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Die Höchsten ihrer Art - Berufe in den Bergen im Winter Regionalmagazin, Deutschland 2026
Schichtbeginn auf knapp 3.000 Metern: Der Film begleitet Menschen, die im Winter hoch oben in den Alpen arbeiten - auf einer Schutzhütte in Südtirol, mit der Pistenraupe auf dem Zugspitzblatt, als Bergführerin auf den Graten über den Ötztaler Gletschern. Tief verschneite Berge und Gletscherwelten - für die meisten Menschen ist das ein spektakuläres Fotomotiv oder eine Urlaubserinnerung, für Bergführer, Pistenraupenfahrer oder Hüttenwirte ist es der Arbeitsplatz. Der Film zeigt, wie Menschen im Winter in den unterschiedlichsten Berufen im Hochgebirge arbeiten. Auf einer Schutzhütte im hintersten Schnalstal versorgt ein junges Südtiroler Team die Bergsteiger und Skifahrer, und wenn Not am Mann ist, muss der Hüttenwirt in der Pause auch mal selbst in schwindelerregender Höhe die Material-Seilbahn reparieren. Auf dem Zugspitzblatt präparieren die Pistenraupenfahrer den ganzen Winter über die Pisten, mit einzigartigen Sonnenaufgängen, aber auch bei widrigsten Bedingungen, im Schneetreiben und Nebel, oft bis weit in die Dunkelheit hinein. Und eine Innsbrucker Bergführerin bringt ihren Gästen in den Gletscherwelten des Ötztals die herausfordernden Varianten des Winterbergsteigens auf einer unbekannten Route näher. Trotz aller Härten wissen alle ihren unvergleichlichen Arbeitsplatz in eisigen Höhen zu schätzen und freuen sich und staunen immer aufs Neue, über die Landschaften und die Lichtstimmungen im Hochgebirge im Winter.
Schichtbeginn auf knapp 3.000 Metern: Der Film begleitet Menschen, die im Winter hoch oben in den Alpen arbeiten - auf einer Schutzhütte in Südtirol, mit der Pistenraupe auf dem Zugspitzblatt, als Bergführerin auf den Graten über den Ötztaler Gletschern. Tief verschneite Berge und Gletscherwelten - für die meisten Menschen ist das ein spektakuläres Fotomotiv oder eine Urlaubserinnerung, für Bergführer, Pistenraupenfahrer oder Hüttenwirte ist es der Arbeitsplatz. Der Film zeigt, wie Menschen im Winter in den unterschiedlichsten Berufen im Hochgebirge arbeiten. Auf einer Schutzhütte im hintersten Schnalstal versorgt ein junges Südtiroler Team die Bergsteiger und Skifahrer, und wenn Not am Mann ist, muss der Hüttenwirt in der Pause auch mal selbst in schwindelerregender Höhe die Material-Seilbahn reparieren. Auf dem Zugspitzblatt präparieren die Pistenraupenfahrer den ganzen Winter über die Pisten, mit einzigartigen Sonnenaufgängen, aber auch bei widrigsten Bedingungen, im Schneetreiben und Nebel, oft bis weit in die Dunkelheit hinein. Und eine Innsbrucker Bergführerin bringt ihren Gästen in den Gletscherwelten des Ötztals die herausfordernden Varianten des Winterbergsteigens auf einer unbekannten Route näher. Trotz aller Härten wissen alle ihren unvergleichlichen Arbeitsplatz in eisigen Höhen zu schätzen und freuen sich und staunen immer aufs Neue, über die Landschaften und die Lichtstimmungen im Hochgebirge im Winter.
Handwerkerinnen und Handwerker, die nichts neu bauen, sondern reparieren - aus Liebe zu schönen Dingen und gutem Material, und das lange vor dem Recht auf Reparatur. Sie schenken Schränken, Stühlen und Uhren ein zweites Leben. Der Schreiner Rudi Pöltl in Breitenau in der Nähe von Bad Windsheim liebt es, alte Holzmöbel zu erhalten. Nachtkästchen, Barockschrank, Buffet - seine Werkstatt ist randvoll mit speziellen Werkzeugen, Geräten und Lacken, die es zum Restaurieren solcher Schätze braucht. Je älter die Stücke, desto lieber ist es ihm. Seine Arbeit macht er aus der Überzeugung, dass wir alle weniger wegwerfen sollten. So baut er auch nichts Neues, sondern hat sich rein aufs Restaurieren spezialisiert. Bis unters Dach ist sein Möbellager gefüllt: Mit Möbelstücken, die geduldig auf ihre Wiederverwendung warten. Elke Hegmann ist Flechtwerkgestalterin - der Volksmund sagt Korbflechterin. Sie nennt sich selbst verrückt nach Geflecht und hat sich über die vergangenen Jahre auf das Wiener Geflecht spezialisiert, ein besonders haltbares und jahrhundertealtes Flechtmuster. Acht Stunden lang steht Elke Hegmann in ihrer Werkstatt in Emskirchen bei Neustadt an der Aisch, um einen Stuhl mit einer neuen geflochtenen Sitzfläche zu bespannen und damit wieder nutzbar zu machen. Zum handwerklichen Flechten kam sie nach 20 Jahren Arbeit im Büro - diese Hände wollten mehr als nur tippen. Der Uhrmachermeister Joachim Zorn hat seine Werkstatt in der Würzburger Innenstadt von seinem Vater übernommen - das Uhrmacherhandwerk ist auch für ihn das schönste der Welt. Besonders begeistern ihn historische Uhren und die Geschichten, die an diesen Stücken hängen. Denn egal, wie viel Geld eine alte Uhr wert ist, ist sie immer mit wertvollen, persönlichen Erinnerungen verbunden. Wir bringen das, was jemand anderes mal erfunden hat, wieder zum Glänzen, zum Ticken, zum Funktionieren. Und damit sind wir zufrieden und glücklich manchmal auch.
