(Rossini) Komödie, Deutschland 1997 Regie: Helmut Dietl Autor: Patrick Süskind Musik: Dario Farina Kamera: Gernot Roll
Abend für Abend treffen sich die Schönen und Reichen, die Nichtstuer und die Genies, die Erfolgsmenschen und die Loser im Edelrestaurant Rossini. Hier steigt die ewig betrunkene Journalistin Charlotte dem Regisseur Uhu Zigeuner nach; hier diniert der misanthropische Bestsellerautor Jakob Windisch einsam im Séparée und verliebt sich in die Kellnerin Seraphina; hier umschmeichelt der Filmproduzent Oskar Reiter die Finanziers seines neuen Films; hier himmelt der Schönheitschirurg Dr. Gelber die schöne Valerie an, die sich ihrerseits nicht zwischen Reiter und dem Lyriker Bodo entscheiden kann; hier verliebt sich der Promiwirt Paolo hoffnungslos in eine blonde Nachwuchsschauspielerin namens Schneewittchen, die ihn links liegen lässt, sobald sie Zigeuner begegnet und der in ihr endlich seine Film-Loreley entdeckt hat. Das Restaurant ist eine Bühne, auf der die Protagonisten ihre erotischen Lust- und Trauerspiele aufführen, auf der sie ihre Niederlagen und Triumphe feiern. Hier enden die lauen, in Kerzenschein getauchten Sommerabende regelmäßig in einer Vielzahl kleiner Katastrophen. Und schließlich in einer großen ...
Dramedy, Deutschland 2021 Regie: Hans Steinbichler Autor: Dominikus Steinbichler Musik: Josef Bach - Arne Schumann Kamera: Christian Marohl
Seit Kindertagen sind Hannes und Moritz Freunde. Als Hannes nach einem Unfall ins Koma fällt, weicht ihm Moritz nicht von der Seite.
Märchenfilm, Deutschland 2014 Regie: Tobias Wiemann Autor: Mario Giordano Kamera: Jo Molitoris
Töpfersohn Michel hat ein Problem: Er kann sich einfach nicht fürchten, nicht mal ein kleines bisschen. Sein Bruder Caspar ist davon genervt, sein Vater höchst besorgt. Nur Prinzessin Elisabeth, die er zufällig an einem Weiher trifft, ist ausgesprochen amüsiert und angezogen von dem furchtlosen Töpfersohn. Als auch der Küster des kleinen Heimatorts daran scheitert, Michel das Fürchten beizubringen, zieht Michel kurz entschlossen in die Welt hinaus, um das Fürchten zu lernen. Und trifft mitten im Moor als Erstes zwei zu allem entschlossene Moorleichen. Prinzessin Elisabeth lebt mit ihrem Vater, dem König, in einer provisorischen Zeltstadt. Des Königs Schloss ist von Geistern besetzt. Es ist samt Schatz verflucht und unbewohnbar. Die Prinzessin genießt das Abenteuerleben, aber dem Vater ist das alles ein Dorn im Auge: Eine Prinzessin soll wie eine Prinzessin leben! Der König will nur eins: sein Schloss zurück. Er hat demjenigen, der es schafft, dem Spuk im Schloss ein Ende zu bereiten, seine Tochter versprochen. Doch bislang sind alle Anwärter gescheitert. Die Schlossgeister haben schon Legionen von Prinzen das Fürchten gelehrt - allen voran das riesige, blaue Monster, das in der Eingangshalle lauert, und Tiamat, die furchterregende Geisterfrau. Doch da gibt es ja einen, der sich vor gar nichts fürchtet, vor Geistern nicht und auch nicht vor einer widerspenstigen Prinzessin.
Heldin des Tages Staffel 1: Episode 1 Familienserie, Deutschland 1989 Regie: Michael Verhoeven Musik: Lydie Auvray Kamera: Michael Epp - Kristian Gripenberg
Gerda Angerpointner ist eine Frau mit vielen Gesichtern. Als selbstständige Taxifahrerin boxt sich die geschiedene Mittvierzigerin in München durchs Leben. Sie steckt voller Widersprüche, ist immer für eine Überraschung gut und macht Tempo - beruflich und privat. Ihr Spitzname: Die schnelle Gerdi. Auf der Fahrt zum Flughafen mit einem eiligen Kunden übersieht Gerdi eine Radarkontrolle, und die ebenfalls zu schnelle Rückfahrt wird durch eine Polizeikelle gestoppt. Die Geldbußen werden - wieder einmal - den Verdienst fressen, vom Punktekonto in Flensburg ganz zu schweigen. Erst der Abend verspricht weniger Stress. Eine entspannte Fahrt nach Garmisch steht an, mit Herrn Obermair, einem Stammgast, den Gerdi alle zwei Wochen ins Spielcasino fährt. Dort lernt sie Herbert kennen, einen jungen Mann mit vielen Talenten, der aber nichts richtig kann und noch bei seiner Oma lebt. Gerdi erliegt seinem jungenhaften Charme. Es beginnt eine komplizierte Beziehung, die bei Verwandten und Bekannten bestenfalls Kopfschütteln auslösen wird. Beruflich droht zusätzlich Ärger. Vom Chef der Taxi-Gesellschaft muss Gerdi sich wieder einmal eine Standpauke anhören: Undiszipliniertes Fahren und Fahrgastbeschwerden, weil sie ihre Hündin Tinka mit im Taxi hatte. Gerdi Angerpointner ist eine resolute, lebenslustige aber etwas naive Mittvierzigerin, die sich in München nach ihrer Scheidung als Taxifahrerin durchs Leben schlägt, und dabei rührende aber auch gefährliche Situationen erlebt. Ihr Privatleben ist geprägt von ihrer nicht ganz unkomplizierten Beziehung zu dem deutlich jüngeren Herbert.