Kinowelt TV Programm heute und am Abend 20:15 Uhr

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Fernsehprogramm heute Abend   Tipps fürs aktuelle TV-Programm

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Kinowelt Programm Dienstag


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Programm - Vormittag
(Brimstone) Thriller, Belgien, Deutschland, Frankreich, England, Niederland, Schweden, USA 2016 Regie: Martin Koolhoven Musik: Junkie XL Kamera: Rogier StoffersTrue
Brimstone - Erloese uns von dem Boesen
Nach schlimmen Erlebnissen hat sich die stumme Liz (Dakota Fanning) im Kaff Brimstone ein neues Leben als Geburtshelferin und Ehefrau des Farmers Eli (William Houston) aufgebaut. Doch mit ihrer Seelenruhe ist es vorbei, als der neue Reverend (Guy Pierce) in die Stadt kommt. Von der ersten Minute an bedrängt der religiöse Eiferer die zarte Liz und stellt ihr nach. Als Liz bei einer Geburt das Neugeborene töten muss, um das Leben der Mutter zu retten, beginnt die Situation brutal zu eskalieren.
 16:9
(Ça commence aujourdhui) Milieustudie, Frankreich 1999 Regie: Bertrand Tavernier Autor: Dominique Sampiero - Tiffany Tavernier Musik: Louis Sclavis Kamera: Alain ChoquartTrue
Daniel ist Lehrer - und Idealist. Er unterrichtet an einer Vorschule, die in einem Ort mit einer auffällig hohen Arbeitslosenquote in Nordfrankreich liegt. Die Kinder wachsen in desolaten Verhältnissen auf und leiden unter der Abgestumpftheit der Eltern. Daniel macht es sich zur Aufgabe, sozialer Benachteiligung den Kampf anzusagen. Ständig sorgt er sich um die Kinder weniger vermögender Eltern, denn ihm ist klar: Jedes Kind verdient eine faire Chance, und ein Aussortieren hat Folgen für die ganze Gesellschaft. Die Arbeit der Lehrer wird jedoch von staatlicher Seite nicht unterstützt. Also streitet er sich mit den Mitarbeitern des Sozialamts, die seiner Meinung nach viel zu wenig Energie in die Unterstützung ärmerer Familien stecken - und sich auf die Bürokratie berufen. Daniel steckt seine ganze Energie in diesen Kampf, und auch zu Hause warten weitere Konflikte mit seiner Freundin Valéria und deren Sohn. Bertrand Tavernier hält sich in seinem Film mit moralischen Urteilen und guten Ratschlägen zurück. Er benennt keine Schuldigen, verweist aber immer wieder auf den Stellenwert der Kinder in einer Gesellschaft. Und das tut er mit einer Dringlichkeit, die weiterhin Gültigkeit hat - und uns alle angeht. Der Filmdienst schreibt: Eine berührende, filmisch komplexe Reflexion über Arbeitslosigkeit und die Zukunft einer Gesellschaft, die ihren Kindern nicht einmal mehr die Grundformen zwischenmenschlicher Kommunikation zu vermitteln vermag.
(Tinker Tailor Soldier Spy) Thriller, Deutschland, Frankreich, England, USA 2011 Regie: Tomas Alfredson Autor: Bridget OConnor - Peter Straughan - John Le Carré Musik: Alberto Iglesias Kamera: Hoyte Van HoytemaTrue
Dame, Koenig, As, Spion
Ost und West stehen sich in den Siebziger Jahren unversöhnlich gegenüber, lediglich durch den Eisernen Vorhang getrennt. Die Geheimdienste auf beiden Seiten haben alle Hände voll zu tun. Beim britischen MI6 sorgt man sich über ein Leck - gibt ein Informant aus den eigenen Reihen wertvolle Daten weiter? Der erfahrene Smiley kehrt aus dem Ruhestand zurück, über den Verräter zu finden.
 16:9
(The Ice Storm) Drama, USA 1997 Regie: Ang Lee Autor: Rick Moody - James Schamus Musik: Mychael Danna Kamera: Frederick ElmesFalse
Der Eissturm
Eine amerikanische Kleinstadt Anfang der 70er-Jahre: Die Ehe von Ben (Kevin Kline) und Elena Hood (Joan Allen) steckt in der Krise. Ben hat eine Affäre mit der resoluten Nachbarin Janey Carver (Sigourney Weaver). Außerdem gibts jede Menge Probleme mit der pubertierende Tochter Wendy (Christina Ricci) und dem unglücklich verliebten Sohn Paul (Tobey Maguire).
