live Romantikkomödie, Deutschland 2020 Regie: Ingo Rasper Autor: Jörg Lühdorff Musik: Martina Eisenreich Kamera: Tomas Erhart
Leonard (Heino Ferch) und Judith (Tanja Wedhorn) haben wenig gemeinsam. Genauer gesagt: fast nichts. Er ist ein Matheprofessor, der die Einsamkeit liebt und andere Menschen meidet. Judith dagegen genießt es, bei ihrem Job im Campuscafé unter Leuten zu sein, und lässt sich auf ungewöhnliche Ideen ein. Dazu gehört auch der Plan ihrer Langzeit-Affäre Stefan (Knut Berger), sie auch ohne Studium in den akademischen Betrieb einzuschleusen, damit sie weiter in ihrem günstigen Uni-Apartment wohnen kann. Kurzerhand stampft Stefan dafür in seiner Funktion als PR-Chef der Universität eine neuartige Bildungsreihe aus dem Boden und verdonnert den überrumpelten Leonard, Schüler für die Magie der Zahlen zu begeistern. Für die Präsentationen im Klassenzimmer bekommt der unter Angststörungen leidende Professor die kommunikative Judith zur Seite gestellt. Eigentlich keine schlechte Idee, denn wer könnte Mathemuffel besser und glaubwürdiger erreichen als Judith, die bisher mit Algebra und Geometrie wenig anfangen kann. Dass auch Leonards Vater Franz Damovsky (Michael Gwisdek), ein ehemaliger Komiker, das Projekt mit seiner Prominenz medienwirksam unterstützen soll, erweist sich jedoch als schlechte Idee. Wie früher macht der draufgängerische Senior seine derben Späße auf Kosten seines neurotischen Sohnes. Unterdessen beginnt Judith nicht nur die Mathematik mit anderen Augen zu sehen, sondern auch ihren Projektpartner Leonard... Gegensätze ziehen sich an. Dass dieses naturwissenschaftliche Phänomen auch in der Liebe auftritt, erleben Heino Ferch und Tanja Wedhorn als Hauptdarstellerduo in Liebe ist unberechenbar. Die gefeierten Fernsehstars zeigen in der romantischen Komödie unterschiedliche Facetten ihres Könnens: Während Ferch als menschenscheuer Forscher den Gegenpol zu seinem wortgewandten Titelhelden aus der Allmen-Krimireihe verkörpert, spielt seine Filmpartnerin - wie als Ärztin ohne Doktortitel in dem beliebten Rügen-Medical Praxis mit Meerblick - eine starke Frauenfigur, die zunächst unterschätzt wird, sich aber auf ihre selbstbewusste Art behauptet. Ingo Rasper führte Regie bei dem unterhaltsamen Fernsehfilm, in dem Michael Gwisdek in einer seiner letzten Rollen vor der Kamera stand.
live Romantikkomödie, Deutschland 2020 Regie: Ingo Rasper Autor: Jörg Lühdorff Musik: Martina Eisenreich Kamera: Tomas Erhart
Leonard (Heino Ferch) und Judith (Tanja Wedhorn) haben wenig gemeinsam. Genauer gesagt: fast nichts. Er ist ein Matheprofessor, der die Einsamkeit liebt und andere Menschen meidet. Judith dagegen genießt es, bei ihrem Job im Campuscafé unter Leuten zu sein, und lässt sich auf ungewöhnliche Ideen ein. Dazu gehört auch der Plan ihrer Langzeit-Affäre Stefan (Knut Berger), sie auch ohne Studium in den akademischen Betrieb einzuschleusen, damit sie weiter in ihrem günstigen Uni-Apartment wohnen kann. Kurzerhand stampft Stefan dafür in seiner Funktion als PR-Chef der Universität eine neuartige Bildungsreihe aus dem Boden und verdonnert den überrumpelten Leonard, Schüler für die Magie der Zahlen zu begeistern. Für die Präsentationen im Klassenzimmer bekommt der unter Angststörungen leidende Professor die kommunikative Judith zur Seite gestellt. Eigentlich keine schlechte Idee, denn wer könnte Mathemuffel besser und glaubwürdiger erreichen als Judith, die bisher mit Algebra und Geometrie wenig anfangen kann. Dass auch Leonards Vater Franz Damovsky (Michael Gwisdek), ein ehemaliger Komiker, das Projekt mit seiner Prominenz medienwirksam unterstützen soll, erweist sich jedoch als schlechte Idee. Wie früher macht der draufgängerische Senior seine derben Späße auf Kosten seines neurotischen Sohnes. Unterdessen beginnt Judith nicht nur die Mathematik mit anderen Augen zu sehen, sondern auch ihren Projektpartner Leonard... Gegensätze ziehen sich an. Dass dieses naturwissenschaftliche Phänomen auch in der Liebe auftritt, erleben Heino Ferch und Tanja Wedhorn als Hauptdarstellerduo in Liebe ist unberechenbar. Die gefeierten Fernsehstars zeigen in der romantischen Komödie unterschiedliche Facetten ihres Könnens: Während Ferch als menschenscheuer Forscher den Gegenpol zu seinem wortgewandten Titelhelden aus der Allmen-Krimireihe verkörpert, spielt seine Filmpartnerin - wie als Ärztin ohne Doktortitel in dem beliebten Rügen-Medical Praxis mit Meerblick - eine starke Frauenfigur, die zunächst unterschätzt wird, sich aber auf ihre selbstbewusste Art behauptet. Ingo Rasper führte Regie bei dem unterhaltsamen Fernsehfilm, in dem Michael Gwisdek in einer seiner letzten Rollen vor der Kamera stand.
