ZDFinfoHD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

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Verpasstes ZDFinfoHD Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf ZDFinfoHD ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

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ZDFinfoHD Programm gestern


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Programm - Vormittag
Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
In den letzten Jahren der DDR erschütterten brutale Mordfälle das sozialistische Menschenbild. Die Ermittlungen wurden oft behindert: In Berlin jagt die Polizei einen Kindermörder, dessen Geständnis nach der Wende jedoch als unverwertbar gilt. In Halle sitzt ein Unschuldiger in Haft, während der wahre Serienmörder frei ist. Bei Potsdam verhindert ein Laborfehler über Jahrzehnte die Aufklärung des Mordes an einem Mädchen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Mysterioese Kriminalfaelle der DDR
Vertuscht, verschleppt, verschleiert: Weil das DDR-Regime die Wahrheit fürchtet, sterben Säuglinge in einer Klinik, landet ein Unschuldiger im Gefängnis, und ein Mordfall bleibt ungeklärt. Politische Interessen, Geheimhaltung und strukturelle Abhängigkeiten behindern die Ermittlungen in drei DDR-Mordfällen aus den 1970er- und 1980er-Jahren. Viel zu spät gelingt es, Spuren nachzugehen und Unschuldige zu entlasten. Zwischen 1985 und 1986 sterben in der Städtischen Frauenklinik in Leipzig kurz nach der Geburt mehrere Säuglinge. Die Todesfälle bleiben zunächst ungeklärt. Die Sonderkommission der Staatssicherheit übernimmt die Ermittlungen. Die Spuren führen zu einer jungen Krankenschwester, Simona K. Eine Serienmörderin im staatlichen Gesundheitssystem? Für die DDR-Führung ein politischer Albtraum. Der Fall wird zur Chefsache des Ministeriums für Staatssicherheit. Stasichef Erich Mielke persönlich ordnet an: Alle Ermittlungen werden unter Verschluss gehalten. Denn der Ruf des sozialistischen Gesundheitssystems muss bewahrt werden. Die Krankenschwester wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit angeklagt und verurteilt. Die betroffenen Eltern erfahren erst nach der Wende, was wirklich geschehen ist. 1978 kommt es in Burgkemnitz zu einem brutalen Mord an Anneliese W. Ihr Ehemann hatte sie als vermisst gemeldet, nachdem sie von einem Betriebssportfest nicht nach Hause kam. Später wird ihre Leiche von Spaziergängern in einem Wald gefunden, der an das Sperrgebiet der sowjetischen Armee angrenzt. Ein Fährtenhund führt die Polizei bis vor das Tor der sowjetischen Kaserne. Alles deutet darauf hin, dass sowjetische Soldaten in den Mord verwickelt sind. Doch diese unterstehen der sowjetischen Kommandantur, den DDR-Ermittlern sind die Hände gebunden. Dann wird die Kripo auf den 21-jährigen Dachdeckergehilfen Rüdiger T. aufmerksam, er gesteht den Mord, trotz widersprüchlicher Aussagen und offener Fragen. Die Spur, die zu den sowjetischen Soldaten führt, bleibt mysteriös.
 Untertitel 16:9 HDTV
Trumps Amerika - Macht, Wandel, Widerstand
Als Donald Trump am 20. Januar 2025 im Weißen Haus vereidigt wird, ahnt die Welt noch nicht, dass der 47. Präsident der USA die Weltordnung in atemberaubender Geschwindigkeit verändern wird. Trump und seine Gefolgsleute agieren im Fahrwasser des Project 2025: Das Strategiepapier der nationalkonservativen Heritage Foundation hat die Umgestaltung der US-Gesellschaft in eine weiße, rassistische, christlich geprägte Welt zum Ziel. An Parlamenten und Gerichten vorbei regiert Trump mit Dekreten. Parallel setzt die Behörde DOGE zum Kahlschlag gegen alles an, was nun in den USA als unnütz gilt. Es ist der Stresstest für eine der ältesten Demokratien der Welt. Das System von Checks and Balances wird auf allen Ebenen ausgehebelt, zum Nutzen von Trump und seinen Getreuen. Die Dokumentation von Gaston Saša Koren und Dietrich Duppel zeigt in eindringlichen Reportagen die Auswirkungen der Agenda Trump auf die Menschen in den USA: Der karitative Health Wagon in den Appalachen hat mehr Zulauf denn je. In den Everglades wird rund um das Abschiebegefängnis Alligator Alcatraz keine Rücksicht auf die Umwelt genommen. Die queere Irak-Veteranin Joy Marver verliert - wie Hunderttausende Staatsbedienstete - ihren Job. Der afroamerikanische Aktivist Elijah Miles erzieht Jugendliche in Baltimore zur Ordnung, der exzentrische Multimillionär Frederick McLendon engagiert sich in Florida für Obdachlose. Internationale Journalisten und Experten ordnen die Politik Trumps ein: Nach einem Jahr hat Trump mit disruptiver Konsequenz die USA und die Welt radikal verändert.