3,2 Punkte von 6 von der TVgenial Community
(The Mission) Abenteuerfilm, USA, England, Frankreich 1986 Regie: Roland Joffe Autor: Robert Bolt Musik: Ennio Morricone Kamera: Chris MengesTrue
Die Mission
Südamerika, im 18. Jahrhundert: Der Jesuitenpater Gabriel bricht in den Urwald auf, um die dort lebenden Indios zum Christentum zu bekehren. Zusammen mit dem ehemaligen Söldner Rodrigo errichtet er weitab von den Siedlungen der spanischen und portugiesischen Kolonisatoren eine Missionsstation. Tatsächlich gelingt es den Männern, die dort lebenden Guaraní an den christlichen Glauben heranzuführen. Doch dann soll die Mission aus kirchenpolitischen Gründen aufgegeben werden. Südamerika, 1750: Der Jesuitenpater Gabriel reist in den Urwald, um die dort abgeschieden lebenden Guaraní zum Christentum zu bekehren. Unterstützung bei seiner schwierigen Mission erhält er von dem ehemaligen portugiesischen Söldner Rodrigo Mendoza. Dieser hat aus Eifersucht seinen Bruder Felipe ermordet und will sich nun aus Reue in die Gewalt der Indios begeben, die er früher brutal versklavte. Der Sünder ist bereit, in den Tod zu gehen, doch die Indios vergeben ihm. Tief bewegt von dem Akt der Gnade, tritt Mendoza in den Jesuiten-Orden ein und weiht sein Leben den Indios. Gemeinsam mit Pater Gabriel errichtet er eine prosperierende Mission, die von den Guaraní akzeptiert wird. Doch mit der Neuziehung der territorialen Grenzen zwischen den Kolonialgebieten wird das spanische Missionsgebiet an die Portugiesen übergeben, die danach trachten, die Indios zu versklaven. Ein Abgesandter des Papstes soll überprüfen, ob dieses Opfer moralisch vertretbar ist. Kardinal Altamirano besichtigt die vorbildliche Mission, die ihm wie der Garten Eden erscheint. Aus machtpolitischen Gründen sind ihm jedoch die Hände gebunden. So rücken mit seiner Duldung die portugiesischen Söldner vor und richten unter den Indios, die sich unter Mendozas Führung zur Wehr setzen, ein Blutbad an. Roland Joffé elegisches Geschichtsdrama thematisiert das historisch verbürgte Massaker an den Guaraní-Indios, die 1756 in der Schlacht von Caibale massakriert wurden. Kameramann Chris Menges findet für die zwischen Spiritualität und historischer Tragödie wechselnde Geschichte imposante Landschafts- und Naturimpressionen von geradezu hyperrealer Intensität und wurde für seine Leistung 1987 mit einem Oscar ausgezeichnet. Ennio Morricones leitmotivische Filmmusik ergänzt die eindrucksvollen Bilder kongenial. Auch die Hauptrollen des Historienepos sind mit Jeremy Irons als Jesuitenpater und Robert De Niro als ehemaligem Sklavenhändler hochkarätig besetzt. Das Drehbuch basiert auf dem Theaterstück Das heilige Experiment (1943) von Fritz Hochwälder. Die Dreharbeiten fanden in Kolumbien am Río Magdalena und in Cartagena sowie in Argentinien an den Iguazú-Wasserfällen statt. Auf den Filmfestspielen in Cannes 1986 wurde Mission mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.
4,2 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
Dokumentation, Brasilien, Frankreich, England, USA 2010 Regie: Asif Kapadia Autor: Manish Pandey Musik: Antonio Pinto Kamera: Jake PolonskyFalse
Senna
Der Brasilianer Ayrton Senna war der Held der Formel 1, König der Königsklasse und wurde mit seinem Unfalltod beim Großen Preis von San Marino 1994 zur Legende. Der Dokumentarfilm zeichnet die Karriere des Formel-1-Piloten nach und zeigt teilweise unveröffentlichte Filmsequenzen und Fotos. Zeitzeugen, u.a. Ron Dennis, Alain Prost, Frank Williams und Sennas Familie, kommentieren die Aufnahmen.
