ZDFinfoHD TV Programm gestern und am Abend 20:15 Uhr

Zusammenfassung oder Highlights des gestrigen ZDFinfoHD Programms

Verpasstes ZDFinfoHD Programm von gestern? Kein Grund zur Sorge! Bei uns erhalten Sie eine detaillierte Übersicht über alle Sendungen und Filme, die gestern auf ZDFinfoHD ausgestrahlt wurden. Von spannenden Abenteuerfilmen bis hin zu herzerwärmenden Familienkomödien - entdecken Sie, was Sie verpasst haben und holen Sie das Fernseherlebnis nach.

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ZDFinfoHD Programm gestern


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Programm - Vormittag
besseresser: Die Tricks in Toastbrot & Co.
Toastbrot, Quetschbeutel, Mortadella und vegane Sahne: Sebastian Lege entlarvt die Tricks der Lebensmittelindustrie. Die Lebensmittelindustrie nutzt immer wieder Gesetzeslücken aus. Mit wenig Wareneinsatz will sie maximalen Profit erzielen. Sebastian Lege analysiert beliebte Produkte aus dem Supermarkt und zeigt, wie dabei Verbraucher getäuscht werden. Toastbrot gibt es als Butter-, Vollkorn- oder Körnerbrot überall billig zu kaufen. Kein Wunder, denn Toastbrot ist das beliebteste Brot der Deutschen. Doch anstatt guter Zutaten und viel Handarbeit stecken Zusatzstoffe, Backtriebmittel und ein perfekt ausgeklügelter maschineller Backprozess dahinter. Vor allem bedient die Lebensmittelindustrie sich einer günstigen Zutat: Sebastian Lege zeigt, wie so viel Luft wie möglich in unser Toastbrot kommt. Bei Mortadella läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Das hochwertige italienische Feinkostprodukt gibt es natürlich auch als Billigvariante im Supermarkt in unterschiedlichsten Variationen. Die Preisunterschiede zum Original sind erschreckend und Verbraucherschützer alarmiert. Denn die Fleischindustrie bedient sich eines Wundermittels mit dem Namen Globoost. Sebastian Lege weiß, wie damit richtig viel Wasser in unsere Wurst kommt. Quetschbeutel sind pürierter Fruchtbrei in bunten Verpackungen, die es in jedem Drogerie- und Supermarkt gibt. Sie werden mit tollen Versprechen beworben und erwecken den Eindruck, dass sie vitaminreich und gut für die Verbraucher sind. Doch die Quetschies bestehen aus einem billigen Streckmittel. Sebastian Lege zeigt, wie die Lebensmittelindustrie die Produkte mit günstigem Apfel herstellt, richtig viel Geld verdient und dabei noch der Umwelt schadet. Veganer Sahneersatz ist der nächste große Hype nach veganen Milchalternativen. Den Trend, nachhaltig einzukaufen, nutzen Hersteller geschickt, indem sie aus billigem Soja einen Ersatz für die klassische Kochsahne kreieren. Dazu nutzt die Industrie eine der günstigsten Zutaten überhaupt.
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ZDFroyal: Die Queen und ich
Für viele schien sie unsterblich, für manche bleibt sie es: Elizabeth II. - die Jahrhundertkönigin. Vertraute aus dem Inner Circle teilen erstmals ihre Erinnerungen an die Queen. Die Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof, ihr Schneider - durch ihre Erzählungen kommt der Film Die Queen und ich der Monarchin sehr nah. Denn was sie wirklich dachte und empfand, was sie bewegte und inspirierte, war immer ein Geheimnis. Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Doch stets war sie Profi. Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist, erinnert sich Bischof Justin Welby an seine Vieraugengespräche mit der Queen. Sie war immer akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet ihre Frage: Sind Sie sich sicher? Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden - den Warrens - verbrachte, kam sie ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren beriet die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde. Täglich telefonierten und fachsimpelten sie, erzählt er - auch von einem Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Pferdepassion legte. Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. Die Queen war durchaus kokett, sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang einkleidete, vom Entwurf bis zur Anprobe. Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Aber was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief.