Handwerkerinnen und Handwerker, die nichts neu bauen, sondern reparieren - aus Liebe zu schönen Dingen und gutem Material, und das lange vor dem Recht auf Reparatur. Sie schenken Schränken, Stühlen und Uhren ein zweites Leben. Der Schreiner Rudi Pöltl in Breitenau in der Nähe von Bad Windsheim liebt es, alte Holzmöbel zu erhalten. Nachtkästchen, Barockschrank, Buffet - seine Werkstatt ist randvoll mit speziellen Werkzeugen, Geräten und Lacken, die es zum Restaurieren solcher Schätze braucht. Je älter die Stücke, desto lieber ist es ihm. Seine Arbeit macht er aus der Überzeugung, dass wir alle weniger wegwerfen sollten. So baut er auch nichts Neues, sondern hat sich rein aufs Restaurieren spezialisiert. Bis unters Dach ist sein Möbellager gefüllt: Mit Möbelstücken, die geduldig auf ihre Wiederverwendung warten. Elke Hegmann ist Flechtwerkgestalterin - der Volksmund sagt Korbflechterin. Sie nennt sich selbst verrückt nach Geflecht und hat sich über die vergangenen Jahre auf das Wiener Geflecht spezialisiert, ein besonders haltbares und jahrhundertealtes Flechtmuster. Acht Stunden lang steht Elke Hegmann in ihrer Werkstatt in Emskirchen bei Neustadt an der Aisch, um einen Stuhl mit einer neuen geflochtenen Sitzfläche zu bespannen und damit wieder nutzbar zu machen. Zum handwerklichen Flechten kam sie nach 20 Jahren Arbeit im Büro - diese Hände wollten mehr als nur tippen. Der Uhrmachermeister Joachim Zorn hat seine Werkstatt in der Würzburger Innenstadt von seinem Vater übernommen - das Uhrmacherhandwerk ist auch für ihn das schönste der Welt. Besonders begeistern ihn historische Uhren und die Geschichten, die an diesen Stücken hängen. Denn egal, wie viel Geld eine alte Uhr wert ist, ist sie immer mit wertvollen, persönlichen Erinnerungen verbunden. Wir bringen das, was jemand anderes mal erfunden hat, wieder zum Glänzen, zum Ticken, zum Funktionieren. Und damit sind wir zufrieden und glücklich manchmal auch.
Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung. An übergroßen Themen-Fahrzeugen bauen verschiedene Gruppierungen ab Herbst beinahe jedes Wochenende, bis sie mit diesen am Faschingssonntag beim Zug nach Tölz einfahren und gefeiert werden. Alle zehn Jahre herrscht in dem kleinen Ort Reichersbeuern bei Bad Tölz um die Faschingszeit eine außerordentliche Stimmung: In und vor den Schupfen, Garagen oder Maschinenhallen wird fleißig geschweißt, gemalert, geschraubt und gestrichen. Hier bereitet sich ein ganzes Dorf auf Die Mutter aller Faschingszüge mit aufwendigen Wagen vor. Bereits ein Jahr vorher rauchen die Köpfe bei den verschiedenen Gruppierungen, bis man sich schließlich für ein geeignetes Motto des Faschingszuges entschieden hat. An den übergroßen Themen-Fahrzeugen wird dann ab Herbst und eigentlich jedes Wochenende gebaut, bis diese am Faschingssonntag beim Faschingszug prachtvoll nach Bad Tölz einfahren. Der Faschingszug geht vermutlich zurück auf das Jahr 1858, in dem maskierte Reichersbeurer nach Tölz gezogen sind und in Form eines Haberfeldtreibens ihren Unmut der Obrigkeit kundtaten. Was damals ernst war, wurde über die Jahrzehnte immer mehr zum Spaß und die Reichersbeurer Maschkara machten sich immer wieder auf den Weg, um die Stadt Bad Tölz zu erobern und so findet seit 1955 der Faschingszug im Turnus von zehn Jahren statt. Klaus Hochwind ist der Präsident des Faschingskomitees und hat in diesen Monaten viel zu organisieren. Zudem ist er selber Musikant bei der Schützenkapelle Reichersbeuern, die sich dieses mal das Motto Blues Brothers vorgenommen haben. Leonhard Schwarz hat die unterschiedlichen Gruppen in der Bauphase und die vielen Einzelpersonen, die zu einem guten Gelingen beitragen, besucht und die besondere Stimmung, die in der Mutter aller Faschingszüge gipfelt, eingefangen.
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