5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9

Programm - Nachmittag
Kriminalthriller, USA 2012 Regie: Andrew Dominik Autor: George V. Higgins Sound: Wade Barnett Kamera: Greig FraserTrue
Killing them Softly
Jahre, nachdem der Mafioso Markie Trattman (Ray Liotta) sein eigenes Pokerspiel überfallen liess und damit die Gangsterszene zum Kollaps brachte, heckt Johnny Amato (Vincent Curatola) einen tollkühnen Plan aus. Er will mit den zwei Ganoven Frankie (Scoot McNairy) und Russel (Ben Mendelsohn) das Pokerspiel noch einmal überfallen und dick absahnen. Alle werden denken, dass Markie hinter dem Coup steckt, meint Johnny. Doch die drei haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Als die Unterwelt nach dem Überfall in die Krise schlittert, engagiert die Mafia den Vollstrecker Jackie Cogan (Brad Pitt). Obwohl niemand glaubt, dass Markie sein eigenes Spiel zwei Mal ausrauben würde, statuiert Jackie an ihm ein Exempel und setzt zwei Schläger auf ihn an. Frankie und Russel wähnen sich derweil in Sicherheit und feiern ihren Erfolg mit ein paar Runden Heroin. Dabei stellt sich heraus, dass sich Russel im Rausch unabsichtlich an die Mafia verraten hat. Daraufhin lässt die ehrenwerte Gesellschaft den berüchtigten Profikiller Mickey (James Gandolfini) aus New York einfliegen. Ein Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf. Die Weltwirtschaftskrise ist, verflochten mit der US-Präsidentschaftswahl 2008, das zentrale Thema des Filmes. Im Radio spricht Präsident Bush über den ökonomischen Kollaps, während im Film auch die lokale Mafiawirtschaft nach einem Coup auf ein Pokerspiel kollabiert. Der berühmte Serienkiller Mickey muss mit einem Economy-Flug zum Auftragsort fliegen, weil die Wirtschaftskrise selbst Mafialegenden in die Knie zwingt. Der Vergleich des Pokerspiels mit der Wall Street drängt sich auf. Regisseur und Autor Andrew Dominik (The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford) vermittelt seine Kapitalismuskritik nicht didaktisch und feinfühlig, sondern mit dem Vorschlaghammer. So wird Killing Them Softly zu einer schwarzhumorigen, cleveren Gesellschaftskritik, in der Brad Pitt (Inglourious Basterds), der 2013 verstorbene James Gandolfini (The Sopranos) und Ray Liotta (Goodfellas) zur Höchstform auflaufen.
 16:9
Drama, USA 2008 Regie: Nicholas Fackler Kamera: Sean KirbyFalse
Lovely, Still
Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit fühlt sich der alleinstehende Robert Malone einsam und vermisst die Liebe in seinem Leben. Eines Abends steht plötzlich eine fremde ältere Dame vor seiner Haustür. Sie stellt sich als neue Nachbarin Mary vor, die gerade mit ihrer Tochter gegenüber eingezogen ist. Prompt lädt sie Robert zu einem Essen am nächsten Abend ein. Der 78-jährige fühlt sich plötzlich wieder wie ein verknallter Teenager, der sein erstes Rendezvous hat. Was wie eine merkwürdige Zufallsbegegnung beginnt, entwickelt sich zu einer romantischen Liebesgeschichte zweier älterer Menschen, die den Zuschauer auf eine wundervolle und bewegende Reise mit unerwartetem Ausgang mitnimmt.
4 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(Comme les autres/Baby Love) Drama, Frankreich 2008 Regie: Vincent Garenq Musik: Laurent Levesque - Loïc Dury - Robert Burke Kamera: Jean-Claude LarrieuFalse
Endlich Vater
Manu ist schwul und führt mit Philippe eine langjährige Beziehung. Ihr einziger Streitpunkt: Manu hat einen Kinderwunsch und Philippe nicht. Manu beschließt, seinen Traum auch ohne Philippe anzugehen und macht sich auf die Suche nach einer Leihmutter. Der Argentinierin Fina, illegal in Frankreich, schlägt er vor, sie im Tausch gegen ein Kind zu heiraten. Doch Gefühle lassen sich nicht planen.
