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ZDF Programm 24.12.

   
   Was läuft beim TV Sender ZDF

Was läuft 24.12. im TV-Programm von ZDF?

Das ZDF Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
04:30 Terra Xpress
Infosendung ~30 Min
Aktiv oder abhängen - Was ist der perfekte Urlaub? Dokureihe, Deutschland 2021
Auf Curaçao finden zwei junge Deutsche ihr Glück: Urlaub gegen Hand. Eine Weltreise auf dem Bike: was alles möglich ist. Und ein Paar startet in den Alpen in sein Van-Abenteuer. Ein junges Paar will raus, das bisherige Leben hinter sich lassen. Die beiden kündigen Job und Wohnung, um ab jetzt in einem umgebauten alten Camper zu leben. Damit wollen sie die Welt bereisen und darüber berichten. Ihre erste Reise führt sie in die Alpen. Für Lara und Moritz sehen die Pläne nach dem Abitur erst mal nicht sehr rosig aus. Die Coronapandemie hat so einiges zunichtegemacht. Durch Zufall stoßen sie auf eine Möglichkeit, gegen Hilfe kostenlos Urlaub zu machen. Das klingt nach einem Plan, und sie bewerben sich auf Curaçao, um in einer Ferienanlage für die neue Saison alles wieder frisch zu machen. Durch Corona fehlen auch auf der Karibikinsel seit Monaten die Touristen, das Geld ist knapp. Lara und Moritz halten ihr Abenteuer in einem Videotagebuch fest. Spektakulär außerdem: Sie dürfen helfen, bedrohte Meeresschildkröten zu retten. Sie heißen Anselm, Askan und Fredrika und haben alle eines gemeinsam. Sie sind jung und wollen etwas erreichen - auf dem Fahrrad. Askan etwa, der vom bayerischen Kochel am See zum Nordkap radelt, im eisigen Winter. Anselm, der mit dem Bike durch ganz Afrika von Süden nach Norden fährt, und schließlich die Schwedin Fredrika, die in fast 1000 Tagen mehr als 50 000 Kilometer rund um die Welt radelt und dabei noch Gutes tut. Und ''Terra Xpress'' fragt: Wie kann gute Erholung gelingen? Neue Studien liefern erstaunliche Ergebnisse. Das Wissenschaftsmagazin Terra X beleuchtet vielfältige Themen aus den Bereichen Geschichte, Gesellschaft und Naturwissenschaft. Anhand von anschaulichen Berichten werden spannende Phänomene oder wichtige Ereignisse erklärt.
Untertitel16:9
05:00 Tank voll, Konto leer
Infosendung ~30 Min
(ZDF.reportage) Preisschock an der Zapfsäule Reportagereihe, Deutschland 2021 Regie: Pierre Nyga - Valerie Henschel
In Deutschland explodieren die Spritpreise. Die gestiegene Nachfrage nach Rohöl sorgt dafür, dass Autofahrer tief in die Tasche greifen müssen - und das ist für viele ein Problem. Denn längst nicht überall in Deutschland bietet der öffentliche Nahverkehr eine gute Alternative zum Auto. Die ''ZDF.reportage'' begleitet Menschen, die beruflich oder privat nicht auf ihr Auto verzichten können und jetzt an den hohen Benzinpreisen verzweifeln. Angelika Fendesack ist kürzlich von Köln nach Schwelm gezogen. Seitdem pendelt die Arztsekretärin täglich 140 Kilometer zu ihrer Arbeitsstätte nach Köln und zurück. Dabei ist sie auf ihr Auto angewiesen, obwohl sie gern mit der Bahn fahren würde: ''Ich muss dann anderthalb Stunden früher aufstehen, um pünktlich da zu sein, und verlassen kann man sich darauf auch nicht.'' Sie denkt gezwungenermaßen über einen Umzug nach: Jede Spritpreiserhöhung macht sich massiv auf ihrem Konto bemerkbar. Auch, ob sie zu ihrem Sohn und ihrem Enkel nach Köln fährt, muss sie sich wegen der hohen Preise an der Zapfsäule nun zweimal überlegen. Seit 2000 arbeitet Christoph Stoffel als selbstständiger Handelsvertreter. Mit seinem Auto legt er jährlich 60 000 Kilometer zurück. ''Da tut ein Anstieg des Dieselpreises schon weh!'', sagt er. Stoffel ist inzwischen auf einen Plug-in-Hybrid umgestiegen, der fährt 100 Kilometer rein elektrisch. Trotzdem hat er Energiekosten zwischen 600 und 1000 Euro im Monat. Wenn die Kraftstoffpreise weiter steigen, sieht Stoffel seinen Job in Gefahr. In diesen Zeiten können sich Autofahrer, die in der Nähe zu Luxemburg wohnen, glücklich schätzen. Denn im Nachbarland tankt man immer noch vergleichsweise günstig. Zu ihnen gehört auch Reiner Schladweiler. Für sein Ehrenamt fährt er monatlich zwischen 4000 und 5000 Kilometer. Dafür bekommt er zwar auch eine Kilometerpauschale vom Land, aber die bleibt gleich - egal, wie hoch der Spritpreis ist. Deshalb ist das Tankparadies Wasserbillig für ihn ein Segen: ''Um hier zu tanken, nehme ich auch gern einen Umweg in Kauf, das kommt mich trotzdem viel billiger, als wenn ich in Deutschland tanke'', sagt Schladweiler. Die ''ZDF.reportage'' ist unterwegs mit Menschen, denen die steigenden Benzinpreise existenzielle Sorgen machen, und begleitet ein Spritspar-Training.
Untertitel16:9