 Untertitel 16:9 HDTV
Die Akte Trump
Donald Trumps Verbindungen nach Russland beginnen 1987 mit einer Moskau-Reise. Im New Yorker Trump Tower residieren russische Geschäftsleute und Mafia-Mitglieder. Ermittlungen der Behörden über eine mögliche Einmischung des Kremls in die Präsidentschaftswahl 2016 ergeben: Über ein Dutzend Mitglieder des republikanischen Wahlkampfteams hatten Verbindungen nach Russland. Mit dem Krieg gegen die Ukraine verkompliziert sich die Lage zusätzlich.
 Untertitel 16:9 HDTV
Mit der Amtseinführung des 47. US-Präsidenten zieht nicht nur Donald Trump ins Weiße Haus. Ein Clan aus Familienmitgliedern und Superreichen bildet das neue Machtzentrum der USA. Für die Trumps ist Politik ein Familiengeschäft: Söhne, Töchter, Schwiegerkinder - sie alle spielen eine Rolle in der zweiten Amtszeit des Präsidenten. Sogar Trumps Enkeltochter Kai wird als junge Influencerin eingespannt, um die Gen Z anzusprechen. Ein Blick auf Trumps Kabinett macht deutlich, dass für den neuen US-Präsidenten bedingungslose Loyalität und Reichtum wichtiger sind als politische Erfahrung und Expertise. So wird der Impfskeptiker und Verschwörungstheoretiker Robert F. Kennedy jr. Trumps Gesundheitsminister, und die neue Bildungsministerin ist die Wrestling-Ikone Linda McMahon. Auch ein elitäres Netzwerk wohlhabender Unterstützer sichert sich einflussreiche Posten. Präsident Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Florida wird zur politischen Schaltzentrale. Dort geben sich finanzkräftige Verbündete wie Bill White oder der exzentrische Milliardär Elon Musk die Klinke in die Hand. Für ihre Loyalität und finanzielle Unterstützung werden sie vom Präsidenten belohnt: Während Bill White ohne jegliche diplomatische Erfahrung US-Botschafter in Belgien werden soll, räumt Elon Musk als Leiter des Department of Government Efficiency (DOGE) den Regierungsapparat auf und sorgt vorgeblich für Effizienz. Die Dokumentation gewährt Einblicke in die Verflechtungen von Politik, Geld und Vetternwirtschaft. Sie zeigt, wie die Trump-Dynastie Amerika regiert.
 Untertitel 16:9 HDTV
4,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
First Lady Melania Trump arbeitet seit mehr als 30 Jahren an ihrem Image. Das ehemalige Model weiß von klein auf, wo ihr Weg hingehen soll: nach ganz oben. Wer steckt hinter der Fassade dieser Melania Trump, die nur selten aus dem Schatten ihres mächtigen Mannes hinaustritt? Eine Geschichte, die weit weg vom Glamour des Weißen Hauses beginnt, erzählt von Insidern und engen Wegbegleitern. Autorin Minju Song folgt in zwei Teilen den Spuren der heutigen First Lady, beginnend als Melanija Knavs in einem kleinen Dorf in Osteuropa: Sevnica im ehemaligen Jugoslawien. Aus einfachen Verhältnissen stammend, träumt sie schon früh von Fashion und Laufsteg und verfolgt ihre Ziele mit eiserner Disziplin. Der Zusammenbruch Jugoslawiens Anfang der 1990er-Jahre öffnet ihr die Türen gen Westen und in die Modewelt, von der sie schon immer geträumt hat. Sie kommt in Mailand unter Vertrag, reist quer durch Europa zu Castings und Shootings. Mit 25 Jahren hat sie viel erreicht, aber sie ist noch nicht am Ziel: Sie will nun die New Yorker Laufstege erobern. Dass ihr Leben dabei einen ganz anderen Lauf nehmen wird, ahnt sie zu dem Zeitpunkt noch nicht. Eine zweiteilige Spurensuche nach einer Frau, die nur selten hinter ihre Fassade aus Disziplin und Distanz blicken lässt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Becoming Melania Trump
