Komödie, Deutschland 1997 Regie: Helmut Dietl Autor: Patrick Süskind Musik: Dario Farina Kamera: Gernot Roll
Abend für Abend treffen sich die Repräsentanten der Filmbranche im Rossini. Das Edelrestaurant ist die Kulisse, vor der sie sich selbstinszenieren. Hier diniert der misanthropische Bestsellerautor Windisch nur im Séparée; hier kann sich die schöne Valerie nicht zwischen dem jungen Lyriker Kriegnitz und dem Filmproduzenten Reiter entscheiden und der Wirt Paolo umwirbt das Starlet Schneewittchen.
(A Scoundrels Honour) Krimikomödie, Deutschland 1966 Regie: Wolfgang Staudte Autor: Curth Flatow - Hans Wilhelm Musik: Hans Martin Majewski Kamera: Friedl Behn Grund
Artisten-Orje (Mario Adorf), ein Ganove, wird aus der Haft entlassen. Er findet Zuflucht in einem Massagesalon, in dem seine Freundin Nelly (Karin Baal) als Prostituierte arbeitet. Die Zuhälter nehmen Orje als Mitglied auf. Dann beginnt die Clubchefin ein Verhältnis mit ihm. Von Wolfgang Staudte (Der Untertan) inszenierte frivole Farce.
(Geheimnis der Wale) Teil 1 Staffel 1: Episode 1 Dramaserie, Deutschland, USA 2010 Regie: Philipp Kadelbach Autor: Richard Reitinger - Natalie Scharf Musik: Karim Sebastian Elias - James Newton Howard Kamera: David Slama
Anna Waldmann hat genug von den Streichen ihrer Teenie-Tochter, die mit ihrer Berliner Clique nur Unfug treibt. Kurzerhand fliegt sie also mit der 14-jährigen Charlotte zu ihrem Vater, Charlottes Opa, nach Neuseeland. Bei diesem handelt es sich um den renommierten Professor Johannes Waldmann. Er arbeitet als angesehener Walforscher an einem Gutachten, das von einer örtlichen Behörde in Auftrag gegeben wurde. Davon ist abhängig, ob ein großer Gaskonzern vor der neuseeländischen Küste nach Gas suchen darf. Wie aus heiterem Himmel geschieht ein Bootsunfall und reißt den Professor in die Tiefen des Meeres. Anna Waldmanns jugendliche Tochter Charlotte fällt immer wieder mit ihrem rebellisches Verhalten auf. Aus diesem Grund hofft die Berlinerin, dass eine Reise nach Neuseeland ihrer Tochter guttun könnte. Außerdem arbeitet dort Annas Vater Johannes als Wahlforscher, mit dem sie noch einen alten Konflikt klären möchte. Vor Ort erfahren die beiden, dass Johannes bei einem Unfall ums Leben kam. Anna glaubt ein keinen Zufall und beginnt zu ermitteln.
Komödie, Deutschland 2018 Regie: Thomas Jauch Autor: Lothar Kurzawa - Hardi Sturm Musik: Karim Sebastian Elias Kamera: Frank Ballmer
Lilo Maertens (Christiane Hörbiger) ist ihre eigene Erfolgsmarke: Ikone der Frauenbewegung, Herausgeberin des Magazins Lilo und eine Grande Dame, die stolz darauf ist, sich nicht auf innere Werte reduzieren zu lassen. Am liebsten macht die Alleinherrscherin, sehr zum Leidwesen der ehrgeizigen Chefredakteurin Angela (Jasmin Gerat), alles selbst - sogar die Fotoauswahl für die Hommage zu ihrem 80. Geburtstag in der Lilo. Nur ein Kapitel ihres bewegten Lebens möchte sie raushalten: Lilo als Mutter. Sohn Ruben (Sebastian Bezzel) ist ein tüchtiger Ingenieur, baut aber unzerstörbare Brücken und nicht prachtvolle Opernhäuser. Auch Lilos Schwiegertochter Jutta (Julia Brendler), Hausfrau aus freiem Willen, ist alles andere als standesgemäß für die Frauenrechtlerin. Ausgerechnet bei den beiden muss Lilo nach einer Augen-OP für ein paar Tage unterkommen. Nur ihr 15-jähriger Enkel Finn (Michelangelo Fortuzzi) freut sich über seine streitlustige Oma. Ihre Direktheit wird schon bald zum Brandbeschleuniger für die schwelenden Krisen der Ehepartner. Auch in die Geschäfte ihres Sohnes mischt sich Lilo ungefragt ein: Um seinem angeschlagenen Ingenieurbüro zu helfen, lässt sie heimlich ihre persönlichen Kontakte zum Stararchitekten Roland Hartwig (Mario Adorf) spielen. Als Ruben dahinterkommt, muss Lilo erkennen, dass es nicht immer nur nach ihrem Kopf gehen kann. Selbstbewusst wie immer, versucht sie nun, alte und neue Fehler wiedergutzumachen.
