arte Programm 17.07.

   
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Was läuft 17.07. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

Programm - Vormittag

 
00:50 Grüne Hölle
Spielfilm ~95 Min
(Vivace) Drama, Frankreich 2011 Regie: Pierre Boutron Autor: Claire Chevrier Musik: Armand Amar Kamera: Guy Famechon
Grüne Hölle
Pauline und Alex sind überglücklich, fernab von Paris, von Smog und giftigen Umweltgasen. Pauline hatte ihren Ehemann zu diesem Umzug zwar erst überreden müssen, schließlich ist er im Innersten doch ein Stadtmensch, der beruflich viel reist. Doch letztendlich ist auch Alex froh, nun ein ländliches Refugium im südlichen Frankreich bezogen zu haben. Außerdem würde er einfach alles für das Glück und das Wohl seiner Frau tun. Pauline liebt die Natur und erfreut sich wiederum am Wohl der Pflanzen. Das Angebot von Gilles Vasseur, einem Nachbarn und ausgemachten Pflanzenfetischisten, ihr beim Gärtnern ein wenig unter die Arme zu greifen, fällt daher auf fruchtbaren Boden. Sie verbringt viel Zeit mit dem älteren Herrn, der sie mit Gärtnertipps überhäuft. Unangenehm wortkarg wird Gilles allerdings, wenn er - darauf angesprochen - nur kryptisch über seine Frau und deren Tod spricht. Als Gilles Pauline eine seltene tropische Staude schenkt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie bastelt ein Fotoalbum für ''Gilou'' - wie sie ihre Pflanze liebevoll nennt -, um ihr Gedeihen zu dokumentieren. Bald beginnen sich Paulines Gedanken, ihr gesamter Alltag, nur noch um das grüne Gewächs zu drehen. Die Pflanze verlangt all ihre Aufmerksamkeit, saugt sie und ihre Ehe aus, fordert von ihr alle Lebensenergie ein.
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02:25 Die Inseln der Queen
Infosendung ~55 Min
Isle of Skye Staffel 2: Episode 1 Naturreihe, Deutschland 2018 Regie: Friederike Schlumbom - Friederike Schlumborn
Die Inseln der Queen
Die Isle of Skye, auch genannt Misty Isle ''Nebelinsel'', ist die größte der Inneren Hebriden und liegt im westlichen Teil der schottischen Highlands. Das Klima ist rau und das Leben hart, viele Bauern wurden einst von den Gutsbesitzern, den Clans, von ihren Höfen vertrieben. Doch die eindrückliche Landschaft hat in den letzten Jahren viele Kreative auf die Insel gelockt, die hier ihre Inspiration suchen, neue Dinge ausprobieren und alte Traditionen wiederaufleben lassen. Malerin Diana Mackie kam vor 20 Jahren aus London. Sie baute sich auf Skye ein neues Zuhause mit Blick auf ihre eigene Bucht. Ihre Bilder reflektieren das Wetter und die Natur, die sie direkt vor ihrem Fenster findet. Für einen royalen Gin suchen die Gebrüder Wilson Kräuter in den Bergen rund um Portree und werden dabei unterstützt vom ''Skye Ghillie'', Mitchell Partridge, dem traditionellen Wildhüter der ansässigen Clans. Diese regierten einst die Insel und fochten mit dem königlichen Oberhaupt. Heute haben sich die Wogen geglättet, und so hat die Queen auch den Clan MacLeod auf Schloss Dunvegan zum Tee besucht. Die junge Tänzerin Sophie Stephenson unterrichtet den traditionellen schottischen Stepptanz, der von den Auswanderern in Kanada getanzt wurde. Sie hofft, die Tradition durch ihr Engagement weiterzutragen. Der Musiker aus Südengland, Rob Miller, hat sich in einer kleinen Hütte neben seinem Haus eine Werkstatt eingerichtet und vor fast 30 Jahren das erste Schwert hergestellt. Heute gehört er zu den besten Schwertmachern der Welt und wurde sogar von Prince Charles wegen seiner Kunst angefragt.
