Komödie, Deutschland 1973
Autor: Franz Peter Wirth - Hanns Kräly
Musik: Horst Jankowski
Kamera: Gernot RollFalse

Der kauzige alte Millionär Konsul Jonathan Reynold (Heinz Rühmann) liegt auf dem Sterbebett, sein Arzt (Paul Dahlke) hat keine Hoffnung mehr, der Priester ist schon angerückt. Jonathans Sohn Tobias (Peter Fricke), der den Jetset mehr liebt als die Geschäfte des Vaters, kommt im letzten Moment aus Teneriffa angereist, wo er seine mondäne Braut Gloria Benditz-Degenhart (Astrid Meyer-Gossler) und deren perlenschwingende Mutter (Marlis Schoenau) kennengelernt hat. Als der Vater den letzten Wunsch äußert, vor dem Tod noch die Braut seines Sohnes sehen zu wollen, kommt Tobias tüchtig ins Schwitzen, denn Gloria ist unauffindbar. In seiner Not engagiert er die hübsche, singende Garderobenhelferin Eva Schmidt (Franziska Oehme), deren natürliche und herzliche Ausstrahlung dem Vater so sehr imponiert, dass er sich auf wundersame Weise erholt - derweil Jonathans Arzt gesundheitlich immer mehr abbaut. Als Jonathan ein großes Fest anberaumt, hat Tobias ein Problem: Seine richtige Braut, die auch zu den geladenen Gästen zählt, muss Tobias dem Vater als eine gute Bekannte vorstellen, während die falsche Braut sich in ihrer Rolle besser zurechtfindet, als Tobias lieb ist. Die beiden ahnen nicht, dass der Konsul das Spiel längst durchschaut hat, sich jedoch nichts anmerken lässt und zu seiner großen Freude beobachtet, wie sein verzogener Sohn sich unter dem Einfluss der couragierten Eva charakterlich sehr zu seinem Vorteil verändert. In Oh, Jonathan - Oh, Jonathan! überzeugt Heinz Rühmann mit sichtlicher Spielfreude als kauziger Millionär.