Sie ist die meistbeobachtete Frau der Welt, und doch weiß niemand wirklich, wer sie ist: First Lady Melania Trump. Was steckt hinter ihrer Fassade im Schatten des mächtigen Ehemannes? Aus einfachen Verhältnissen im ehemaligen Jugoslawien stammend, ist Melania Trumps Aufstieg bis ins Weiße Haus beispiellos. Wie viel Einfluss hat sie auf ihren omnipräsenten Ehemann, und welche Rolle spielt sie in seinem Schatten? New York, 1996. Das 25-jährige slowenisch-stämmige Model Melanija Knavs will die berühmtesten Laufstege der Welt erobern. Federico Pignatelli soll ihr dabei helfen: Er ist zu dieser Zeit Besitzer eines der größten Fotostudios in New York. Und nicht nur das: Er ist auch ein enger Bekannter des erfolgreichen Geschäftsmannes Donald Trump. Im zweiten Teil der Doku-Serie erzählt Autorin Minju Song, wie aus dem ambitionierten Model aus Osteuropa schließlich Amerikas First Lady Melania Trump wird. Insider und Wegbereiter erklären, warum sie sich in diese Rolle nur schwer einfindet und das Schweigen zu ihrem Markenzeichen wird. Ein Schweigen allerdings, das keineswegs unbeteiligt ist, sondern hinter dem sie ihre eigenen Fäden zieht: an der Seite ihres Ehemannes, als Mutter des Sohnes Barron, als Fürsprecherin für Themen, die ihr wichtig sind, und als Geschäftsfrau mit eigenem Memecoin und einem millionenschweren Kino-Dokumentarfilm Anfang 2026. Eine zweiteilige Spurensuche nach einer Frau, die nur selten hinter ihre Fassade aus Disziplin und Distanz blicken lässt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Heim, Herd und Kinder: Als Tradwives propagieren Influencerinnen und Konservative in den USA ihr traditionelles Rollenbild. Frauen sollen sich als Hausfrau um die Kinder kümmern. Den Haushalt schmeißen und dabei blendend aussehen, damit Mann und Familie glücklich sind. Influencer wie die achtfache Mutter Hannah Neeleman werden für diesen Lifestyle auf Social Media gefeiert. Ein Trend, der Trumps Hardlinern in die Karten spielt. Auch Influencerin Solie White, Hausfrau und Mutter dreier Söhne, lebt das Leben einer Tradwife, einer traditionellen Ehefrau. Ihr Ehemann entscheidet und verdient das Geld - sie fügt sich und kümmert sich um seine Bedürfnisse. Dieses christlich-konservative Familienmodell präsentiert sie auf Instagram und TikTok. Sie gibt Tipps für ein gutes Eheleben und rät anderen Frauen dazu, ihre Pflichten als Ehefrau ernst zu nehmen. Auf ihrem Instagram-Kanal sind Posts wie diese zu finden: Ehemann - ist eine Rolle mit Autorität. Wie ein Chef oder ein Präsident. Darum müssen sie respektiert werden. Nicht, weil sie es verdient hätten, sondern weil sie die Anführer sind. Mit dieser Einstellung ist Solie White nicht allein. Auf Großveranstaltungen, die sich speziell an junge Frauen richten, werben Konservative für diesen Lebensstil. Die Rednerinnen und Redner ermutigen die Ehefrauen in spe, gute Hausfrauen zu werden und viele Kinder zu bekommen. Kritiker beäugen die Tradwife-Bewegung in Amerika als Teil eines Kulturkampfes, der sich gegen den Feminismus, Frauenrechte und moderne Rollenbilder richtet. Dort finden sich auch viele, die die politische Linie von Donald Trump unterstützen und ihm bei der letzten Präsidentschaftswahl ihre Stimme gegeben haben.
 Untertitel 16:9 HDTV
Los Angeles verzeichnet eine extreme Wohnungsknappheit und damit eine steigende Obdachlosigkeit. Gregory verkauft Wohnmobile an Berufstätige ohne Wohnung, während Automechaniker Roy selbst im Camper lebt. Elvina vermietet Schlafkojen in Gemeinschaftsräumen. Immobilienmaklerin Shelton vermittelt Luxusanwesen. James, früher selbst obdachlos, bietet heute Bedürftigen kostenlose Haarschnitte an.