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06:15 Die Queen und ihre Premiers
Infosendung ~35 Min
Dokumentation, Deutschland 2021 Regie: Katharina Wolff - Larissa Klinker
Die Queen und ihre Premiers
Am 6. Februar 2022 feiert die Queen ihr 70stes Thronjubiläum. Kein anderes Staatsoberhaupt ist schon so lange an der Macht. Die Dokumentation nimmt dies zum Anlass, das spannende und spannungsvolle Verhältnis zwischen der Queen und ihren nicht weniger als zwölf Premierministern und zwei -ministerinnen zu analysieren. Vom alten Haudegen Winston Churchill, der in seine junge hübsche Königin verliebt war, über den Zickenkrieg mit Margareth Thatcher, bis hin zum patriotischen Brexit-Befürworter Boris Johnson - der Film beleuchtet erstmals die Hintergründe dieser besonderen wechselseitigen Beziehung und enthüllt Machtkämpfe, Eifersüchteleien und echte Freundschaften. Der Film zeigt Königin Elisabeth als Symbol des jahrhundertealten Machtgefüges im britischen Königreich. Seit langem besitzen die Monarchen und Monarchinnen Großbritanniens keine direkte politische Macht mehr. Dennoch muss jede Woche der Premierminister im Buckingham Palast vorsprechen, mit mehr oder weniger viel Nervosität. In diesem Film enthüllen Privatsekretäre der Königin und intime Kenner*innen der politischen Szene Großbritanniens auf sehr persönliche Weise, was während dieser geheimen Audienzen besprochen wird, und wie sehr persönliche Vorlieben und Abneigungen das Verhältnis zwischen Königshaus und Regierung, zwischen Repräsentanz und politischer Macht bestimmen. Der Film zeigt eindrücklich und mit einem humorvollen Augenzwinkern anhand von Archivaufnahmen, persönlichen Schilderungen und behutsamen Inszenierungen, wie die Queen ihre Premiers durch ihre Amtszeit aufs Engste begleitet hat. In Großbritannien hat sich in den 70 Jahren von Elisabeths Regentschaft viel verändert. Nur eines ist geblieben: Die Premiers kommen und gehen, die Queen bleibt.
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08:10 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Georges Perecs Belleville / Florida / A Coruña Kunstmagazin, Frankreich 2020 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Stadt Land Kunst
Meriems und Malikas marokkanische Hähnchen-Pastilla Belleville: Georges Perecs wiedergefundene Zeit Die Überfahrt der Pockenkinder von A Coruña Florida, Heimat der ersten Cowboys (1): Belleville: Georges Perecs wiedergefundene Zeit Wenn man im Pariser Stadtviertel Belleville spazieren geht, passiert man unweigerlich die Rue Vilin. Der dortige Park bietet in über 100 Meter Höhenlage eine der schönsten Aussichten auf die französische Hauptstadt. Auf den Spuren seiner von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs geprägten Familiengeschichte streifte hier Anfang der 70er Jahre der Schriftsteller Georges Perec umher. Er hatte als Kind polnisch-jüdischer Einwanderer von 1936 bis 1942 in der Rue Vilin gewohnt. Die Suche vor Ort half ihm beim Schreiben seiner 1975 erschienenen Erzählung ''W oder Die Kindheitserinnerung'', einer kunstvollen Mischung aus Fiktion und Autobiografie. (2): Florida, Heimat der ersten Cowboys Im Herzen Floridas entdeckt man abseits der Strände ausgedehnte, naturbelassene Grünflächen mit weidenden Rinderherden. Hier tauchte Anfang des 16. Jahrhunderts der erste reitende Rinderhirte auf - der Cowboy, vor Ort wegen des Knalls seiner Peitsche lautmalerisch ''Cracker'' genannt. Die Geschichte dieser Hirten geht auf die Ankunft spanischer Siedler zurück, deren Lebensweise bis heute an die nachgeborenen Generationen weitergegeben wird. (3): Meriems und Malikas marokkanische Hähnchen-Pastilla In Nouaceur präsentieren Malika und ihre Tochter Meriem ein wunderbar aromatisches, süß-salziges Gericht, das mit Hähnchen, Brik-Blättern, Gewürzen und Mandeln zubereitet wird: die Pastilla. (4): Die Überfahrt der Pockenkinder von A Coruña Am Atlantik erleuchtet die galicische Stadt A Coruña (spanisch: La Coruña) mit ihrem Herkulesturm - so der Name des römischen Leuchtturms und Stadtwahrzeichens - die galicischen Küsten im Nordwesten Spaniens. Anfang des 19. Jahrhunderts stach von ihrem Hafen eine Expedition in See, die Medizingeschichte schrieb...
