ZDFinfoHD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

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Verpasstes ZDFinfoHD Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf ZDFinfoHD ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

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ZDFinfoHD Programm gestern


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Programm - Vormittag
Die grossen Crashs
Die arabischen Länder drosseln wegen des Jom-Kippur-Krieges 1973 die Erdölproduktion, der Ölpreis steigt. Es folgt die schwerste Wirtschaftskrise nach dem Zweiten Weltkrieg. Die westlichen Industrienationen versuchen, den Benzin- und Ölverbrauch zu reduzieren. Auch in der BRD gibts autofreie Sonntage, ein Tempolimit und die Aufforderung, weniger zu heizen. Doch die Krise nimmt ihren Lauf - mit Inflation und Massenarbeitslosigkeit. Öl ist seit den 1950er-Jahren immer wichtiger geworden und der Westen abhängiger vom Import des Schwarzen Goldes aus dem Nahen Osten. Immer mehr Menschen fahren Auto, und viele Alltagsprodukte sind aus Plastik, dessen Grundlage Erdöl ist. In der Krise brechen die Absatzmärkte ein, viele Unternehmen gehen pleite. Die schmerzlich vor Augen geführte Abhängigkeit hat auch etwas Gutes: Es beginnt ein Umdenken. Die dreiteilige Reihe Die großen Crashs behandelt die größten wirtschaftlichen Einschnitte, die starken Einfluss auf die Weltgeschichte genommen haben. Sowohl 1929 mit dem Schwarzen Freitag als Auslöser der Weltwirtschaftskrise als auch 1973 durch den Ölpreisschock änderte sich das Leben vieler Menschen, Arbeitslosigkeit, Unternehmenszusammenbrüche und zerstörte Vorstellungen von einer goldenen Zukunft waren die Folge. Auch 2008 stürzte eine gigantische Spekulationsblase die Weltwirtschaft in eine tiefe Krise. Wurde etwas aus diesen Crashs gelernt?
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Die grossen Crashs
In den Zwanziger Jahren boomt die internationale Wirtschaft und mit ihr der Aktienhandel. Doch es entsteht auch eine riesige Spekulationsblase, die sich im Börsencrash von 1929 entlädt. Die Welt stürzt ins Chaos. Unternehmen gehen pleite, Millionen von Menschen verlieren ihren Job. Die noch junge Weimarer Republik trifft es besonders hart. Die Arbeitslosenquote in Deutschland steigt auf 30 Prozent an.
 Untertitel 16:9 HDTV
Sie überlebt Stalins Terror, ihre Verschleppung ins Deutsche Reich, den Rassismus der Nazis, ihren Einsatz als NS-Zwangsarbeiterin und die Tyrannei in der Sowjetunion nach dem Krieg. Opfer zweier totalitärer Regime: Nadeshda Slessarewa wird mit 13 Jahren von den Nazis verschleppt. Ihre Mutter ist zu diesem Zeitpunkt im Gulag, ihr Vater bereits tot. Nach dem Krieg wird die ehemalige Zwangsarbeiterin als Kind eines Volksverräters stigmatisiert. Die Ukrainerin Nadeschda Slessarewa erlebt eine glückliche Kindheit. Ihre Mutter ist Lehrerin, ihr Vater Wissenschaftler. Dann trifft Stalins Terror die Familie mit voller Wucht. Nadeshda ist noch keine sieben Jahre alt, da wird ihr Vater verhaftet und als Volksfeind hingerichtet. Ihre Mutter wird in ein sogenanntes Besserungsarbeitslager nach Sibirien gebracht. Dann erobert die Deutsche Wehrmacht die Ukraine. Zusammen mit ihren Adoptiveltern wird Nadeshda ins Deutsche Reich verschleppt und zu Sklavenarbeit gezwungen. Sie ist 13 Jahre alt. Sie überlebt Bombenangriffe, den Rassismus in Nazideutschland und ihren Einsatz als Zwangsarbeiterin. Nach dem Krieg trifft sie ihre leibliche Mutter wieder und wird gebrandmarkt als Kind eines Volksfeindes und als ehemalige Zwangsarbeiterin in Nazideutschland. Trotzdem beendet Nadeshda die Schule, studiert, heiratet, promoviert und bekommt zwei Kinder. Als Rentnerin gründet sie ein Frauenzentrum für Geschädigte totalitärer Regime und arbeitet bis heute für einen NS-Opferverband.