 16:9
Thriller, Frankreich, Deutschland, Schweden, , Schweiz, Spanien, 1991 Regie: Lars von Trier Autor: Niels Vørsel Musik: Joachim Holbek Kamera: Edward Klosinski - Henning Bendtsen - Jean-Paul MeurisseTrue
Oktober 1945: Leopold Kessler, Amerikaner deutscher Abstammung, kommt in das vom Krieg verwüstete Deutschland. Der größte Wunsch des Zentropa-Eisenbahnschaffners ist es, trotz der Säuberungsaktionen der Alliierten neutral zu bleiben und einem zerstörten Land beim Wiederaufbau zu helfen. Er findet sich aber zunehmend sowohl von den Amerikanern als auch von seinen Arbeitgebern ausgenutzt.

Was zeigt Kinowelt heute Abend?

Programm - Abend
(Laile ou la cuisse) Angstzustände Komödie, Frankreich 1976 Autor: Claude Zidi - Michel Fabre Sound: Nara Kollery Musik: Vladimir Cosma Kamera: Wladimir Ivanov - Claude RenoirTrue
Brust oder Keule
Der gefürchtete wie geachtete Restaurant-Kritiker und Autor eines Gastronomieführers, Charles Duchemin, versucht, den Großindustriellen Tricatel zu enttarnen, der in seiner Kette von Fastfood-Restaurants synthetisch erzeugte Lebensmittel anbietet. Zusammen mit seinem Sohn Gérard, der heimlich in einem Wanderzirkus als Clown arbeitet und das Erbe seines Vaters antreten soll, dringt Duchemin in Tricatels Fabrik ein. Der Plan geht zwar auf, jedoch verliert der Feinschmecker seinen Geschmackssinn, da er gezwungen wird, verdorbene Speisen zu essen. Bei einer TV-Sendung lässt er Tricatel mithilfe der gesammelten Beweise auffliegen und findet seinen untrüglichen Geschmackssinn wieder. (SV1)
4,8 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(Le fabuleux destin dAmélie Poulain) Romantikkomödie, Deutschland, Frankreich 2001 Regie: Jean-Pierre Jeunet Autor: Guillaume Laurant Musik: Yann Tiersen Kamera: Bruno DelbonnelTrue
Die fabelhafte Welt der Amélie
Dank ihrer lebhaften Fantasie schafft es Amélie immer wieder, das Schicksal der Menschen in ihrer Umgebung positiv zu beeinflussen. In ihrem eigenen Leben gelingt das der scheuen Serviererin leider nicht. Als sie dann eines Tages Nino trifft und heimlich für ihn entbrennt, beginnen sich die Ereignisse auf eine seltsame Art zu verketten.
 16:9
(Bruce Lee - The Legend) Dokumentation 1984 Regie: Leonard Ho Autor: Russell Cawthorne Musik: Paul DunlapTrue
Bruce Lee - Die Legende
Diese Dokumentation zeigt Bruce Lees Leben und seine Entwicklung von der Kindheit in den Straßen Hong Kongs, schon damals ganz der kleine, mutige und zähe Kämpfer, hin zur Kampfsport-Legende.
