mauer mitten durch den Ort. Auf der einen Seite leben die DDR-Bürger und auf der anderen Seite über 4000 sowjetische Soldaten und Offiziere mit ihren Familien. Sie sind auf dem nahe gelegenen Militärflugplatz stationiert. In keinem anderen Land ist die Sowjetarmee nach dem Zweiten Weltkrieg so präsent wie in der DDR. Sie sind als Sieger und Besatzer gekommen und nach fast 50 Jahren wieder gegangen - doch wirkliche Freundschaften haben sich selten entwickelt. Vergessene Orte, verdrängte Geschichte.
 Untertitel 16:9 HDTV
Lost Places der Sowjetunion
Drei Orte, ein gemeinsamer Schatten: Fast fünf Jahrzehnte lang prägten die Sowjets das Leben im Ostblock. In Ungarn, der Slowakei und Bulgarien sind ihre Spuren bis heute sichtbar. Von der Geisterstadt Szentkirályszabadja über den Grenzbahnhof Cierna nad Tisou bis zum Monument von Busludscha: Eine Reise in die Schattenreiche des sowjetischen Imperiums - zu Ruinen, an denen Aufstand, Unterdrückung und Erinnerung eng miteinander verwoben sind. Im Westen Ungarns liegt die Geisterstadt Szentkirályszabadja. Die ehemalige sowjetische Garnison soll einst die Westflanke des Ostblocks absichern - gegen Feinde von außen und von innen. Errichtet wird sie nach 1956, als sich Studentenproteste zu einem landesweiten Aufstand gegen das kommunistische Regime ausweiten. Die Sowjetunion lässt den Aufstand blutig niederschlagen und baut ihre militärische Präsenz anschließend massiv aus. Seit dem Abzug der Truppen 1991 ist Szentkirályszabadja sich selbst überlassen und gilt heute als die größte Geisterstadt Ungarns. Zwischen verfallenen Wohnblöcken und rostigen Hangars erinnert sich der ehemalige Luftwaffenkommandeur Sándor Simon-Jójárt an eine abgeschottete Welt, in der Tausende sowjetische Soldaten in ständiger Alarmbereitschaft lebten. In der slowakischen Grenzstadt Cierna nad Tisou steht im Sommer 1968 die Zukunft der Tschechoslowakei auf dem Spiel. Nur wenige Kilometer vom Eisernen Vorhang entfernt treffen sich der sowjetische Parteichef Leonid Breschnew und der tschechoslowakische Reformpolitiker Alexander Dubcek zum entscheidenden Krisengespräch über den Prager Frühling. Dubcek will den Sozialismus demokratisieren - für den Kreml ein gefährlicher Präzedenzfall. Hinter verschlossenen Türen wird stundenlang verhandelt. Zeitzeugen wie der damals 18-jährige József Turcsányi und Ivan Reimann, Sohn der Dolmetscherin Tamara Reiman, erinnern sich an ein Politdrama zwischen Hoffnung und Angst. Nur drei Wochen später - in der Nacht zum 21. August 1968 - marschieren circa 400.
 Untertitel 16:9 HDTV

Was zeigt ZDFinfoHD heute Abend?