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Im KZ Auschwitz kreuzen sich 1940 die Schicksale. Der inhaftierte polnische Fotograf Wilhelm Brasse muss die ankommenden Häftlinge für den Erkennungsdienst fotografieren, unter ihnen ist die Slowakin Helen Spitzer. Sie wird bald das Nummernbuch der Todgeweihten führen müssen. Die jüdische Cellistin Anita Lasker aus Breslau erlebt die Deportation ihrer Eltern nach Ausschwitz und wird zur Zwangsarbeit in einer Fabrik verpflichtet.
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Auschwitz - Überleben in der Hoelle
Im Frühjahr 1943 richtet die SS Auschwitz darauf aus, das größte Vernichtungslager zu werden. Im Dezember wird die Cellistin Anita Lasker nach Auschwitz deportiert. Sie wird Mitglied im Orchester des Lagers und erhöht so ihre Überlebenschance. Die jüdischen Häftlinge Helen Spitzer und David Wisnia stehen als Funktionshäftlinge vor dem gleichen Dilemma wie der polnische Fotograf Wilhelm Brasse: Sie erhöhen ihre Chance zu überleben nur, wenn sie beim Betrieb des Lagers helfen.
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Auschwitz - Überleben in der Hoelle
Die SS schlägt im Oktober 1944 einen Aufstand von Auschwitz-Häftlingen brutal nieder. Als die Front näher rückt, beginnen SS-Täter wie Josef Mengele, Beweise für ihre Verbrechen zu vernichten. Der polnische Häftling Wilhelm Brasse versucht indessen, die Fotos der Häftlinge für die Nachwelt zu sichern. Die überlebenden Gefangenen werden in Konzentrationslager im Reich verlegt. Anita Lasker wird mit ihrer Schwester in das KZ Bergen-Belsen deportiert.
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4,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Verfolgt, verhaftet und weggesperrt. Queeren Menschen drohte in der NS-Diktatur großes Leid - und sogar der Tod. Selten wagten es ho mosexuelle Personen und Transpersonen, sich zu outen. Ein Coming-out im Nationalsozialismus bedeutete gesellschaftliche Verachtung, Ausgrenzung und Strafverfolgung. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche dreier queerer Menschen in der NS-Zeit: Fritz Spangenberg, Gerd Kubbe und Nelly Mousset-Vos. Die Nationalsozialisten verachteten queere Menschen als entartet. Sexuelle Minderheiten wurden systematisch diskriminiert, verfolgt und ermordet. Für die Dokumentation begeben sich der Schauspieler Jannik Schümann und die Aktivistinnen Julia Monro und Kerstin Thost auf eine Spurensuche nach drei historischen Schicksalen. Sie bringen bewegende Lebensgeschichten ans Licht, die von Recht und Unrecht, Freiheit, Liebe, Widerstandskraft und Überlebenswillen erzählen. Dabei zeigt sich, wie manche es trotz widrigster Umstände schafften, ihre Identität zu leben. Queere Menschen wurden ausgegrenzt und als Feinde der deutschen Rasse gebrandmarkt. Auf Basis des Paragrafen 175, der ho mosexualität zwischen Männern verbot, verurteilte das Naziregime Zehntausende schwule Männer. Etwa 15.000 wurden in Konzentrationslager deportiert, viele dort ermordet. Ein rosafarbener Stoffwinkel war dort ihr Erkennungszeichen, der sie auch in der Lagerhierarchie zu verachteten Außenseitern machte. Sexuelle Beziehungen zwischen Frauen waren in der NS-Zeit nicht explizit durch Gesetze verboten. Trotzdem zerschlug das NS-Regime die queere Szene, nicht nur in Deutschland, sondern auch als Besatzer in ganz Europa. Für queere Frauen begann eine Zeit der Unterdrückung und Angst. Transpersonen und gender-nonkonforme Menschen lehnten die Nazis ebenso ab wie ho mosexuelle, da sie ihrem Ideal eines gesunden Volkskörpers widersprachen. Den Wunsch, in einer eigenen Geschlechtsidentität zu leben, verachtete man als Geisteskrankheit.
