Mysterythriller, USA, England 2016 Regie: Shane Black Autor: Anthony Bagarozzi Musik: David Buckley - John Ottman Kamera: Philippe Rousselot
Ich hab keine Berufsbezeichnung, stehe nicht im Telefonbuch. Aber wenn sie Probleme mit jemandem haben oder jemand ihre minderjährige Tochter verführt, können sie nach mir fragen. Als Schlägertyp auf Abruf geht Jackson Healy (Russell Crowe) im Los Angeles des Jahres 1977 auf Holland March (Ryan Gosling) los. Dieser hat tatsächlich einer jungen Frau nachgespürt, dies freilich in seiner Eigenschaft als Privatdetektiv. March recherchiert im Fall einer p*rnodarstellerin, die ein bizarrer (Strassen-)Verkehrsunfall das Leben kostete, von ihrer Tante aber zwei Tage später quicklebendig gesichtet wurde. Die Auftraggeberin des Schlägers wiederum hat Healy engagiert, March von weiteren Untersuchungen abzubringen. Was liegt näher, als zusammenzuspannen und gemeinsam herauszufinden, wer aus den Tiefen des p*rnobusiness bis ganz hinauf in die Politik in dieser Sache Dreck am Stecken hat. Mit zarten 22 Jahren hat Shane Black in den 80er-Jahren das Genre des Buddy-Krimis so gut wie erfunden. Auf den Erfolg der stilbildenden Lethal Weapon-Filme schrieb er dann aber mit The Long Kiss Goodnight einen Flop, der zum Gutenachtkuss für Blacks Karriere zu werden schien. Mit Kiss Kiss Bang Bang versah der Autor neun Jahre später seine Erfolgsformel mit einer ironischen Brechung und schwang sich zugleich als Regisseur zu neuen Höhen auf, was ihm die Auftragsarbeit Iron Man 3 einbrachte. The Nice Guys ist nun Shane Blacks für die 2010er-Jahre aufdatiertes, mit schwarzem Humor und irrwitzigen Wendungen perfektioniertes Buddymovie-Standardwerk. Russell Crowe und Ryan Gosling sind als Hauptdarsteller nicht nur charismatisch, sondern liefern passgenau den lakonischen Witz, der in die DNS des blackschen Filmschaffens eingeschrieben ist. Nach dieser rundum geglückten Krimikomödie dürfte Shane Black so schnell nicht wieder von der Bildfläche verschwinden. Mit dem im August 2018 hierzulande anlaufenden The Predator hat er sich einen weiteren Neo-Klassiker der 80er-Jahre vorgenommen, dazu arbeitet er am Remake eines ungleich obskureren Abenteuerfilms aus derselben Ära, Doc Savage.
Mysterythriller, USA, England 2016 Regie: Shane Black Autor: Anthony Bagarozzi Musik: David Buckley - John Ottman Kamera: Philippe Rousselot
Ich hab keine Berufsbezeichnung, stehe nicht im Telefonbuch. Aber wenn sie Probleme mit jemandem haben oder jemand ihre minderjährige Tochter verführt, können sie nach mir fragen. Als Schlägertyp auf Abruf geht Jackson Healy (Russell Crowe) im Los Angeles des Jahres 1977 auf Holland March (Ryan Gosling) los. Dieser hat tatsächlich einer jungen Frau nachgespürt, dies freilich in seiner Eigenschaft als Privatdetektiv. March recherchiert im Fall einer p*rnodarstellerin, die ein bizarrer (Strassen-)Verkehrsunfall das Leben kostete, von ihrer Tante aber zwei Tage später quicklebendig gesichtet wurde. Die Auftraggeberin des Schlägers wiederum hat Healy engagiert, March von weiteren Untersuchungen abzubringen. Was liegt näher, als zusammenzuspannen und gemeinsam herauszufinden, wer aus den Tiefen des p*rnobusiness bis ganz hinauf in die Politik in dieser Sache Dreck am