Komödie, Deutschland 2018 Regie: Thomas Jauch Autor: Lothar Kurzawa - Hardi Sturm Musik: Karim Sebastian Elias Kamera: Frank Ballmer
Lilo Maertens (Christiane Hörbiger) ist ihre eigene Erfolgsmarke: Ikone der Frauenbewegung, Herausgeberin des Magazins Lilo und eine Grande Dame, die stolz darauf ist, sich nicht auf innere Werte reduzieren zu lassen. Am liebsten macht die Alleinherrscherin, sehr zum Leidwesen der ehrgeizigen Chefredakteurin Angela (Jasmin Gerat), alles selbst - sogar die Fotoauswahl für die Hommage zu ihrem 80. Geburtstag in der Lilo. Nur ein Kapitel ihres bewegten Lebens möchte sie raushalten: Lilo als Mutter. Sohn Ruben (Sebastian Bezzel) ist ein tüchtiger Ingenieur, baut aber unzerstörbare Brücken und nicht prachtvolle Opernhäuser. Auch Lilos Schwiegertochter Jutta (Julia Brendler), Hausfrau aus freiem Willen, ist alles andere als standesgemäß für die Frauenrechtlerin. Ausgerechnet bei den beiden muss Lilo nach einer Augen-OP für ein paar Tage unterkommen. Nur ihr 15-jähriger Enkel Finn (Michelangelo Fortuzzi) freut sich über seine streitlustige Oma. Ihre Direktheit wird schon bald zum Brandbeschleuniger für die schwelenden Krisen der Ehepartner. Auch in die Geschäfte ihres Sohnes mischt sich Lilo ungefragt ein: Um seinem angeschlagenen Ingenieurbüro zu helfen, lässt sie heimlich ihre persönlichen Kontakte zum Stararchitekten Roland Hartwig (Mario Adorf) spielen. Als Ruben dahinterkommt, muss Lilo erkennen, dass es nicht immer nur nach ihrem Kopf gehen kann. Selbstbewusst wie immer, versucht sie nun, alte und neue Fehler wiedergutzumachen.
Melodram, Deutschland 1981 Regie: Rainer Werner Fassbinder Autor: Peter Märthesheimer - Pea Fröhlich Sound: Vladimir Vizner Musik: Peer Raben - Freddy Quinn Kamera: Xaver Schwarzenberger
Nach dem Zweiten Weltkrieg musste der aus dem Osten geflohene von Bohm ist Westen neu anfangen. In einer Kleinstadt, wo ein etablierter Klüngel aus Geschäftsleuten und Würdenträgern die Fäden zieht, wird er Baudezernent. Er verliebt sich in die schöne Lola und ahnt nicht, dass die Frau seines Herzens eine stadtbekannte Prostituierte ist.
Drama, Deutschland 1958 Regie: Rolf Thiele Autor: Rolf Ulrich - Erich Kuby Sound: Erwin Schänzle Musik: Norbert Schultze Kamera: Klaus von Rautenfeld
Während des Wirtschaftswunders kommt die junge Rosemarie Nitribitt nach Frankfurt, wo sie das große Geld machen will. Aufgrund ihres guten Aussehens wird sie schnell die Geliebte eines eleganten Geschäftsmannes. Bald lernt Rosemarie einen französischen Industriespion kennen, der sie mit weiteren Unternehmern bekannt macht und sich ihrer bedient, um an wichtige Interna zu gelangen. Als deutlich wird, dass Rosemarie zuviel weiß, gerät sie in Lebensgefahr. Mit ihrem Bruder Horst und dessen Freund Walter zieht Rosemarie Nitribitt durch die Straßen Frankfurts, wo sie ihren Lebensunterhalt durch Gesang verdienen. Eines Tages singt das Trio vor einem Frankfurter Hotel, in dem gerade eine Gruppe einflussreicher Unternehmer tagt. Die attraktive Frau fällt dem eleganten Geschäftsmann Konrad Hartog auf. Zwischen ihm und Rosemarie entwickelt sich schnell ein Verhältnis. Bald finanziert ihr Hartog eine teure Wohnung. Als die französische Konkurrenz den Wirtschaftsspion Alfons Fribert auf Hartogs Unternehmen ansetzt, beschließt dieser, Rosemaries Wirkung auf Männer auszunutzen. Die Industriellen, die Rosemarie bald regelmäßig besuchen, ahnen zunächst nicht, dass ein Tonband ihre intimen Besuche und alles, was dabei besprochen wird, aufzeichnet. Und Rosemarie erkennt nicht, wie gefährlich das Spiel für sie werden kann. Als den Unternehmern klar wird, dass wichtige Interna an die Konkurrenz gelangt sind, steht Rosemaries Leben auf dem Spiel. Rolf Thieles Klassiker des bundesdeutschen Films ist eine opulente Leinwandbiografie der 1957 in Frankfurt ermordeten Prostituierten Rosemarie Nitribitt, zu deren Kundenkreis angeblich prominente Industrielle gehörten. Der Fall sorgte im Deutschland der Wirtschaftswunderära für viel Aufsehen, blieb aber ungeklärt. Mit der Geschichte der Nitribitt, als Mischung aus Satire und Moritat erzählt, attackierte Thiele furios die Doppelmoral der Ära. Der Regisseur selbst sagte in einem zeitgenössischen Interview: Ich bediente mich eines Lustmordes, um ein Stückchen Gesellschaftskritik loszuwerden.