 Untertitel 16:9 HDTV
ZDFroyal: Royal Family
Kein Amt in Sicht und doch im Rampenlicht. Kaum Pflichten, aber viele Privilegien. Haben Anne, Edward und Andrew, die Geschwister von König Charles III., tatsächlich das leichtere Leben? Was heißt es, spare to heir, Ersatzerbe, zu sein? Prinzessin Anne war einmal auf Platz zwei der Thronfolge. Heute gilt sie als Fleißigste in der Königsfamilie. Von klein auf schien sie geeigneter für die große Bühne als ihr schüchterner Bruder Charles. Prinz Andrew absolvierte eine steile Militärkarriere. Nebenbei lieferte er den Medien immer wieder Skandale. Zuletzt geriet er in den Dunstkreis krimineller Machenschaften durch seinen Freund Jeffrey Epstein. Obwohl er seit Mai 2020 das Königshaus nicht mehr vertreten darf und 2022 alle Schirmherrschaften und Ehrentitel abgab, steht der Palast weiter unter Handlungsdruck, was Andrews Verstrickung in den Missbrauchsskandal betrifft. Edward ist 16 Jahre jünger als sein Bruder Charles. Er versuchte, mit einer Filmproduktionsfirma Geld zu verdienen. Doch der Erfolg blieb aus. Daher stieg der Prinz wieder verstärkt in den royalen Betrieb ein. 2022 ernannte König Charles ihn neben Anne als Staatsrat. Damit kann auch Edward seinen Bruder vertreten, wenn dieser krank oder im Ausland ist. Wie bewertet die britische Öffentlichkeit den Job der Geschwister des Königs? Und die nächste Generation? Was ist mit Harry, dem Bruder von Thronfolger William? Der Zweitgeborene hat ein Exempel statuiert: Warum sich von royalen Zwängen einengen lassen, wenn man in der Thronfolge ohnehin abgeschlagen ist? Mit seinem Ausstieg stürzte er die Königsfamilie in eine Krise. Als rebellisch galt auch Margaret, die Schwester der Queen. Doch dank ihres Muts, mit Regeln und Traditionen zu brechen, wurde sie auch zu einer Wegbereiterin für moderne Royals. Der Film beleuchtet, wie die nachgeborenen Prinzen und Prinzessinnen mit ihren Nebenrollen im königlichen Schauspiel zurechtkommen.
 Untertitel 16:9 HDTV
Etikette Royal. Die Dos and Donts der Royals
Das Leben europäischer Royals ist von strengen Regeln und Etikette geprägt. Ob Kleidung, Hobbys oder ernste Verpflichtungen - vieles ist vorgeschrieben, um den Anstand zu wahren. So muss die spanische Kronprinzessin Leonor z. B. Militärdienst leisten, während König Juan Carlos nach einer umstrittenen Elefantenjagd zurücktrat. Die Sendung erklärt, welche Verhaltensweisen akzeptiert oder geächtet sind und welche Maßstäbe für Adelige gelten.
 Untertitel 16:9 HDTV
Die Rolle des Prinzen von Wales ist die wohl undurchsichtigste Position im britischen Königshaus. Ein Titel, der dem erstgeborenen männlichen Thronfolger gebührt. Doch ist er Fluch oder Segen? Wie herausfordernd langes Warten auf den Job des Monarchen sein kann, haben viele Prinzen von Wales vom Mittelalter bis heute erfahren. Strenge Erziehung, öffentliche Verantwortung und so manche Verfehlung haben die königlichen Dynastien schon ins Wanken gebracht. Mit ihm fing vor siebenhundert Jahren alles an: Edward von Woodstock, furchtloser und gefürchteter Kämpfer, wegen seiner schwarzen Rüstung auch der Schwarze Prinz genannt. Edward schmückte sich als erster mit den drei Straußenfedern, die seither das Wappen des Prinzen von Wales zieren - nebst dem Motto Ich dien. Von ihm stammt auch der rote Rubin, den Elizabeth II. stolz in ihrer Krone trug. Nicht jeder Titelinhaber nahm es mit den Pflichten so genau: Als Prinz von Wales verprasste Georg IV. im 18. Jahrhundert ein Vermögen, frönte dem Glücksspiel und genoss ein abwechslungsreiches Sexualleben. Der spätere Edward VIII. wurde als Prinz von Wales gefeiert wie ein Popstar, galt als Lebemann und Modernisierer. Doch nach seiner Abdankung wegen der Heirat mit der geschiedenen Amerikanerin Wallis Simpson wurde er zur Persona non grata. Den Thron überließ er seinem Bruder - und dessen Tochter Elizabeth. Die stabilisierte die Krone, auch wenn ihr Sohn Charles als Prinz von Wales etliche Skandale verursachte. Von vielen mitleidig belächelt, konnte er erst nach 70 Jahren den Thron besteigen. Auch sein Sohn William hat es nicht leicht: Als Teenager verlor er seine Mutter Prinzessin Diana. Seine Frau Catherine und Vater Charles sind an Krebs erkrankt und Bruder Harry ätzt aus dem amerikanischen Exil mit immer neuen Vorwürfen. Seine Zeit als Prinz von Wales scheint eher Fluch als Segen zu sein. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
 Untertitel 16:9 HDTV
Schattenfrauen. Die heimlichen Geliebten
Mächtige Männer und ihre heimlichen Geliebten: Warum scheint das eine mit dem anderen unweigerlich verknüpft zu sein? Terra X History erzählt die Geschichte von fünf Schattenfrauen. Die Bundeskanzler Helmut Kohl und Willy Brandt, der französische Präsident Francois Mitterand, Bayernkönig Ludwig I. und der französische König Louis XV. unterhielten jahrelang Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren. Teils mit fatalen Folgen. Madame de Pompadour, die offizielle Geliebte des französischen Königs Louis XV., gilt als Synonym für die Mätresse schlechthin. Sie war nicht nur schön, sondern auch machtbewusst und intelligent. Dem französischen König wärmte sie das Bett, verstand es aber auch, sich als einflussreiche politische Beraterin am Hof zu etablieren, und förderte Kunst und Wissenschaft. Mit ihr, meinen Historiker, begann die Herrschaft der Mätressen in Versailles. Die Affäre mit der Tänzerin Lola Montez kostete Bayernkönig Ludwig I. den Thron: Der betagte Monarch verfiel der Femme fatale nach ihrer ersten Begegnung. Er garantierte ihr eine fürstliche Leibrente, änderte gar sein Testament zu ihren Gunsten. Seine Untertanen waren entsetzt - und gingen auf die Barrikaden. Mit der 27 Jahre jüngeren Anne Pingeot führte Francois Mitterand jahrzehntelang ein zweites Familienleben. Sowohl seine Ehefrau Danielle als auch seine Söhne wussten von der Geliebten, auch einige Journalisten waren eingeweiht. Von der Existenz Mitterands unehelicher Tochter erfuhr die Öffentlichkeit jedoch erst nach seinem Tod. Auch Willy Brandt und Helmut Kohl unterhielten Beziehungen zu Frauen, mit denen sie nicht verheiratet waren: Beatrice Herbold lernte Bundeskanzler Helmut Kohl bei einem Urlaub in Bad Hofgastein kennen. Sie beschreibt ihn als ihren Seelenpartner. Zwischen der Journalistin Heli Ihlefeld und Willy Brandt bestand nicht nur körperliche Anziehung, sondern auch Freundschaft und gegenseitiger Respekt.
