Komödie, Deutschland 1997 Regie: Helmut Dietl Autor: Patrick Süskind Musik: Dario Farina Kamera: Gernot Roll
Abend für Abend treffen sich die Repräsentanten der Filmbranche im Rossini. Das Edelrestaurant ist die Kulisse, vor der sie sich selbstinszenieren. Hier diniert der misanthropische Bestsellerautor Windisch nur im Séparée; hier kann sich die schöne Valerie nicht zwischen dem jungen Lyriker Kriegnitz und dem Filmproduzenten Reiter entscheiden und der Wirt Paolo umwirbt das Starlet Schneewittchen.
Drama, Deutschland 2018 Regie: Andreas Herzog Autor: Uli Brée Musik: Egon Riedel - Florian Erlbeck Kamera: Marcus Kanter
Das einstige Traumpaar Ulla (Veronica Ferres) und Jan (Heiner Lauterbach) ist nach 20 Ehejahren so richtig fertig miteinander. Nicht einmal mehr die Erinnerungen an glückliche Tage sorgen für eine Auszeit im Dauerclinch. Zum beiderseitigen Leidwesen haben Ulla und Jan trotz Trennung eine Verbindung, die sich nicht lösen lässt: ihre 16-jährige Tochter Julia (Paulina Rümmelein). Natürlich gibt es auch in Erziehungsfragen erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Während Jan, von Beruf verdeckter Ermittler, auf Vertrauen setzt, schwört die knallharte Strafrichterin Ulla auf absolute Kontrolle. Schließlich war sie selbst in jungen Jahren kein Kind von Traurigkeit! Als Jan der Tochter eine Reise nach Verona zum Konzert ihrer Lieblingsband schenkt, ist Ulla sofort in höchster Alarmbereitschaft. Nicht ganz zu Unrecht - wie sich zeigt: Denn die von Shakespeare begeisterte Julia macht sich auf den Weg, um dort endlich ihren Romeo zu treffen, den sie bisher nur aus dem Internet kennt. Während die Teenagerin mit ihrer besten Freundin nach Italien trampt, nehmen Jan und Ulla kurz entschlossen die Verfolgung mit dem Motorrad auf. Beim Versuch, ihre Tochter vor einer gefährlichen Dummheit zu bewahren, kommen sie nicht umhin, sich mit ihren eigenen Fehlern auseinanderzusetzen.
Komödie, Deutschland 2004 Regie: Ilse Hofmann Autor: Stefan Kuhlmann Musik: Maurus Ronner Kamera: Andy Löv
Max Stein (Heiner Lauterbach), ein notorischer Single und nicht mehr ganz so erfolgreicher Frauenheld, lebt mit Kompagnon Ulli Mattuschke (Michael Roll) in einem großzügigen Berliner Wohnbüro. Tag und Nacht arbeiten die beiden, um den Architektenwettbewerb der Stadtverwaltung zu gewinnen, als ohne Vorwarnung Ullis zauberhafte Schwester Lisa (Sandra Speichert) mit ihrem schnuckeligen Baby Maya (Maya Lauterbach) vor der Tür steht und für vier Wochen unterkommen muss. Ulli kann die Schwester nicht hängen lassen, und so muss Kinderfeind Max in den sauren Apfel beißen. Wie befürchtet, wirbeln Lisa und Maya den eingefleischten Junggesellenhaushalt perfekt durcheinander. Wie soll man nur arbeiten, wenn ständig ein Kleinkind plärrt? Merkwürdigerweise schläft der Schreihals ausgerechnet in Max starken Armen seelenruhig ein, worauf der Macho sich bald in einer höchst ungewohnten Rolle wiederfindet - die jedoch einiges für sich hat. Der stete Umgang mit dem Hosenmatz beflügelt Max Kreativität: Der kinderfreundliche Entwurf, den die beiden daraufhin entwickeln, beeindruckt die Stadtverwaltung. Nicht minder angetan sind die hübschen Mütter auf dem Spielplatz, denen Max den armen, allein erziehenden Vater vorspielt - und sich plötzlich vor Verehrerinnen kaum noch retten kann. Doch diese Notlügen werden Max beinahe zum Verhängnis, als es zwischen ihm und Lisa heftig zu knistern beginnt. Und zu allem Überfluss zieht noch Max Vater Franz (Arthur Brauss) in die Chaos-WG ein... Fieberhaft arbeitet Max Stein mit Kompagnon Ulli Mattuschke in der gemeinsamen Bürowohnung, um einen hoch dotierten Architektenwettbewerb zu gewinnen. Als Ullis Schwester Lisa mit ihrem Baby vorübergehend einzieht, gerät Max eingefleischtes Junggesellenleben zunächst völlig durcheinander. Doch bald schon entdeckt der raubeinige Kinderfeind als Babysitter ungeahnte Qualitäten. Auch bei den hübschen Müttern auf dem Spielplatz hat der Mann mit dem Baby plötzlich überragenden Erfolg. Als er sich jedoch unsterblich in Lisa verliebt, heißt es Farbe bekennen.
