arte Programm 10.05.

   
   Was lief beim TV Sender arte

Was lief 10.05. im TV-Programm von arte?

Das arte Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

am Vormittag    am Nachmittag    am Abend

arte Programm - Vormittag

 
05:00 Mozarts Requiem in Salzburg
Musik ~65 Min
(Requiem - Bartabas) Klassikkonzert, Österreich, Frankreich 2017 Regie: Andy Sommer Gäste: Elisabeth Kulman - Julien Behr - Charles Dekeyser - Genia Kühmeier - Académie équestre nationale du domaine de Versailles
Die Mozartwoche 2017 hat einen einzigartigen Meister seines Fachs mit der szenischen Umsetzung von Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem betraut: dem französischen Pferdekünstler und Theatermacher Bartabas und dem Team der Versailler Hofreitschule. 2015 war Bartabas erstmals bei der Mozartwoche zu Gast, um Mozarts Kantate ''Davide penitente'' in der Felsenreitschule in Szene zu setzen, nun widmet er sich Mozarts sakralem Meisterwerk. Die sogenannten Rossballette, ein Zusammenspiel von Musik und tanzenden Pferden, blicken auf eine Tradition zurück, die bis ins 17. Jahrhundert reicht. Das Requiem als Choreographie für Pferde stützt sich auf die bedeutende Rolle der Pferde in den Überlieferungen vieler Kulturen, laut derer sie die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits geleiten. Pferde und Menschen, Musik, Bewegung, Licht und Kostüme verschmelzen zu einem poetischen Gesamtkunstwerk. Die einzigartige Atmosphäre der Felsenreitschule stellt jene unkonventionellen Protagonisten ins Rampenlicht, für die diese Stätte vor mehr als drei Jahrhunderten errichtet worden ist: die Pferde. Die Inszenierung bietet eindrucksvolle Bilder aus der Felsenreitschule von einem einzigartigen Zusammenspiel von Mensch, Tier und Musik, mit den Musiciens du Louvre und dem Salzburger Bachchor, dirigiert von Marc Minkowski. Als Solisten treten Genia Kühmeier, Elisabeth Kulman, Julien Behr und Charles Dekeyser auf.
16:9
07:50 Die Wildnis meldet sich zurück
Infosendung ~45 Min
(La retour de la nature sauvage) Deutschland - Vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band Staffel 1: Episode 1 Naturreihe, Frankreich 2019 Regie: Vincent Perazio
Ein langer grüner Gürtel zieht sich mitten durch Deutschland von Nord nach Süd, schlägt eine Schneise über Felder und Wiesen, verliert sich hinter Hügeln und Bergen, schlängelt sich durch Laub- und Mischwälder. Rund 145 verschiedene Biotoptypen bieten über tausend in Deutschland als gefährdet geltenden Arten Lebensraum, sind ein Paradies für Insekten, Schmetterlinge und seltene Pflanzen. Kleine Singvögel wie die Schwalbe, Störche oder mächtige Greifvögel wie der Seeadler haben hier ihren Lebensraum. Der Fischotter ist hier beheimatet, und Wildkatzen und Luchse durchstreifen das Gebiet. Im Schatten des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur ungestört entfalten und eine beeindruckende Artenvielfalt hervorbringen. Die Teilung Deutschlands begann Anfang der 50er Jahre mit der Errichtung erster Stacheldrahtzäune. Sie sollten die Ostblockländer gegen die westliche Welt abgrenzen, den Kommunismus gegen den Kapitalismus. Die Grenze erstreckte sich über genau 1.393 Kilometer. Mitten in dieser für Menschen todbringenden Zone konnte sich die Natur ungestört entfalten. Auf dem einstigen Grenzstreifen mit einer Breite zwischen 20 und 500 Metern hat sich ein einzigartiges Biosphärenreservat entwickelt. Wo der Mensch sich zurückzieht, macht er Platz für die Natur. Landschaften blühen wieder auf und werden zum Lebensraum für eine große Artenvielfalt. Innerhalb weniger Jahrzehnte ist das ökologische Gleichgewicht wieder im Lot; Flora und Fauna können sich entfalten. Ökosysteme, die ihre natürliche Eigendynamik zurückgewinnen, bringen auch dem Menschen vielfältigen Nutzen. In Nordamerika und in Europa sind einige Gebiete nicht wiederzuerkennen.
16:9
08:35 Stadt Land Kunst
Infosendung ~55 Min
(Invitation au voyage) Armenien / Die Dombes / Französisch-Guayana / Mojave-Wüste Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Französisch-Guayana: Patrices Krapfen mit Creme-Füllung Armenien: Die anderen Wurzeln des Robert Guédiguian Die Dombes: Verkanntes Wasserparadies Beresina in der Mojave-Wüste (1): Armenien: Die anderen Wurzeln des Robert GuédiguianFür den armenischstämmigen französischen Regisseur Robert Guédiguian war das Land seiner Vorfahren lange Zeit unbekanntes Terrain. Dann drehte er den Film ''Le voyage en Arménie'', dessen Protagonistin durch das kleine Land zwischen Europa und Vorderasien reist, um ihre Wurzeln zu entdecken. Eine Suche nach Identität von der Hauptstadt Eriwan bis zum Kloster Chor Wirap.(2): Die Dombes: Verkanntes WasserparadiesWenn der Winter näher rückt, reinigen die Bewohner der Dombes den Grund der vielen Teiche der Region. Seit dem Mittelalter arbeiten sie unermüdlich, um ihr Überleben zu sichern. Im Schulterschluss mit der Natur haben sie in dieser als unwirtlich und ungesund geltenden Landschaft fast tausend Teiche angelegt, in denen sich heute das Leben tummelt.(3): Französisch-Guayana: Patrices Krapfen mit CremefüllungIn Matoury serviert Patrice seine köstlichen Beignets à la Crème. Das Gebäck darf bei keiner Feier in Französisch-Guayana fehlen!(4): Beresina in der Mojave-WüsteAuf einer Fläche, die größer ist als Portugal, erstreckt sich die trockenste Wüste der USA. Steven Spielberg wählte das lebensfeindliche Gebiet als Kulisse für seinen Film ''Duell''. Während des Zweiten Weltkriegs verwandelten sich die Landschaften der Mojave in eine Fata Morgana.
16:9



