3sat Programm 29.10.

   
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Was läuft 29.10. im TV-Programm von 3sat?

Das 3sat Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 



Programm - Nachmittag

 
13:25 Tierkinder der Wildnis
Infosendung ~40 Min
Chico, der Kapuzineraffe Staffel 1: Episode 1 Tierdoku, Deutschland, USA 2020 Regie: Tom Barton-Humphreys
Der kleine Chico ist das neueste Mitglied einer Bande Kapuzineraffen, die im brasilianischen Nationalpark Serra da Capivara leben. Für das aufgeweckte Affenbaby beginnt das Abenteuer des Lebens. Chico hat eine erstaunliche Familie, die ihn durch seine ersten Monate begleitet und ihm beibringt, Raubtieren wie Jaguaren, Schlangen und Skorpionen aus dem Weg zu gehen. Aber vor allem gilt es, die monatelange Trockenzeit zu überstehen. Wer hier satt werden will, muss erfinderisch sein, und die schlauen Affen lassen sich so einiges einfallen, um an Nahrung zu kommen. Chico ist ein abenteuerlustiges Baby und entkommt immer wieder dem wachsamen Auge seiner Eltern, um den Wald zu erkunden, der voller Gefahren steckt. In der Nähe lauert ein mächtiger Jaguar, und der hat das verletzliche Affenbaby im Blick. Glücklicherweise bemerkt Carlito, der Anführer der Truppe, die Gefahr und löst den Alarm aus. Aber Raubtiere sind nicht das Problem der Affen. Die Nahrung wird knapp, und die Stimmung unter den Tieren wird immer schlechter. Die schlauen Affen werden nicht verhungern, denn sie haben ein Ass im Ärmel. Die Truppe beweist ein unglaubliches Maß an Intelligenz, indem sie mit Steinen zähe Cashewnüsse aufbricht. Für Chico sind die reifen Cashewnüsse eine Gelegenheit, sich in der Truppe zu beweisen, indem er den Gebrauch von Werkzeugen demonstriert. Er nimmt einen großen Stein und schleudert ihn auf die Cashewnuss, bricht sie mit einem kräftigen Schlag auf. Mit all dem, was Chico in seinen ersten Wochen gelernt hat, steht ihm eine glänzende Zukunft bevor. „Tierkinder der Wildnis“ nimmt die ZuschauerInnen mit auf eine fesselnde Reise durch Südamerika, Indien und Afrika und begleitet den tierischen Nachwuchs durch die ersten Monate des Lebens. Die Tierbabies wachsen auf im Schutz ihrer Familie, die sie auch lehrt, in der Wildnis zu überleben. Vom üppigen Regenwald, über trockenes Buschland, weites Hochland bis hin zur tropischen Savanne lebt jedes dieser Tiere in Regionen von einzigartiger ökologischer Vielfalt.
16:9
14:50 Tierkinder der Wildnis
Infosendung ~45 Min
Ravi, der Bartaffe Staffel 1: Episode 3 Tierdoku, Deutschland, USA 2020 Regie: Tom Barton-Humphreys
Die grünen Wälder der Westghats in Indien sind die Heimat des kleinen Bartaffen Ravi. Das neugierige Affenbaby zählt zu den Letzten seiner Art: In ganz Indien leben nur noch weniger als 4.000 Bartaffen. Vor allem der Verlust ihres Lebensraumes setzt ihnen zu. Keine guten Aussichten für junge Bartaffen wie den kleinen Ravi. Zumal er, anders als bei Bartaffen üblich, kein Einzelkind ist. Ravi hat eine Zwillingsschwester. Für seine Mutter bedeutet das doppelte Kinderglück doppelte Arbeit und Ravi muss schon früh lernen, selbstständig zu sein. Während seine Schwester getragen wird, begleitet er seine Mutter oft zu Fuß oder er begibt sich allein auf Erkundungstour durch das Revier, einen Restbestand Regenwald, umschlossen von riesigen Teeplantagen. Der Verlust ihres Lebensraumes zwingt die Bartaffen häufig dazu, den Schutz des Kronendaches