mdr Programm 09.06.

   
   Was läuft beim TV Sender mdr

Was läuft 09.06. im TV-Programm von mdr?

Das mdr Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
02:40 Playlist of my Life
Musik ~30 Min
Songs & Stories mit Lotte Staffel 1: Episode 5 Musiktalk, Deutschland 2022
Playlist of my Life
Mit Singer-Songwriterin Lotte haben die Moderatoren Jeanette Biedermann und Gregor Meyle ein junges, erfrischendes Talent in ihrem Playlist-Wohnzimmer zu Gast. Die musikalische Karriere der Wahlberlinerin begann bereits im Alter von fünf Jahren mit einer Pappgeige, die sie sich selbst zusammenbastelte. Später gesellten sich eine richtige Geige, eine Gitarre und ein Klavier hinzu. Mit 19 Jahren hatte die kreative Musikerin bereits ihren ersten Plattenvertrag in den Händen und startete schließlich 2019 mit dem Song ''Auf das, was da noch kommt'', den sie zusammen mit Max Giesinger aufgenommen hatte, richtig durch. In ihren Songs behandelt die Musikerin sehr persönliche Themen und schreibt ihre Texte natürlich fast alle selbst. Und so klingt es auf den zweiten Blick wenig überraschend, dass sie - beeinflusst durch Liedermacher wie Hannes Wader - sein Lied ''Heute hier, morgen dort'' zu einem ihrer Lieblingssongs zählt und es dementsprechend sehr genießt, den Titel zusammen mit der Live-Band in einer eigenen neuen Version im Studio zu performen. Dass mit dem Erfolg auch Schattenseiten einhergehen, erzählt sie anschließend offen auf dem Playlist-Sofa. Es ist ihr sehr wichtig, sich mit dem Thema der mentalen Gesundheit auseinanderzusetzen. Ihre persönlichen Erfahrungen dazu verarbeitete sie in ihrem Song ''Mauern''. (ARD 26.03.2022)
Untertitel16:9HDTV
11:00 Jahrhundertfrauen
Spielfilm ~110 Min
(20th Century Women) Tragikomödie, USA 2016 Regie: Mike Mills Musik: Roger Neill Kamera: Sean Porter
Jahrhundertfrauen
Das macht man nicht - her mit dem Anstand Santa Barbara, Kalifornien, im Jahr 1979. Dorothea Fields (Annette Bening), Mitte fünfzig, wohnt mit ihrem Teenagersohn Jamie (Lucas Jade Zumann) in einem riesigen alten Haus. Sie teilen ihr Zuhause mit zwei Untermietern, der Punk-Fotografin Abbie (Greta Gerwig), die nach einer Krebserkrankung aus New York an die Westküste gezogen ist, und dem Spät-Hippie William (Billy Crudup), der Dorothea bei der Renovation des Hauses hilft. Auch die 17-jährige Nachbarin Julie (Elle Fanning) gehört praktisch zur Familie, sie ist Jamies engste Vertraute und geht bei den Fields ein und aus, als wäre es ihr eigenes Zuhause. Als alleinerziehende Mutter passt Dorothea so gar nicht ins Schema der traditionellen amerikanischen Frau der 1970er-Jahre: Sie arbeitet als Zeichnerin in einem Männerberuf, schwärmt für Hollywoodklassiker mit Humphrey Bogart und studiert am Frühstückstisch am liebsten die Börsenkurse. Und auch wenn sie nicht mehr ganz jung war, als sie Mutter wurde, so war sie doch immer Jamies beste Freundin, und als Heranwachsender teilte er alle Sorgen und