Melodram, Deutschland 1981 Regie: Rainer Werner Fassbinder Autor: Peter Märthesheimer - Pea Fröhlich Sound: Vladimir Vizner Musik: Peer Raben - Freddy Quinn Kamera: Xaver Schwarzenberger
Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der aus dem Osten geflohene von Bohm ist Westen neu anfangen. In einer Kleinstadt, wo ein etablierter Klüngel aus Geschäftsleuten und Würdenträgern die Fäden zieht, wird er Baudezernent. Er verliebt sich in die schöne Lola und ahnt nicht, dass die Frau seines Herzens eine stadtbekannte Prostituierte ist.
Drama, Deutschland 1958 Regie: Rolf Thiele Autor: Rolf Ulrich - Erich Kuby Sound: Erwin Schänzle Musik: Norbert Schultze Kamera: Klaus von Rautenfeld
Während des Wirtschaftswunders kommt die junge Rosemarie Nitribitt nach Frankfurt, wo sie das große Geld machen will. Aufgrund ihres guten Aussehens wird sie schnell die Geliebte eines eleganten Geschäftsmannes. Bald lernt Rosemarie einen französischen Industriespion kennen, der sie mit weiteren Unternehmern bekannt macht und sich ihrer bedient, um an wichtige Interna zu gelangen. Als deutlich wird, dass Rosemarie zuviel weiß, gerät sie in Lebensgefahr. Mit ihrem Bruder Horst und dessen Freund Walter zieht Rosemarie Nitribitt durch die Straßen Frankfurts, wo sie ihren Lebensunterhalt durch Gesang verdienen. Eines Tages singt das Trio vor einem Frankfurter Hotel, in dem gerade eine Gruppe einflussreicher Unternehmer tagt. Die attraktive Frau fällt dem eleganten Geschäftsmann Konrad Hartog auf. Zwischen ihm und Rosemarie entwickelt sich schnell ein Verhältnis. Bald finanziert ihr Hartog eine teure Wohnung. Als die französische Konkurrenz den Wirtschaftsspion Alfons Fribert auf Hartogs Unternehmen ansetzt, beschließt dieser, Rosemaries Wirkung auf Männer auszunutzen. Die Industriellen, die Rosemarie bald regelmäßig besuchen, ahnen zunächst nicht, dass ein Tonband ihre intimen Besuche und alles, was dabei besprochen wird, aufzeichnet. Und Rosemarie erkennt nicht, wie gefährlich das Spiel für sie werden kann. Als den Unternehmern klar wird, dass wichtige Interna an die Konkurrenz gelangt sind, steht Rosemaries Leben auf dem Spiel. Rolf Thieles Klassiker des bundesdeutschen Films ist eine opulente Leinwandbiografie der 1957 in Frankfurt ermordeten Prostituierten Rosemarie Nitribitt, zu deren Kundenkreis angeblich prominente Industrielle gehörten. Der Fall sorgte im Deutschland der Wirtschaftswunderära für viel Aufsehen, blieb aber ungeklärt. Mit der Geschichte der Nitribitt, als Mischung aus Satire und Moritat erzählt, attackierte Thiele furios die Doppelmoral der Ära. Der Regisseur selbst sagte in einem zeitgenössischen Interview: Ich bediente mich eines Lustmordes, um ein Stückchen Gesellschaftskritik loszuwerden.