arte Programm - Nachmittag

 
13:00 Stadt Land Kunst
Infosendung ~45 Min
(Invitation au voyage) Antibes / Der Baobab / Meaux / Kioto Kunstmagazin, Frankreich 2021 Regie: Fabrice Michelin Moderation: Linda Lorin
Der Baobab: Symbol der senegalesischen Kultur Sidney Bechets Swinging Anti Bernards Brie-Tarte in Meaux Ein fremder Samurai in Kioto (1): Sidney Bechets Swinging AntibesIm Badeort Antibes an der Côte d''Azur, bekannt für seine alten Stadtmauern und den Jachthafen, brachte einst der Jazzkünstler Sidney Bechet einen Hauch New Orleans nach Frankreich. Hier fand er den Raum für seine Musik, den ihm das Amerika der Rassentrennung verwehrte. Sein künstlerisches Erbe wird noch heute in den Straßen der Stadt gefeiert.(2): Der Baobab: Symbol der senegalesischen KulturAn der afrikanischen Westküste grenzt Senegal an den Atlantischen Ozean. Jenseits der Strände und Mangrovenwälder des Landes strecken uralte majestätische Affenbrotbäume ihre Zweige in den Himmel. Für die Senegalesen ist der Baobab Symbol ihrer Kultur, manchen gilt er gar als heilig.(3): Bernards Brie-Tarte in MeauxEin köstliches, cremiges Gericht versprechen Bernard, Thierry und Roger von der Käsezunft Confrérie du Brie de Meaux: die Tarte mit Brie, Speck und Senf, die Bernard fachgerecht zubereitet.(4): Ein fremder Samurai in KyotoTradition und heitere Gelassenheit prägen die ehemalige japanische Hauptstadt Kyoto. Der buddhistische Tempelkomplex Daitoku-ji in ihrem Zentrum ist fast so etwas wie eine Stadt in der Stadt. Hier kämpfte im 16. Jahrhundert ein außergewöhnlicher Samurai an der Seite des Feldherrn Oda Nobunaga.
16:9
13:45 An seiner Seite
TV-Sendung ~105 Min
Drama, Deutschland 2021 Regie: Felix Karolus Autor: Florian Iwersen Musik: Renzo Vitale Kamera: Wolfgang Aichholzer
Nach einer langen internationalen Karriere als Dirigent ist Walter Kler als Orchesterleiter nach München zurückgekehrt. Niemand ist darüber glücklicher als seine Frau Charlotte, die ihr gesamtes Leben in den Dienst seiner Kunst und Karriere gestellt hat. Sie freut sich auf ein echtes Zuhause und darauf, endlich mehr Zeit für ihre Tochter und Enkeltochter zu haben. Doch ihr Mann scheint sich noch nicht so recht mit dem neuen Lebensabschnitt abgefunden zu haben, liebäugelt er doch insgeheim mit einem Engagement in New York, von dem er seiner Frau allerdings nichts erzählt.Der Besuch eines Fremden rüttelt Charlotte auf: Der frisch verwitwete Martin Scherer bittet um ein wenig Erde aus dem Garten der Klers für das Grab seiner Frau. Der bodenständige Bademeister hilft Charlotte nicht bloß beim Einrichten des Hauses, er wird auch zur Lebenshilfe, als Charlotte sich den heftigen Vorwürfen ihrer Tochter Viola ausgesetzt sieht, sie vernachlässigt zu haben. Viola ist in Internaten groß geworden, weil ihre Eltern davon überzeugt waren, dass ihr künstlerisches Nomadenleben nichts für ein Kind sei. Martin Scherers Rat führt zum klärenden Gespräch zwischen Mutter und Tochter. Und auch Walter, der den neuen Bekannten seiner Frau eher misstrauisch beäugt, erkennt nach einem Gespräch mit diesem eigene Fehler.
Untertitel16:9HDTV
15:30 Magische Gärten
Infosendung ~30 Min
(Jardins d''ici et d''ailleurs) Marqueyssac Staffel 3: Episode 18 Dokureihe, Frankreich 2017 Regie: Lelio Moehr
