Folgesendung
22:15
105min
San Andreas
Actionthriller, USA, Australien, Kanada 2015 Regie: Brad Peyton Autor: Carey Hayes - Jeremy Passmore - Andre Fabrizio - Allan Loeb - Carlton Cuse - Chad Hayes Sound: Fredrick Cuevas - John Jay Martyn - Reagan Mendoza - Christopher Assells - Hunter Berk Kamera: Steve Yedlin

Ein schweres Erdbeben zerstört den gigantischen Hoover-Staudamm und Experten finden heraus, dass dies erst der Anfang einer Reihe von katastrophalen Erschütterungen in Kalifornien sein wird. Das muskelbepackte Fliegerass Ray Gaines wird zum Rettungseinsatz ins Katastrophengebiet beordert, als die Erde tatsächlich erneut in ungeahnte Ausmaßen in Wallung gerät und San Francisco in Schutt und Asche legt. Gaines muss in dem apokalyptischen Scenario über sich hinauswachsen, denn auch seine Tochter wurde von der Naturkatastrophe nicht verschont...

Dwayne Johnson ("Raymond Gaines"), Carla Gugino ("Emma Gaines"), Alexandra Daddario ("Blake Gaines"), Paul Giamatti ("Dr. Lawrence Hayes"), Ioan Gruffudd ("Daniel Riddick"), Archie Panjabi ("Serena Johnson"), Hugo Johnstone-Burt ("Ben Taylor"), Art Parkinson ("Olly Taylor"), Colton Haynes ("Joby O’Leary"), Todd Williams ("Marcus Crowlings"), Alan D. Purwin, Nick Allen-Ducat, Claire Lovering, Morgan Griffin, Sophia Emberson-Bain, Julian Shaw, Jaymes Butler, Sofie Formica, Julie Brandt-Richards, Hugh Francis, Brad McMurray, John Reynolds, Ben McIvor, Simone Kessell, Nyawuda Chuol, Saskia Williscroft, Will Yun Lee, Arabella Morton, Vanessa Ross, Hayley Sullivan, Renee Somerfield, Marissa Neitling, Joey Vieira, Ken Watanabe, Benjamin Blankenship, Janell Islas, Caitlin Duff, Barry Southgate, Jackie Dallas, Nikki Green, Adam Reeser, Calum Grant, Ran Wei, E. Ambriz DeColosio, Kylie Minogue, Alec Utgoff, Matt Gerald, Laurence Coy, Allan Poppleton, Fiona Press, Breanne Hill, Dennis Coard
22:25
100min
Eine Armlänge Welt
(The World at Arm's Length) Dokumentation, Deutschland 2018 Autor: Susanne Bohlmann Musik: Paul Rabiger Kamera: Anna Baranowski - Lars Filthaut

Der taubblinde Sven will den 800 Kilometer langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela meistern. Doch die Reise birgt Gefahren jenseits des körperlichen Handicaps. Sven Fiedler hat das Usher-Syndrom, eine Krankheit, bei der Hör- und Sehvermögen langsam schwinden und er immer mehr von seiner Umwelt isoliert wird. 2017 bricht er mit einem Team von Assistentinnen auf, begleitet von der Filmemacherin Susanne Bohlmann. Zwei Jahre lang plante Sven seine große Reise akribisch. Doch was zunächst als Heldenreise beginnt, entwickelt sich zu einer Tour de Force für alle Beteiligten. Sven bekommt Probleme mit den Knien, vor allem aber fühlt er sich von seinen Taubblindenassistentinnen (TBAs) im Stich gelassen. Ein Abbruch der Reise ist für ihn aber unvorstellbar. Schritt für Schritt bewältigen Sven und seine sich abwechselnden Helferinnen die 800 Kilometer lange Strecke durch Frankreich und Spanien. Längst zählen nicht mehr das gemeinsame Unterwegssein, sondern das bloße Vorankommen und der Kampf gegen einen fatalen Vertrauensverlust auf beiden Seiten. Manch verzweifelte Assistentin fährt mit dem Gefühl des Versagens und der absoluten Hilflosigkeit nach Hause. Sven wird erst wieder zu Hause in seinem kleinen Reich in Rottweil zu Ruhe und Ausgeglichenheit finden und über seinen Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung reflektieren, den er sich in der Wirklichkeit der Reise trotz aller Unterstützung nicht erfüllen konnte. Susanne Bohlmann hatte mit der Reisegruppe verabredet, den Beginn und das Ende der Wanderung zu dokumentieren. Als sich jedoch gegen Ende des ersten Drehblocks die Konflikte zwischen Sven und seinen TBAs abzeichneten, entschied Bohlmann zu bleiben und ohne ihr Filmteam die Reise zu dokumentieren. Langsam verstand sie Svens Frustration und warum seine Begleiterinnen, die ihn zum Teil schon lange kannten, nicht mehr zu ihm durchdrangen, sondern er sich von ihnen verraten fühlte. Durch die Begleitung der Reise und des Konflikts gelingt Bohlmann, das Wesentliche der Situation Svens zu erfassen: seine Einsamkeit in einer von optischen und akustischen Reizen abgeschlossenen Innenwelt und die Gründe dafür, nicht genug vertrauen zu können. Susanne Bohlmann wurde 1978 in Osnabrück geboren und gründete 2004 nach einem Schauspiel- und Journalistik-Studium zwei Produktionsfirmen in Köln. Sie hat in zahlreichen Fiktion- und Doku-Produktionen sowohl Drehbuch, Regie als auch Schnitt übernommen. In 'Eine Armlänge Welt' führt sie stellenweise auch die Kamera. 2018 konnte sie ebenfalls ihren ersten Feature-Dokumentarfilm 'Pink Elephants' - über die Arbeit eines Schauspiel-Coaches aus Hollywood - in die Kinos bringen.