Krimi, Deutschland 1957 Regie: Robert Siodmak Autor: Werner Jörg Lüddecke - Will Berthold Musik: Siegfried Franz Kamera: Georg Krause
Berlin, 1944: Kommissar Kersten (Claus Holm) kommt dem geisteskranken Massenmörder Bruno Lüdke (Mario Adorf) auf die Spur. SS-Gruppenführer Rossdorf (Hannes Messemer) interessiert sich aus rassischen Gründen für den Fall. Er plant einen Schauprozess. Nach einem wahren Fall von Robert Siodmak packend umgesetzt. Eine der besten Leistungen von Mario Adorf, der dafür mit dem deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet wurde.
Teil 6 Staffel 4: Episode 6 TV-Serie giudiziaria, Frankreich, Italien 1989 Regie: Luigi Perelli Autor: Sandro Petraglia - Stefano Rulli Musik: Ennio Morricone
Il giudice Silvia Conti, dopo il tragico agguato in cui il commissario Corrado Cattani perse la vita, sta ora indagando per scoprire lidentità dei mandanti dellomicidio e, per tale ragione, si è fatta trasferire a Palermo.Si reca da Tano Cariddi, che si trova in un carcere psichiatrico in quanto finge di essere un malato mentale (cosa di cui lei è perfettamente consapevole), ma da lui non riesce a ottenere nessuna informazione attendibile.Nel frattempo si susseguono una serie di eventi: a Palermo viene assassinato un giovane manager, Domenico Mimmo Linori, per impedire che diventi il direttore di una redditizia azienda che evidentemente interessa alla mafia, mentre a New York la stessa giudice Conti partecipa ad un blitz antimafia internazionale che porta allarresto di noti boss italo-americani, fra cui anche lassassino di Linori con uno dei boss della Cupola siciliana, oramai latitante Don Calogero Barretta.Sempre a New York, la giudice Conti conosce casualmente Dave Licata (vero nome Davide Pardi), un ex poliziotto fuggito ventanni prima in America che adesso però, sostenuto da un suo vecchio amico poliziotto, Simon Barth, è intento a ritrovare luomo che diede lordine di massacrare la sua squadra molti anni prima.Costui fa ritorno nella sua terra dorigine, la Sicilia, e messo piede a Palermo assieme a Barth, inizia le indagini proprio nella casa in cui è stato assassinato Mimmo Linori, ovvero nellabitazione della sua amante, anchessa messa sotto torchio da Simon e Davide perché è stata complice dellomicidio. La Piovra/ Der Krake gilt in Italien als die erfolgreichste Fernsehserie aller Zeiten. Auch in Deutschland hat die Krimiserie über die Arbeit von Mafiajäger Corrado Cattani für Aufsehen gesorgt. Der furchtlose Polizeichef legt sich mit dem Organisierten Verbrechen an und gefährdet damit auch das Leben von Frau und Tochter.
Kinderfilm, Deutschland, Italien 1986 Regie: Michael Schaack - Johannes Schaaf Autor: Enzo DAlò - Umberto Marino - Rosemarie Fendel - Marcello Coscia Musik: Gianna Nannini - Angelo Branduardi Kamera: Xaver Schwarzenberger
Unheimliche graue Männer durchstreifen das Land und rauben den Menschen die Zeit, so dass sie immer hektischer werden. Nur die kleine Momo lässt sich von ihnen nicht beirren. Zusammen mit Meister Hora will sie die Zeitdiebe vertreiben. Dazu hält er die Zeit für eine Stunde an. Jetzt soll Momo den Grauen ihre Zeitzufuhr abschneiden.
(Le Avventure di Pinocchio) Film per bambini, Italien, Deutschland, Frankreich 1972 Regie: Luigi Comencini - Silla Bettini Autor: Suso Cecchi DAmico - Carlo Collodi Musik: Fiorenzo Carpi Kamera: Armando Nannuzzi
Lo storico adattamento televisivo del classico di Collodi. Nel cast anche Vittorio De Sica, Franco Franchi e Ciccio Ingrassia.