Deutschland, 1956
Regie: Georg Tressler - Drehbuch: Will Tremper - Drehbuch: Georg TresslerTrue

Eine Bande randalierender Jugendlicher - die Halbstarken - plant den großen Coup: den Überfall auf ein Postauto. Klassiker des deutschen Films von Georg Tressler, mit Horst Buchholz, Christian Doermer und Karin Baal.
Der 19-Jährige Freddy (Horst Buchholz) ist Kopf einer Bande von „Halbstarken“ – Mädchen und Jungen im Teenager-Alter, die sich gegen ihre Integration ins bürgerliche Leben auflehnen. Mit Schlägereien, Klein-Diebstählen und provokantem Auftreten vertreiben sie sich die Zeit. Zur Bande gehört auch Jan, der Bruder Freddys. Nachdem die beiden erfahren, dass ihr Vater in finanziellen Schwierigkeiten steckt, planen sie den großen Coup: mit ihrer Bande wollen sie ein Postauto überfallen.
Als „Die Halbstarken“ von Georg Tressler Mitte der 1950er-Jahre herauskam, sorgte er für viel Aufsehen - und Krawalle vor den Kinos. Zum ersten Mal im deutschen Film sah man rebellierende Jugendliche derart realistisch und kompromisslos dargestellt, noch dazu ohne die übliche Schwarz-Weiß-Malerei. Inspiriert von dem thematisch ähnlichen US-Klassiker „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ mit James Dean, hat Regisseur Tressler seinen Film komplett an Original-Schauplätzen in Berlin gedreht. Horst Buchholz (Freddy) und Christian Doermer (Jan) sind die Protagonisten, Karin Baal als Geliebte von Jan spielt die weibliche Hauptrolle - die erste in einer langen und sehr erfolgreichen Karriere.