22:45
90min
Was machen Frauen morgens um halb vier?
Komödie, Deutschland 2012 Regie: Matthias Kiefersauer Autor: Martina Brand Musik: Rainer Bartesch Kamera: Thomas Etzold

Über Franzi Schwanthaler stürzt der Himmel ein. Der alleinerziehenden Mutter und Bäckerin in einem bayerischen Dorf werden von der Filiale einer international operierenden Backkette mit Dumping-Preisen die Kunden weggeschnappt. Ihr Vater, der Bäcker Josef Schwanthaler, erleidet vor Kummer einen Herzinfarkt. Das wiederum ruft auch die ältere Schwester Carmen auf den Plan, die aus Berlin in ihr Heimatdorf zurückkehrt. Natürlich weiß sie grundsätzlich alles besser und verteilt gute Ratschläge. Soll sich Franzi wirklich eine neue Existenzgrundlage in der Großstadt suchen und ihren Vater im Stich lassen mit der Konkurrenz im Nacken und erdrückenden Bankschulden? Nein. So schnell gibt sie nicht auf. Aus der Not entwickelt sie eine abenteuerliche Idee und versucht, sich gegen die Konkurrenz mit deren eigenen Mitteln zu wehren. 'Globalisierung' ist das Zauberwort. Franzi: Brigitte Hobmeier Carmen: Muriel Baumeister Toni: Thomas Unger Josef: Peter Lerchbaumer Marie: Emma Preisendanz Emil Gabler: Gerd Lohmeyer Margot Kirchner: Johanna Bittenbinder Sonja Bierbichler: Julia Eder Martin Baum: Peter Mitterrutzner Stationsarzt: Oliver Scheffel Seppi Meyer: Sebastian Edtbauer Maxl Schönborn: David Zimmerschied Fred Fischer: Felix Hellmann

Brigitte Hobmeier ("Franzi") - Muriel Baumeister ("Carmen") - Thomas Unger ("Toni") - Peter Lerchbaumer ("Josef") - Emma Preisendanz ("Marie") - Gerd Lohmeyer ("Emil Gabler") - Johanna Bittenbinder ("Margot Kirchner") - Julia Eder ("Sonja Bierbichler") - Peter Mitterrutzner ("Martin Baum") - Felix Hellmann ("Fred Fischer") - Samir Fuchs ("Dolmetscher") - Daniel Montoya ("Manola Gonzalez") - Otana Mirza ("Samir Amin") - Katharina Schwägerl ("Krankenschwester") - Oliver Scheffel ("Stationsarzt") - Sebastian Edtbauer ("Seppi Meyer") - David Zimmerschied ("Maxl Schönborn") - Alexander Liegl ("Sicherheitsassistent") - Ercan Karacayli ("Sohn des Scheichs") - Martin Walch ("Gustl Steinheimer")
23:50
90min
Furusato
Wunde Heimat Dokumentation, Deutschland, USA 2016 Regie: Thorsten Trimpop Musik: Benedikt Schiefer

Warum leben Menschen in einer Gegend, über die sie wissen, dass von ihr eine unsichtbare tödliche Gefahr ausgeht? Dieser Frage spürt der Filmemacher Thorsten Trimpop in seinem preisgekrönten Dokumentarfilm nach. In Japan hat Heimat eine tiefe Bedeutung. Die Landschaft, in die man geboren wird, trägt der Mensch ein Leben lang in sich. Sie prägt ihn, sie ist ihm heilig: sie ist sein 'Furusato'. So fühlen sich die verbliebenen Bewohner der Gegend um Fukushima verantwortlich für ihre Heimat, die Aufrechterhaltung ihrer Traditionen, ihre Mitmenschen oder Tiere. Menschen wie der Aktivist Bansho, die junge Pferdezüchterin Miwa oder die ältere Frau Noda - sie alle bleiben in der Heimat, mit zum Teil bereits spürbaren Folgen für ihre Gesundheit. Wobei nicht alle von ihnen diese Entscheidung freiwillig treffen. Entschädigungszahlungen für ihre unbewohnbaren Häuser haben nur wenige erhalten, andere haben keinerlei Hilfen bekommen. Sie können es sich schlicht nicht leisten, zu gehen. Wie auch den Schulkindern, die im Chor 'Ich liebe Fukushima, ich gehe hier nicht weg' singen, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in der verstrahlten Heimat zu bleiben. 'Furusato - Wunde Heimat' beginnt da, wo die gewöhnliche Berichterstattung in den Medien aufgehört hat, und zeigt, wie es den Menschen in den verstrahlten Gebieten in den ersten Jahren nach der Katastrophe geht. Wie lebt es sich an einem Ort, dem jede Zukunft genommen wurde? Gibt es Hilfe und verlässliche Informationen von Regierungsseite? Wer kann sich einen Neuanfang außerhalb der verstrahlten Heimat leisten, und wer ist dazu überhaupt bereit? Wie geht man mit der allgegenwärtigen Gefahr für die Gesundheit um?