Nöte mit ihr. Doch in letzter Zeit scheint Dorothea ihren Sohn nicht mehr zu verstehen. Sie fühlt sich immer wieder überfordert. Er lässt sie nicht mehr an sich heran und wirft ihr vor, sich nach der Scheidung ihrer Einsamkeit hingegeben zu haben und dass sie nichts dafür tut, um glücklich zu sein. Als er bei einem gefährlichen Spiel mit seinen Skaterfreunden fast ums Leben kommt, wird Dorothea klar, dass sie etwas tun muss, um Jamie nicht ganz zu verlieren. Sie will ihn, der ohne Vater oder männliches Vorbild aufgewachsen ist, beim Erwachsenwerden unterstützen. Doch zum sanften William hat Jamie keinen Draht. Dorothea wendet sich deshalb an Julie und Abbie und bittet sie, ihren Sohn darin zu unterstützen, ein ''guter'' Mann zu werden. Für die beiden ist Dorotheas Idee zu Beginn genauso befremdlich wie für Jamie selbst. Dieser hat dafür gar kein Verständnis, vor allem auch, weil er mit Julie gern mehr als ein freundschaftliches Verhältnis hätte. Trotz allem beginnt eine neue Dynamik, Abbie versorgt den Jungen mit feministischer Literatur und nimmt ihn mit in Klubs, wo er ganz sich selbst sein kann. Und langsam beginnt sich das Leben aller Beteiligten zu ändern. Mit seiner filmischen Autobiografie ''Beginners'' gelang dem bis dahin unbekannten Mike Mills im Jahr 2010 ein vielbeachteter Arthouse-Erfolg. Sein besonderes Gespür für gefühlvolle Tragikomödien zeigt der US-Regisseur erneut in ''Jahrhundertfrauen''. Sein unkonventioneller Film übers Erwachsenwerden zeichnet zudem ein liebevolles Zeitporträt der USA in den späten 1970er-Jahren: Kalifornien nach der Hippie-Ära, das Aufkommen der Punkmusik und die wachsende Bedeutung des Feminismus. Aus dem grandiosen Darstellerensemble ragt Annette Bening heraus, die für den Golden Globe 2017 als Beste Hauptdarstellerin nominiert wurde.
Untertitel16:9HDTV



Programm - Nachmittag

 
15:00 Einfach Blumen aufs Dach
Spielfilm ~90 Min
Komödie, DDR 1979 Regie: Roland Oehme Autor: Rudi Strahl Musik: Hans Jürgen Wenzel Kamera: Jürgen Lenz
Einfach Blumen aufs Dach
Berlin, im Jahre 1978. Hochspannungsmonteur Hannes Blaschke und seine Frau Maxi, Busfahrerin, haben Familienzuwachs bekommen: Zwillinge. Das stellt sie vor ein Problem. Ihr Trabant ist zu klein, um die große Familie, zu der noch zwei Söhne und ein Hund gehören, aufzunehmen. Hannes'' Brigade weiß Rat. Gemeinsam sehen sie sich auf einem Autoschrottplatz der Deutschen Handelszentrale nach einem größeren Wagen um und entdecken dort eine zum Verschrotten abgegebene Staatskarosse der sowjetischen Marke ''Tschaika''. Mit Hilfe eines ministeriellen Machtwortes erwirbt Herr Blaschke die Luxuslimousine für eine Mark pro Kilo. Während seine Frau Maxi anfangs ein Problem mit dem protzigen Wagen hat, sonnt sich Herr Blaschke in der Zuvorkommenheit, die ihm plötzlich überall entgegengebracht wird. Da sind Volkspolizisten schnell bereit, Parksünden zu ignorieren und ein Halteverbotsschild zu versetzen, da