Programm - Abend
Lost Places der Sowjetunion
Drei Lost Places im Baltikum, Spuren von Annexion und Kaltem Krieg. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland. Im Baltikum sichern sowjetische Standorte Kontrolle über Land, See und Datenströme: vom Festungsring um Kaunas über die U-Boot-Anlage Hara und die Mineninsel Naissaar bis zur Abhörstation in Irbene. Annexion, Bedrohung und der Kalte Krieg - bis heute spürbar. Drei Länder, eine Frontlinie des Kalten Krieges. Lettland, Estland und Litauen sind strategische Kerngebiete für die Sowjetunion. Im Baltikum verdichten sich verlassene sowjetische Militärposten zu einer Topografie der Kontrolle über Land, See und Informationen. Zentral in Litauen liegt Kaunas. Neun Forts bilden einen Verteidigungsring um ihr Zentrum - einst ist Kaunas eine der am besten gesicherten Städte Europas. Doch diese Orte der Sicherheit werden zu Orten des Schreckens. Im beginnenden Zweiten Weltkrieg wird Litauen zunächst von der Sowjetunion, später von Nazideutschland besetzt. Deportationen und Massenmorde verbreiten Terror unter der einheimischen Bevölkerung. Auch nach dem Krieg bleibt den Menschen im Baltikum keine Zeit, durchzuatmen. Die Sowjetunion annektiert die drei Staaten erneut und startet die bedingungslose Russifizierung des Landes - durch die Ansiedlung russischsprachiger Bevölkerungsgruppen. Und überall entstehen Militärstützpunkte. Dadurch hat die Sowjetunion breiten Zugang zur Ostsee. Strategische Stützpunkte in Estland sichern einerseits den Zugang nach St. Petersburg und dienen andererseits als Spähposten zu den Anrainerstaaten. Die Insel Naissaar vor Tallinn wird zum militärischen Sperrgebiet. In ihrem Herzen wird eine geheime Minenfabrik errichtet. Mit ihrer Hilfe kann der gesamte Finnische Meerbusen abgesperrt werden. Wenige Kilometer entfernt entsteht Mitte der 1950er-Jahre ein Hightechprojekt. Eine U-Boot-Station in Hara soll die Flotte unsichtbar für den Feind und immun gegen deren Minen machen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Nordkorea, auch das Einsiedler-Königreich genannt, bleibt für den Westen ein Rätsel - in einem Chaos aus Fehlinformationen, internationalem Misstrauen und Angst. Die Bewohner leben isoliert von der Welt, bedingt durch die Regierung. Viele von ihnen betrachten sich als bloße Marionetten des Staatsapparates. Trotz der Entbehrungen in ihrem harten Alltag sind die meisten Nordkoreaner extrem stolz auf ihr Land.
 16:9 HDTV
Gold fuer Kim - Ein Leben fuer Nordkoreas Fuehrer
Mit Atombombentests und martialischen Drohungen versetzen Nordkorea und sein Diktator Kim Jong Un die Welt immer wieder in Sorge. Aus dem Inneren des Landes dringt wenig nach außen, denn ausländischen Journalisten wird nur selten die Einreise erlaubt. Wie Mangelwirtschaft, Blockwart-Kultur und Denunziantentum das Alltagsleben prägen, davon ist in der offiziellen Propaganda nichts zu sehen. Glitzerbauten, riesige Statuen des Vaters und des Großvaters von Kim Jong Un, aufwendige Inszenierungen von Macht und Größe sollen der Erbauung dienen - und über die Niederungen des kommunistischen Alltags hinwegtrösten. Reporter Michael Höft hat sich die Erkundung des sportlichen Nordkorea vorgenommen. Stadien, Sporthallen, Reitklubs, Bolzplätze und Wintersportresorts sind Orte, die Nordkorea dem Besucher aus dem kapitalistischen Ausland gerne zeigt. Über das Thema Sport findet sich ein leichter und unkomplizierter Zugang zu den Menschen in dem hermetisch abgeriegelten Land. Die Dokumentation begleitet verschiedene Hobby- und Leistungssportler in ihrem Trainingsalltag.
 16:9 HDTV
Kim Yo-jong - Nordkoreas heimliche Herrscherin
Kaum jemand kennt Kim Yo-jong, die Schwester von Kim Jong-un, dem Diktator Nordkoreas. Doch seit den Olympischen Spielen in Südkorea 2018 ist sie zur Nummer zwei des Regimes aufgestiegen. Sie beeindruckte bei offiziellen Empfängen durch sicheres, freundliches Auftreten an der Seite ihres Bruders. Ihre inzwischen jedoch unerbittlichen Propagandamaßnahmen machten die vorübergehende Entspannung zwischen Nord- und Südkorea wieder zunichte. Zwischen Kim Yo-jong und ihrem Bruder Kim Jong-un herrscht ein besonderes Vertrauensverhältnis. Beide besuchten als Kinder einige Jahre eine Schule in der Schweiz und bereisten Europa. Selbst den Nordkoreanern war sie lange Zeit unbekannt. Bei der Beerdigung ihres Vaters tritt sie erstmals in die Öffentlichkeit. Inzwischen ist sie zur potenziellen Nachfolgerin ihres Bruders in der Linie der Kim-Dynastie avanciert.