Komödie, Deutschland 2020 Filmstart Deutschland: 06.02.2020 Regie: Wolfgang Groos Drehbuch: Robert Löhr
Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin, Gerhard und Philippa so gar keine Lust. Auch mit Kindern oder Enkeln hatten Karin und Gerhard bisher keine Mühen. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive.
Komödie, Deutschland 2020 Filmstart Deutschland: 06.02.2020 Regie: Wolfgang Groos Drehbuch: Robert Löhr
Auf Nordic Walking und Senioren-Kurse an der Uni haben die Rentner Karin, Gerhard und Philippa so gar keine Lust. Auch mit Kindern oder Enkeln hatten Karin und Gerhard bisher keine Mühen. Deshalb verhilft Philippa, die als Paten-Oma von Leonie das Leben voll auskostet, den beiden zur unverhofften Großelternschaft. Im Handumdrehen haben sie zwei „lebhafte“ Paten-Enkel zu versorgen, eine riesige Hüpfburg im Garten stehen und Lego-Steine an den Füßen kleben. Drei nicht mehr ganz blutjunge Anfänger treffen auf Familienwahnsinn für Fortgeschrittene: hyperaktive Patchwork-Geschwister, stirnrunzelnde Helikoptereltern und alleinerziehende Mütter mit ihren Tinder-Profilen inklusive.
Komödie, Deutschland 2023 Regie: Wolfgang Groos Autor: Robert Lohr - Paul Feldmann Musik: Helmut Zerlett Kamera: Ahmet Tan
Nach einem Jahr als Au-Pair in Neuseeland kommt Karin zurück und stellt fest, dass ihr Mann sie betrogen hat. Um sich abzulenken, übernimmt sie mit Philippa und Gerhard die Leitung eines Schülerladens. Eine mächtige Herausforderung für die drei Oldies!
Thriller, Deutschland 2016 Regie: Nikolai Müllerschön Autor: Klaus Burck - Holger Karsten Schmidt Kamera: Daniel Koppelkamm
Bei einem Bombenanschlag mitten in Berlin verliert Frank Hennings (Heiner Lauterbach) seine Frau und seine Tochter. In seinem Schmerz fokussiert der pensionierte Verwaltungsbeamte nur noch ein einziges Ziel: Vergeltung. Als die Ermittlungen vorzeitig eingestellt werden, reist er auf eigene Faust nach Marokko und heftet sich an die Fersen von Sharif Nader (Michele Cuciuffo), dem mutmaßlichen Drahtzieher des Attentats. Um Nader ungehindert nahezukommen, bewirbt er sich mit gefälschten Papieren als Privatlehrer für dessen 13-jährige Tochter Yasmin (Maya Lauterbach). Während Hennings das Mädchen in einem schwer bewachten Haus unterrichtet, wartet er auf eine günstige Gelegenheit, um deren Vater zu erschießen. Hennings weiß, dass jeder seiner Schritte von Nader und seinen Sicherheitsbeamten genau beobachtet wird und ihm nur wenig Zeit bleibt. Als seine Tarnung fast auffliegt, durchkreuzen Naders Hintermänner seinen Plan. Es kommt zu einem Blutbad, dem Hennings und Yasmin in letzter Sekunde gemeinsam entrinnen können. Auf der Flucht wird dem Mädchen klar, wer Hennings wirklich ist: der Mann, der ihren Vater ermorden wollte, um sich für etwas zu rächen, das er in ihren Augen nicht getan haben kann. Mit vielen überraschenden Wendungen, großen Emotionen und einer exklusiven Besetzung wartet der spannungsreiche zweiteilige Fernsehthriller Spuren der Rache auf: In den Hauptrollen sind Heiner Lauterbach und seine Tochter Maya zu sehen. Er spielt einen deutschen Beamten, dessen Familie bei einem Anschlag ums Leben kommt und der auf die Tochter des Attentäters trifft, den er zur Rechenschaft ziehen will. Als die Situation eskaliert, sind die beiden gezwungen zu fliehen und eine Schicksalsgemeinschaft wider Willen einzugehen. Die Geschichte über Moral, Schuld und Vergebung führt in das Milieu von Terroristen und Waffenhändlern, in deren Netzwerke auch die Geheimdienste verwickelt sind. Nikolai Müllerschön, der bereits 2014 mit Lauterbach den Gangsterfilm Harms realisierte, führte Regie bei diesem aufwendig produzierten Zweiteiler.