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Der Paragraf 175 kriminalisierte in der Zeit des Nationalsozialismus ho mosexuelle Männer, Lesben und Transpersonen. Ihr Weg führte in die Zuchthäuser und Konzentrationslager. Sie sollten aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen werden und erst 2022 wurde ihnen im Bundestag offiziell gedacht. Anhand von drei Schicksalen wird exemplarisch gezeigt, wie ho mosexuelle in der NS-Zeit unterdrückt wurden, aber auch, wie sie lebten und überlebten.
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Verfolgt, gebrochen, vergessen? Drei queere Menschen beweisen im NS-Regime Entschlossenheit und großen Mut. Jannik Schümann, Julia Monro und Kerstin Thost suchen nach ihren Spuren. Ein schwuler KZ-Häftling, der überlebte und NS-Belastete zur Rechenschaft zog. Eine Transfrau, die den gewalttätigen Vater erschlug. Eine Rebellin, die für ihre jüdischen Freundinnen alles riskierte. Sie alle stehen im Licht dieser Dokumentation. Verdorben. Krank. Asozial. So brandmarkten die Nationalsozialisten queere Menschen. Schwule Männer wurden nach dem verschärften Paragrafen 175 zu Zehntausenden verurteilt, etwa 15.000 in Konzentrationslager verschleppt. Transpersonen verfolgte man als geisteskrank, lesbische Frauen als asozial. Für den Film begeben sich Jannik Schümann, Julia Monro und Kerstin Thost erneut auf Spurensuche - und stoßen auf drei außergewöhnliche Lebensgeschichten. Biografien, die von Verfolgung und Erniedrigung, aber auch von Mut, Widerstand und unbändigem Überlebenswillen gezeichnet sind. Die Historikerin Dr. Anna Hájková, Pionierin der queeren Holocaust-Forschung, ordnet die Schicksale historisch ein. Jannik Schümann taucht ein in das Leben von Kurt Brüssow. Der Schauspieler wurde wegen seiner ho mosexualität denunziert, dreimal nach Paragraf 175 verurteilt und 1941 ins KZ Auschwitz deportiert. Dort kastrierte ihn ein SS-Arzt zwangsweise. Brüssow überlebte die Hölle nur knapp. Nach dem Krieg wurde aus dem Opfer ein Ankläger: Bei den Münchner Spruchkammern konfrontierte er NS-Täter. Eine Entschädigung als NS-Opfer blieb ihm in der Bundesrepublik jedoch verwehrt, denn seine sexuelle Orientierung galt auch nach 1945 als Verbrechen. Kerstin Thost erforscht im Würzburger Staatsarchiv die Gestapo-Akten von Ilse Totzke. Die Musikerin trug gerne Anzug und Krawatte, verweigerte den Hitlergruß und hielt die Nürnberger Rassengesetze für Unrecht.
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Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Das KZ wurden zum Inbegriff für die Ermordung der europäischen Juden. 70 Jahre später wollen viele Menschen aus Deutschland, Frankreich und Israel nichts mehr davon hören. Ein Großteil der jungen Leute weiß nicht mehr Bescheid über die historischen Hintergründe - Herausforderung, eine neue globale Geschichte zu erzählen.