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11:00 Die Cosquer-Höhle
Infosendung ~60 Min
(La grotte Cosquer: un chef-d''oeuvre en sursis) Rettung eines Meisterwerks Dokumentation, Frankreich 2022 Regie: Marie Thiry
Die Cosquer-Höhle
Nur wenige Kilometer von Marseille entfernt verbirgt sich in den Calanques ein Schatz, den das Meer über Jahrtausende nicht preisgegeben hat: die Cosquer-Grotte. Sie wurde erst vor etwa 30 Jahren entdeckt und ist mit Hunderten Höhlenmalereien und Ritzzeichnungen die einzige bemalte Unterwasserhöhle weltweit. Die Schöpfer dieser Felskunst lebten vor rund 30.000 Jahren an der Mittelmeerküste. Da der Meeresspiegel durch die Klimaerwärmung immer schneller ansteigt, besteht heute die Gefahr, dass die Grotte mitsamt prähistorischer Kunst verschwindet. Angesichts dieser Bedrohung hat das französische Kulturministerium die präzise Digitalisierung der Höhle in die Wege geleitet. Mit Hilfe dieses virtuellen Doppelgängers wird sie oberirdisch rekonstruiert. Im Rahmen einer Forschungsmission hat die Universität Aix-Marseille Geomorphologen, Archäologen, Ethnologen und Spezialisten für Höhlenkunst mit der Untersuchung dieses fantastischen Kulturerbes beauftragt. Warum lag die Cosquer-Grotte jahrhundertelang nicht unter Wasser? Wie sahen die Calanques in der Eiszeit aus? Mit welchen Werkzeugen und Techniken entstanden diese Kunstwerke? Welcher Zivilisation gehörten die Menschen an, die diese Höhle damals kannten und bemalten? Die Dokumentation begleitet die Forscher bei der Erkundung der Grotte und zeigt die Künstler, die die Felsmalereien oberirdisch kopieren. Mit Echtaufnahmen, spektakulären Computerbildern und Animationen erzählt sie die unglaubliche Geschichte einer der bedeutendsten Parietalkunsthöhlen in Europa.
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Programm - Nachmittag

 
12:00 Die Bienenflüsterer
Infosendung ~25 Min
(Masters of Bees) Slowenien - Der Hüter der Carnica-Biene Staffel 1: Episode 3 Tierreihe, Frankreich 2017 Regie: Jacques Offre
Die Bienenflüsterer
Slowenien ist das einzige europäische Land, das sich seine einheimische Bienenart erhalten konnte: Apis mellifera carnica, auch als Krainer oder Kärntner Biene bekannt. Die Imkerei wird hier seit Jahrhunderten gepflegt und hat die slowenische Geschichte und Kultur mitgeprägt. Ob Berufsimker oder Laien, die Slowenen haben großen Respekt vor der Carnica und den Traditionen, die mit ihr in Verbindung stehen. Brane Kozinc stammt aus einer Imkerfamilie, in der die Leidenschaft für die Bienen seit vier Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wird. Mit den Carnica-Bienen kam er schon als kleiner Junge in Kontakt, unter der liebevollen Aufsicht seines Großvaters. Heute ist Brane einer der 15 staatlich anerkannten Imker Sloweniens und züchtet reinrassige Carnica-Bienen. Dabei hält er sich an die Weisungen der Forschung und wendet bei der Auswahl der Königinnen nur ausgewiesene Techniken an. Der Schutz der Carnica ist für Brane zur Priorität geworden. Seine Bienenstöcke stehen auf dem Triglav, dem höchsten Gipfel der Julischen Alpen und Sloweniens. Die Klimabedingungen sind so extrem, dass Bienen hier normalerweise nicht überleben würden - nur die Carnica-Biene ist dazu in der Lage. Diese Bienenart zeichnet sich durch ihre Friedfertigkeit und ihren exzellenten Honig aus, so dass sie in Slowenien sogar die einzig zugelassene Bienenart ist. Für Brane ist die Zucht der Carnica-Biene nicht nur eine Leidenschaft, sondern auch eine notwendige Voraussetzung für die Zukunft der Imkerei. Unter den staatlich anerkannten und streng kontrollierten Bienenzuchtbetrieben ist er der einzige, der seine Bienenköniginnen in die ganze Welt exportiert.