zu verlassen und auch am Boden auf Nahrungssuche zu gehen. Dort lauern Gefahren: giftige Kobras ebenso wie der Mensch. Vor allem der Straßenverkehr fordert unter den Affen regelmäßig Opfer. Zugleich bieten die menschlichen Siedlungen aber die Chance auf leichte Beute. Besonders gegen Ende der Trockenzeit, wenn Nahrung knapp ist, zieht es die Bartaffen vermehrt in die Nähe des Menschen. Erst der einsetzende Monsunregen weckt die Hoffnung, dass es bald auch in den Wäldern wieder reichlich Nahrung geben wird. Doch bis die Früchte reifen, dauert es, und so wird der Nahrungsmangel vor allem für Ravis Mutter zur ernsten Belastung. Wird sie ihre beiden Jungen durchbringen können? „Tierkinder der Wildnis“ nimmt die ZuschauerInnen mit auf eine fesselnde Reise durch Südamerika, Indien und Afrika und begleitet den tierischen Nachwuchs durch die ersten Monate des Lebens. Die Tierbabies wachsen auf im Schutz ihrer Familie, die sie auch lehrt, in der Wildnis zu überleben. Vom üppigen Regenwald, über trockenes Buschland, weites Hochland bis hin zur tropischen Savanne lebt jedes dieser Tiere in Regionen von einzigartiger ökologischer Vielfalt.
16:9
15:35 Tierkinder der Wildnis
Infosendung ~45 Min
Lyca, die Wildhündin Staffel 1: Episode 4 Tierdoku, Deutschland, USA 2020 Regie: Tom Barton-Humphreys
In einem Naturreservat in Zentral-Namibia kommt Lyca zur Welt - ein Afrikanischer Wildhund, von denen es nur noch wenige Tausend Tiere gibt. Wegen ihres marmorierten Fells werden sie auch ''bunte'' oder ''bemalte'' Wölfe genannt. Für die kleine Lyca beginnt mit ihrem ersten Tag der Kampf ums Überleben. In der Wildnis lauern auf sie und ihre Geschwister zahllose Feinde. Die Dürre ist einer von ihnen. In den letzten Jahren wird auch in Namibia die globale Erwärmung immer spürbarer. Der dramatische Wassermangel verringert das Nahrungsangebot. Auf ihrem Weg von den behüteten ersten Schritten als Welpe ins raue Hundeleben muss sich Lyca zudem ihren Rang im Rudel erkämpfen. Bunte Wölfe leben und jagen in engen Familienverbänden und bilden ein strenges Sozialgefüge. In der Rangordnung am höchsten steht das Alphaweibchen, vor ihrem Partner, dem Alpharüden. In der Regel zeugt nur dieses Paar den Nachwuchs des Rudels. Afrikanische Wildhunde sind kluge und gewandte Raubtiere, die ständig umherziehen. Ihr Nomadendasein unterbrechen sie jeweils nur für wenige Monate, um den Nachwuchs aufzuziehen. Dabei kümmert sich das gesamte Rudel um das Wohl und die Sicherheit der Welpen. Bei den Jagdzügen bleibt stets eines der erwachsenen Tiere als Babysitter zurück. Die Jagdreviere Afrikanischer Wildhunde umfassen oft mehr als 500 Quadratkilometer. Weil die Trockenheit anhält, kehren die übrigen Familienmitglieder immer häufiger ohne Beute zurück, und mit jedem Tag wächst der Konkurrenzkampf mit den anderen Raubtieren des Reservats. Lyca muss die Gesetze dieser Welt sehr schnell lernen. „Tierkinder der Wildnis“ nimmt die ZuschauerInnen mit auf eine fesselnde Reise durch Südamerika, Indien und Afrika und begleitet den tierischen Nachwuchs durch die ersten Monate des Lebens. Die Tierbabies wachsen auf im Schutz ihrer Familie, die sie auch lehrt, in der Wildnis zu überleben. Vom üppigen Regenwald, über trockenes Buschland, weites Hochland bis hin zur tropischen Savanne lebt jedes dieser Tiere in Regionen von einzigartiger ökologischer Vielfalt.
16:9
17:00 Koala, Wombat & Co.
