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zum TV Programm von BR  in 7 Tagen Unter unserem Himmel auf BR am 16.02. um 02:15 Uhr im aktuellen TV-Programm   Untertitel   16:9

Der Reichersbeurer Faschingszug Regionalmagazin, Deutschland 2025

Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung. An übergroßen Themen-Fahrzeugen bauen verschiedene Gruppierungen ab Herbst beinahe jedes Wochenende, bis sie mit diesen am Faschingssonntag beim Zug nach Tölz einfahren und gefeiert werden. Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern bei Bad Tölz um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung: In und vor den Schupfen, Garagen oder Maschinenhallen wird fleißig geschweißt, gemalert, geschraubt und gestrichen. Hier bereitet sich ein ganzes Dorf auf Die Mutter aller Faschingszüge mit aufwendigen Wagen vor. Bereits ein Jahr vorher rauchen die Köpfe bei den verschiedenen Gruppierungen, bis man sich schließlich für ein geeignetes Motto des Faschingszuges entschieden hat. An den übergroßen Themen-Fahrzeugen wird dann ab Herbst und eigentlich jedes Wochenende gebaut, bis diese am Faschingssonntag beim Faschingszug prachtvoll nach Bad Tölz einfahren. Der Faschingszug geht vermutlich zurück auf das Jahr 1858, in dem maskierte Reichersbeurer nach Tölz gezogen sind und in Form eines Haberfeldtreibens ihren Unmut der Obrigkeit kundtaten. Was damals ernst war, wurde über die Jahrzehnte immer mehr zum Spaß und die Reichersbeurer Maschkara machten sich immer wieder auf den Weg, um die Stadt Bad Tölz zu erobern und so findet seit 1955 der Faschingszug im Turnus von zehn Jahren statt. Klaus Hochwind ist der Präsident des Faschingskomitees und hat in diesen Monaten viel zu organisieren. Zudem ist er selber Musikant bei der Schützenkapelle Reichersbeuern, die sich dieses mal das Motto Blues Brothers vorgenommen haben. Leonhard Schwarz hat die unterschiedlichen Gruppen in der Bauphase und die vielen Einzelpersonen, die zu einem guten Gelingen beitragen, besucht und die besondere Stimmung, die in der Mutter aller Faschingszüge gipfelt, eingefangen.


Weitere kommende Sendungen "unter unserem himmel" im TV

22.02. um 19:15 Uhr
TV-Sender: BR
       Untertitel   16:9

Im Schutz seiner Hügelkette gedeihen im Hausruckviertel Obstbäume, wiederentdecktes Gemüse, besonderer Käse und ungewöhnliche Kunst. Ein Filmteam traf die Familie Stögermayr, die im Winter ihre 12.000 Apfel- und Birnbäume beschneiden muss. Zudem stand ein Besuch im Mülikoasahof auf dem Programm. Dort realisiert die Künstlergruppe Wüdwux begehbare Kunst für Schulen. Derweil stellt Robert Strasser aus der Milch seines Tiroler Grauviehs Hausruckler Graukäse her.



23.02. um 02:40 Uhr
TV-Sender: BR
       Untertitel   16:9

Im Schutz seiner Hügelkette gedeihen im Hausruckviertel Obstbäume, wiederentdecktes Gemüse, besonderer Käse und ungewöhnliche Kunst. Ein Filmteam traf die Familie Stögermayr, die im Winter ihre 12.000 Apfel- und Birnbäume beschneiden muss. Zudem stand ein Besuch im Mülikoasahof auf dem Programm. Dort realisiert die Künstlergruppe Wüdwux begehbare Kunst für Schulen. Derweil stellt Robert Strasser aus der Milch seines Tiroler Grauviehs Hausruckler Graukäse her.