stehen Pioniergruppen stramm und helfen Volksarmisten im Manöver aus dem Schlamm. Da öffnen sich für die dem Tschaika entsteigenden Kollegen die Tore eines ausverkauften Länderspielstadions und Herr Blaschke gerät sogar auf einen diplomatischen CocktailEmpfang. Das steigt ihm alles reichlich zu Kopf, und so verpassen ihm seine Kollegen einen Denkzettel: Sie bemalen den schwarzen Tschaika mit bunten Blumen sozusagen Flower Power statt Staatsmacht. Mit ''Einfach Blumen aufs Dach'' gelang Regisseur Roland Oehme nach ''Der Mann, der nach der Oma kam'', ''Wie füttert man einen Esel'' und ''Ein irrer Duft von frischem Heu'' erneut eine DEFAKomödie, in die das Publikum strömte. Das Drehbuch schrieb er gemeinsam mit Rudi Strahl, der zu den erfolgreichsten Dramatikern der DDR gehörte. Der Film wurde von Kritikern als beste Komödie des Jahres 1979 gewählt. Zu diesem Erfolg trug neben der Geschichte das großartige Darstellerensemble bei. Unter dem Titel ''DEFA 75'' blickt das rbb Fernsehen vom 11. Mai bis 17. Mai 2021 mit insgesamt 23 Spielfilmklassikern, Dokumentationen und Kinder und Märchenfilmen auf die ostdeutsche Filmgeschichte zurück. 10.30 Uhr HD/d/a/ 85'' DEFA 75 Dr. med. Sommer II Spielfilm DDR 1970 Personen und Darsteller: Dr. med. Sommer II (Werner Tietze), Emmylie (Juliane Korén), Prof. Hagedorn (Martin Flörchinger), Oberarzt Dr. med. Sommer I (Wolfgang Greese), Schwester Helga (Margret Allner), Schwester Gerda (Karin Gregorek), Frau Buntschuh (Marianne Wünscher), Gunkel (Jutta Hoffmann), Seifert (Gert Gütschow), Franke (Peter Aust) u. a. Musik: Gerhard Rosenfeld Kamera: Roland Gräf Buch: Hannes Hüttner und Lothar Warneke Regie: Lothar Warneke [kurz] Der junge Arzt Dr. Heiner Sommer, der gerade vom Studium zu seiner Facharztausbildung in eine chirurgische Klinik gekommen ist, muss sich ''Sommer II'' titulieren lassen. Denn sein Vorgesetzter, der Oberarzt, trägt den gleichen Nachnamen wie er. Was ihn natürlich keineswegs hindert, von dem erfahrenen Praktiker zu lernen, der sich dem jüngeren Kollegen gegenüber durchaus kommunikativ zeigt. [lang] Der junge Arzt Dr. Heiner Sommer, der gerade vom Studium zu seiner Facharztausbildung in eine chirurgische Klinik gekommen ist, muss sich ''Sommer II'' titulieren lassen. Denn sein Vorgesetzter, 17 20. Woche der Oberarzt, trägt den gleichen Nachnamen wie er. Was ihn natürlich keineswegs hindert, von dem erfahrenen Praktiker zu lernen, der sich dem jüngeren Kollegen gegenüber durchaus kommunikativ zeigt. Auch der Klinikchef Prof. Hagedorn verhält sich dem Neuling gegenüber jovial. So fällt es Heiner Sommer nicht allzu schwer, sich einzuleben. Aber er will sich auch einmischen: Er versucht, der Schwesternschülerin Emmylie zu helfen, die als Putzfrau ausgenutzt wird. Und er versucht, das Vertrauen seiner Patienten zu gewinnen, bemüht sich, die Ideale seines Berufes mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung zu bringen.