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Kaiserin Sisi, Winston Churchill, Konrad Adenauer, Marilyn Monroe und Robert Enke: Psychologe Leon Windscheid führt anhand der Prominenten durch die Geschichte der Krankheit Depression. So spricht er mit der berühmten Psychoanalytikerin Erika Freeman, die nicht nur Marilyn Monroe, sondern auch Woody Allen, Marlon Brando und viele andere Hollywood-Stars behandelte. Leon Windscheid fährt zum Kloster Maria Laach, in dem Konrad Adenauer vor den Nationalsozialisten Schutz suchte. Dort trifft er auf Prof. Hanns-Jürgen Küsters, der aus den rund 200 bislang unbekannten Briefen des ersten deutschen Bundeskanzlers zitiert, in denen auch Suizidgedanken erwähnt werden. Was war in den jeweiligen Epochen der Protagonisten über Depressionen oder entsprechende Gemütszustände bekannt, und wie gingen die Betroffenen selbst damit um? Wie sehen wir mit unserem Wissen heute auf die großen Persönlichkeiten der Weltgeschichte? Schon Sisi sagte man eine schwere Melancholie nach. Die Kaiserin wog nie mehr als 50 Kilogramm bei einer Größe von 1,72 Metern. Am Ende ihres Lebens trug sie nur noch schwarze Kleidung und vermied jeden Kontakt mit der Öffentlichkeit. Diese Melancholie, die man schon damals als psychische Krankheit begriff, bekam erst im Laufe des 19. Jahrhunderts den Namen Depression. Winston Churchill erlebte immer wieder Phasen von anhaltender Niedergeschlagenheit. Diese Zeiten nannte er Besuch vom schwarzen Hund. Leon Windscheid trifft sich auch mit Teresa Enke, der Witwe des deutschen Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke, der 2009 durch Suizid starb. Als Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung bemüht sie sich heute um Aufklärung hinsichtlich der Krankheit Depression. Erstmals in dieser Zusammenschau erläutert die Dokumentation die Hintergründe der Leidensgeschichten in den einzelnen Biografien.
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Anfang 2025 wurde einem Filmproduktionsteam ein Dokument zugespielt: Private Filmaufnahmen aus Romy Schneiders Kindheit sowie eine Sammlung von Briefen, die sie im Lauf ihres kurzen Lebens an ihre Mutter Magda Schneider schrieb. Diese Nachweise zeigen die enge Beziehung der Frauen in einem neuen Licht und erzählen von Ängsten und Sehnsüchten. Romy Schneider erscheint darin als eine Frau, die sehr genau weiß, was sie ihrer Mutter zu verdanken hat - im Guten wie im Schlechten.
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Alfred Hitchcock war von Grace Kellys Aura und ihrem Talent begeistert und machte sie zu seiner Lieblingsblondine. Wie gern Hitchcock noch mehr Filme mit Grace Kelly gedreht hätte, zeigt der Briefwechsel der beiden. Doch nach ihrer Hochzeit stand sie nie wieder vor der Kamera. Auch Audrey Hepburn wurde als Schauspielerin nie glücklich. Sie wünschte sich vor allem ein glückliches Familienleben.
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Christfluencer bieten jungen Menschen in Krisenzeiten Halt. Doch manche verbreiten nicht nur ihren Glauben, sondern gefährliche Botschaften und Themen, die zur extremen Rechten führen. Zwei der bekanntesten Influencer sind Jasmin Friesen und Leonard Jäger. Oft geht es bei ihnen um Glaubensbotschaften oder Produkte, die sie verkaufen. Doch in ihrem Content findet sich auch die AfD, bei Jäger auch Verbindungen zu extrem rechten Kräften in den USA. Die Christfluencer-Szene ist groß und sehr unterschiedlich. Es gibt liberale und konservative Positionen, die Inhalte reichen von Lifestyle über Glaubenslehre und Musik bis hin zu politischen Positionen.