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Programm - Nachmittag
USA extrem: Rednecks - Trumps Fans vom Land
Country, kultig, konservativ: die Rednecks. Die weiße, patriotische und oft verarmte Landbevölkerung in den US-Südstaaten lebt nach eigenen Regeln und Gesetzen. Größter Held: Donald Trump. Beim Rednecks With Paychecks-Festival feiern sich die Rednecks selbst: ein dreckiges, mehrtägiges Spektakel mit Monstertrucks, viel Alkohol und nackter Haut. Nirgendwo sonst ist das Lebensgefühl der weißen Südstaaten-Bevölkerung greifbarer als dort. Doch einem echten Redneck geht es nicht bloß um Spaß, sondern vor allem auch um die Verteidigung seiner Auffassung der US-amerikanischen Werte. Er ist ultrakonservativ, streng religiös, bis an die Zähne bewaffnet - viele berufen sich dabei auf den umstrittenen 2. Verfassungszusatz, der den Besitz von Waffen erlaubt. Und: Die meisten Rednecks sind eiserne Trump-Unterstützer. Von Texas bis Tennessee und von Mississippi bis nach North Carolina an der Atlantikküste sind alle Staaten fest in republikanischer Hand. Nirgendwo sonst hat der alte und neue Präsident so viele Anhänger wie dort. Und nirgendwo sonst in den USA ist der Rechtsruck, der durch das ganze Land geht, augenfälliger. Er manifestiert sich an der Wahlurne, im Spirit und Gehabe der Bevölkerung, im Einzelhandel und der Subkultur: Künstler wie Shocka Hustlemane zelebrieren ihre weiße Südstaaten-Identität mit einem eigenen Musikgenre, das in den Südstaaten derzeit schwer angesagt ist: dem Country Rap. Es ist eine Mischung aus Popmusik, Country und Rap, pfeift auf die gängigen Statussymbole des Hip-Hops und glorifiziert stattdessen das krude Leben der weißen Underdogs.
 Untertitel 16:9 HDTV
Orlando gilt mit Dutzenden Freizeitparks als Paradies für Fans von Achterbahnen und Attraktionen. Nachdem Walt Disney in den Sechzigerjahren mit Disney World das Antlitz der Region veränderte, zogen nach den Universal Studios und Sea World auch dutzende kleinere Parks dorthin. Diese bunte Welt des Spaßes hat auch ihre dunklen Seiten. Immer wieder kommt es durch Sicherheitsmängel zu Unfällen und die Mitarbeiter der Parks müssen sie sich mit dem Mindestlohn über Wasser halten.
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Es ist ein Milliardengeschäft: Private Umerziehungseinrichtungen in den USA sollen vermeintlich schwierige Teenager auf die richtige Spur bringen - oft mit menschenunwürdigen Methoden. Leid statt Therapie: Die von Drogensucht, Lernschwächen oder gesundheitlichen Problemen geplagten Jugendlichen werden isoliert, bestraft und erniedrigt. Sie sind den fragwürdigen Erziehern praktisch ausgeliefert. Denn die Einrichtungen werden kaum kontrolliert. So wie in einem ehemaligen Internat im Staat New York nahe der kanadischen Grenze. Jahrelang wurden dort verhaltensauffällige Teenager unterrichtet. Heute ist es verlassen. Ein paar junge Leute, die dort umerzogen werden sollten, lassen sich von einem Kamerateam dorthin begleiten. Sie wollen zeigen, welches Leid sie dort erlebt haben. In den alten Verwaltungsräumen sind noch Tausende Akten und Aufzeichnungen zu finden: Stundenlange Videoaufnahmen von Überwachungskameras zeigen Kinder in Isolation oder in den Händen ihrer gewalttätigen Erzieher. In den USA gibt es geschätzt 8000 Einrichtungen wie diese. Zehntausende Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren sollen darin umerzogen werden. Ein lukratives Geschäft. Überforderte Eltern zahlen den privaten Camps der Troubled Teen Industry bis zu Zehntausende Dollar. Im Gegenzug versprechen die Einrichtungen ein Programm, das angeblich viele Probleme pubertierender Teenager lösen soll: Schwierigkeiten in der Schule, Ängste, Depressionen, Sucht und sogar sexuelle Orientierung. Werbevideos zeigen Aktivitäten in der Natur. Die Realität sieht anders aus. Inzwischen treten Opfer vermehrt an die Öffentlichkeit und haben prominente Fürsprecherinnen wie Paris Hilton, die selbst für einige Monate in einer solchen Einrichtung war. Trotz zahlreicher Vorwürfe wegen Körperverletzung, Demütigung bis hin zu sexuellem Missbrauch werden die Troubled Teen Camps von keiner Aufsichtsbehörde reguliert.
