(Willi wills wissen von A-Z)
Was geht im Rollstuhl?
Staffel 1: Episode 123
Kinderreportage, Deutschland 2007True

Folge 126: Was geht im Rollstuhl? Viel geht im Rollstuhl! Zum Beispiel Basketballspielen. Bei der Kindermannschaft des USC München darf Willi heute mittrainieren. Natürlich auch im Rollstuhl, Fußgänger sind nicht erlaubt! Willi lernt dort Claudio kennen. Er sitzt von Geburt an im Rollstuhl und weiß gar nicht, wie es ist, zu laufen. Viele Menschen werden durch einen Unfall querschnittgelähmt. Willi besucht Oberarzt Jürgen im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Er erklärt ihm, was Querschnittlähmung genau bedeutet und wie sie entsteht. Bei der Visite lernt Willi Patientin Brittney kennen. Ein Schrank ist auf sie gestürzt und hat ihre Wirbelsäule gebrochen. Jürgen und sein Team tun nun alles, um die junge Frau wieder auf die Beine zu bekommen. Bei Patient Alex klappts schon fast wieder mit dem Laufen. Mit viel Training und starkem Willen versucht er wieder so selbstständig wie möglich zu werden. So wie Manuela, bei der Willi zum Frühstück eingeladen ist. Obwohl sie seit einem Arbeitsunfall im Rollstuhl sitzt, schmeißt sie den Haushalt ganz alleine. Ihre Kinder Maurice und Sina sowie Hund Peso halten sie dabei ganz schön auf Trab. Keine Zeit zu jammern also! Ihr Haus wurde komplett für sie umgebaut und auch Autofahren ist mit ihrem Superspezial-Pkw kein Problem. Trotzdem ist sie oft auf die Hilfe anderer angewiesen, schließlich ist jeder Bordstein ein Hindernis für Menschen im Rollstuhl. Seine letzte Verabredung hat Willi in der Kreissparkasse in Rottweil. Wolfgang ist seit 2 Jahren vom Hals an abwärts gelähmt. Den elektrischen Rollstuhl steuert er mit dem Kinn, Computer und Telefon in der Bank bedient er per Sprachsteuerung. Auch bei Wolfgang zuhause funktioniert dank Computertechnik alles wie von Zauberhand: Rollo hoch und runter, Fernseher umschalten oder Buch umblättern. Essen klappt nicht per Sprachsteuerung, da muss Claudia, Wolfgangs Frau helfen. Seine wichtigsten Helfer, außer Claudia?
Neugier ist die Tugend des Reporters. Auch Willi Weitzel will alles wissen, und zwar darüber, wie es ist, als Polizist, Triebfahrzeugführer, Fischer, Soldat, Journalist, Hopfenpflanzer, Schlachter, Bauer, Notarzt oder Oberbürgermeister zu arbeiten. Einen Tag lang begleitet er die jeweiligen Berufstätigen, aber auch Blinde, Hörgeschädigte, Obdachlose.