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16:55 Expeditionen
Infosendung ~55 Min
(Die Inseln der Queen) Anglesey Staffel 2: Episode 2 Naturreihe, Deutschland 2018 Regie: Silvia Palmigiano - Friederike Schlumbom
Expeditionen
Im äußersten Nordwesten von Wales liegt Anglesey in einem eher verschlafenen Eckchen des britischen Königreiches. Niemand wohnt oder arbeitet hier mehr als 25 Kilometer vom Wasser entfernt. So wie Surflehrerin Sian Sykes, die mit ihrem Board sogar schon Wales umrundet hat. Sanfte Küstenabschnitte, glasklares Wasser und fruchtbares Land prägen das Bild der Insel. Anglesey war bis vor 100 Jahren noch vom Festland getrennt. Es hat sich deshalb viele Traditionen erhalten. 70 Prozent der Menschen hier sprechen Walisisch, und wahrscheinlich singen genauso viele in einem Chor. Dafydd Jones ist eigentlich Handwerker, doch jeden Donnerstag wird er zum Chorleiter. Aus einer Gruppe von fünf Freunden ist inzwischen ein richtiger Chor geworden - mit Konzerten in ganz Europa. Anglesey ist die größte Insel in der Irischen See - ihre 200 Kilometer lange Küstenlinie wurde zum ''Gebiet außerordentlicher natürlicher Schönheit'' erklärt und gilt als wichtiger Lebensraum für Flora und Fauna. Genau das hat es dem Fotografen Glyn Davies angetan. Wenn im Herbst die Stürme über die Insel peitschen, fährt er mit seinem Fahrrad in die Natur. Dann entfaltet die Landschaft eine einzigartige Dramatik. Abseits des hektischen Londoner Lebens und der Welt der Boulevardpresse war Prinz William als Rettungspilot auf der Insel stationiert. Gemeinsam mit seiner Frau Catherine hat er drei Jahre lang auf Anglesey gewohnt. Doch davon haben sich die entspannten Einwohner nicht stressen lassen. Stan Zalot organisiert den kleinen Hafen in Beaumaris im Osten der Insel. Er erinnert sich gern an den Prinzen und die Gespräche, die sie über Boote hatten.
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arte Programm heute Abend 20:15 uhr


Programm - Abend

 
20:15 Tempo - Mut - Erfindungskraft
Infosendung ~50 Min
Frauen in der Geschichte des Autos Dokumentation, Deutschland 2021 Regie: Anna Schmidt
Tempo - Mut - Erfindungskraft
''Tempo - Mut - Erfindungskraft - Frauen in der Geschichte des Autos'' erzählt die Geschichte des Automobils und der motorisierten Geschwindigkeit aus rein weiblicher Perspektive. 1888 unternimmt Bertha Benz eine erste Probefahrt mit dem Patent-Motorwagen und schreibt damit werbewirksam Autogeschichte. Der Beginn einer Liaison zwischen Frauen und Autos, die bis heute kritisch beäugt und gesellschaftlich oft lächerlich gemacht wird. Die Dokumentation ist auch eine Geschichte von Mut, Abenteuerlust und Emanzipation - und vom Geschlechterkampf. Bis heute. Sie erzählt von Frauen wie Louise Sarazin, die den Daimler-Motoren in Frankreich zum Durchbruch verhilft, oder Sophie Opel, die nach dem Tod ihres Mannes die Leitung der Firma übernimmt und eine Marke von Weltruhm schafft; von Pionierinnen wie der Eisenacherin Wilhelmine Ehrhardt, die als erste Automobilistin Deutschlands gilt; Abenteurerinnen wie Clärenore Stinnes, die sich 1927 auf den Weg macht, um als erster Mensch mit dem Auto die Welt zu umrunden. Sie und ihr Kameramann kommen nach über zwei Jahren und fast 50.000 Kilometern wieder in Berlin an. Von der Öffentlichkeit wird sie gefeiert, heute ist sie fast vergessen. Anhand zahlreicher historischer Filmaufnahmen, Fotos und Animationen begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der ersten Frauen hinterm Steuer. Die Paris-Dakar-Gewinnerin Jutta Kleinschmidt, die französische Motorsportlegende Michèle Mouton und die sächsische Rennfahrerin Sophie Hofmann führen durch eine Welt des immer noch männlich dominierten Rennsports.
