(The Alamo) Western, USA 1960 Regie: John Lee Hancock Autor: James Edward Grant Musik: Dimitri Tiomkin Kamera: William H. Clothier
San Antonio, im Jahre 1836. Texas hat seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt, doch der mexikanische Diktator Santa Anna will die neue Republik mit einer Armee von 7.000 Mann wieder unter seine Herrschaft bringen. General Sam Houston stellt in aller Eile Truppen gegen ihn auf. Um Zeit zu gewinnen, sollen Colonel Travis und Colonel Bowie mit ihren Leuten die mexikanische Streitmacht in Alamo, einer notdürftig zur Verteidigung hergerichteten ehemaligen Missionsstation, möglichst lange aufhalten. Die beiden sind charakterlich sehr verschieden und geraten immer wieder aneinander. Mit ihnen stellen sich einige Dutzend Männer aus Tennessee unter Colonel David Crockett der anrückenden mexikanischen Armee entgegen. Als der Kampf entbrennt, trotzt das zusammengewürfelte Häuflein von nicht einmal 200 Mann tagelang einer erdrückenden Übermacht. Alamo ist neben einigen wenigen Filmen als Koregisseur (darunter Die grünen Teufel) der einzige Film, den John Wayne selbst inszenierte. Die Produktion kostete zwölf Millionen Dollar, für damalige Verhältnisse eine enorme Summe. Wayne, auch Produzent des Films, musste sich hoch verschulden, um ihn fertigstellen zu können; finanziell brachte er ihm jedoch nicht den erhofften Erfolg. Das Echo war zwiespältig, viele Kritiker stießen sich an dem Pathos, mit dem der konservative Duke hier ein Stück amerikanischer Geschichte glorifizierte. Neben Wayne machen Stars wie Richard Widmark und Laurence Harvey Alamo jedoch zu einem eindrucksvollen Western-Ereignis.
(She Wore a Yellow Ribbon) Western, USA 1949 Regie: John Ford Autor: James Warner Bellah - Frank S. Nugent - Laurence Stallings Musik: Richard Hagemann Kamera: Charles P. Boyle - Winton C. Hoch
Captain Brittles (John Wayne) soll kurz vor seiner Pensionierung Frau und Tochter eines Majors in Sicherheit bringen. Die Patrouille führt durch gefährliches Indianergebiet. Als Brittles das Kommando einem Jüngeren überlassen muss, versucht er trotzdem, ein Blutvergießen mit den Indianern zu verhindern. Ein Held (John Wayne), traumhafte Bilder (Oscar!) und Spannung bis zum Schluss.
(The Man who Shot Liberty Valance) Western, USA 1962 Regie: John Ford Autor: James Warner Bellah - Dorothy M. Johnson - William S. Scharf - Jan Kirmse Sound: Philip Mitchell Musik: Cyril J. Mockridge Kamera: William H. Clothier
Jahrelang ließ sich Ransom Stoddard dafür feiern, dass er den Wildwestschützen Liberty Valance tötete. Danach begann für Stoddard ein beispielloser sozialer und beruflicher Aufstieg. Erst ein halbes Jahrhundert später gesteht er einem Reporter, was damals wirklich geschah.
