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Ab vom Schuss - Einödhöfe in Niederbayern Regionalmagazin, Deutschland 2025
Drei Einödhöfe in Niederbayern zeigen, wie gute Nachbarschaft entsteht. Das Leben in der Abgeschiedenheit schärft das Bewusstsein, dass man aufeinander angewiesen ist. Von der Aussaat bis zur Ernte ist ein Lebensgefühl von Ruhe und Stetigkeit zu spüren. Fridl Kainz betreibt einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Auch mit seinen 78 Jahren wird ihm die Arbeit nicht zu viel. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn. Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn. Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke Zum schwarzen Schaf. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei. Sandras Tochter Jessy hat den Verein Fairness für Pferde gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance. Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist.
Drei Einödhöfe in Niederbayern zeigen, wie gute Nachbarschaft entsteht. Das Leben in der Abgeschiedenheit schärft das Bewusstsein, dass man aufeinander angewiesen ist. Von der Aussaat bis zur Ernte ist ein Lebensgefühl von Ruhe und Stetigkeit zu spüren. Fridl Kainz betreibt einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Auch mit seinen 78 Jahren wird ihm die Arbeit nicht zu viel. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn. Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn. Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke Zum schwarzen Schaf. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei. Sandras Tochter Jessy hat den Verein Fairness für Pferde gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance. Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist.
Oft ist es für Bauern nicht einfach, die Balance zu halten zwischen der Arbeit am Hof, Familie und Finanzierung. Da heißt es Wege zu gehen, die zum eigenen Hof passen und den Betrieb richtig einzuschätzen. Oft bleibt ihnen nichts anderes, als zu verkleinern oder sogar aufzuhören. Letzteres allerdings, so sind sie sich einig, würde für sie einen Verlust an Sinn und Freiheit bedeuten. Schließlich ist dies für viele der Antrieb der Landwirtschaft treu zu bleiben.
Oft ist es für Bauern nicht einfach, die Balance zu halten zwischen der Arbeit am Hof, Familie und Finanzierung. Da heißt es Wege zu gehen, die zum eigenen Hof passen und den Betrieb richtig einzuschätzen. Oft bleibt ihnen nichts anderes, als zu verkleinern oder sogar aufzuhören. Letzteres allerdings, so sind sie sich einig, würde für sie einen Verlust an Sinn und Freiheit bedeuten. Schließlich ist dies für viele der Antrieb der Landwirtschaft treu zu bleiben.
Was in früheren Jahrhunderten Alltag war, blieb modernen Landwirten lange erspart: Mistviecher. Der Naturschutz bringt Saatkrähen, Fischotter, Biber und andere Wildtiere zurück. Im Film wird gezeigt, wie Betroffene damit umgehen. Seit 1977 ist die Saatkrähe geschützt. Mittlerweile gibt es in Bayern wieder rund 20.000 Brutpaare, vor allem um München und in Schwaben. Sie ernähren sich von Kleintieren und Samen, aber auch von frisch gekeimtem Mais, Sonnenblumen und sogar Gemüse. Weil die großen schwarzen Vögel in Schwärmen über Felder herfallen, bringen sie viele Landwirte zur Verzweiflung. Denn auf den Schäden bleiben sie zum großen Teil sitzen. Also müssen sie aufwendige Schreckanlagen errichten - oder etwas anderes anbauen. Seit etwa 1.000 Jahren werden bei Tirschenreuth in der Oberpfalz Fische gezüchtet. Rund 5.000 Teiche bilden eine einmalige Kulturlandschaft, die auch ökologisch wertvoll ist: Viele seltene Tierarten finden hier Zuflucht. Unter ihnen der Fischotter, der neben Fischen auch Amphibien und Wasservögel frisst. Was weder im Sinne des Naturschutzes ist noch in dem von Teichwirten wie Thomas Beer, die um ihre Existenz bangen. Biber fressen im Sommer Wildpflanzen und im Winter Holz. Und sorgen mit ihren Dämmen für ökologisch kostbare Feuchtgebiete. Trotzdem sind sie so manchem Landwirt ein Dorn im Auge, denn der Biber leitet Bäche auch so um, dass über Nacht kein Acker mehr da ist, sondern ein See. Beim Biobauern Christoph Schreiber wird der neue, teure Schutzzaun gegen Wölfe unterspült. Da packt selbst den Naturfreund die Verzweiflung. Der Filmautor Ralf Bücheler erzählt Geschichten vom alten Konflikt zwischen Landwirtschaft und Wildtieren - und von neuen Lösungen.
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