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Nach den Anschlägen von 9/11 liefert sich die CIA eine jahrelange Verfolgungsjagd mit Osama bin Laden. Beteiligte CIA-Agenten berichten zum ersten Mal von ihrer geheimen Mission. Der Tod Osama bin Ladens 2011 gilt als Ende eines erbitterten Kampfes gegen den Terror. Doch die Suche der CIA nach dem Al-Kaida-Anführer beginnt schon lange vor den Anschlägen. Die Dokumentation rekonstruiert die Suche mit exklusiven Interviews. Der 11. September 2001 gilt als Zäsur und ist eines der dunkelsten Kapitel der amerikanischen Geschichte. Noch am Tag der Angriffe erklärt der damalige US-Präsident George W. Bush in einer Ansprache den Krieg gegen den Terror und macht Osama bin Laden zum Staatsfeind Nummer eins. Für die amerikanische Regierung steht fest: Die Anschläge tragen die Handschrift des saudi-arabischen Terroristen. Bereits Ende 2001 erreichen erste CIA-Agenten Afghanistan. Ihr Ziel ist es, die Macht des gefährlichen Taliban-Netzwerkes zu brechen und seinen Befehlshaber zu stellen. Osama bin Laden wird schon seit Anfang der 1990er-Jahre von einer Spezialeinheit des amerikanischen Geheimdienstes überwacht. Trotzdem gelingt es den Agenten nicht, den Führer der gefährlichen Terrororganisation zu fassen. Immer wieder entgehen ihnen Chancen, ihn zu ergreifen. 2011 dann die heiße Spur: Osama bin Laden scheint sich im pakistanischen Abbottabad aufzuhalten. Damit beginnt eine der bestgehüteten Geheimmissionen in der Geschichte der CIA. Mithilfe von Insidern erzählt der Film die geheimen Hintergründe der Jagd auf einen der meistgesuchten Terroristen des 21. Jahrhunderts.
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Die grossen Luegen der Geschichte
Juli 1985: An der Rainbow Warrior, dem Flaggschiff von Greenpeace, explodieren zwei Bomben. Das Schiff sinkt vor der Küste von Auckland. Ein Besatzungsmitglied stirbt bei dem Anschlag. Agenten des französischen Geheimdienstes DGSE versenkten das Schiff. Frankreich wollte so verhindern, dass Greenpeace die Weltöffentlichkeit auf französische Atomwaffentests in Polynesien aufmerksam macht. Die Bomben sollten die Aktivisten einschüchtern. Doch der Plan gerät aus dem Ruder: Es gibt ein Todesopfer, zwei Agenten werden gefasst und verurteilt. Über 30 Jahre später ist immer noch nicht klar, wer den Befehl für den Anschlag gab. Eine Dokumentation über eine der größten Lügen in der Geschichte Frankreichs. Machthaber waren schon immer darum bemüht, sich selbst in einem guten Licht darzustellen oder die Interessen der Industrie zu schützen. Diese Dokumentationsreihe beleuchtet die größten Skandale der Geschichte. Unter anderem werden die Lewinsky-Affäre, Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Golfkrieges oder der Asbest-Skandal unter die Lupe genommen.
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4,67 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9 HDTV
Die grossen Luegen der Geschichte
Skurrile Lüge und Riesenblamage: Zwei Männer wollen Frankreich 1976 vor der ersten Ölkrise retten. Sogenannte Schnüffelflugzeuge können angeblich Öl- und Gasvorkommen aus der Luft orten. Die Flugzeugeigner Alain de Villegas und Aldo Bonassoli überzeugen die französische Regierung. Ihre Flugzeuge sollen Frankreich eine internationale Vorreiterrolle verschaffen und den Staatskonzern Elf zu einem der mächtigsten Mineralölunternehmen der Welt machen. Nach drei Jahren absurder Lügen, falscher Versprechen und Millionenausgaben endet das Ganovenstück - ohne dass ein einziger Tropfen Öl entdeckt wird. Der peinliche Skandal um den französischen Staatskonzern Elf und die Betrüger Alain de Villegas und Aldo Bonassoli wird unter den Teppich gekehrt. Um über eine Milliarde Francs erleichtern sie den französischen Staat. Die Aktion Schnüffelflugzeuge ist eine der größten Betrugsaffären der französischen Geschichte. Machthaber waren schon immer darum bemüht, sich selbst in einem guten Licht darzustellen oder die Interessen der Industrie zu schützen. Diese Dokumentationsreihe beleuchtet die größten Skandale der Geschichte. Unter anderem werden die Lewinsky-Affäre, Menschenrechtsverletzungen im Rahmen des Golfkrieges oder der Asbest-Skandal unter die Lupe genommen.
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Mehr als 1000 falsche Behauptungen in den ersten acht Monaten seiner Amtszeit attestiert die Washington Post dem US-Präsidenten. Doch Lüge ist nicht erst seit Donald Trump ein erprobtes Mittel im Kampf um Macht. Päpste des Frühmittelalters sicherten mittels Fälschung ihre Macht, die Verlierer des Ersten Weltkrieges münzten ihre Niederlage in einen Sieg um und eine Lüge wurde zum Kriegsauslöser.