Hoch über dem Tal der Dordogne thronen die hängenden Gärten von Marqueyssac auf einem Felssporn. Im 19. Jahrhundert erbte Julien de Cerval den Besitz und legte dort die ersten Ziergärten mit 150.000 von Hand geschnittenen Buchsbäumen an. Später verwilderte der Garten, bis er 1996 von Kléber Rossillon aufgekauft wurde. Schon als Kind war Rossillon fasziniert von dem Ort, den er in einen beeindruckenden öffentlich zugänglichen Park verwandelte. Der Chefgärtner von Versailles, Alain Baraton, hat eine Patenschaft für den Park übernommen, der für die Buchsbaum-Kultur in Frankreich und Europa einen hohen Stellenwert hat. Lange Zeit hatte die Gegend des sogenannten Périgord Noir einen schlechten Ruf: Vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dort vor allem Kohle und Stahl produziert, neben dichten Wäldern verdunkelte der Ruß der Fabrikschlote den Himmel. Mit der Ausweitung des Flusshandels und dem zunehmendem Wohlstand wurde das Land entwaldet und bebaut. Heute fügt sich der Park, dessen Terrassen und Aussichtspunkte wunderbare Blicke auf das Dordogne-Tal bieten, harmonisch in die hügelige Landschaft ein. Für die Besucher gibt es viel zu entdecken. Für die französische Dokumenationsreihe führt Landschaftsarchitekt Jean Philippe Teyssier die Zuschauer durch die schönsten Gärten Europas. Er stellt Menschen vor, die Gärten wie die des königlichen Palastes Alcázar in Sevilla pflegen und mit großer Leidenschaft und Fachwissen zu Werke gehen. Aber nicht nur Pflanzen, deren Pflege und Anordnung bestimmen das Bild der präsentierten Gärten. Auch aufwendige künstlerische Bauten und technisch ausgeklügelte Wasserversorgungssysteme wie im barocken Garten des Palastes der Marquis de Fronteira in Lissabon spielen eine Rolle. Und auch bestimmte Funktionen wie wissenschaftliche Forschung in botanischen Gärten oder die Lebensmittelversorgung mit Obst und Gemüse wie zum Beispiel im Südenglischen „Naturgarten“ von Gravetye werden thematisiert. Durch Teyssiers Begegnungen und Beobachtungen erschließt sich die Bedeutung der Gartenkunst und ihre Entwicklungen und Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte. (Text: arte, mm)
16:9
17:20 Die Seele des Essens
Infosendung ~30 Min
Fladenbrot weltweit Staffel 1: Episode 3 Gourmetreportage, Deutschland 2017 Regie: Clio Sozzani - Claudia Palazzi
In Lappland, im äußersten Norden Schwedens, wo man den Eindruck hat, dass eigentlich immer Winter ist, hat Susanne ihren Bürojob aufgegeben und macht das, was ihr wirklich am Herzen liegt: In der nordschwedischen Stadt Luleå verkauft sie in ihrem eigenen Laden regionale Produkte. Dazu gehört, dass sie in ihrer eigenen Backstube Gakkhu herstellt, ein traditionelles dünnes Fladenbrot aus Mehl, Hefe und Gewürzen. Das Interesse an ihrer eigenen Kultur der Samen lässt sie neugierig auf andere Kulturen sein. Und so macht sich Susanne auf die weite Reise in die Stadt Udaipur nach Indien, um zu erfahren, wie dort Fladenbrot hergestellt wird. In Indien heißt es Chapati und wird traditionell zu jeder Mahlzeit gereicht. Susanne trifft Julie, die ebenfalls einen kleinen Bioladen betreibt. Julie ist besonders stolz auf ihre berufliche Selbstständigkeit, die im traditionellen Indien nicht selbstverständlich ist. Susanne lässt sich Julies Arbeitsalltag zeigen und ist beeindruckt von der Präzision bei der Chapati-Herstellung. Am Ende steht ein gemeinsames Experiment: Können die beiden Frauen eine Art länderübergreifendes Crossover-Fladenbrot backen, das die Eigenschaften von Gakkhu und Chapati miteinander vereint? So viel sei verraten: Es gelingt - zumindest, wenn man den eingeladenen Picknickgästen glaubt. Und die beiden Frauen haben noch viel mehr erreicht: Ihnen ist ein kultureller Austausch über Kontinente und Sprachbarrieren hinweg gelungen und sie haben sich angefreundet - nur wegen ihrer Liebe zum Brot.
16:9



arte Programm - Abend