UntertitelHDTV
16:35 Cinderella 80
Spielfilm ~85 Min
(Cendrillon 80) Jugendfilm, Italien, Frankreich 1984 Regie: Roberto Malenotti Autor: Ugo Liberatore - Ottavio Alessi - Carlo Cristallini Musik: Guido De Angelis - Maurizio De Angelis Kamera: Dante Spinotti
Cinderella 80
Spielfilm Italien 1984 (1) Das Schicksal hat die hübsche Cindy, Tochter eines New Yorker Pizzabäckers italienischer Herkunft, mit einer tollen Stimme gesegnet, aber auch mit einer bösen Stiefmutter und zickigen Stiefschwestern, die sie wie Aschenputtel behandeln. Als solches trifft sie bei einer Italienreise, die der Suche adliger Ehemänner für die Stiefschwestern gilt, auf Mizio, der ihre Liebe zur Musik teilt. Dass er ein leibhaftiger Prinz ist, verschweigt er ihr aber vorerst. Die 18-jährige Cindy (Bonnie Bianco) wohnt in Brooklyn und hat sich mit Haut und Haar der New Yorker Pop-Szene verschrieben - kein Wunder bei ihrer Begabung als Sängerin und Tänzerin. Doch glücklich ist sie nicht. Zu Hause regiert die böse Stiefmutter Muriel (Kendal Kaldwell), eine bigotte Bürgerstochter aus Philadelphia, die ihrem Mann (Vittorio Caprioli), einem nach Amerika eingewanderten Italiener und fleißigem Pizzabäcker, mit Vorliebe seinen Fehltritt, dessen Resultat Cindy ist, vorwirft. Sie hat zwei eigene Töchter, weder schön noch begabt, aber zickig. Muriel plant eine Reise nach Rom, um die Musikausbildung ihrer Töchter an der Santa Cecilia Akademie zu beenden und bei dieser Gelegenheit auch einen standesgemäßen Schwiegersohn aus adligen Kreisen zu finden. Notgedrungen nehmen sie Cindy mit. Noch auf dem New Yorker Flughafen trifft sie Mizio (Pierre Cosso), einen italienischen Musiker, der in Rom in einem Gewächshaus campiert. Die beiden verlieben sich und Cindy brennt nach einem bösen Krach mit der Stiefmutter mit ihm durch. Doch temperamentvoll wie Cindy nun mal ist, hat sie auch Krach mit Mizio. Ein wunderschönes modernes Märchen mit mitreißender Musik, das in den 1980er Jahren Millionen Zuschauer begeisterte. Die Musik schrieben die Brüder Guido & Maurizio De Angelis, die auch die Hauptdarstellerin Bonnie Bianco bei einem Talentwettbewerb entdeckten. Natürlich spielt auch Rom, die Ewige Stadt, eine tragende Rolle. Der zweite Teil folgt am Sonntag, dem 2.7., um 15.40 Uhr. Cindy Cardone - Bonnie Bianco Mizio Gherardeschi - Pierre Cosso Marianne - Sandra Milo Fürst Consalvo Gherardeschi - Adolfo Celi Harry Cardone - Vittorio Caprioli Muriel Cardone - Kendal Kaldwell Fürstin Mafalda Gherardeschi - Sylva Koscina Carol Cardone - Edy Angelillo Vittoria Gherardeschi - Sabina Segatori Liz Cardone - Leonie Forliti Egisto Gherardeschi - Francesco Caracciolo
UntertitelHDTV



mdr Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
22:00 Sind unsere Dörfer noch zu retten?
Infosendung ~45 Min
Dokumentation, Deutschland 2021
Sind unsere Dörfer noch zu retten?
Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht auf gleichwertige Lebensverhältnisse - so interpretieren Experten das Grundgesetz. Das Problem: An einer haltbaren Definition, was ''gleichwertig'' überhaupt bedeutet, ist die Politik bisher gescheitert. Stattdessen ist sie vielmehr jahrelang der Spirale aus Abwanderung, schwacher Wirtschaftskraft und weiterer Abwanderung hinterhergerannt, kritisiert Felix Rösel vom ifo-Institut Dresden. Und hat versucht, die Zahlen durch Verwaltungs- und Gemeindereformen schönzurechnen. Jetzt gibt es in Deutschland Landkreise, die größer als das Saarland sind - bei denen man bis zum nächsten Amt mehrere Stunden fährt. Die Folge: Die Einwohner werden entmündigt, haben keine Entscheidungsgewalt. Dort, wo Kreise oder Gemeinden fusionieren, sinkt das Engagement der Bürger, es sinkt die Wahlbeteiligung - und es profitieren Populisten. Die Zahlen sind düster: 15.000 Kilometer Bahngleise wurden in den letzten 70 Jahren deutschlandweit stillgelegt, seit 1990 hat sich die Zahl der Lebensmittelläden halbiert. Im ähnlichen Zeitraum haben allein in Sachsen knapp 40 Prozent der Grundschulen auf dem Land geschlossen. Bis 2030 werden deutschlandweit etwa 110.000 Ärzte fehlen - die meisten von ihnen auf dem Land. ''Einen echten Paradigmenwechsel. Einen neuen Politikansatz, den es so seit der Wiedervereinigung nicht gab'', nannte Heimatminister Horst Seehofer Anfang des Jahres den Zwischenbericht der extra eingerichteten ''Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse'' - die Fachwelt spricht dagegen von einem schwachen Rettungsversuch, der weit unter den Möglichkeiten bleibt. Denn was bringen unzählige neue Fördertöpfe, wenn diese nur den eh gut dastehenden Kommunen helfen - und Bürokratie jedes Engagement im Keim erstickt? Schließlich werden schon jetzt in Mecklenburg-Vorpommern gerade einmal 21 Prozent der möglichen Fördergelder abgeholt, während es in Baden-Württemberg 83 Prozent sind. Und über allem schwebt die Frage: Lohnt es sich - rein wirtschaftlich und ökologisch betrachtet - tatsächlich, alle Dörfer zu erhalten? Und sollte Daseinsvorsorge nicht besser komplett neu gedacht werden? Die Doku begibt sich deutschlandweit auf die Suche nach einer Antwort. (ARD 08.11.2021)
Untertitel16:9HDTV
22:45 Zukunftsland
Infosendung ~20 Min
Dorf unter Strom Staffel 1: Episode 2 Reportagereihe, Deutschland 2021 Regie: Andre Berthold Kamera: Ulf Wogenstein - Michael Damm
Zukunftsland
Kaum Jobs, mobil nur mit Auto, lahmes Internet, wenig los - das ist bis heute die Realität in vielen Dörfern. Junge Leute wandern ab, die Älteren bleiben zurück. Bahnlinien werden stillgelegt, Schulen und Geschäfte geschlossen, Landärzte fehlen. Viele Städte wachsen, Einwohner von stadtfernen Dörfern fühlen sich abgehängt. Darüber ist viel und oft berichtet worden. Allerdings gibt es jetzt auch einen kleinen Gegentrend. Hohe Mieten, fast unbezahlbare Grundstücke in den Großstädten und die Erfahrungen durch die Corona-Pandemie haben das Landleben für Viele attraktiver gemacht. Städter schauen sich gezielt auf dem Lande um, Landmenschen wiederum mühen sich um ihre Heimat und dort um neue Perspektiven. Reporterin Daniela Schmidt kommt vom Dorf und kann sich eines nicht vorstellen: Jemals wieder dahin dauerhaft zurückzukehren. In der Serie ''Zukunftsland'' hat sie sich angeschaut, wie das Dorfleben heute aussieht. Denn das Landleben hat auch seine Vorteile. Vor allem weil im Kleinen ja manchmal möglich ist, was im Großen gar nicht geht. In dieser Folge ''Zukunftsland - Dorf unter Strom'' ist Daniela Schmidt mit Hans-Peter Perschke in Schlöben im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen unterwegs. Sein Wohnort ist ein Bioenergiedorf, das sich selbst versorgen kann. Zu Wort kommt auch Prof. Dr. Joachim Weimann von der Uni Magdeburg, der sich als Ökonom mit der Effizienz von Klimaschutzmaßnahmen befasst.