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Eine Strömung deutscher Verschwörungsideologen behauptet, dass die Bundesrepublik kein Staat, sondern eine GmbH sei. Sie wähnen sich als Bürger des deutschen Reich in den Grenzen von 1871 oder 1937. Die Gruppierungen, die oft untereinander zerstritten sind, stellen Scheindokumente aus und bilden jeweils eigene Reichsregierungen oder Königreiche. Im Jahr 2016 wurden über 30 amtierende Reichskanzler gezählt.
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Programm - Nachmittag
Fake News
Hat Bundespräsident Lübke wirklich KZs geplant? Wurden RAF-Terroristen im Gefängnis ermordet? ZDF-History untersucht die großen Falschmeldungen der Geschichte. Auch den Fall Lisa. Die angebliche Entführung eines russischen Mädchens in Deutschland löste eine diplomatische Krise aus. Die Protokolle der Weisen von Zion, die seit über 100 Jahren eine jüdische Weltverschwörung unterstellen, sind Fake News. Oder der sogenannte Hufeisen-Plan, der die angebliche Vertreibung von Kosovo-Albanern durch Serbien beschrieb und sogar einen NATO-Militäreinsatz rechtfertigte. Auch der Brexit gelang nur, weil viele Briten die Story von der übermächtigen und überteuerten EU gerne geglaubt haben. Alles nur politische Täuschung - bewusste Falschmeldungen, dazu gedacht, die Menschen hinters Licht zu führen? ZDF-History untersucht, was wirklich wahr und was Fake ist.
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Oppenheimer und die Bombe
Der Physiker Robert Oppenheimer leitet in Los Alamos/New Mexico von 1943 bis 1945 das streng geheime Manhattan Projekt, in dem die USA die erste Atombombe der Welt entwickeln. Die US-Geheimdienste misstrauen dem brillanten jüdischen Wissenschaftler wegen seiner Bekanntschaft mit Leuten, die dem Kommunismus nahe stehen. Doch nicht nur das FBI überwacht Oppenheimer und sein Team. Auch tatsächliche Spione der Sowjetunion wollen wissen, was sich in Los Alamos tut.
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Los Alamos in New Mexico: Die USA entwickeln dort die erste Atombombe. Der Leiter des Projekts, Robert Oppenheimer, steht unter enger Beobachtung - durch das FBI, aber auch durch den KGB. Auf Initiative von Oppenheimer werden in der Wüste von New Mexico die führenden Wissenschaftler der USA versammelt. Der abgelegene Standort wird gewählt, um das Projekt geheim zu halten. Doch kann das Geheimnis um die erste Atombombe gewahrt werden? Einer der Spione für den sowjetischen KGB ist der Deutsche Klaus Fuchs. Er war über England in die USA gekommen. Er und etliche andere Agenten versorgen die Sowjetunion mit detaillierten Informationen. Dank dieser kann Stalin eine eigene Atombombe bauen lassen.
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6. und 9. August 1945: Die ersten Atombomben werden über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Hunderttausende Tote und fast ebenso viele Verletzte. Robert Oppenheimer bekommt Skrupel. Die Folge: Oppenheimer wird von der US-Atomenergie-Kommission der Zugang zu Atomgeheimnissen entzogen. In den frühen 1950er-Jahren schürt Senator Joe McCarthy in den USA die Angst vor der roten Gefahr, dem Kommunismus. Dies wird Oppenheimer zum Verhängnis. Befeuert wird die Angst vor dem Kommunismus, als Spione enttarnt werden, die für den sowjetischen KGB arbeiten. Sie sollten die Geheimnisse um den Bau der Atombombe in Los Alamos ausspähen. Sind wirklich alle Spione aufgeflogen? Erst Jahre nach der Zündung der ersten Atombombe wird offenbar, dass die Forschungsarbeiten von sowjetischen Spionen akribisch dokumentiert worden sind. Dies schürt in den USA die Furcht vor der roten Gefahr, der Infiltrierung durch die Sowjets. Auch J. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, wird beschuldigt und als Sicherheitsrisiko eingestuft: Die Sicherheitsfreigabe wird ihm entzogen.
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Iran und die Bombe
Die Frage, ob iranische Fundamentalisten die Hand an der Bombe haben, treibt die Welt um. Denn trotz massiver Sanktionen konnten sie über Jahrzehnte eine eigene Atomindustrie aufbauen. Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation Iran und die Bombe zeichnet mithilfe von Archivmaterial, beteiligten Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern die historische Genese des iranischen Atomprogramms nach. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Der erste Teil, Vom Partner zum Feind, zeigt den Sinneswandel des Westens. Zu Zeiten des Schahs gilt der Iran noch als verlässlicher Partner und wird aktiv von den USA unterstützt. Das ändert sich, als islamische Fundamentalisten an die Macht kommen und sich das Atomprogramm zu eigen machen. Im Film zu Wort kommt unter anderen Mehdi Sarram, der 1967 Irans ersten Nuklearreaktor zum Laufen gebracht hat. Im Interview mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer geht es um die zentrale Frage, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern. Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler Iran und die Bombe zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse.