live Romantikkomödie, Deutschland 2020 Regie: Ingo Rasper Autor: Jörg Lühdorff Musik: Martina Eisenreich Kamera: Tomas Erhart
Leonard (Heino Ferch) und Judith (Tanja Wedhorn) haben wenig gemeinsam. Genauer gesagt: fast nichts. Er ist ein Matheprofessor, der die Einsamkeit liebt und andere Menschen meidet. Judith dagegen genießt es, bei ihrem Job im Campuscafé unter Leuten zu sein, und lässt sich auf ungewöhnliche Ideen ein. Dazu gehört auch der Plan ihrer Langzeit-Affäre Stefan (Knut Berger), sie auch ohne Studium in den akademischen Betrieb einzuschleusen, damit sie weiter in ihrem günstigen Uni-Apartment wohnen kann. Kurzerhand stampft Stefan dafür in seiner Funktion als PR-Chef der Universität eine neuartige Bildungsreihe aus dem Boden und verdonnert den überrumpelten Leonard, Schüler für die Magie der Zahlen zu begeistern. Für die Präsentationen im Klassenzimmer bekommt der unter Angststörungen leidende Professor die kommunikative Judith zur Seite gestellt. Eigentlich keine schlechte Idee, denn wer könnte Mathemuffel besser und glaubwürdiger erreichen als Judith, die bisher mit Algebra und Geometrie wenig anfangen kann. Dass auch Leonards Vater Franz Damovsky (Michael Gwisdek), ein ehemaliger Komiker, das Projekt mit seiner Prominenz medienwirksam unterstützen soll, erweist sich jedoch als schlechte Idee. Wie früher macht der draufgängerische Senior seine derben Späße auf Kosten seines neurotischen Sohnes. Unterdessen beginnt Judith nicht nur die Mathematik mit anderen Augen zu sehen, sondern auch ihren Projektpartner Leonard... Gegensätze ziehen sich an. Dass dieses naturwissenschaftliche Phänomen auch in der Liebe auftritt, erleben Heino Ferch und Tanja Wedhorn als Hauptdarstellerduo in Liebe ist unberechenbar. Die gefeierten Fernsehstars zeigen in der romantischen Komödie unterschiedliche Facetten ihres Könnens: Während Ferch als menschenscheuer Forscher den Gegenpol zu seinem wortgewandten Titelhelden aus der Allmen-Krimireihe verkörpert, spielt seine Filmpartnerin - wie als Ärztin ohne Doktortitel in dem beliebten Rügen-Medical Praxis mit Meerblick - eine starke Frauenfigur, die zunächst unterschätzt wird, sich aber auf ihre selbstbewusste Art behauptet. Ingo Rasper führte Regie bei dem unterhaltsamen Fernsehfilm, in dem Michael Gwisdek in einer seiner letzten Rollen vor der Kamera stand.
Krimi, Deutschland 2019 Regie: Thomas Berger Autor: Martin Rauhaus Musik: Fabian Römer - Matthias Hillebrand-Gonzalez Kamera: Frank Küpper
Der Privatdetektiv Allmen verweilt in einem noblen Zürcher Hotel, als aus der Suite der Besitzerin Dahlia Gutbauer ein Gemälde von Henri Fantin-Latour verschwindet. Der Auftrag verspricht wenig Gutes, da der Dieb nachweislich über Leichen geht. Eine Wahl bleibt Allmen nicht, denn die Hotelierin droht, Allmens guatemaltekischen Butler Carlos an das Schweizer Migrationsamt zu verraten.