Programm - Nachmittag

 



Programm - Abend

 
18:00 SOKO Potsdam
Serie ~60 Min
Mord in g-Moll Staffel 4: Episode 41 Krimiserie, Deutschland 2021 Regie: Janosch Chávez-Kreft Autor: Richard Kropf - Antonia Scheurlen Musik: Daniel Freundlieb Kamera: Timm Lange
Die letzten Schläge der Kirchenglocke verstummen, dann ist wieder das Orgelspiel zu hören. Doch dieses Mal ist es ein schiefer, gleichbleibender Ton. Passanten bleiben irritiert stehen. Luna und Tamara treffen als Erste vor der Kirche ein. Der Hausmeister Mario Gabler wartet schon. Er hat die Leiche des Pfarrers auf der Empore gefunden und vorsorglich alles abgesperrt, damit der Täter nicht fliehen kann. Denn für ihn sieht das ganz klar nach Mord aus. Die beiden Kommissarinnen betreten die Kirche und sichern die Räume. Die Leiche liegt wie beschrieben auf der Empore. Außerdem befinden sich in der Kirche Dagmar Freund aus dem Kirchenvorstand, Heike Haase, Chorleiterin und Ehefrau des Pfarrers, sowie Abena Antwi, die Kirchenasyl bekommen hat. Nur von dem Organisten Andreas Plauer, der den Pfarrer als Letzter gesehen haben muss, fehlt jede Spur. Er wird zur Fahndung ausgeschrieben. Unterdessen finden Luna und Tamara heraus, dass der Pfarrer Drohungen von Rechtsnationalisten erhielt, weil er Geflüchteten Kirchenasyl geboten hat. Dazu passt, dass Geld aus der Kirchenkasse fehlte. Wurde Pfarrer Haase Opfer dieser Drohungen? Doch dann wird der Organist Andreas Plauer gefasst und lenkt die Ermittlungen in die Vergangenheit. Hat der Mord mit der DDR-Geschichte der Kirchengemeinde zu tun? Die Folge ist bereits am Vortag der Ausstrahlung ab 10.00 Uhr in der ZDFmediathek verfügbar. Luna Kunath und Sopie Pohlmann ermitteln für die Potsdamer Mordkommission. Die jungen Frauen verbindet nicht nur die Arbeit, sie sind auch Freundinnen. Als eingespieltes Team ergänzt sich die umsichtige Sofie mit der impulsiven Luna perfekt und so lösen sie die schwersten Fälle.
Untertitel16:9HDTV
20:15 Familie Bundschuh - Woanders ist es auch nicht ruhiger
TV-Sendung ~90 Min
Komödie, Deutschland 2021 Regie: Thomas Nennstiel Autor: Stefan Kuhlmann Musik: Jacki Engelken Kamera: Nicolay Gutscher
Nachdem das Leben im Rotkehlchenweg durch die Eröffnung des Berliner Flughafens unerträglich geworden ist, sucht Familie Bundschuh dringend ein neues Zuhause. Gerald fackelt nicht lange und ersteigert ein Anwesen vor den Toren Berlins. Das denkmalgeschützte Gutshaus entpuppt sich schnell als Groschengrab. Die wirkliche Herausforderung aber sind die zahlreichen Familienmitglieder. Denn alle haben einen guten Grund, um mit in den Familiensitz zu ziehen. Beim Experiment ''alle unter einem Dach'' stellt sich schnell heraus, dass