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Programm - Nachmittag
Die Wahrheit ueber den Holocaust
Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Bis heute ist Auschwitz das Synonym für den planmäßigen Genozid der Nationalsozialisten an den europäischen Juden. Die Doku-Reihe lässt 61 international renommierte Historiker, Autoren, Journalisten und Künstler aus den USA, Israel und Europa zu Wort kommen, darunter der Londoner Geschichtsprofessor Sir Ian Kershaw.
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Die Wahrheit ueber den Holocaust
Das KZ Auschwitz wurde am 27. Januar 1945 befreit. Die internationale Koproduktion Die Wahrheit über den Holocaust erzählt die Geschichte der Ermordung der Juden in Europa. Von den 1920er-Jahren bis 2014 reicht der Zeitstrahl - neu, umfassend und multiperspektivisch. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs bieten die erst jetzt zugänglichen osteuropäischen Archive neue Erkenntnisse der Forschung sowie bisher unveröffentlichte Bildquellen. Die achtteilige Dokumentationsreihe schildert nicht nur den Mord an den europäischen Juden, sondern zeigt auch die Aufarbeitung nach dem Zweiten Weltkrieg, die lange und schwierige Vergangenheitsbewältigung in Deutschland, Europa und Israel.
 16:9 HDTV
Die Wahrheit ueber den Holocaust
Der Erzählansatz der Reihe ist der einer globalen Mechanik des Vernichtungsapparates. Es geht um den sehr unterschiedlichen Umgang mit der Geschichte, in Israel wie in Deutschland, in Europa wie in den USA, vom wir wollen es nicht mehr hören bis zum Shoa-Business. Mehr als 60 Zeitzeugen und Historiker erzählen gemeinsam einen rührenden geschichtlichen Bogen über fast hundert Jahre bis heute.
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1942 stellten die Nazis ihre Vernichtungslager fertig. Chelmno, Belzec, Sobibor, Treblinka, Majdanek - und Auschwitz. Fast drei Millionen polnischer Juden sollten dort ausgerottet werden, zusammen mit allen Juden Westeuropas, derer die Nazis habhaft werden können. Gleichzeitig mit den Lagern entstand eine ganze Industrie, die darauf ausgelegt war, das Hab und Gut der Ermordeten zu Geld zu machen.
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Die Wahrheit ueber den Holocaust
Die achtteilige, international koproduzierte Dokumentarserie über den Holocaust wurde unter Mitarbeit von Experten anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz produziert.
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Die Wahrheit ueber den Holocaust
Die Zeitzeugen und Historiker in der achtteiligen Dokumentationsreihe Die Wahrheit über den Holocaust führen visuell durch die Geschichte, mit Einordnungen und anhand von Archivmaterial. Zu sehen sind Filme und Fotos, unter anderem auch unveröffentlichte, private Quellen, dienstliche wie private Dokumente, weltweite neue Aufnahmen - Orte der Ermordung, zurückgelassene Orte, neues Leben und der Umgang mit der Geschichte. Von Museen bis hin zu Demonstrationen von KZ-Überlebenden in Israel für die Anerkennung einer Rente.
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Die Wahrheit ueber den Holocaust
Die internationale Koproduktion Die Wahrheit über den Holocaust schildert die globale Mechanik des Vernichtungsapparates der Juden. Es geht um den bis heute sehr unterschiedlichen wie auch schwierigen Umgang mit der Geschichte, in Israel wie in Deutschland, in Europa wie den USA - vom wir wollen es nicht mehr hören bis zum Shoa-Business.
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Im KZ Auschwitz kreuzen sich 1940 die Schicksale. Der inhaftierte polnische Fotograf Wilhelm Brasse muss die ankommenden Häftlinge für den Erkennungsdienst fotografieren, unter ihnen ist die Slowakin Helen Spitzer. Sie wird bald das Nummernbuch der Todgeweihten führen müssen. Die jüdische Cellistin Anita Lasker aus Breslau erlebt die Deportation ihrer Eltern nach Ausschwitz und wird zur Zwangsarbeit in einer Fabrik verpflichtet.