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Iran und die Bombe
Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt um. Und einiges spricht dafür, dass die Mullahs tatsächlich mehr wollen als nur die friedliche Nutzung der Nukleartechnik. Die zweiteilige ZDFinfo-Dokumentation Iran und die Bombe zeichnet mithilfe von Archiven, beteiligten Wissenschaftlern, Diplomaten und Politikern die historische Genese des iranischen Atomprogramms nach. Es ist eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse. Der zweite Teil, Auf dem Weg zur Atommacht, zeigt eine Entwicklung, die stark abhängig von den Politikwechseln in den USA ist. Während nach Jahren des Stillstands Barack Obama eine Lösung sucht und sein Atomabkommen mit dem Iran feiert, macht Donald Trump dieses mit einer einzigen Unterschrift wieder zunichte. Die zweiteilige Dokumentation erläutert, wie europäische Atomhändler und kriminelle Wissenschaftler Irans Atomaufstieg unterstützen. Und sie sucht Antworten auf die Frage, warum ein Land, das mit eigenen Gas- und Ölvorkommen keine Atomenergie benötigt, dennoch ein Atomprogramm aufrechterhält. In Interviews, unter anderen mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer, geht es vor allem darum, warum internationale Bemühungen um eine Lösung des Konflikts seit Dekaden scheitern. Baut der Iran an der Atombombe? Diese Sorge treibt die Welt seit Jahrzehnten um. Der Zweiteiler Iran und die Bombe zeichnet die Genese des iranischen Atomprogramms nach, das sich trotz massiver Sanktionen immer weiterentwickeln konnte. Eine Geschichte voller Lügen und Geheimnisse.
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Fukushima - Chronik einer Katastrophe
11. März 2011: Japan wird vom stärksten jemals dort gemessenen Erdbeben heimgesucht. Ein gewaltiger Tsunami folgt und durchbricht die Schutzmauern des Atomkraftwerks Fukushima. Die dadurch ausgelöste Atomkatastrophe drohte weitaus schlimmer zu werden als Tschernobyl. Die Existenz Japans als Nation war bedroht. Der Dokumentarfilm Fukushima zeigt minutiös, fesselnd und schonungslos die Chronik dieser beispiellosen Katastrophe. Der Film taucht mit beklemmenden Zeugenaussagen und atemberaubendem Archivmaterial in das Herz der Katastrophe ein und dokumentiert die Ereignisse Minute für Minute. Mit beispiellosem Zugang zu den sogenannten Fukushima 50 - den Ingenieuren, Technikern, Soldaten und Feuerwehrleuten, die Strahlenschutzanzüge anzogen und die dunklen Reaktoren betraten, um die schmelzenden Kernbrennstoffe zu stabilisieren - enthüllt der Film die Insider-Geschichte dieser mutigen Männer, die Japan vor der kompletten nuklearen Verseuchung bewahrten. Er begleitet auch die Erfahrungen von Überlebenden, die versuchten, der Verwüstung und dem radioaktiven Niederschlag zu entkommen, sowie hochrangige Regierungsbeamte, die gegen die Zeit kämpften, um die Krise einzudämmen. Fukushima ist eine Geschichte des Überlebens, von Einfallsreichtum und vom Kampf, sich vom Abgrund zurückzuziehen. Der Film ist zugleich eine warnende Erzählung und das eindrucksvolle Zeugnis der menschlichen Widerstandsfähigkeit.
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Am Anfang standen große Hoffnungen. Der Nachweis, dass Atome spaltbar sind, beflügelte seit 1938 eine ganze Generation von Forschern und Erfindern. Doch als Erstes demonstrierte eine Waffe die ungeheure Kraft, die im Atomkern steckt. Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki markierten den Beginn der nuklearen Aufrüstung. ZDF-History untersucht, wie systematisch Militärs und Atomindustrie über Jahrzehnte Gefahren verharmlost und Risiken verschwiegen haben.
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Was zeigt ZDFinfoHD heute Abend?

Programm - Abend
Tschernobyl
Vor 40 Jahren ist Block 4 des Atomkraftwerks explodiert. Der Unfall hat Europa erschüttert. Wie ist es dazu gekommen? Was wurde verschwiegen? Und was sind die Folgen bis heute? Überlebende erzählen von der verheerenden Katastrophennacht und von der Vertuschung der Ursachen bis zum Ende der Sowjetunion. Noch heute ist die Ruine gefährlich - und zeigt im aktuellen Ukrainekrieg, dass auch eine zivile Atomanlage zur Waffe werden kann. Es ist der größte Atomunfall in der Geschichte der Menschheit: Am 26. April 1986 explodiert das Kernkraftwerk Tschernobyl. Männer und Frauen erzählen vom Jahrhundertdrama, das sie hautnah miterlebt haben. Darunter der Atomingenieur Nikolai Steinberg, der den Reaktor mit aufgebaut und wesentliche Erkenntnisse zum Hergang der Katastrophe beigesteuert hat. Expertinnen und Experten der sowjetischen und ukrainischen Atomgeschichte schildern den Aufbau und das jähe Ende der atomaren Utopie. Der Film spannt einen Bogen vom Bau des Kraftwerks und der Modellstadt Prypjat in den 70er-Jahren über die katastrophale Unfallnacht mit ihren Akteuren und Folgen und der anschließenden Vertuschung von Ausmaß und Ursachen durch die sowjetische Führung bis hin zur heutigen Rolle des Kraftwerks im Krieg gegen die Ukraine.