Stecken hat. Mit zarten 22 Jahren hat Shane Black in den 80er-Jahren das Genre des Buddy-Krimis so gut wie erfunden. Auf den Erfolg der stilbildenden Lethal Weapon-Filme schrieb er dann aber mit The Long Kiss Goodnight einen Flop, der zum Gutenachtkuss für Blacks Karriere zu werden schien. Mit Kiss Kiss Bang Bang versah der Autor neun Jahre später seine Erfolgsformel mit einer ironischen Brechung und schwang sich zugleich als Regisseur zu neuen Höhen auf, was ihm die Auftragsarbeit Iron Man 3 einbrachte. The Nice Guys ist nun Shane Blacks für die 2010er-Jahre aufdatiertes, mit schwarzem Humor und irrwitzigen Wendungen perfektioniertes Buddymovie-Standardwerk. Russell Crowe und Ryan Gosling sind als Hauptdarsteller nicht nur charismatisch, sondern liefern passgenau den lakonischen Witz, der in die DNS des blackschen Filmschaffens eingeschrieben ist. Nach dieser rundum geglückten Krimikomödie dürfte Shane Black so schnell nicht wieder von der Bildfläche verschwinden. Mit dem im August 2018 hierzulande anlaufenden The Predator hat er sich einen weiteren Neo-Klassiker der 80er-Jahre vorgenommen, dazu arbeitet er am Remake eines ungleich obskureren Abenteuerfilms aus derselben Ära, Doc Savage.
(Master and Commander : the Far Side of the World) Abenteuerfilm, Australien, USA 2003 Regie: Peter Weir Autor: John Collee - Patrick OBrian Sound: Robbie Ashhurst - Andrew Bock - James Bolt - Derek Casari - Michael Thompson - Richard King - Doug Hemphill - Paul Massey - Cesar Aguirre Musik: Richard Tognetti - Iva Davies - Brian Tyler - Christopher Gordon Kamera: Russell Boyd
Europa 1805. Allein auf dem Meer können die Briten den kriegerischen Napoleon noch in Schach halten. Doch der findige Korse will seine Pazifikflotte durch die innovative Fregatte Acheron verstärken. Kapitän Jack Aubrey erhält den Auftrag, die Acheron abzufangen und wenn möglich zu kapern. Doch die Jagd nach dem schnellen Kriegsschiff bringt Aubreys Schiff und seine Mannschaft an ihre Grenzen.
Gesellschaftsdrama, USA 1999 Autor: Michael Mann - Eric Roth - Marie Brenner Sound: Lee Orloff Musik: Pieter Bourke - Lisa Gerrard Kamera: Dante Spinotti
Dr. Jeffrey Wigand hat als Chemiker für einen Tabakkonzern gearbeitet. Als er seinen Job verliert, droht er, mit seinem Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen. TV-Produzent Lowell Bergmann will Wigand in seiner Show interviewen. Doch sein ehemaliger Arbeitgeber lässt nichts unversucht, um das Interview zu verhindern.
(Master and Commander : the Far Side of the World) Abenteuerfilm, Australien, USA 2003 Regie: Peter Weir Autor: John Collee - Patrick OBrian Sound: Robbie Ashhurst - Andrew Bock - James Bolt - Derek Casari - Michael Thompson - Richard King - Doug Hemphill - Paul Massey - Cesar Aguirre Musik: Richard Tognetti - Iva Davies - Brian Tyler - Christopher Gordon Kamera: Russell Boyd
Europa 1805. Allein auf dem Meer können die Briten den kriegerischen Napoleon noch in Schach halten. Doch der findige Korse will seine Pazifikflotte durch die innovative Fregatte Acheron verstärken. Kapitän Jack Aubrey erhält den Auftrag, die Acheron abzufangen und wenn möglich zu kapern. Doch die Jagd nach dem schnellen Kriegsschiff bringt Aubreys Schiff und seine Mannschaft an ihre Grenzen.