(La quindicesima epistola) Krimi, Italien, Deutschland 1998 Regie: José Maria Sanchez Autor: Robert F. Jordan - Ennio De Concini - Andrea Frezza Musik: Maurizio Abeni Kamera: Romano Albani
In einem Kloster werden eine Novizin und eine Nonne ermordet. Kommissar David Segre steht vor schwierigen Ermittlungen, und das liegt nicht nur am Schweigegelübde, das die Benediktinerinnen abgelegt haben. Vielleicht hat Äbtissin Michela ja tatsächlich etwas zu verbergen.
Drama, Deutschland 1958 Regie: Rolf Thiele Autor: Rolf Ulrich - Erich Kuby Sound: Erwin Schänzle Musik: Norbert Schultze Kamera: Klaus von Rautenfeld
Während des Wirtschaftswunders kommt die junge Rosemarie Nitribitt nach Frankfurt, wo sie das große Geld machen will. Aufgrund ihres guten Aussehens wird sie schnell die Geliebte eines eleganten Geschäftsmannes. Bald lernt Rosemarie einen französischen Industriespion kennen, der sie mit weiteren Unternehmern bekannt macht und sich ihrer bedient, um an wichtige Interna zu gelangen. Als deutlich wird, dass Rosemarie zuviel weiß, gerät sie in Lebensgefahr. Mit ihrem Bruder Horst und dessen Freund Walter zieht Rosemarie Nitribitt durch die Straßen Frankfurts, wo sie ihren Lebensunterhalt durch Gesang verdienen. Eines Tages singt das Trio vor einem Frankfurter Hotel, in dem gerade eine Gruppe einflussreicher Unternehmer tagt. Die attraktive Frau fällt dem eleganten Geschäftsmann Konrad Hartog auf. Zwischen ihm und Rosemarie entwickelt sich schnell ein Verhältnis. Bald finanziert ihr Hartog eine teure Wohnung. Als die französische Konkurrenz den Wirtschaftsspion Alfons Fribert auf Hartogs Unternehmen ansetzt, beschließt dieser, Rosemaries Wirkung auf Männer auszunutzen. Die Industriellen, die Rosemarie bald regelmäßig besuchen, ahnen zunächst nicht, dass ein Tonband ihre intimen Besuche und alles, was dabei besprochen wird, aufzeichnet. Und Rosemarie erkennt nicht, wie gefährlich das Spiel für sie werden kann. Als den Unternehmern klar wird, dass wichtige Interna an die Konkurrenz gelangt sind, steht Rosemaries Leben auf dem Spiel. Rolf Thieles Klassiker des bundesdeutschen Films ist eine opulente Leinwandbiografie der 1957 in Frankfurt ermordeten Prostituierten Rosemarie Nitribitt, zu deren Kundenkreis angeblich prominente Industrielle gehörten. Der Fall sorgte im Deutschland der Wirtschaftswunderära für viel Aufsehen, blieb aber ungeklärt. Mit der Geschichte der Nitribitt, als Mischung aus Satire und Moritat erzählt, attackierte Thiele furios die Doppelmoral der Ära. Der Regisseur selbst sagte in einem zeitgenössischen Interview: Ich bediente mich eines Lustmordes, um ein Stückchen Gesellschaftskritik loszuwerden.
(Smillas Sense of Snow) Thriller, Deutschland, Schweden 1997 Regie: Bille August Autor: Ann Biderman Musik: Harry Gregson-Williams - Hans Zimmer Kamera: Jörgen Persson
Smilla Jaspersen wuchs in einem Inuit-Stamm auf Grönland auf. Nach dem Tod ihrer Mutter folgte sie ihrem dänischstämmigen Vater zurück nach Kopenhagen, wo sie heute zurückgezogen als Wissenschaftlerin lebt. Nach wie vor fällt es ihr schwer, sich an die dänische Kultur anzupassen. Sie freundet sich mit dem Nachbarsjungen Isaiah Christiansen an, der ebenfalls von den Inuit abstammt. Als er eines Tag stirbt, da er vom Dach fällt, erkennt Smilla gleich, dass es sich nicht um einen Unfall handeln kann. Als sie weiter nachforscht, findet sie heraus, dass der Tod des Jungen mit einer Expedition in die Arktis zusammenhängen könnte. Je intensiver sie ermittelt, desto dünner wird das Eis, auf das sie sich begibt.