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USA extrem: Das andere Amerika - Freiheit um jeden Preis
Persönliche Freiheit, freie Märkte, keine Steuern und möglichst wenig staatliche Eingriffe - das sind die Grundprinzipien der libertären Bewegung in den USA. Kann das funktionieren? An manchen Orten ist der libertäre Traum bereits Realität: in Elon Musks Privatstadt Starbase im Süden von Texas, in der Sonderwirtschaftszone Próspera in Honduras und im US-Bundesstaat New Hampshire, wo Libertäre zunehmend politischen Einfluss nehmen. Die Initiative Free State Project hat es sich zum Ziel gemacht, möglichst viele Libertäre nach New Hampshire zu bringen. Der US-Bundesstaat ist wegen seiner günstigen Steuerpolitik in libertären Kreisen beliebt. Auch das offizielle Staatsmotto Live Free or Die - Lebe frei oder stirb passt zur Ideologie. Im Repräsentantenhaus des Bundesstaates sitzen in den Rängen der Republikaner bereits etliche Libertäre, die versuchen, öffentliche Ausgaben etwa für Schulen, Krankenhäuser und Bibliotheken zu kürzen. In Texas stellt Unternehmer Cody Wilson Schusswaffen im 3D-Drucker her und verkauft sie als Bausatz. Seine Waffen haben keine Seriennummer, und die in seinen Augen umständliche Überprüfung der Personalien durch das FBI beim Waffenkauf entfällt. Für ihn ist sein Vorgehen Ausdruck von Freiheit und Souveränität. An der Grenze zu Mexiko hat Elon Musk rund um das Firmengelände seines Raumfahrtunternehmens SpaceX eine eigene Stadt errichtet: Starbase. Die Einwohner sind seine Angestellten und fahren seine Autos. Wasserversorgung, Straßenbau, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen - SpaceX verwaltet seine Infrastruktur selbst. Das Areal liegt auf einem Stück Land, das dem Stamm der Carrizo/Comecrudo heilig ist. Den Angehörigen des indigenen Volkes wird nun der Zugang verwehrt, sodass sie auf dem Land ihrer Vorfahren nicht mehr beten oder meditieren können. Auf der Insel Roatán vor der Küste von Honduras wird 2017 die Privatstadt Próspera gegründet.
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Inside Moskau - Party, Luxus und der Krieg
Ein Jahr nach Kriegsbeginn pulsiert das Leben in Moskau wie gewohnt. Über internationale Zwischenhändler und private Importeure gelangen eigentlich unter Sanktionen stehende Luxuswaren ins Land. Die Elite genießt ihren gewohnten Lebensstil, während Durchschnittsbürger die massiven Preissteigerungen zu spüren bekommen. Regierungstreue Familien wie die siebenköpfige Familie von Sergei arrangieren sich, Kriegsgegner riskieren Haft.
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Der autoritär regierte Wüstenstaat Turkmenistan wird vom Ex-Präsidenten Berdimuhamedow beherrscht, der in der Hauptstadt Aschgabat sogar die Autofarbe vorschreibt. Während eine kleine Elite in Luxus lebt, herrschen Armut und Unterdrückung. Oppositionelle arbeiten aus dem Exil gegen das Regime. Zwei westliche Journalisten dokumentieren die verborgene Realität des abgeschotteten Landes und gewähren seltene Einblicke in die absurde Welt Turkmenistans.
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Pyramiden, Nilkreuzfahrten und das Tal der Könige - Ägypten aus der Sicht von Touristen. Doch hinter dieser Kulisse herrscht seit 2014 mit harter Hand das Regime von Präsident Al-Sisi. Mitten in der Wüste lässt Al-Sisi eine neue, riesige und luxuriöse Hauptstadt aus dem Boden stampfen. Während 30 Prozent der Bevölkerung ohne jede staatliche Hilfe in bitterer Armut leben. Regierungskritiker landen im Gefängnis und müssen um ihr Leben fürchten. Das Regime hat die Meinungsfreiheit faktisch abgeschafft. Der 41-jährige Blogger Alaa Abdel Fattah verbringt einen Großteil der vergangenen zehn Jahre hinter Gittern. Seine Mutter und seine Schwester kämpfen für seine Freiheit. Insgesamt sollen rund 60.000 Menschen in Ägypten wegen ihrer politischen Meinung im Gefängnis sitzen. Auch Touristen bleiben von der Willkür des Staates nicht verschont: Ein junger Franzose verschwand drei Monate hinter Gittern, eine für ihn traumatische Zeit. Der Film begibt sich auf die Suche nach dem wahren Gesicht Ägyptens unter Präsident Abdel Fattah Al-Sisi.