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Was zeigt ZDFinfoHD heute Abend?

Programm - Abend
Im Frühjahr 1943 richtet die SS Auschwitz darauf aus, das größte Vernichtungslager zu werden. Im Dezember wird die Cellistin Anita Lasker nach Auschwitz deportiert. Sie wird Mitglied im Orchester des Lagers und erhöht so ihre Überlebenschance. Die jüdischen Häftlinge Helen Spitzer und David Wisnia stehen als Funktionshäftlinge vor dem gleichen Dilemma wie der polnische Fotograf Wilhelm Brasse: Sie erhöhen ihre Chance zu überleben nur, wenn sie beim Betrieb des Lagers helfen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Die SS schlägt im Oktober 1944 einen Aufstand von Auschwitz-Häftlingen brutal nieder. Als die Front näher rückt, beginnen SS-Täter wie Josef Mengele, Beweise für ihre Verbrechen zu vernichten. Der polnische Häftling Wilhelm Brasse versucht indessen, die Fotos der Häftlinge für die Nachwelt zu sichern. Die überlebenden Gefangenen werden in Konzentrationslager im Reich verlegt. Anita Lasker wird mit ihrer Schwester in das KZ Bergen-Belsen deportiert.
 Untertitel 16:9 HDTV
Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund
Am Anfang steht die Verheißung von alter Größe und neuer Ordnung, am Ende millionenfacher Mord. Was dazwischen liegt, ist eine Warnung der Geschichte. Der verlorene Erste Weltkrieg - die Gebietsverluste und Entschädigungen an die Sieger - enttäuschen und verbittern viele Deutsche. Diese Stimmung machen sich radikale Hetzer zunutze. Die Macher des Versailler Vertrages belasten die junge deutsche Demokratie mit einer schweren Hypothek, wie der US-Jurist und Autor James Whitman feststellt: Sie haben ein Umfeld geschaffen, das den Aufstieg von Kreaturen wie Hitler ermöglicht hat. Hass und Rachegelüste schwelen in den Köpfen vieler Deutscher. Das Aufeinanderprallen rechter und linker politischer Überzeugungen macht die Weimarer Republik zum Pulverfass. In den Juden, die nur ein Prozent der Bevölkerung ausmachen, meinen viele Deutsche die Ursache aller Übel auszumachen: Sittenverfall, Kommunismus, wirtschaftliche Not. Der Spielfilm Stadt ohne Juden von 1922 - erst vor Kurzem wiederentdeckt - erscheint wie ein Menetekel: Er schildert lange vor Hitlers Aufstieg, wie ein rechter Populist eine Stadt dazu aufhetzt, ihre jüdische Bevölkerung zu vertreiben. Eine Schreckensvision, die dem Verfasser der Romanvorlage das Leben kostet: Er wird von einem NSDAP-Anhänger erschossen. Als in Italien die Faschisten 1922 mit Brutalität und Intrige die Macht erobern, nimmt sich ein bis dahin kaum bekannter Agitator namens Adolf Hitler - eine verkrachte und gescheiterte Existenz - den faschistischen Anführer Benito Mussolini zum Vorbild. Hitlers Ziel: die Macht in Deutschland zu erringen. Mit der zehnteiligen Doku-Reihe Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund setzt ZDFinfo einen filmischen Akzent gegen das Vergessen. Das Projekt erzählt aus internationaler Perspektive vom Aufstieg und Untergang des Nationalsozialismus und untersucht die Ursachen für den von Deutschen begangenen Zivilisationsbruch, der aus einer krisenhaften Demokratie in Krieg und Völkermord führt.