die Familie nicht wirklich an einem Strang zieht. Hella von Sternberg, die ortsansässige Denkmalschützerin, wacht über die genaue Erhaltung des Baudenkmals und sprengt damit das Budget der Bundschuhs. Hadi und Rose mindern die Miete, die sie sowieso nicht zahlen, wegen auftretender Baumängel, Susanne hat ohnehin nur Schulden, und Ilse verfolgt mit dem Erlös ihres ehemaligen Hauses einen zunächst undurchsichtigen Plan. Gundula kämpft allein auf weiter Flur darum, die Denkmalschützerin milde zu stimmen und die unterschiedlichen Ansprüche der Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen. Statt Anerkennung zu ernten, wird ihr immer mehr aufgebürdet, und als Gundula die Hutschnur platzt, kann nur noch Herr Mussorkski helfen, der mit der Familie eine therapeutische Sitzung abhält. An deren Ende geht zu Bruch, was vorher nur deutliche Risse aufwies. Gundula verlässt das Haus fluchtartig, um ihrer Familie zu entkommen. Durch die Leerstelle, die sie hinterlässt, wird den lieben Verwandten endlich bewusst, dass nun alle in die Hände spucken und anpacken müssen, wenn sie nicht Gundula und ihr gemeinsames Zuhause verlieren wollen.
Untertitel16:9HDTV
22:15 Wir können nicht anders
TV-Sendung ~100 Min
Krimikomödie, Deutschland 2020 Autor: Martin Behnke Musik: Konstantin Gropper - Alex Mayr Kamera: Armin Franzen
Nach einer gemeinsamen Nacht in Berlin begleitet Sam seine neue Liebe Edda aufs Land, wo sie nach einem vereitelten Mordversuch ins Fadenkreuz der kriminellen Ortsfeuerwehr geraten. Sam ist gezwungen, mit dem etwas jüngeren Rudi zu fliehen, den er vor einer Erschießung durch den Feuerwehrchef Hermann gerettet hat. Edda bleibt zurück und wird von ihrem Ex-Freund Frank von der Dorfpolizei aufgelesen, was ungeahnte Folgen hat. Nach fünf glücklosen Jahren in Berlin will Edda (Alli Neumann) anlässlich des Geburtstages ihres Vaters (Detlev Buck) erstmals wieder ihr brandenburgisches Heimatdorf besuchen. Vor ihrer Abreise aus der Hauptstadt verbringt sie eine Liebesnacht mit dem campenden Juniorliteraturprofessor Sam (Kostja Ullmann) und überredet ihn, sie mit seinem Wohnmobil zu begleiten. Nahe Eddas Heimatort entfernt sich Sam nach Schussgeräuschen in einem Wald von Edda und verhindert, dass der etwas jüngere Rudi (Merlin Rose) von Herrmann (Sascha Alexander Geršak), seinem Vorgesetzten von der Ortsfeuerwehr, ob einer Affäre mit dessen Frau Katja (Sophia Thomalla) erschossen wird. Sam und Rudi fliehen vor dem kriminellen wie tollpatschigen Feuerwehrtrupp in das dünn besiedelte Dorf und kommen dabei unter anderen mit Herrmanns Vater, dem neurotischen und verwaist lebenden Fabrikbesitzer Rainer (Peter Kurth), in Kontakt. Edda wird im