
Das Bauhaus wird 100 - Fünf Ausstellungen zur Geschichte der weltberühmten Architekturschule
Monika Maron Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig - Tagebücher 1980-2021
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Kulturkalender
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Das Bauhaus wird 100 - Fünf Ausstellungen zur Geschichte der weltberühmten Architekturschule
Vor 100 Jahren wurde das Bauhaus-Gebäude in Dessau fertiggestellt, die Ausbildung am neuen Standort nahm Schwung auf. Dieses Jubiläum wird in Dessau mit zwei größeren Ausstellungen und drei weiteren Präsentationen in der Stadt gefeiert. Am kommenden Wochenende beginnt ein dichtes Programm. Titel und Motto: An die Substanz.
Gemeint sind die Materialien, mit denen das Bauhaus seine Erfolgsgeschichte schrieb. Da sind - wie zu erwarten war - Glas, Beton, Metall. Auf drei Etagen kann im Hauptgebäude verfolgt werden, wie und warum die Bauhäusler mit dieser Substanz ausgebildet wurden, welche Rolle sie in der Wendung der Institution zum industriellen Bauen spielten; genauso sind aber - vor allem im Metall - Ausbrüche und Sonderformen sichtbar.
Eher unerwartet kommt die zweite große Ausstellung im ehemaligen Kaufhaus Zeeck in Dessau daher. Hier geht es um Algen / Schutt / CO2, aber auch um Lehmbau, Hanfmaterialien oder Pilzmyzel - als Baumaterial, also um die Zukunft: wie kann ökologischer und nachhaltiger gewirtschaftet und gebaut werden?
Monika Maron Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig - Tagebücher 1980-2021
Ihre Tagebücher waren nie für die Veröffentlichung geschrieben, nur zur Selbstverständigung und Erinnerung. Und sie war entschlossen, sie vor ihrem Tod zu verbrennen. Doch bei der Recherche für einen Roman kramte sie in ihren Notizen vergangener Jahre. Und empfand sie beim Wiederlesen als gar nicht so peinlich, wie sie vermutet hatte, und dass sie als Spiegel der Zeit auch für mehr Leute interessant sein könnten als nur für sie.
In den Tagebüchern findet sich wenig Privates. Es geht vor allem um ihr Reisejahr 1983/84, als sie sich die Genehmigung erkämpft hatte, ein Jahr die DDR verlassen zu dürfen. Sie reist nach London, Rom, Paris und New York, aber immer allein, mit wenig Geld, meist untergebracht bei Freunden von Freunden.