Sternstunde Philosophie auf SRF1 am 25.02. um 05:05 Uhr im aktuellen TV-Programm
Was ist psychisch krank? Über Normalität und Wahnsinn Gesprächsreihe, Schweiz 2026 Moderation: Olivia Röllin Gäste: Leon Engler - Michael Hagner
Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs Botanik des Wahnsinns und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
Angststörungen, Depressionen, Sucht: Jede zweite Person erkrankt in ihrem Leben psychisch. Eine erschreckend hohe Zahl, welche die Frage aufwirft, ob wir als Gesellschaft immer kränker werden. Oder wird eher das Raster, was als normal gilt, immer enger? Welche Ursachen liegen den Krankheiten zugrunde, sind es die Gene oder macht doch das gesellschaftliche Umfeld krank? Und welche Rolle spielt die Psychiatrie, um seelischen Leiden zu begegnen oder sie sogar zu heilen? Darüber spricht Olivia Röllin mit Leon Engler, Autor des Buchs Botanik des Wahnsinns und angehender Psychotherapeut, und dem Mediziner und Wissenschaftshistoriker Michael Hagner.
In der Schweizer Gesprächssendung Sternstunde Philosophie diskutieren Philosophen, Wissenschaftler und Künstler Themen einer immer komplexer werdenden Welt. Sternstunde Philosophie schlägt den großen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn?
Ob auf den Barrikaden, in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit - Frauen prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: gegen Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran. Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss ins Zentrum. Die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die Autorin und Journalistin Shila Behjat (Frauen und Revolution) vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler (Beklaute Frauen - Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte) zeigt zugleich, wie systematisch weibliche Geschichte verdrängt wurde. Wäre überliefert, was Frauen in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich wären, wo die solidarischen Männer sind und wie sich die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
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