(How the West Was Won) Western, USA 1962 Regie: John Ford - George Marshall - Henry Hathaway Autor: James R. Webb Sound: Franklin Milton - Van Allen James Musik: Alfred Newman - Ken Darby Kamera: William H. Daniels - Joseph LaShelle - Milton R. Krasner - Charles B. Lang
Der Fluss, 1830er Jahre: Farmerfamilie Prescott zieht von New England über den Eriekanal in das Ohio-Tal des noch unbesiedelten Westens. Tochter Eve verliebt sich in den Trapper Linus Rawlings, der die Prescotts vor Banditen rettet. Nach dem Tod ihrer Eltern durch ein tragisches Unglück in den Stromschnellen heiratet Eve Linus und wird mit ihm auf einer Farm sesshaft. Der Planwagen, 1850er Jahre: Die zweite Prescott-Tochter Lilith, mittlerweile als Revuegirl in St. Louis abgestiegen, hat eine Goldmine in Kalifornien geerbt, wo sie nun erneut ihr Glück versuchen will. Als der smarte Glücksritter Cleve Van Valen davon erfährt, heftet er sich kurzerhand dem Planwagentreck nach Kalifornien an. Er und Treckführer Roger Morgan buhlen den ganzen Weg über um die Gunst der vermeintlich reichen Erbin, die zunächst beide Männer abweist. Schließlich bleibt Cleve in San Francisco an der Seite der tapferen Lilith, obwohl sich die Mine letztendlich als wertlos herausstellt. Der Bürgerkrieg, 1860er Jahre: Linus Rawlings und sein Sohn Zeb geraten in die Wirren des Bürgerkriegs: Linus fällt und Zeb kann Nordstaatengeneral Sherman das Leben retten. Als der Held nach Hause zurückkehrt, ist seine Mutter Eve bereits verstorben. Die Eisenbahn, 1860er Jahre: Zeb überlässt die Farm seinem jüngeren Bruder. Als Kavallerieleutnant soll er die Bauarbeiten an der Eisenbahn, deren Trasse mitten durch indianisches Territorium und Büffel-Weiden gelegt werden soll, vor Indianerübergriffen schützen. Vergeblich versuchen Zeb und Büffeljäger Jethro Stuart, die Konfrontation mit dem Stamm zu vermeiden. Die Desperados, 1880er Jahre: Zeb lebt nun mit seiner Frau Julie und deren Kindern als Sheriff in Arizona, wo er gemeinsam mit Lou Ramsey gegen gefährliche Banditen kämpft: Mit einer tollkühnen Aktion kann ein Eisenbahnüberfall durch Zebs alten Feind Charlie Gant und dessen Bande verhindert werden. Einem friedlichen Familienleben steht nun nichts mehr im Wege ...
(How the West Was Won) Western, USA 1962 Regie: John Ford - George Marshall - Henry Hathaway Autor: James R. Webb Sound: Franklin Milton - Van Allen James Musik: Alfred Newman - Ken Darby Kamera: William H. Daniels - Joseph LaShelle - Milton R. Krasner - Charles B. Lang
Der Fluss, 1830er Jahre: Farmerfamilie Prescott zieht von New England über den Eriekanal in das Ohio-Tal des noch unbesiedelten Westens. Tochter Eve verliebt sich in den Trapper Linus Rawlings, der die Prescotts vor Banditen rettet. Nach dem Tod ihrer Eltern durch ein tragisches Unglück in den Stromschnellen heiratet Eve Linus und wird mit ihm auf einer Farm sesshaft. Der Planwagen, 1850er Jahre: Die zweite Prescott-Tochter Lilith, mittlerweile als Revuegirl in St. Louis abgestiegen, hat eine Goldmine in Kalifornien geerbt, wo sie nun erneut ihr Glück versuchen will. Als der smarte Glücksritter Cleve Van Valen davon erfährt, heftet er sich kurzerhand dem Planwagentreck nach Kalifornien an. Er und Treckführer Roger Morgan buhlen den ganzen Weg über um die Gunst der vermeintlich reichen Erbin, die zunächst beide Männer abweist. Schließlich bleibt Cleve in San Francisco an der Seite der tapferen Lilith, obwohl sich die Mine letztendlich als wertlos herausstellt. Der Bürgerkrieg, 1860er Jahre: Linus Rawlings und sein Sohn Zeb geraten in die Wirren des Bürgerkriegs: Linus fällt und Zeb kann Nordstaatengeneral Sherman das Leben retten. Als der Held nach Hause zurückkehrt, ist seine Mutter Eve bereits verstorben. Die Eisenbahn, 1860er Jahre: Zeb überlässt die Farm seinem jüngeren Bruder. Als Kavallerieleutnant soll er die Bauarbeiten an der Eisenbahn, deren Trasse mitten durch indianisches Territorium und Büffel-Weiden gelegt werden soll, vor Indianerübergriffen schützen. Vergeblich versuchen Zeb und Büffeljäger Jethro Stuart, die Konfrontation mit dem Stamm zu vermeiden. Die Desperados, 1880er Jahre: Zeb lebt nun mit seiner Frau Julie und deren Kindern als Sheriff in Arizona, wo er gemeinsam mit Lou Ramsey gegen gefährliche Banditen kämpft: Mit einer tollkühnen Aktion kann ein Eisenbahnüberfall durch Zebs alten Feind Charlie Gant und dessen Bande verhindert werden. Einem friedlichen Familienleben steht nun nichts mehr im Wege ...