5 Punkte von 6 von der TVgenial Community  16:9
(It Follows) Horrorfilm, USA 2014 Regie: David Robert Mitchell - David Robert Mitchel Kamera: Mike GioulakisFalse
It Follows
Nachdem die 19-jährige Jay mit Hugh Sex hatte, wird sie das Gefühl nicht los, dass sie jemand oder etwas verfolgt. Aus diesem paranoiden Alptraum scheint es kein Entkommen zu geben. Regisseur David Robert Mitchell gelingt mit minimalistischen Mitteln ein Indie-Horrorfilm voller Reminiszenzen an das Genre, der durch seine unheimliche Atmosphäre und Musikalität besticht. Nach dem ersten Sex mit ihrem Freund wird Jay von einem übernatürlichen Wesen verfolgt, das sie töten will. Jay erfährt von ihrem Freund, dass nur sie Es sehen kann und nur durch Sex weitergeben kann. Jay sucht Hilfe bei ihrer Clique. Als Kumpel Greg sich freiwillig von Jay infizieren lässt, scheint der Bann gebrochen. Doch schon bald wird Jay erneut gejagt. Der amerikanische Independent-Regisseur David Robert Mitchell spielt ironisch und doch bedrohlich mit den Ängsten der Adoleszenz und den Stilmitteln des Horror-Genres. Glänzende Darsteller - allen voran Maika Monroe als Protagonistin Jay -, sinnliche Bilder und ein hypnotischer Elektro-Soundtrack (Desasterpeace) machten It Follows zu einem der Horror-Überraschungs-Erfolge der letzten Jahre. It Follows ist Mitchells zweite Regiearbeit. Wie schon in seinem Debüt, dem Coming-of-age-Drama The Myth of the Amerikan Sleepover (2010) stehen auch hier die Befindlichkeiten amerikanischer Heranwachsender in der ehemaligen Industrie-Metropole Detroit im Mittelpunkt. Mitchell hat sich diesmal dem Horrorgenre zugewandt, um die Ängste und Nöte der Teenager sicht- und fühlbar zu machen. Das Es, dieses die jungen Menschen mit penetranter Langsamkeit verfolgende Monster, wird zur Metapher für die Ambivalenz der jugendlichen Gefühle, die sich zwischen Lust und Moral, Kind- und Erwachsensein, Schuld und Unschuld bewegen. In It Follows schauen die Teenager schwarz-weiße TV-Serien der 70er Jahre auf einem Röhrenfernseher und stellen damit auch den Bezug zu einer großen Zeit des amerikanischen Horrorfilms her. In die Regiearbeit Mitchells fließt John Carpenters Vorstadthorror Halloween ebenso ein wie A Nightmare on Elm Street von Wes Craven. Die übernatürlichen Wesenheiten erinnern in ihrer Langsamkeit und Zerstörtheit an George A. Romeros Zombie-Streifen (Dawn of the Dead, 1978). Zugleich ist It Follows in seiner zart-bitteren Darstellung sexuell selbstbestimmter Teenager eher dem modernen skandinavischen Horror wie zum Beispiel So finster die Nacht von Tomas Alfredson zuzurechnen.
 16:9

2 TV-Tipp(s) des Tages auf Kinowelt von heute

04:20 Dame, Koenig, As, Spion
Spielfilm - 125 Min
(It Follows) Horrorfilm, USA 2014 Regie: David Robert Mitchell - David Robert Mitchel Kamera: Mike GioulakisFalse
It Follows
Nachdem die 19-jährige Jay mit Hugh Sex hatte, wird sie das Gefühl nicht los, dass sie jemand oder etwas verfolgt. Aus diesem paranoiden Alptraum scheint es kein Entkommen zu geben. Regisseur David Robert Mitchell gelingt mit minimalistischen Mitteln ein Indie-Horrorfilm voller Reminiszenzen an das Genre, der durch seine unheimliche Atmosphäre und Musikalität besticht. Nach dem ersten Sex mit ihrem Freund wird Jay von einem übernatürlichen Wesen verfolgt, das sie töten will. Jay erfährt von ihrem Freund, dass nur sie Es sehen kann und nur durch Sex weitergeben kann. Jay sucht Hilfe bei ihrer Clique. Als Kumpel Greg sich freiwillig von Jay infizieren lässt, scheint der Bann gebrochen. Doch schon bald wird Jay erneut gejagt. Der amerikanische Independent-Regisseur David Robert Mitchell spielt ironisch und doch bedrohlich mit den Ängsten der Adoleszenz und den Stilmitteln des Horror-Genres. Glänzende Darsteller - allen voran Maika Monroe als Protagonistin Jay -, sinnliche Bilder und ein hypnotischer Elektro-Soundtrack (Desasterpeace) machten It Follows zu einem der Horror-Überraschungs-Erfolge der letzten Jahre. It Follows ist Mitchells zweite Regiearbeit. Wie schon in seinem Debüt, dem Coming-of-age-Drama The Myth of the Amerikan