6 Punkte von 6 von der TVgenial Community  Untertitel 16:9 HDTV
Countdown zur Diktatur
Deutschland in der Mitte der Goldenen Zwanzigerjahre. Adolf Hitler ist noch ein unbekannter Provinzpolitiker. Parteien der demokratischen Mitte bestimmen die Politik. Sechs Jahre nach Ausrufung der ersten deutschen Republik scheint die junge Demokratie endlich stabil zu sein. Doch der Tod von Reichspräsident Friedrich Ebert im Februar 1925 erschüttert das Land. Nur wenige Stunden zuvor gründet Hitler die verbotene NSDAP neu. Das Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg: Zum ersten Mal ist das deutsche Volk sein eigener Souverän. 1925, sechs Jahre nach ihrer Ausrufung, hat die Republik ernste Bewährungsproben überstanden: Hyperinflation, Putschversuche, Wirtschaftskrise. Extreme Parteien von rechts und links verlieren an Bedeutung. Der parteilose Reichskanzler Hans Luther führt eine Minderheitsregierung aus konservativen Parteien an. Vor allem die Außenpolitik von Minister Gustav Stresemann wird öffentlich als Erfolg bewertet. Doch die erste deutsche Demokratie ist bedroht: Kommunisten träumen von einer sozialistischen Räterepublik, Nationalisten wollen zurück zur Monarchie. Verarmte Bauern legen Bomben, in den Arbeitervierteln Berlins kommt es zu Straßenschlachten. Mit der Neugründung der NSDAP kehrt Hitler nach einer Gefängnisstrafe auf die politische Bühne zurück. Welche verheerende Rolle die damals noch unbekannte Splitterpartei schon in wenigen Jahren spielen wird, ahnt zu diesem Zeitpunkt niemand. Wenige Stunden nach der NSDAP-Neugründung trifft die Nachricht vom überraschenden Tod Friedrich Eberts die Deutschen wie ein Schock. Sein Nachfolger als Reichspräsident wird der rechtsnationale Paul von Hindenburg, ein erklärter Gegner der Demokratie. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie - nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen?
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Countdown zur Diktatur
Der New Yorker Börsencrash 1929 stürzt die Welt in Arbeitslosigkeit, Armut und Inflation. Besonders hart trifft es Deutschland, das sich gerade erst von Krieg und Schulden zu erholen beginnt. Das Deutsche Reich ist jetzt seit zehn Jahren parlamentarische Demokratie. Aber die schwere Wirtschaftskrise nach dem Schwarzen Freitag lässt die Zustimmung zur Demokratie rapide sinken. Immer mehr Deutsche wenden sich Nationalsozialisten oder Kommunisten zu. Die Zeit der Goldenen Zwanziger gilt als modern, schnell, emanzipiert, glamourös. Bis in den USA der Schwarze Freitag an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft in den Abgrund reißt. In Deutschland suchen Millionen verzweifelt nach Arbeit und Brot. Zugleich muss die Republik noch immer hohe Reparationen an die Sieger des Ersten Weltkriegs zahlen. Viele Deutsche empfinden das als ungerecht, und die NSDAP nutzt das für lautstarke Propaganda. Vor allem in Schleswig-Holstein, Ostpreußen und Thüringen verfangen ihre Parolen gegen die Reparationen - und gegen die Demokratie. Die Parteien der demokratischen Mitte können die Wirtschaft nicht stabilisieren. Im Sommer 1931 müssen mehrere große Bankhäuser ihre Zahlungsunfähigkeit erklären. Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf mehr als fünf Millionen. Immer mehr von der Demokratie enttäuschte Deutsche setzen auf Hitlers Nationalsozialisten oder auf die Kommunisten unter ihrem Anführer Ernst Thälmann. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie - nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe Countdown zur Diktatur geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
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Countdown zur Diktatur
Die Feinde der Demokratie nutzen die Krise, um das Parlament zu entmachten. Wird der Weg in eine nationalrevolutionäre Diktatur, zurück zur Monarchie oder in den Kommunismus führen? In ganz Europa sind Rechtsnationalisten auf dem Vormarsch. Zwei von drei europäischen Demokratien überstehen die zwei Jahrzehnte zwischen den Weltkriegen nicht. Bei den Wahlen zum Deutschen Reichstag im Juli 1932 wird Hitlers NSDAP stärkste Kraft. Ermutigt von steigenden Wahlergebnissen, kandidiert Adolf Hitler, der Parteichef der NSDAP, für das Amt des Reichspräsidenten. Im Wahlkampf setzen die Nationalsozialisten unter der Regie des späteren Propagandaministers Joseph Goebbels auf neuartige Methoden. Hitler fliegt mit dem Flugzeug von Veranstaltung zu Veranstaltung. Er soll modern und technikaffin wirken. Von Tausenden Plakaten und Litfaßsäulen starrt sein Konterfei mit Bärtchen und Seitenscheitel auf die Wählerinnen und Wähler. Das erwünschte Ergebnis bleibt zwar aus, Hindenburg bleibt Reichspräsident, aber Hitler gewinnt erheblich an Bekanntheit und Profil. Seine Partei, die NSDAP, wendet sich an völlig unterschiedliche Wählergruppen und gibt widersprüchliche Versprechen ab. Sie umwirbt die Arbeiterschaft und verbündet sich zugleich mit der Schwerindustrie, von der sie großzügige Parteispenden erhält. Im Juli 1932 gewinnen die Nationalsozialisten die Reichstagswahlen. Mehr als jeder dritte Deutsche entscheidet sich für Hitler und dessen Partei. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie - nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre. Warum lassen die Deutschen sie zugrunde gehen? Wer hat versagt? Wer sich verführen lassen? Die vierteilige Reihe Countdown zur Diktatur geht der Frage nach: Wer trägt die Schuld am Sturz in Tyrannei und Terror?