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Der Prinz von Saudi-Arabien
Mohammed bin Salman regiert Saudi-Arabien als moderner Diktator. Er ist Reformer und Tyrann zugleich. Doch um an die Macht zu kommen, überlistete er einst seine Rivalen. Anfangs ist er nur einer von Hunderten Prinzen. Doch mit Ehrgeiz und Rücksichtslosigkeit erkämpft er sich den Aufstieg zum de facto mächtigsten Mann im Land. Dabei schreckt er auch vor fragwürdigen Methoden nicht zurück. Seit der Gründung Saudi-Arabiens wird die Thronfolge seitwärts weitergegeben: an die vielen Söhne des Staatsgründers Ibn Saud. Mohammed bin Salmans Vater ist der 26. in der Thronfolge - von der Macht also weit entfernt. Doch Mohammed bin Salman scheut nicht davor zurück, sich durch seinen Status einen Vorteil zu verschaffen. Als junger Mann betreibt er Wirtschafts- und Immobiliengeschäfte, später wird er der mächtigste Berater seines Vaters. Nach und nach klettert er die royale Karriereleiter nach oben und nimmt dabei auch auf enge Familienmitglieder keine Rücksicht. Er ist einer der kontroversesten Herrscher der Welt: Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien. Als Reformer modernisiert er sein Land - und regiert gleichzeitig mit eiserner Hand.
 Untertitel 16:9 HDTV

Was zeigt ZDFinfoHD heute Abend?

Programm - Abend
Der Prinz von Saudi-Arabien
Als Herrscher von Saudi-Arabien verändert Mohammed bin Salman sein Land: mit großen Visionen, aber auch mit brutalen Methoden. Und mit seiner Macht über das Öl beeinflusst er die Weltpolitik. Im Herbst 2017 manövriert sich Mohammed bin Salman zum Kronprinzen von Saudi-Arabien. Als offizieller Erbe seines kränkelnden Vaters ist er nun der mächtigste Mann im Königreich. Kaum an der Macht, plant er seine Schachzüge, um das Land dramatisch zu verändern. Auf einer großen Investitionskonferenz stellt er seine ehrgeizigen Pläne für Saudi-Arabien vor: Unter dem Namen Neom soll ein riesiges Netzwerk aus Wohngebieten und Technologiezonen entstehen. Das Herzstück: eine riesige futuristische Glasstadt, die sich über 170 Kilometer erstreckt und eine Million Einwohner beheimaten soll. Doch dafür braucht Mohammed bin Salman vor allem eines: Geld. Um seine politischen Ziele zu verwirklichen, unterdrückt Mohammed bin Salman politische Gegner, lässt mächtige Geschäftsleute foltern und Frauenrechtlerinnen verhaften. Und dann geschieht unter mysteriösen Umständen ein Mord. Steckt der Kronprinz dahinter? Er ist einer der kontroversesten Herrscher der Welt: Mohammed bin Salman, Kronprinz von Saudi-Arabien. Als Reformer modernisiert er sein Land - und regiert gleichzeitig mit eiserner Hand.
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RAMA X. - Thailands geheimnisvoller Herrscher
Thailands König Rama X.: schillernd, voller Skandale und Machthunger. Schon als Kronprinz machte er vor allem durch seine Exzesse und Medienskandale auf sich aufmerksam. Wer ist dieser Monarch, dessen ausschweifendes Leben so gar nicht königlich wirkt und der Partys, Frauen und die bayerischen Berge liebt? Ein exklusiver Einblick in die reichste Monarchie der Welt und in ein Land, das um seine Demokratie kämpft. Aufgewachsen zwischen England und Australien, erlebt Rama X. eine ungewöhnliche Kindheit. Sexuell besessen, exzentrisch und zu Wutausbrüchen neigend, alarmiert er schnell Thailands Elite und sprengt alle traditionellen Grenzen. Hat er wirklich das Zeug zu einem Monarchen? Rama X., der mit bürgerlichem Namen Maha Vajiralongkorn heißt, lebt zwischen Drill und Dekadenz. Als designierter König wird er stets von seiner Familie überwacht und für seine Rolle geformt. Während das Land seinen Vater verehrt, entzieht er sich aller traditionellen Formeln. Mit seinen Eskapaden macht sich der Kronprinz international lächerlich und bringt die Monarchie seines Landes in Gefahr. Dieses beispiellose Biopic vereint in zwei Teilen seltenes Archivmaterial und Interviews mit Experten, die zum Teil wegen Majestätsbeleidigung verfolgt worden sind. Die Filme zeichnen das skandalumwobene Leben von Maha Vajiralongkorn nach und zeigen, wie sehr er nach seiner Krönung das fragile Gleichgewicht zwischen Demokratie und Monarchie in Thailand erschüttert.