(Brannigan) Krimi, USA, England 1975 Regie: Douglas Hickox Autor: Michael Butler - William Norton - Christopher Trumbo - William P. McGivern Musik: Dominic Frontiere Kamera: Gerry Fisher
Der Chicagoer Polizist Brannigan (John Wayne) verfolgt den flüchtigen Verbrecher Larkin (John Vernon) nach England. Bei Scotland Yard hat man allerdings Probleme mit dem amerikanischen Kollegen, dessen raubeinige Methoden so gar nicht der britischen Art der Verbrechensbekämpfung entsprechen. Aber auch sein englischer Kollege Swann (Richard Attenborough) macht schwere Fehler.
Western, USA 1966 Autor: Leigh Brackett - Harry Brown Sound: Charles Grenzbach - John Carter Musik: Nelson Riddle Kamera: Harold Rosson
Großgrundbesitzer Jason will den erfahrenen Schützen Thornton engagieren, um lästige Siedlerfamilien einzuschüchtern. Bevor der die wahren Ziele des Ranchbesitzers durchschaut, tötet er versehentlich einen Farmerssohn und muss sich verstecken. Er hat Jason jedoch nicht vergessen und will ihn fertigmachen.
Abenteuerfilm, USA 1962 Regie: Howard Hawks Autor: Leigh Brackett Musik: Henry Mancini Kamera: Russell Harlan - Joseph Brun
Ostafrika: Die Saison ist eröffnet! Draufgängerische Tierfänger schwingen das Lasso, verwegene Männer und mutige Frauen verlieben sich. Während die junge Erbin Brandy sich um die Belange der Großtierfarm Momella kümmert, sorgt die schöne Fotografin Dallas unter den Arbeitern für Unruhe...
(She Wore a Yellow Ribbon) Western, USA 1949 Regie: John Ford Autor: James Warner Bellah - Frank S. Nugent - Laurence Stallings Musik: Richard Hagemann Kamera: Charles P. Boyle - Winton C. Hoch
Captain Brittles (John Wayne) soll kurz vor seiner Pensionierung Frau und Tochter eines Majors in Sicherheit bringen. Die Patrouille führt durch gefährliches Indianergebiet. Als Brittles das Kommando einem Jüngeren überlassen muss, versucht er trotzdem, ein Blutvergießen mit den Indianern zu verhindern. Ein Held (John Wayne), traumhafte Bilder (Oscar!) und Spannung bis zum Schluss.
(The Long Voyage Home) Kriegsfilm, USA 1940 Regie: John Ford Autor: Dudley Nichols - Eugene ONeill Musik: Richard Hageman Kamera: Gregg Toland
Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges befindet sich ein Frachter mit Sprengstoff an Bord auf dem Weg von Baltimore nach Irland. Die Nerven der Besatzung, darunter Seemann Olson (John Wayne), liegen blank. Brillant fotografiertes Meisterwerk von John Ford, das auf Vorlagen von Dramatiker Eugene ONeill basiert. Für fünf Oscars nominiert.