3 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund
1923 war die NSDAP auf 55 000 Mitglieder angewachsen, ihr Parteivorsitzender Adolf Hitler inszenierte sich als starker Mann der rechtsextremen Szene. Am 9. November 1923 scheiterte sein Putschversuch, die Bewegung wurde verboten, der selbst ernannte Führer musste ins Gefängnis. Dort verfasste er seine Programmschrift Mein Kampf, in der er seine hasserfüllte Gedankenwelt ausbreitete.
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Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund
Die Folgen der Weltwirtschaftskrise hatten verheerende Auswirkungen auf die Weimarer Republik. Arbeiter, die eigentlich linken Parteien nahestanden, wurden für die Parolen der NSDAP empfänglich - 1932 wurde sie stärkste Partei im Reichstag. Wiederentdeckten Fragebögen von über 500 Arbeitern und Angestellten aus der Zeit zwischen 1929 und 1932 geben Hinweise darauf, warum die eine Partei , die die Demokratie offen bekämpfte, solchen Zulauf erhalten konnte.
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Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund
Kaum im Amt, lässt Reichskanzler Adolf Hitler seine Maske fallen und erstickt jede Opposition im Keim. In weniger als zwei Jahren macht er aus Deutschland eine Diktatur. Auffallend ist dabei: Hitler geht scheinbar legal vor, schafft für seine Maßnahmen Verordnungen und Gesetze. In scheinbar freien Wahlen und Volksabstimmungen sichert er sich Rückhalt, um zu signalisieren, dass die Deutschen hinter ihm stünden. Nach dem Reichstagsbrand 1933 unterschreibt Reichspräsident Hindenburg eine Verordnung, die die Meinungs- und Versammlungsfreiheit außer Kraft setzt. Die braunen Machthaber achten stets darauf, dass sie nur auf angebliche Bedrohungen der Gesellschaft reagieren, wie etwa bei der brutalen Unterdrückung der Kommunisten. Der Historiker Moshe Zimmermann ordnet ein: Man muss betonen, dass die Nazipropaganda aufgrund der damaligen Mentalität Erfolg hatte. Sie beschwor eine ernsthafte Bedrohung durch den Kommunismus herauf, was auf breite Zustimmung in der Gesellschaft stieß. Die Machtübernahme wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne Terror. Die ersten Konzentrationslager für politische Gegner werden eingerichtet - nicht etwa heimlich, sondern flankiert von großen Berichten in Zeitungen und Zeitschriften. Die Deutschen wissen davon. Da es zunächst nur die politischen Gegner und Minderheiten betrifft, stimmen die meisten schweigend zu. Doch wer, wie der jüdische Anwalt Ludwig Marum, in die Fänge der Nazis gelangt, bezahlt oft mit seinem Leben. Der Sozialdemokrat wird 1934 im KZ Kislau erdrosselt. Seine Familie flieht ins Ausland. Mit der zehnteiligen Doku-Reihe Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund setzt ZDFinfo einen filmischen Akzent gegen das Vergessen. Das Projekt erzählt aus internationaler Perspektive vom Aufstieg und Untergang des Nationalsozialismus und untersucht die Ursachen für den von Deutschen begangenen Zivilisationsbruch, der aus einer krisenhaften Demokratie in Krieg und Völkermord führt.
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Krieg und Holocaust - Der deutsche Abgrund
Hitlers judenfeindliche Politik wird von Millionen Deutschen unterstützt. Vor aller Augen und unverhohlen werden Juden diskriminiert, entrechtet und verfolgt. Der zunehmende Rassismus und Antisemitismus in Deutschland führt zu Protesten im Ausland. Doch die Regierungen tun sich schwer damit, Maßnahmen gegen Hitlers Reich zu beschließen. In den Pogromen vom 9. November 1938 eskaliert die Gewalt gegen Juden in Deutschland.
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Rückblick auf ZDFinfoHD Highlights von gestern

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