Max Fischers Tod hat Hauptkommissarin Kerstin Klar und Oberstaatsanwalt Bernd Reuther schwer getroffen. Unterstützung bei ihrem nächsten Fall erhalten sie von Hauptkommissarin Julia Schröder. Sägewerksbesitzer Ludger Habold wird tot unter einem Baumstamm gefunden. Doch Dr. Engel findet Spuren, die auf eine tätliche Auseinandersetzung hindeuten. Der Verdacht liegt nahe, dass der umgesägte Baum einen Unfall vortäuschen soll. Sven Habold, der Adoptivsohn des Opfers, befindet sich im dritten Ausbildungsjahr zum Forstwirt. Sein Verhältnis zum Opfer war nicht das Beste. Beide hatten unterschiedliche Vorstellungen von Svens beruflicher Zukunft. Die Ermittlungen ergeben, dass der Tote das Sägewerk zusammen mit seiner Ehefrau Maria Habold betrieben hat. Und offenbar gab es Uneinigkeiten zwischen den Eheleuten wegen eines exklusiven Liefervertrags ihres Sägewerks mit Waldbesitzerin Hedi Malthus. Diese wiederum streitet sich gerade mit ihrem Sohn Uwe Malthus und dessen Partnerin Carla Löffler über die Art der Bewirtschaftung ihres Waldes. Bei den weiteren Ermittlungen stoßen Bernd Reuther, Kerstin Klar und Julia Schröder auf zahlreiche Ungereimtheiten. Um den komplexen Fall zu lösen, ist einmal mehr Reuthers ausgezeichnete Kombinationsgabe gefragt.
Vor zehn Jahren verliess Staatsanwalt Bernd Reuther Wiesbaden, weil er in einen Unfall verwickelt war, bei dem eine Frau getötet und seine eigene Frau schwer verletzt wurde. Nun kehrt er als Oberstaatsanwalt zurück. Sein Sohn Thomas, der nicht gut auf seinen Vater zu sprechen ist, muss als Hauptkommissar im Morddezernat mit ihm zusammen arbeiten. Das ist für beide nicht immer einfach.