Biografie, Österreich, Deutschland 2008
Regie: Thomas Roth
Musik: Lothar Scherpe
Kamera: Jo MolitorisTrue

Johann Hansi Hölzel (Manuel Rubey) kommt 1957 in Wien zur Welt und wächst bei seiner Mutter Maria (Susi Stach) auf, die ihn streng, aber liebevoll umsorgt. Schon in frühen Jahren zeichnet sich sein Interesse für die schönen Dinge des Lebens ab: Statt in die Schule zu gehen, schleicht er sich lieber ins Kino. Sein größter Traum ist es, Popstar zu werden. Als junger Mann schließt sich Hansi diversen Bands an, mit der Gruppe Drahdiwaberl gelingen erste Achtungserfolge. Bald stiehlt er dem Rest seiner Bandkollegen die Show. Denn der ehrgeizige Musiker hat sich inzwischen zur eigenen Kunstfigur stilisiert: Nachdem er im Fernsehen einen Auftritt des DDR-Skispringers Falko Weißpflog sah, lässt er sich Falco rufen und etabliert fortan die Rolle des unnahbaren, exaltierten Lebemannes, der die Bühne nur noch mit gegeltem Haar, Maßanzug und Sonnenbrille betritt. Dieser Imagewechsel verschafft ihm einen Plattenvertrag als Solokünstler. Unter der Obhut seines neuen Managers Horst Bork (Christian Tramitz) produziert Falco die Single Der Kommissar, mit der er die internationalen Charts erobert. Nun hat sich sein Jugendwunsch erfüllt: Falco ist ein umjubelter Star, die Tore zur Welt von Sex, Drugs & RocknRoll stehen ihm offen. Schon bald allerdings zeigt der Ruhm seine Kehrseiten: Der wachsende Erfolgsdruck, der hohe Anspruch an sich selbst und die gefährlichen Versuchungen des Musikgeschäftes setzen dem sensiblen Charakter schwer zu. Er zieht sich von seiner Außenwelt zurück, agiert zunehmend unberechenbarer, und auch die ihm am nächsten Stehenden sind kaum noch in der Lage, zwischen der Figur Falco und dem Mensch Hansi Hölzel zu unterscheiden. Trotz all dieser Probleme gelingt ihm jedoch Mitte der 1980er-Jahre sein größter Coup: Mit dem Song Rock Me Amadeus stößt Falco bis an die Spitze der US-Charts vor. Während der Erfolg ins Unermessliche steigt, leidet das Privatleben umso mehr: Die Beziehung zu der temperamentvollen Jacqueline A. (Patricia Aulitzky) ist ein Wechselbad der Gefühle, Falcos Alkohol- und Drogenexzesse reißen nicht ab.