Sleepover (2010) stehen auch hier die Befindlichkeiten amerikanischer Heranwachsender in der ehemaligen Industrie-Metropole Detroit im Mittelpunkt. Mitchell hat sich diesmal dem Horrorgenre zugewandt, um die Ängste und Nöte der Teenager sicht- und fühlbar zu machen. Das Es, dieses die jungen Menschen mit penetranter Langsamkeit verfolgende Monster, wird zur Metapher für die Ambivalenz der jugendlichen Gefühle, die sich zwischen Lust und Moral, Kind- und Erwachsensein, Schuld und Unschuld bewegen. In It Follows schauen die Teenager schwarz-weiße TV-Serien der 70er Jahre auf einem Röhrenfernseher und stellen damit auch den Bezug zu einer großen Zeit des amerikanischen Horrorfilms her. In die Regiearbeit Mitchells fließt John Carpenters Vorstadthorror Halloween ebenso ein wie A Nightmare on Elm Street von Wes Craven. Die übernatürlichen Wesenheiten erinnern in ihrer Langsamkeit und Zerstörtheit an George A. Romeros Zombie-Streifen (Dawn of the Dead, 1978). Zugleich ist It Follows in seiner zart-bitteren Darstellung sexuell selbstbestimmter Teenager eher dem modernen skandinavischen Horror wie zum Beispiel So finster die Nacht von Tomas Alfredson zuzurechnen.Dame, Koenig, As, Spion
 16:9
06:25 Der Eissturm
Spielfilm - 110 Min
(It Follows) Horrorfilm, USA 2014 Regie: David Robert Mitchell - David Robert Mitchel Kamera: Mike GioulakisFalse
It Follows
Nachdem die 19-jährige Jay mit Hugh Sex hatte, wird sie das Gefühl nicht los, dass sie jemand oder etwas verfolgt. Aus diesem paranoiden Alptraum scheint es kein Entkommen zu geben. Regisseur David Robert Mitchell gelingt mit minimalistischen Mitteln ein Indie-Horrorfilm voller Reminiszenzen an das Genre, der durch seine unheimliche Atmosphäre und Musikalität besticht. Nach dem ersten Sex mit ihrem Freund wird Jay von einem übernatürlichen Wesen verfolgt, das sie töten will. Jay erfährt von ihrem Freund, dass nur sie Es sehen kann und nur durch Sex weitergeben kann. Jay sucht Hilfe bei ihrer Clique. Als Kumpel Greg sich freiwillig von Jay infizieren lässt, scheint der Bann gebrochen. Doch schon bald wird Jay erneut gejagt. Der amerikanische Independent-Regisseur David Robert Mitchell spielt ironisch und doch bedrohlich mit den Ängsten der Adoleszenz und den Stilmitteln des Horror-Genres. Glänzende Darsteller - allen voran Maika Monroe als Protagonistin Jay -, sinnliche Bilder und ein hypnotischer Elektro-Soundtrack (Desasterpeace) machten It Follows zu einem der Horror-Überraschungs-Erfolge der letzten Jahre. It Follows ist Mitchells zweite Regiearbeit. Wie schon in seinem Debüt, dem Coming-of-age-Drama The Myth of the Amerikan Sleepover (2010) stehen auch hier die Befindlichkeiten amerikanischer Heranwachsender in der ehemaligen Industrie-Metropole Detroit im Mittelpunkt. Mitchell hat sich diesmal dem Horrorgenre zugewandt, um die Ängste und Nöte der Teenager sicht- und fühlbar zu machen. Das Es, dieses die jungen Menschen mit penetranter Langsamkeit verfolgende Monster, wird zur Metapher für die Ambivalenz der jugendlichen Gefühle, die sich zwischen Lust und Moral, Kind- und Erwachsensein, Schuld und Unschuld bewegen. In It Follows schauen die Teenager schwarz-weiße TV-Serien der 70er Jahre auf einem Röhrenfernseher und stellen damit auch den Bezug zu einer großen Zeit des amerikanischen Horrorfilms her. In die Regiearbeit Mitchells fließt John Carpenters Vorstadthorror Halloween ebenso ein wie A Nightmare on Elm Street von Wes Craven. Die übernatürlichen Wesenheiten erinnern in ihrer Langsamkeit und Zerstörtheit an George A. Romeros Zombie-Streifen (Dawn of the Dead, 1978). Zugleich ist It Follows in seiner zart-bitteren Darstellung sexuell selbstbestimmter Teenager eher dem modernen skandinavischen Horror wie zum Beispiel So finster die Nacht von Tomas Alfredson zuzurechnen.Dame, Koenig, As, Spion
Der Eissturm

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Kurzbeschreibung Kinowelt TV

Kinowelt TV zeigt Blockbuster und Klassiker Hollywoods sowie auch europäische Filme aus vielen Bereichen wie Drama, Romantik, Comedy, Action, Thriller, Horror oder Western.