Infosendung ~45 Min
(Bushfire Animal Rescue) Leben nach dem Buschfeuer Dokumentation, England, Australien 2020 Regie: Max Bourke Autor: Anja Taylor
Nach den verheerenden Bränden in Australien, die Feuer des ''Black Summer'' 2019/2020, haben die überlebenden Wildtiere einen langen Weg vor sich, bis sie wieder genesen sind. Freiwillige Helfer retten Koalas, Kängurus, Wombats und Papageien und pflegen sie bis zur Rückkehr in die Freiheit. Es sind berührende Geschichten, die von Mitgefühl und Hingabe erzählen. Wildtiere vor dem Klimawandel zu schützen, bleibt eine Herausforderung. Die Tierwelt Australiens hat sich über Jahrtausende an die immer wiederkehrenden Buschbrände angepasst - doch die Feuer des ''Black Summer'' haben in Ausmaß, Geschwindigkeit und Intensität alles übertroffen, was zuvor da war. In dem Inferno schafften es viele Tiere nur mit menschlicher Hilfe, sich zu retten. Bedroht sind auch die bekanntesten Spezies des Kontinents: Koalas, Kängurus, Wombats und Papageien sind auf die Pflege menschlicher Helfer angewiesen. Der Film begleitet ihre Rettung, zeigt, wie sie genesen und in die Freiheit zurückkehren. Es sind berührende Geschichten von einzigartigen Tieren und von wunderbaren Menschen, voller Mitgefühl und Hingabe. Nachdem die Feuer gelöscht sind, hofft Australien nun auf Wissenschaft und Innovation, aber auch auf das uralte Wissen der Aborigines, um mit den Folgen des Klimawandels besser umgehen zu können. Wildtiere und ihre Lebensräume zu schützen bleibt die Herausforderung der Zukunft.
16:9
17:45 Pumas
Infosendung ~45 Min
(Into the Puma Triangle) In der Wildnis Patagoniens Dokumentation, USA 2020 Regie: René Araneda
Auf der Suche nach wilden Pumas haben sich die Tierfilmer Casey Anderson und René Araneda auf ein Abenteuer in der Wildnis Patagoniens eingelassen. Wurden sie Zeugen der Evolution dieser Tiere? Im Nationalpark ''Torres del Paine'' im Süden Chiles beobachteten die Tierfilmer, was niemand für möglich gehalten hatte: soziales Verhalten unter den scheuen Raubtieren, die seit jeher als territoriale Einzelgänger gelten. Nur wenige Menschen kennen diese Berglöwen besser als der amerikanische Tierfilmer Casey Anderson. Er ist überzeugt, dass Pumas allein leben und jagen. Doch alles, was er zu wissen glaubte, erwies sich als falsch, als er Zeuge von noch nie zuvor beobachtetem Verhalten zwischen den Großkatzen wurde. Zusammen mit dem chilenischen Filmemacher René Araneda begab sich Anderson in ein Gebiet im Nationalpark ''Torres del Paine'', das als ''Pumadreieck'' bekannt ist - eine gewaltige Wildnis, die von majestätischen Gipfeln und undurchdringlichen Eisfeldern umgeben ist. Ehe sie sich versahen, verfolgten sie acht Pumas durch die Wildnis Patagoniens. Die Großkatzen offenbarten den Filmemachern, was keiner für möglich gehalten hatte: ein Rudel Pumas, das sich gemeinschaftlich Beute teilt. Was die Forscher beobachteten, widerspricht dem Bild des einsamen Berglöwen, den sie zu kennen glaubten. Entwickeln die einsamen Katzen, unter den richtigen Bedingungen, soziales und kooperatives Verhalten?