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22:00 Die Ehre der Familie
Spielfilm ~90 Min
(Honour) Gesellschaftsdrama, England 2020 Regie: Richard Laxton Autor: Gwyneth Hughes Kamera: Laurens De Geyter
Die Ehre der Familie
Vier Mal blieben Banaz Mahmods Bitten um Hilfe bei der Polizei ohne Folgen. Beim fünften Mal, als ihr Freund Rahmat Sulemani die 20-Jährige bei der Polizei im Londoner Stadtteil Wimbledon vermisst meldet, könnte es für die Kurdin schon zu spät sein. Doch Detective Chief Inspector Caroline Goode, die die Ermittlungen in dem Fall übernimmt, setzt sofort alles daran, die junge Frau zu finden. Schnell führen erste Hinweise Goode zu Banaz'' Familie und zur örtlichen, stark zusammenhaltenden kurdischen Gemeinschaft. Ein wichtiger Anhaltspunkt wird eine Liste, die die Vermisste selbst sechs Wochen zuvor in einem Polizeirevier abgegeben hat. Darauf sind Namen von Männern aufgelistet, die laut Banaz sich bei einem Telefonat zwischen ihrem Onkel und ihrer Mutter bereit erklärten, sie und ihren Freund Rahmat zu töten. Anscheinend hatte Banaz aus der Sicht ihrer Eltern die Familien entehrt, indem sie sich entgegen deren Wunsch von ihrem gewalttätigen Ehemann scheiden ließ. Von Rahmat erfahren die Ermittler, dass die Situation innerhalb der Familie weiter eskalierte, als er und Banaz sich ineinander verliebten, da ihre Eltern gegen diese neue Beziehung waren. Trotz all dieser Indizien gibt Banaz'' Vater an, dass seine Tochter gar nicht vermisst werde, sondern häufig ein paar Tage nicht nach Hause käme. Banaz'' Mutter hält zu ihrem Mann und schweigt. Nur durch Banaz'' Schwester Bekhal und Diana, eine kurdische Beraterin, kann sich Inspector Goode nach und nach ein Bild von den Bedrohungen und der Gewalt machen, denen emanzipierte junge Kurdinnen in der Gemeinschaft ausgesetzt sind. Der Druck auf die Ermittler wächst mit jedem Tag, denn die Chancen, Banaz noch lebend zu finden, sinken stetig. Schließlich sieht sich Inspector Goode mit der Frage konfrontiert, ob sie und ihr Team noch in einem Vermisstenfall oder bereits in einem Mordfall ermitteln ...
Untertitel16:9HDTV
23:30 Die Rückkehr
Serie ~55 Min
(Beau rivage) Staffel 2: Episode 8 Dramaserie, Belgien 2021 Regie: Nathalie Basteyns - Kaat Beels Autor: Roel Mondelaers Kamera: Anton Mertens
Die Rückkehr
Jasper ist immer noch verschwunden, Maurice kann seinen Enkel nirgends mehr finden. Doch warum hat er sich gerade jetzt in Luft aufgelöst? Britt wiederum ist überzeugt, dass ihr Sohn noch da ist, auch wenn sie ihn selbst nicht sehen kann. Währenddessen erzählt Bea ihren Töchtern Esther und Alice von Tilles Verhaftung. Dieser wird auf dem Präsidium befragt: Er hat betrunken am Steuer Jasper am Hafen angefahren. Als er ihm helfen wollte, schnappte sich der Junge wieder sein Fahrrad und folgte einem weißen Labrador in die Nacht. Den Rest des Abends hat Tille dann in einer Bar verbracht. Später reden Bea und er über sein Alkoholproblem und Tille gibt ihr etwas aus seiner Vergangenheit preis. Als Britt von den Ereignissen erfährt und die Frage aufkommt, wo sie in jener Nacht war, gesteht sie ihrer Familie die Affäre mit Esthers Mann. Sie hatte Jasper zu Alice gebracht, um sich anschließend mit Joachim zu treffen. Vinnie lässt diese Information aufhorchen. Handelt es sich bei Joachims Hund Kapitän nicht um einen weißen Labrador? Als Vinnie Joachim darauf anspricht, reagiert dieser seltsam. Zwar hat er durch Britt ein Alibi, für Vinnie ist er aber verdächtig. Was hat er mit den Morden zu tun? Jasper ist nicht mehr aufgetaucht und auch Britt muss erkennen: Ihr Sohn ist endgültig von ihnen gegangen. Maurice beginnt zu verstehen, warum ihn manche Leute sehen können und andere nicht, und warum seine gemeinsame Zeit mit Jasper nun vorbei ist. Die junge Kato wird ermordet. Als Geist findet sie jedoch keine Ruhe und wandelt noch unter den Lebenden, um ihren eigenen Tod aufzuklären. Als Geist wird sie jedoch nicht wahrgenommen und somit stellt sich ihr Vorhaben als äußerst schwierig heraus. Eines Tages trifft sie jedoch auf Menschen die sensibel auf Seelen aus dem Jenseits reagieren und ihr gelingt es, Kontakt aufzunehmen.
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