 Untertitel 16:9 HDTV
RAMA X. - Thailands geheimnisvoller Herrscher
Rama X führt seit 2016 die reichste Monarchie der Welt. Der exzentrische Herrscher regiert Thailand mit autoritärem Führungsstil und geht hart gegen Kritiker vor - zunächst von Bayern aus. Während das Land von Krisen erschüttert wird, lebt der Monarch im Luxus. Die umstrittene Regentschaft und Unterdrückung lösen landesweite Proteste der jungen Generation aus und gefährden das demokratische System.
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Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Igor. Er kämpfte als Söldner. Nun will er über Kriegsverbrechen in der Ukraine aussagen. Igor ist russischer Offiziersveteran. Er war in sechs Kriegen im Einsatz. Von Afghanistan bis zur Ukraine. Zum Teil in privaten Söldnerarmeen wie der Wagner-Gruppe. Zweifel am Sinn seines Tuns kannte er lange nicht. Man hatte uns immer gesagt: Wir sind da, um anderen zu helfen. Doch der Niedergang seiner Armee, wie Igor ihn beschreibt, und der Aufstieg einer, in seinen Augen, brutalisierten Machtelite veränderten seine Sicht. Inzwischen betrachtet er die russische Befreierarmee als Betrug. In den Donbass-Kämpfen von 2014 stand Igor an der Spitze einer Aufklärungseinheit. Russische Sabotageeinheiten verübten nach seinen Erzählungen Anschläge auf zivile Ziele im eigenen Lager, um einen vermeintlichen Vorwand für den Krieg in der Ukraine zu haben. Ein Kriegsverbrechen, über das Igor bereit ist, vor Gericht auszusagen. Allmählich ist mir klar geworden, dass wir auf die Seite des Bösen geraten sind, so Igor im Exklusivinterview. Die Dokumentation verfolgt seine dramatische Flucht aus Russland. Das Produktionsteam hat ihn an einem geheimen Ort getroffen, um seine exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu mehreren russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee.
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Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Nikolaj. Er hat geholfen, einen Einsatz der gefürchteten Kinschal-Rakete aufzudecken. Als junger Kadett hatte Nikolaj seinen Traum von der Luftwaffenkarriere: Wir glaubten an eine glänzende Zukunft. Im Armeealltag aber fand er sich in einem zynischen System von Lügen wieder. Als Offizier bei den Langstreckenbombern koordinierte Nikolaj Bombenflüge nach Syrien, die entgegen der offiziellen Darstellungen zivile Ziele hatten. Wachsende innere Zweifel trieben ihn zu einer spektakulären Aktion. Als er erfuhr, dass die gefürchteten Kinschal-Raketen gegen ukrainische Städte fliegen sollten, half er, die streng geheime Operation aufzudecken. Obwohl vom russischen Geheimdienst zwischenzeitlich verhaftet, ist ihm die Flucht aus Russland gelungen. Manche werden mich dafür verurteilen, aber ich habe Leben gerettet. Ich hoffe, meine Kinder werden einmal stolz auf mich sein. Die Dokumentation verfolgt Nikolajs dramatische Flucht aus Russland. Das Produktionsteam trifft ihn an einem geheimen Ort, um seine exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu mehreren russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben über die Jahre die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee.