16:9



Programm - Abend

 
20:15 Zwischen Himmel und Hölle
Spielfilm ~165 Min
(Himmel und Hölle) Historienfilm, Tschechien, Deutschland 2017 Regie: Uwe Janson Autor: Stefan Dähnert - Marianne Wendt Musik: Michael Klaukien - Andreas Lonardoni Kamera: Michael Wiesweg
''Zwischen Himmel und Hölle'' erzählt die Anfänge der Reformation. Nach ersten Erfolgen werden Martin Luther und sein Weggefährte Thomas Müntzer jedoch zu erbitterten Feinden. Martin Luther schlägt vor 500 Jahren seine 95 Thesen an und stellt damit die Welt auf den Kopf. Geht es Luther um eine Reform der Kirche, will Thomas Müntzer bald die ganze Welt gerechter machen. Was ist der richtige Weg: Reformation oder Revolution? Wittenberg 1517: Amerika ist bereits entdeckt, der Buchdruck schon erfunden, aber in Wittenberg ist das Mittelalter noch nicht vorbei. Dass ausgerechnet eine akademische Streitschrift des Mönchs Martin Luther eine neue Zeit einläutet, damit hat niemand gerechnet. Während Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablass an die Schlosskirche schlägt, überfallen zwei Vermummte im nächsten Wald den erzbischöflichen Agenten. Sie erleichtern ihn um das Geld, das er den Bauern zur Vergebung ihrer Sünden abgenommen hat. Die Räuber sind der Hilfsprediger Thomas Müntzer und sein Novize Hieronymus. Sie verteilen das erbeutete Geld an die Armen und Waisen. Doch die Kirchenmänner finden Müntzer und nehmen fürchterliche Rache. Der junge Hieronymus muss die Tortur mit ansehen und nimmt sich das Leben. Müntzer überlebt, aber etwas in ihm ist zusammen mit Hieronymus gestorben. Eine Nacht später stößt Luther am Friedhof auf Müntzer, der heimlich und gegen das geltende Kirchenrecht Hieronymus begräbt. Luther zeigt Müntzer nicht an, sondern segnet den Selbstmörder und hilft, ihn zu begraben. In diesem Moment beginnt die Freundschaft zwischen Martin Luther und Thomas Müntzer. Dank des neuen Buchdrucks verbreiten sich Luthers Thesen mit rasender Geschwindigkeit und lösen ein politisches Beben aus. Mit seiner scharfen Kritik an dem Geschäftsmodell der Kirche, sich die Vergebung der Sünden bezahlen zu lassen, macht sich Luther mächtige Feinde. Die Kirche schlägt zurück und droht, ihn zu exkommunizieren. Damit wäre Luther vogelfrei und quasi ein toter Mann. Doch Luther hat noch eine Chance: Der Kaiser soll entscheiden, ob Luther ein Ketzer ist. Die Welt schaut nach Worms. Wird Luther zu dem stehen, was er glaubt? Luther findet schließlich den Mut, dem Kaiser und der Kirche die Stirn zu bieten. Er glaubt an die Freiheit des Menschen vor Gott. Zwar wird er als Ketzer verurteilt und muss vorerst untertauchen, aber die Reformation ist nicht mehr aufzuhalten. Im Versteck auf der Wartburg beginnt er das nächste Mammutprojekt: Er übersetzt das Neue Testament, damit jeder die Bibel lesen kann. Seine Mitstreiter Thomas Müntzer und Andreas Bodenstein glauben jedoch, dass Luther tot ist. Sie wollen zusammen mit der entlaufenen Nonne Ottilie von Gersen, Lucas Cranach und den einfachen Leuten sein Werk weiterführen und nehmen die Evangelien wörtlich. In der Kirche soll es keine Bilder mehr geben, der Gottesdienst wird auf Deutsch gehalten, die Reichtümer der Klöster sollen an die Armen verteilt werden, die Gemeinde wählt ihre Pfarrer selbst. Als Müntzer und Bodenstein jedoch Klöster überfallen und auflösen, verlässt Luther die sichere Burg. Die Reformatoren streiten sich darüber, wie weit die Freiheit des Einzelnen gehen soll. Luther geht es um eine Reform der Kirche, Thomas Müntzer stellt sich an die Spitze der Bauernaufstände. Was ist der richtige Weg: Reformation oder Revolution? Die ehemalige Nonne Katharina von Bora will zwischen Luther und Müntzer vermitteln. Doch die Wege der Reformatoren trennen sich endgültig, als Müntzer die Bauern in die Schlacht von Frankenhausen führt. ''Zwischen Himmel und Hölle'' erzählt damit von persönlichen Gewissenskonflikten, die weit über das eigene Leben und die eigene Zeit hinaus wirken.
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