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Countdown zur Diktatur
30. Januar 1933. Deutschland hat einen neuen Kanzler. Konservative und Monarchisten haben Hitler ins Amt gehievt. Im Glauben, ihn und seine Anhänger zähmen zu können. Tatsächlich ist der neue Kanzler noch weit von einer Alleinherrschaft entfernt - und Deutschland auf dem Papier noch eine Demokratie. Es dauert noch 18 Monate voller Willkür, Rechtsbruch, Mord und politischem Versagen, bis die Nazis die ganze Macht in Händen halten. Ein Zufall beschleunigt die Zerstörung der Demokratie. Am 27. Februar 1933 brennt der Reichstag. Marinus van der Lubbe, ein niederländischer Kommunist, wird als Brandstifter verhaftet. Hitler und seine Helfershelfer erkennen sofort ihre Chance. Unter dem Vorwand, die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen, setzen sie die Grundrechte außer Kraft und lassen politische Gegner deutschlandweit verfolgen. Gegenwehr gibt es kaum. Die nächsten Schritte sind: Ausschaltung der freien Presse, des Parlaments und der Gewerkschaften. Viele schlagen sich auf die Seite des offensichtlich Stärkeren: Als die NSDAP am 1. Mai 1933 eine Aufnahmesperre für Neumitglieder erlässt, sind seit Januar über 1,6 Millionen in die Partei eingetreten. Doch noch gibt es einen entscheidenden Machtfaktor, der nicht auf Hitlers Kommando hört: Deutschlands Armee, die Reichswehr. Misstrauisch beobachten die Generäle die Ambitionen von SA-Chef Ernst Röhm, die Reichswehr in einer NS-Volksmiliz aufgehen zu lassen. Hitler entscheidet sich gegen Röhms Pläne und lässt den SA-Chef am 1. Juli 1934 von SS-Männern ermorden. Einen Monat später stirbt Reichspräsident Hindenburg. Hitler übernimmt dessen Amt, lässt seine erweiterte Macht per Volksabstimmung legitimieren und die Reichswehr einen Eid auf ihn persönlich schwören. Der Weg in die Diktatur ist damit abgeschlossen. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts lernt Deutschland Demokratie - nach mehr als einem Jahrtausend Adelsherrschaft. Doch diese erste Demokratie überlebt nur 15 Jahre.
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Die Führerhauptquartiere waren die Schaltzentralen der NS-Diktatur. Dort plante Hitler seine Feldzüge. Neben der Wolfsschanze standen ihm rund 20 weitere Bunkeranlagen zur Verfügung. Die Dokumentation zeigt deren Entstehungsgeschichte und die Überreste, die noch heute vom Hochmut der Kriegsverbrecher zeugen. Fotos von Hitlers Kameramann Walter Frentz ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der Führerbunker.
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April 1945. Während Hitler an den Fronten sein letztes Aufgebot verheizt, heiratet er im Führerbunker in Berlin seine Lebensgefährtin Eva Braun, dann begehen sie gemeinsam Selbstmord. Nach der deutschen Kapitulation beginnen die Ermittlungen, was sich im Bunker abgespielt hat. Ein Gericht bestätigt nach Kriegsende, dass Hitler am 30. April 1945 um 15.30 Uhr starb. Dennoch kursieren Jahrzehnte später immer noch Gerüchte, dass sich alles ganz anders abgespielt habe.
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Auch noch 80 Jahre nach dem Untergang von Hitlers Reich wird mit der Nazizeit Geld verdient. Weltweit kaufen Sammler Relikte auf. Besonders gefragt sind Gegenstände, die Hitler und sein engstes Umfeld hinterließen. Sie erzielen bei Auktionen Millionenbeträge. Von der Armbanduhr bis zur Unterwäsche Hitlers kommen noch die abseitigsten Objekte unter den Hammer. Die Reportage sucht Antworten auf Fragen, die sich bei diesen Geschäften stellen.
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Rückblick auf ZDFinfoHD Highlights von gestern

Gestern bot ZDFinfoHD eine beeindruckende Auswahl an Sendungen. Wenn Sie eine dieser Sendungen verpasst haben oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen möchten, sind Sie hier genau richtig.

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