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Putins Krieger
Vier Überläufer entzaubern den Mythos einer scheinbar übermächtigen russischen Armee. Einer von ihnen ist Witalij. Als der Elitesoldat Kriegsgefangene in der Ukraine foltern soll, steigt er aus. 15 Jahre lang diente Witalij als Major in der militärischen Spezialkampfeinheit Taifun. Sie operiert vor allem im russischen Gefängnisapparat. Sie soll Aufstände niederschlagen und zugleich ein systematisches Gewaltregime aufrechterhalten. Anfangs war ich geschockt von der Gewalt. Dann habe ich mich schnell angepasst, so Witalij im Exklusivinterview. Taifun-Kämpfer helfen auch mit, Sträflinge für die Ukraine-Front in Gefängnissen zu rekrutieren - mit allen denkbaren Mitteln. Als der in der Ukraine geborene Witalij mit seiner Einheit Kriegsgefangene in Filtrationslagern foltern soll, verlässt er Taifun und bald darauf Russland. Er hat sich mehrfach mit internationalen Staatsanwälten getroffen, um über das System auszusagen. Ich glaube, es gibt noch viel mehr Leute, die so zweifeln wie ich. Mehr als ein Jahr lang hat ein Team daran gearbeitet, sich Zugang zu russischen Offizieren zu verschaffen. Sie waren einst Putins loyale Krieger, bis der Ukrainekrieg sie ihrer Illusionen beraubte. Die Armeeaussteiger haben die dunkelsten Seiten von Russlands Kriegsmaschine erlebt, als Beobachter, Entscheider und Täter. Jetzt sind sie bereit, vor internationalen Ermittlern auszusagen, hoffen auf Asyl oder Zeugenschutz. In der Reihe sprechen sie zum ersten Mal darüber - nie da gewesene Berichte aus dem Inneren einer Black Box: der russischen Armee. Die Dokumentation verfolgt ihre dramatischen Fluchten aus Russland. Das Produktionsteam trifft sie an geheimen Orten, um ihre exklusiven Aussagen aufzuzeichnen. Einige begeben sich für Kronzeugenaussagen in die Hände der Ankla¨ger des Internationalen Strafgerichtshofs.
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November 2023. In einem Waldstück in der Nähe von Kupjansk an der ukrainischen Ostfront verteidigt das Bataillon Berlingo eine strategisch wichtige Eisenbahnlinie gegen russische Angreifer. Die von ukrainischen Soldaten mit Bodycams gefilmten Ereignisse geben erschütternde Einblicke in den Kriegsalltag. Tagtäglich begeben sich die Männer im Wald ins Gefecht, fliegen Drohnenangriffe und kümmern sich um verletzte oder gefallene Kameraden. Das kleine Bataillon ist den russischen Trupps zahlenmäßig haushoch unterlegen. Der Strom an neuen russischen Angreifern reißt nicht ab. Doch auf keinen Fall darf die Eisenbahnlinie in feindliche Hände fallen, denn sie würde das Vorrücken der Russen beschleunigen und deren Versorgung erheblich erleichtern. In Interviews bringen die teils sehr jungen ukrainischen Soldaten ihr Unverständnis über den Angriffskrieg und ihre Verachtung für den russischen Gegner zum Ausdruck. Auch eine Frau ist Teil des Bataillons: Natalia, die eigentlich Tierärztin ist und jetzt als Sanitäterin die Verletzten versorgt. Sie sei inzwischen gegenüber gewissen Situationen abgestumpft, erzählt sie. Bei ihren täglichen Einsätzen müssen die Soldaten nicht nur nach Minen Ausschau halten, sondern sich auch vor russischen Drohnen in Deckung bringen. Auch die ukrainische Seite nutzt FPV-Drohnen, um ihrerseits gezielt russische Soldaten zu töten. In ruhigen Momenten erzählen die Soldaten von ihren Wünschen und Plänen für die Zeit nach dem Krieg und lassen so einen kleinen Hoffnungsschimmer zu.
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2000 Meter bis Andriiwka
2000 Meter - diese Strecke müssen die Soldaten der 3. ukrainischen Sturmbrigade zurücklegen, um das russisch besetzte Dorf Andriiwka nahe Bachmut zu befreien. 2000 Meter Bombenhagel, Verwüstung und Tod. Zentimeter für Zentimeter kämpfen sich die ukrainischen Elitesoldaten in einem schmalen Waldgürtel voran, kriechen von Erdloch zu Erdloch - unter permanentem Beschuss der russischen Aggressoren. Es dauert Tage, bis die ukrainische Einheit das Dorf Andriiwka schließlich erreicht - stark dezimiert und von der Brutalität der Kämpfe gezeichnet. Der Film des oscarprämierten ukrainischen Dokumentarfilmers Mstyslav Tschernov (20 Tage in Mariupol) zeigt den Alltag der Soldaten an vorderster Front. Nah und schonungslos. Bodycam-Aufnahmen nehmen den Zuschauer mit in einen menschenfeindlichen, lebensvernichtenden Kosmos, der den permanenten emotionalen Ausnahmezustand der ukrainischen Frontsoldaten eindrücklich schildert und den Blutzoll, den sie zahlen, erfahrbar macht. 2000 Meter bis Andriiwka erzählt die Geschichte dieses brutalen Angriffskrieges nicht anhand von Statistiken und Zahlen, sondern durch die Schicksale hoffnungsvoller junger Männer, die für den Kampf gegen die russischen Aggressoren ihr Leben riskieren - und in vielen Fällen viel zu früh verlieren.
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