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(Der Baron und sein Garten) Der Baron und sein Garten Regionalmagazin, Deutschland 2025
Baron Süsskind verwandelte den Acker hinter seinem Barockschloss in einen blühenden Landschaftspark. Jedes Jahr lockt er damit Zehntausende Besucher nach Dennenlohe in Mittelfranken. Den Park zu formen und zu gestalten ist seine Lebensaufgabe geworden. Robert Freiherr von Süsskind mag sich seine Berufung vielleicht spät eingestanden haben: Mit 54 wurde er Landschaftsgärtner. Doch schon Jahre zuvor hatte er zusammen mit seiner Frau begonnen etwas zu schaffen, das umso mehr von seiner Leidenschaft zeugt: einen 26 Hektar großen Landschaftspark. Gerade legt er einen Tempel an, dessen Mittelachse exakt in Linie mit den barocken Säulen verläuft, die hundert Meter entfernt stehen. Sichtachsen sind für den Baron ein elementares Gestaltungsmittel. Im Frühling wird der Tempel schon bald in voller Blüte stehen - er ist bestückt mit Hunderten Tulpen. Der Park wie auch das Barockschloss der Familie von Süsskind befinden sich in Dennenlohe, einem kleinen Dorf in der Nähe von Gunzenhausen in Mittelfranken. Seit Öffnung des Parks im Jahr 1990 kommen zeitweise bis zu 40.000 Besucher jährlich in die weitläufige Gartenlandschaft mit Inseln, Nischen und Hügeln. Der Baron gestaltet sie vielfältig und orientiert sich dabei an historischen und internationalen Vorbildern. Das Herzstück seines Parks ist der Botanische Garten, in dem Rhododendren aus aller Welt blühen. Zum Auftakt der Gartensaison eröffnet Sabine Freifrau von Süsskind den Park nur für Hunde und ihre Besitzer. Der Hundespieltag und alle weiteren Veranstaltungen in Park und Schloss obliegen ihr und nicht zuletzt auch die Finanzierung. Baron Süsskind braucht für neue Ideen und Pläne die Zustimmung der ganzen Familie, von seiner Frau und den Zwillingen Emilie und Viktor. Die Bauvorhaben werden gemeinsam entschieden. Doch für eine Überraschung ist der Baron immer gut. Familie Spatz vom Bauernhof gegenüber hat sich schon darauf eingestellt. Sie hat die nötigen Maschinen und hilft, wenn es erforderlich ist.
Baron Süsskind verwandelte den Acker hinter seinem Barockschloss in einen blühenden Landschaftspark. Jedes Jahr lockt er damit Zehntausende Besucher nach Dennenlohe in Mittelfranken. Den Park zu formen und zu gestalten ist seine Lebensaufgabe geworden. Robert Freiherr von Süsskind mag sich seine Berufung vielleicht spät eingestanden haben: Mit 54 wurde er Landschaftsgärtner. Doch schon Jahre zuvor hatte er zusammen mit seiner Frau begonnen etwas zu schaffen, das umso mehr von seiner Leidenschaft zeugt: einen 26 Hektar großen Landschaftspark. Gerade legt er einen Tempel an, dessen Mittelachse exakt in Linie mit den barocken Säulen verläuft, die hundert Meter entfernt stehen. Sichtachsen sind für den Baron ein elementares Gestaltungsmittel. Im Frühling wird der Tempel schon bald in voller Blüte stehen - er ist bestückt mit Hunderten Tulpen. Der Park wie auch das Barockschloss der Familie von Süsskind befinden sich in Dennenlohe, einem kleinen Dorf in der Nähe von Gunzenhausen in Mittelfranken. Seit Öffnung des Parks im Jahr 1990 kommen zeitweise bis zu 40.000 Besucher jährlich in die weitläufige Gartenlandschaft mit Inseln, Nischen und Hügeln. Der Baron gestaltet sie vielfältig und orientiert sich dabei an historischen und internationalen Vorbildern. Das Herzstück seines Parks ist der Botanische Garten, in dem Rhododendren aus aller Welt blühen. Zum Auftakt der Gartensaison eröffnet Sabine Freifrau von Süsskind den Park nur für Hunde und ihre Besitzer. Der Hundespieltag und alle weiteren Veranstaltungen in Park und Schloss obliegen ihr und nicht zuletzt auch die Finanzierung. Baron Süsskind braucht für neue Ideen und Pläne die Zustimmung der ganzen Familie, von seiner Frau und den Zwillingen Emilie und Viktor. Die Bauvorhaben werden gemeinsam entschieden. Doch für eine Überraschung ist der Baron immer gut. Familie Spatz vom Bauernhof gegenüber hat sich schon darauf eingestellt. Sie hat die nötigen Maschinen und hilft, wenn es erforderlich ist.
