(Leclisse)
Drama, Frankreich, Italien 1962
Regie: Michelangelo Antonioni
Autor: Ottiero Ottieri - Tonino Guerra - Elio Bartolini
Sound: Mario Bramonti - Renato Cadueri - Claudio Maielli
Musik: Giovanni Fusco
Kamera: Gianni Di VenanzoTrue
Spezialpreis der Jury, Cannes Nominiert für die Goldene Palme, Cannes Vittoria, die als Übersetzerin in Rom arbeitet, wird von ihrem langjährigen Freund Riccardo nach einem heftigen Streit verlassen. Durch ihre Mutter, die sich als Spekulantin an der Börse versucht, lernt sie den reichen, attraktiven aber völlig emotionslosen Börsenmakler Piero kennen, der offenbar genauso verloren und ziellos ist wie sie. Die beiden beginnen eine gefährliche Beziehung, von der sie glauben, sie könne sie glücklich machen. Am Beispiel eines aus kleinen Verhältnissen stammenden römischen Mädchens, das zwischen zwei Männern steht, greift Michelangelo Antonioni das Thema der Kontaktlosigkeit und Liebesunfähigkeit des modernen Menschen auf. (Quelle: VideoMarkt) kino-zeit.de schreibt: Das, was hier unaussprechlich transportiert wird, lässt sich schwerlich in Verbales übersetzen, so dass eine ausgesprochen eindringliche Macht der Bilder und Bewegungen entsteht, die Michelangelo Antonioni als wahres Regie-Talent auszeichnen, das damit die Verfinsterungen der Liebe äußerst ansprechend visualisiert hat.