Wald durch Zufall von ihrem Ex-Freund Frank (Frederic Linkemann) aufgelesen, doch sie erschießt den Dorfpolizisten in Notwehr, als er sich an ihr zu vergehen versucht. Um sich wiederzusehen, können Edda und der flüchtige Sam einer Konfrontation mit dem unberechenbaren Herrmann und seinen Männern nur für eine begrenzte Zeit aus dem Weg gehen. Detlev Bucks ZDF-Koproduktion ''Wir können nicht anders'' (2020), deren Kinoauswertung entgegen seiner aktuellen Thomas-Mann-Verfilmung ''Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull'' der COVID-19-Pandemie zum Opfer fiel, erinnert von ihrem Titel her nicht ohne Grund an Bucks ersten Kassenschlager, ''Wir können auch anders...'' aus dem Jahr 1993. Denn erneut mischen sich hier Elemente einer ostdeutschen Provinzkomödie mit denen des Gangster-Thrillers zu einem beiläufigen Gesellschaftsporträt. Der Filmemacher und Schauspieler, der in den vergangenen Jahren unter anderem Komödien, Kinderfilme und den Actionthriller ''Asphaltgorillas'' (2018) inszenierte, taucht in ''Wir können nicht anders'' das brandenburgische Hinterland in weihnachtliche Neo-Noir-Farben und lässt dabei mit einem fatalistischen Lächeln abgehängte Dorf-Mannsbilder auf ein junges Liebespaar treffen, das sich noch einen Funken Hoffnung bewahrt hat. In der Hauptrolle vertraut Buck auf seinen Stammschauspieler Kostja Ullmann, dem er die nicht weniger überzeugende Sängerin und Darstellerin Alli Neumann in ihrer zu diesem Zeitpunkt zweiten Filmrolle zur Seite stellt. Als verlust- wie wutgetriebener Gegenspieler zeigt Sascha Alexander Geršak sein ganzes Können, wobei er teilweise im Nikolausmantel auftritt. Mut zu einem noch skurrileren Kostüm zeigt jedoch Peter Kurth in einer kleinen, aber einprägsamen Nebenrolle. Oft mit einer gewinnbringend steinernen Miene, die den Handlungsschauplatz des durch den Strukturwandel blutleeren und stehen gebliebenen Dorfes spiegelt, rundet die Schauspielerin und Moderatorin Sophia Thomalla den Cast ab. Das Drehbuch zu ''Wir können nicht anders'' erarbeitete Detlev Buck mit dem gefragten, ostdeutschen Film- und Serienautor Martin Behnke (''Berlin Alexanderplatz'', ''Dark''). Als Vorbilder für seinen willentlich das Groteske streifenden Film benannte Buck in einem Interview mit ''Deutschlandfunk Kultur'' die Coen-Brüder, was sich bisweilen auch in der Ästhetik des Filmes niederschlägt. Pressezitat: ''Die gekränkte Männlichkeit der wilden Provinzkerle wird hier zum Motor der unberechenbaren Handlung, die neben absurden Verstrickungen hellsichtige Einblicke in die emotionale Befindlichkeit der abgehängten Provinz bietet.'' (''augsburger-allgemeine.de'') Free-TV-Premiere
DolbyUntertitel16:9HDTV