
Die tägliche Fütterungstour der Pavianherde
Bei den Eseln - der Springbock Summer
Die Zebramanguste Snoopy
Das Erdmännchen Hakuna
In einem der Außengehege gibt es eine fast 60-köpfige Pavianherde. Die Tiere werden während der täglichen Fütterungstour mit einem Mais-Gemüse-Obstbrei gefüttert, der Millipap genannt wird. Der ist heiß begehrt. Damit alle Tiere - auch die alten und gebrechlichen zum Zuge kommen - veranstalten die Volontäre bei jeder Fütterung einen taktischen Dauerlauf. Während die einen Volontäre die großen Affen ablenken, müssen die anderen, möglichst unbemerkt, den schwachen Pavianen einen Happen gezielt zuwerfen. Viel gemütlicher geht es bei den Eseln zu, die in der großen Wiese im Zentrum der Farm weiden und noch zugefüttert werden. Unter ihnen auch der Springbock Summer, der von Volontärin Denise heute eine Ladung Mais bekommt. Summer wurde schon ein paar Mal hinaus gebracht, in der Hoffnung, dass er sich einer Springbockherde anschließt, von denen es mehrere wilde auf dem Gelände gibt. Aber er kam immer wieder zurück und fühlt sich viel wohler unter den Eseln. Die Zebramanguste Snoopy wohnt schon länger in einem Käfig im Schlafzimmer von Juniorchefin Jo. Sie wird von Jo mit Milch gefüttert, weil jeder Versuch, sie an Fleisch zu gewöhnen bisher fehlgeschlagen ist. Doch bevor sie nicht Fleisch frisst, kann sie nicht ausgewildert werden. Die Kinder von Jo wollen sie eigentlich gar nicht mehr hergeben. Volontärin Amelie hat sich zu einer Erdmänchen-Spezialistin entwickelt und sie will versuchen, zwei junge Erdmännchen an das Erdmännchen Hakuna zu gewöhnen. Die geselligen Tiere brauchen Gesellschaft und Hakuna war bisher alleine. Die Zusammenführung startet ganz gut. Kein Kampf und kein Fauchen. Vieleicht wird daraus ja noch eine neue Familie.
In Namibia befindet sich eine Wildtierfarm, die von einer gemeinnützigen Tierschutzorganisation geleitet wird und mehreren Hundert Tieren ein Zuhause gibt: darunter Affen, wilde Tiere mit Verletzungen und Waisenkinder. Das Team besteht aus Tierpflegern und zahlreichen Helfern, die sich freiwillig und ohne Bezahlung um ihre Schützlinge kümmern. Wie ihr Alltag aussieht und was Menschen und Tiere erleben, wird hier dokumentiert.