 16:9 HDTV
Nordkoreas Kim Jong-un
Nach seinem Vater und Großvater ist Kim Jong-un zum kommunistischen Diktator in Nordkorea geworden. Er führt das Regime mit eiserner Hand fort. Nordkorea ist eine international gefürchtete Atommacht. Die Geheimpolizei Bowibu überwacht die Bevölkerung Zudem werden die Massen durch die Staatsideologie Chuche indoktriniert. Ehemalige nordkoreanische Diplomaten und nach Südkorea Geflüchtete berichten vom Leben jenseits des 38. Breitengrades.
 16:9 HDTV
Der Maulwurf - Undercover in Nordkorea
In einer zehnjährigen Geheimmission begeben sich zwei Männer, dänischer Koch Ulrich Larsen und Filmemacher Mads Brügger, in das brutalste Regime der Welt. Sie wollen Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffen- und Drogenhandel beweisen. Es gelingt ihnen, in die höchsten Kreise der Diktatur vorzudringen. Mit versteckten Kameras dokumentieren sie ihre Verhandlungen über den Bau einer illegalen Waffenfabrik in Uganda.
3 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Der Maulwurf - Undercover in Nordkorea
In einer zehnjährigen Geheimmission schleichen sich zwei Männer in das gefährlichste Regime der Welt ein. Sie wollen Nordkoreas Verstrickungen in den internationalen Waffenhandel beweisen. Der Maulwurf Ulrich Larsen und der erfundene Investor Mr. James reisen mit koreanischen Offiziellen nach Uganda, um dort den Bau einer Waffenfabrik in die Wege zu leiten. Sie finden so heraus, wie Nordkorea die UN-Sanktionen unterläuft. Der Film dokumentiert die Zeit von 2017 bis 2020. Der Maulwurf Ulrich Larsen übersteht einen Check auf Wanzen durch den KFA-Präsidenten Alejandro Cao de Benós und treibt zusammen mit seinem Komplizen Mr. James ein vermeintliches großes Waffengeschäft mit Nordkorea voran. Mit versteckten Kameras und Mikrofonen wird der Abschluss von Verträgen im Geheimen aufgezeichnet. Annie Machon, ehemalige Mitarbeiterin des britischen Nachrichtendienstes MI5, ordnet mit dem Maulwurf und Mr. James die Ereignisse ein.
3 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Buero 39 - Nordkoreas schwarze Kassen
Wie ist es möglich, dass Nordkorea, eines der ärmsten Länder der Welt, ein Atomwaffenprogramm finanziert, mit dem es sogar die USA herausfordern kann? Antwort: dank Bureau 39. Diese Organisation ist eine geheime Division des Regierungsapparates. Ihr Ziel ist die Devisenbeschaffung mit allen Mitteln, um das Regime von Kim Jong Un mit Geld zu versorgen. Falschgeld, Drogen, Menschenhandel - nichts ist Nordkoreas Geld-Gangstern zu ruchlos. Die Doku enthüllt die spektakulärsten Fälle und zeigt die atemberaubenden Tricks, mit denen Nordkorea seit Jahrzehnten äußerst erfolgreich UN-Sanktionen umgeht und sein Atomprogramm aufbaut.
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Rückblick auf ZDFinfoHD Highlights von gestern

Gestern bot ZDFinfoHD eine beeindruckende Auswahl an Sendungen. Wenn Sie eine dieser Sendungen verpasst haben oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen möchten, sind Sie hier genau richtig.

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