01.03. um 19:15 Uhr
TV-Sender: BR
       Untertitel   16:9

Den Zoigl gibt es nur im Norden der Oberpfalz: Ein Bier, das gemeinschaftlich gebraut wird und dann im eigenen Keller vergoren. Man trinkt es entweder selber oder schenkt es in einer Zoiglstube aus: eine uralte Bier-Tradition. Früher dampften die Sudkessel in unzähligen gemeinschaftlich betriebenen Kommunbrauhäusern, heute gibt es sie nur noch in fünf Orten der nördlichen Oberpfalz: in Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach. Erst in den 1970er-Jahren wurde die alte Bier-Tradition dort wiederbelebt - der Beginn einer schier unglaublichen Erfolgsgeschichte. Aber nicht alle dürfen mitmachen: Man braucht ein Braurecht, das nach jahrhundertealter Tradition nicht bei Personen liegt, sondern auf einzelnen Anwesen und Höfen. Im Kommunbrauhaus rattern dann die Zahnräder, surren Transmissionsriemen, brodelt es in den Braukesseln wie vor 100 Jahren. Schon vor Sonnenaufgang feuert der Braumeister mit Holz an, dann kocht das Gerstenmalz im Maischebottich. Die gemeinschaftlich gekochte Würze tragen die Kommunbrauer dann nach Hause, in Fässern, Tanks oder hölzernen Bottichen, den Koufn. Und dann macht der Zoigl was er will, sagen die Brauer, und so schmeckt das Bier jedes Mal anders. Manche Braurechtler schenken den Zoigl auch aus, in ihrer hauseigenen Zoiglstube, aber immer nur für ein paar Tage im Monat. Wo gerade ausgeschenkt wird, erkennt man an dem sechszackigen Zoiglstern, der aus dem Fenster gehängt wird, dem Zeichen der Brauer, denn das Wort Zoigl kommt von Zeiger. Michael Zametzer begleitet in seinem Film eine junge Familie beim Einrichten ihrer neuen Zoiglstube, schaut einem 96-jährigen Braumeister in den Kessel, der nicht ans Aufhören denkt, und ist zu Gast bei einer Glaserfamilie, die sich mit dem Zoigl im Lauf der Zeit in eine Wirtsfamilie verwandelt hat. Sie alle verbindet die Liebe zu dieser lebendigen Biertradition im Norden Bayerns.



02.03. um 01:55 Uhr
TV-Sender: BR
       Untertitel   16:9

Den Zoigl gibt es nur im Norden der Oberpfalz: Ein Bier, das gemeinschaftlich gebraut wird und dann im eigenen Keller vergoren. Man trinkt es entweder selber oder schenkt es in einer Zoiglstube aus: eine uralte Bier-Tradition. Früher dampften die Sudkessel in unzähligen gemeinschaftlich betriebenen Kommunbrauhäusern, heute gibt es sie nur noch in fünf Orten der nördlichen Oberpfalz: in Eslarn, Falkenberg, Mitterteich, Neuhaus und Windischeschenbach. Erst in den 1970er-Jahren wurde die alte Bier-Tradition dort wiederbelebt - der Beginn einer schier unglaublichen Erfolgsgeschichte. Aber nicht alle dürfen mitmachen: Man braucht ein Braurecht, das nach jahrhundertealter Tradition nicht bei Personen liegt, sondern auf einzelnen Anwesen und Höfen. Im Kommunbrauhaus rattern dann die Zahnräder, surren Transmissionsriemen, brodelt es in den Braukesseln wie vor 100 Jahren. Schon vor Sonnenaufgang feuert der Braumeister mit Holz an, dann kocht das Gerstenmalz im Maischebottich. Die gemeinschaftlich gekochte Würze tragen die Kommunbrauer dann nach Hause, in Fässern, Tanks oder hölzernen Bottichen, den Koufn. Und dann macht der Zoigl was er will, sagen die Brauer, und so schmeckt das Bier jedes Mal anders. Manche Braurechtler schenken den Zoigl auch aus, in ihrer hauseigenen Zoiglstube, aber immer nur für ein paar Tage im Monat. Wo gerade ausgeschenkt wird, erkennt man an dem sechszackigen Zoiglstern, der aus dem Fenster gehängt wird, dem Zeichen der Brauer, denn das Wort Zoigl kommt von Zeiger. Michael Zametzer begleitet in seinem Film eine junge Familie beim Einrichten ihrer neuen Zoiglstube, schaut einem 96-jährigen Braumeister in den Kessel, der nicht ans Aufhören denkt, und ist zu Gast bei einer Glaserfamilie, die sich mit dem Zoigl im Lauf der Zeit in eine Wirtsfamilie verwandelt hat. Sie alle verbindet die Liebe zu dieser lebendigen Biertradition im Norden Bayerns.



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