(Blöd gelaufen - Danke für den Abschied) Komödie, Deutschland 2020 Regie: Dirk Kummer Autor: Uli Brée Musik: Stefan Bernheimer Kamera: Mathias Neumann
Minuten Niemals geht man so ganz - vor allem, wenn den trauernden Ehepartnern die letzte Gewissheit fehlt und plötzlich Zweifel an dem Dahinscheiden aufkommen! Diesen makabren Stoff nimmt Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht zum Ausgangspunkt für eine mit bittersüßer Ironie erzählte Komödie. Zur schauspielerischen Höchstform laufen Julia Koschitz und Heino Ferch als Hinterbliebenen-Duo auf, das einander näher und einem perfiden Schwindel auf die Schliche kommt. Roman Knižka und Sabine Waibel spielen ein untotes Ganovenpaar, dessen perfekter Plan zu scheitern droht. Grimme-Preisträger Dirk Kummer inszenierte die unterhaltsame Geschichte nach einem Drehbuch von Uli Brée. Witwe Clara (Julia Koschitz) und Witwer Ulf (Heino Ferch) verbindet eine ungewöhnliche Gemeinsamkeit: Beide trauern um ihre Ehepartner, die sie aber nicht für tot erklären lassen können. Zwar besteht weder am mutmaßlichen Freitod von Ulfs Frau Anke (Sabine Waibel) noch an dem tödlichen Gletscherabsturz von Claras Gatten Enno (Roman Knižka) irgendein behördlicher Zweifel, doch für die Beurkundung besteht der paragrafentreue Beamte (Patrick Güldenberg) jeweils auf eine Leiche - und die gibt es in beiden Fällen nicht. Um sich wenigstens beim emotionalen Loslassen zu unterstützen, gründen Clara und Ulf nach dem zufälligen Kennenlernen eine informelle Zweier-Selbsthilfegruppe. Schon bald erwachen bei der selbstbewussten Parfümeurin und dem erfolgreichen Romanautor überraschende Gefühle, die über die gängige Trauerarbeit weit hinausgehen. Noch mehr erstaunt die beiden jedoch die Entdeckung, dass offenbar auch gewisse Gemeinsamkeiten ihre Ehepartner verbinden. Ein verräterisches Foto von Anke mit Enno, ihr fast zeitgleiches Verschwinden und die Komplizenschaft bei einem millionenschweren Betrug lassen den Verdacht aufkommen, dass sich die Dahingeschiedenen zusammen aus dem Staub gemacht haben. Auch wenn es noch mehr wehtut: Jetzt wollen Clara und Ulf die ganze Wahrheit herausfinden.
(Spuren des Bösen) Thrillerserie, Österreich 2019 Regie: Andreas Prochaska Autor: Martin Ambrosch Musik: Matthias Weber Kamera: David Slama
Brock lässt sich gehen. Nach seiner Schussverletzung an den Rollstuhl gefesselt findet er Abwechslung in Alkohol, Drogen und dem Beobachten der Nachbarwohnungen. Bis er Augenzeuge eines brutalen Mordes wird. Als die Polizei kommt, fehlt jede Spur von dem Verbrechen. Auch das vermeintliche Opfer scheint noch zu leben. Oder ist das nun eine andere Frau, die der Ermordeten nur ähnlich sieht?
(Vincent Wants to Sea) Tragikomödie, Deutschland 2010 Regie: Ralf Huettner Kamera: Andreas Berger
Vincent hat es wegen seines Tourette-Syndroms alles andere als leicht und muss nun zudem den Tod seiner Mutter verkraften. Für seinen Vater, der in der Politik Karriere machen möchte, ist der Sonderling ein Klotz am Bein. Vincent wird in eine Klinik verfrachtet und trifft dort auf Marie und Alexander, die wegen einer Essstörung, bzw. zahlreicher Zwänge behandelt werden. Das Trio hat bald genug vom tristen Alltag in der Anstalt und flieht mit einem gestohlenen Wagen gen Süden...
(Allmen und die Libellen) Krimi, Deutschland 2016 Regie: Thomas Berger Autor: Martin Rauhaus Musik: Fabian Römer Kamera: Frank Küpper
Der feingeistige Privatier Johann Friedrich von Allmen (Heino Ferch) weiß das Leben zu genießen. Leider fehlt ihm eine profane Begabung: der Umgang mit Geld, das er mit beiden Händen ausgibt. Deshalb drücken den eleganten Lebemann, wie sein treuer Diener Carlos (Samuel Finzi) gerne in Erinnerung ruft, erhebliche finanzielle Sorgen. Selbst diese könnte Allmen mit geistreichen Kommentaren erfolgreich beiseiteschieben, würde ihm nicht der grobschlächtige Wucherer Dörig (Peter Kurth) im Nacken sitzen. Unverhofft tut sich durch die Affäre mit der Millionärstochter Jojo Hirt (Andrea Osvárt) die Möglichkeit auf, das benötigte Geld aufzutreiben: Allmen lässt die Libellen mitgehen, kostbare Vasen aus der Kunstsammlung von Jojos Vater (Hanns Zischler). Schon bald muss er jedoch feststellen, dass die geraubten Objekte ein gefährliches Geheimnis haben. Erst kommt der befreundete Kunsthändler Tanner (Gustav Peter Wöhler) ums Leben, dann geraten Allmen und sein Diener selbst in Gefahr. Ein alter Rivale (Ben Becker), der vor nichts zurückschreckt, scheint es ebenfalls auf die Libellen abgesehen zu haben. Nun muss Allmen einen Weg finden, das Rätsel um die Kunstwerke zu lösen und heil aus seinen Geldsorgen herauszukommen - natürlich auf eine Art, wie es sich für einen Gentleman gehört.