Untertitel16:9HDTV
23:05 Zunkunftsland
Infosendung ~25 Min
(Zukunftsland) Tante Emmas Erben Staffel 1: Episode 4 Reportagereihe, Deutschland 2021 Regie: Andre Berthold Kamera: Ulf Wogenstein - Michael Damm
Zunkunftsland
Kaum Jobs, mobil nur mit Auto, lahmes Internet, wenig los - das ist bis heute die Realität in vielen Dörfern. Junge Leute wandern ab, die Älteren bleiben zurück. Bahnlinien werden stillgelegt, Schulen und Geschäfte geschlossen, Landärzte fehlen. Viele Städte wachsen, Einwohner von stadtfernen Dörfern fühlen sich abgehängt. Darüber ist viel und oft berichtet worden. Allerdings gibt es jetzt auch einen kleinen Gegentrend. Hohe Mieten, fast unbezahlbare Grundstücke in den Großstädten und die Erfahrungen durch die Corona-Pandemie haben das Landleben für Viele attraktiver gemacht. Städter schauen sich gezielt auf dem Lande um, Landmenschen wiederum mühen sich um ihre Heimat und dort um neue Perspektiven. Tante-Emma-Lädchen haben für viele Menschen einen nostalgischen Charme. Doch auf dem Land sichern sie die Versorgung von tausenden Menschen, manche sogar 24 Stunden lang, 7 Tage die Woche In dieser Folge von ''Zukunftsland'' erfährt Daniela Schmidt, wie die ''Nahversorgung der Landbevölkerung'' aussehen kann - am Beispiel von Altengottern in Thüringen. Dort gibt es den ersten 24/7- Dorfladen, der fast ausschließlich digital funktioniert. Der Dorfladen in Deersheim in Sachsen-Anhalt dagegen ist genossenschaftlich organisiert und wird mit viel Ehrenamt betrieben. Daniela schaut sich auch dort alles an. Zu Wort kommt auch Prof. Dr. Ulrich Fischer von der Hochschule Harz in Wernigerode. Er forscht zum Thema ''digitale Nahversorgung''.
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23:45 Zukunftsland
Infosendung ~25 Min
Mehr Frauen braucht das Dorf Staffel 1: Episode 5 Reportagereihe, Deutschland 2021 Regie: Andre Berthold Kamera: Michael Damm - Ulf Wogenstein
Zukunftsland
Kaum Jobs, mobil nur mit Auto, lahmes Internet, wenig los - das ist bis heute die Realität in vielen Dörfern. Junge Leute wandern ab, die Älteren bleiben zurück. Bahnlinien werden stillgelegt, Schulen und Geschäfte geschlossen, Landärzte fehlen. Viele Städte wachsen, Einwohner von stadtfernen Dörfern fühlen sich abgehängt. Darüber ist viel und oft berichtet worden. Allerdings gibt es jetzt auch einen kleinen Gegentrend. Hohe Mieten, fast unbezahlbare Hohe Mieten, fast unbezahlbare Grundstücke in den Großstädten und die Erfahrungen durch die Corona-Pandemie haben das Landleben für Viele attraktiver gemacht. Städter schauen sich gezielt auf dem Lande um, Landmenschen wiederum mühen sich um ihre Heimat und dort um neue Perspektiven. Wie denken junge Frauen vom Land über das Leben und ihre Zukunft in der Heimat? In manchen Dörfern kommen auf 100 Männer nur noch rund 60 Frauen. Vor allem die ganz jungen sind es, die in die Städte ziehen. In dieser Folge trifft Reporterin Daniela Schmidt in der Oberlausitz mehrere interessante Frauen, die sich für ein Leben im ländlichen Raum entschieden haben - in Schönau-Berzdorf und im kleinen Städtchen Reichenbach. Sie hinterfragt, welche Rolle aktive Frauen spielen, wenn es um die Zukunft des Ortes oder einer Region geht. Zu Wort kommt auch die Soziologin Dr. Juliane Gabler von der Hochschule Zittau/Görlitz. (VPS-Datum: 23.05.2022)
Untertitel16:9HDTV