Drei Einödhöfe in Niederbayern zeigen, wie gute Nachbarschaft entsteht. Das Leben in der Abgeschiedenheit schärft das Bewusstsein, dass man aufeinander angewiesen ist. Von der Aussaat bis zur Ernte ist ein Lebensgefühl von Ruhe und Stetigkeit zu spüren. Fridl Kainz betreibt einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Auch mit seinen 78 Jahren wird ihm die Arbeit nicht zu viel. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn. Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn. Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke Zum schwarzen Schaf. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei. Sandras Tochter Jessy hat den Verein Fairness für Pferde gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance. Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist.
Drei Einödhöfe in Niederbayern zeigen, wie gute Nachbarschaft entsteht. Das Leben in der Abgeschiedenheit schärft das Bewusstsein, dass man aufeinander angewiesen ist. Von der Aussaat bis zur Ernte ist ein Lebensgefühl von Ruhe und Stetigkeit zu spüren. Fridl Kainz betreibt einen Selbstversorgerhof, zu dem man nur über einen Waldweg kommt. Hier in der Nähe von Neuburg am Inn lebt er seit 25 Jahren mit seinen Tieren und baut Gemüse an. Auch mit seinen 78 Jahren wird ihm die Arbeit nicht zu viel. Abwechslung findet er beim Singen im Herrenchor im benachbarten Neukirchen am Inn. Lois Zieglmeister und seine Lebensgefährtin Bärbel leben mit Familie in einem Vierkanthof. Ihr Grundstück wird von der Autobahn durchschnitten, an den Lärm haben sie sich nach vierzig Jahren gewöhnt. Lois sammelt alte landwirtschaftliche Geräte und hat einen großen Bulldog-Fuhrpark. Damit bewirtschaftet er nicht nur seine Felder, sondern hilft auch seinen Nachbarn. Die gelernte Schäferin und Konditorin Sandra Habermann betreibt auf ihrem allein liegenden Anwesen bei Neuhaus am Inn die Schänke Zum schwarzen Schaf. Sie legt hier einen Garten nach dem Prinzip der Permakultur an, eine ökologische Insel inmitten konventioneller Landwirtschaft, zu der auch das Leben in Gemeinschaft zählt. Fridl Kainz hilft ihr dabei. Sandras Tochter Jessy hat den Verein Fairness für Pferde gegründet. Hier bekommen schwer zu haltende Pferde eine zweite Chance. Die Protagonisten dieses Films haben alle ihren eigenen Weg gefunden, was auch auf das ungestörte Leben auf dem Einödhof zurückzuführen ist.
Oft ist es für Bauern nicht einfach, die Balance zu halten zwischen der Arbeit am Hof, Familie und Finanzierung. Da heißt es Wege zu gehen, die zum eigenen Hof passen und den Betrieb richtig einzuschätzen. Oft bleibt ihnen nichts anderes, als zu verkleinern oder sogar aufzuhören. Letzteres allerdings, so sind sie sich einig, würde für sie einen Verlust an Sinn und Freiheit bedeuten. Schließlich ist dies für viele der Antrieb der Landwirtschaft treu zu bleiben.
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