Komödie, Deutschland 1997 Regie: Helmut Dietl Autor: Patrick Süskind Musik: Dario Farina Kamera: Gernot Roll
Abend für Abend treffen sich die Repräsentanten der Filmbranche im Rossini. Das Edelrestaurant ist die Kulisse, vor der sie sich selbstinszenieren. Hier diniert der misanthropische Bestsellerautor Windisch nur im Séparée; hier kann sich die schöne Valerie nicht zwischen dem jungen Lyriker Kriegnitz und dem Filmproduzenten Reiter entscheiden und der Wirt Paolo umwirbt das Starlet Schneewittchen.
Komödie, Deutschland 2003 Regie: Hajo Gies Autor: Thomas Kirdorf Musik: Günther Illi Kamera: Werner Adams
Die Bäuerin Rosa Mayrhofer (Christiane Hörbiger) lebt abgeschieden auf einer Alm in Österreich. Sie genießt die Einsamkeit, hört Fred-Astaire-Songs und schwelgt in Erinnerungen an ihren Verlobten, der vor 38 Jahren ums Leben kam. Bei ihren seltenen Besuchen im Dorf bringt Rosa dem Dorfpfarrer (Anton Pointecker) stets ihre köstlichen Pralinen mit, die sie nach einem alten Familienrezept herstellt. Eines Tages reicht der Pfarrer diese Pralinen heimlich bei einem internationalen Patisserie-Wettbewerb in Hamburg ein. Und siehe da: Rosas kleine Sünde gewinnt völlig überraschend den Hauptpreis. Nun muss Rosa wohl oder übel ihre Alm verlassen und in die mondäne Hansestadt reisen. Die Konkurrenten sind fassungslos über die Siegerin aus der Provinz, vor allem die Wiener Schokoladenfirma Mayrhofer, die bislang jedes Jahr die Goldene Praline gewann. Der alte Firmenpatriarch Ignatz Mayrhofer (Peter Matic) setzt alles daran, in den Besitz des Geheimrezepts seiner Namensvetterin zu gelangen. Doch mit Geld kann man Rosa nicht locken: Reihenweise lehnt sie die lukrativen Angebote internationaler Süßwarenkonzerne ab. Eine willkommene Abwechslung von dem Pralinentrubel bietet ihr der leicht linkische Fischhändler Hannes Seeger (Götz George). Er ist ein charmanter Kavalier alter Schule, dessen Firma kurz vor der Pleite steht. Während Rosa sich langsam aber sicher in ihn verliebt, sieht Hannes in ihr zunächst nur eine finanzstarke Investorin: Aufgrund der Namensgleichheit hält er Rosa nämlich für ein Mitglied der Wiener Mayrhofer-Dynastie. Dort hat man inzwischen den aalglatten Gigolo Matteo di MonteCaprese (Peter Sattmann) engagiert. Mit seinem weltmännischen Charme soll dieser Rosa das Geheimrezept entlocken. Nun buhlen sowohl Hannes als auch Matteo um die Gunst der ahnungslosen Rosa - wobei Hannes spürt, dass ihm Rosas Herz wichtiger ist als ihr vermeintlich dickes Bankkonto. Es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit ans Licht kommt: Enttäuscht über Matteos Doppelspiel und zutiefst verletzt von Hannes finanziellen Absichten fährt Rosa zurück auf die Alm. Doch so schnell will Hannes die Frau seines Lebens nicht aufgeben. Mit Alpenglühen hat Erfolgsregisseur Hajo Gies eine romantische, augenzwinkernde Komödie inszeniert. Mit viel Dialogwitz erzählt der Film von einem Clash der Kulturen: Almbäuerin trifft Großstadtsnobs und verliebt sich in einen Fischhändler. Christiane Hörbiger beweist als sympathische Bäuerin ihre Wandlungsfähigkeit und Götz George ist als charismatischer Lebemann in einer Paraderolle zu sehen; Peter Sattmann und Brigitte Janner ergänzen das Ensemble. 2005 entstand die Fortsetzung Liebe versetzt Berge - Alpenglühen 2. Das Erste zeigt den Film unmittelbar im Anschluss.
Drama, Deutschland 2007 Regie: Kaspar Heidelbach Autor: Daniel Nocke - Georges Simenon Musik: Arno Steffen Kamera: Achim Poulheim
Auf einer Seniorenfahrt lernen sich Margret, die Witwe eines pleitegegangenen Fabrikanten, und Siegmar, ein proletarischer ehemaliger Polier, kennen. Weniger aus Zuneigung, sondern mehr aus großer Angst vor dem Alleinsein, entschließen sie sich schon kurz darauf zur Heirat. Siegmar zieht in Margrets Haus und bringt überraschend seine Katze mit, mit der Margret von Anfang an auf Kriegsfuß steht.
Staffel 1: Episode 252 Krimireihe, Deutschland 1991 Regie: Hajo Gies Autor: Axel Götz - Thomas Wesskamp Musik: Dieter Bohlen Kamera: Michael Faust - Hans Zinner
Horst Schimanski macht Urlaub auf einem Campingplatz in der Nähe von Duisburg. Dort hat er eine heftige, aber diskrete Affäre mit Corinna. Von ihr weiß er nicht mehr als den Vornamen und die Tatsache, dass sie verheiratet ist. Eines Abends wird er zufällig Zeuge, wie ein Mann namens Pfeiffer Corinna massiv bedroht. Schimanski greift ein, aber der Mann kann entkommen. Und plötzlich ist auch Corinna verschwunden. Es gelingt Schimanski, Pfeiffer ausfindig zu machen. Er will von ihm die Gründe für die Auseinandersetzung mit Corinna in Erfahrung bringen und außerdem Schadenersatz für seine Jacke fordern, die bei dem Kampf zerrissen ist. Pfeiffer schweigt sich über die Frau aus, gibt Schimanski aber Geld für den entstandenen Schaden. Aus diesem eher harmlos wirkenden Zufall entwickelt sich eine mörderische Intrige, deren Opfer Schimanski ist. Ihm werden Bestechlichkeit und schließlich sogar ein Mord untergeschoben. Selbst sein Freund und Kollege Thanner weiß aufgrund scheinbar unwiderlegbarer Schuldbeweise nicht, was er davon halten soll. Schimanski fühlt sich alleingelassen, quittiert den Polizeidienst und ermittelt auf eigene Faust und in eigener Sache. Er findet heraus, dass Pfeiffer Handlanger eines Syndikats ist, das kriminell erworbene Millionen bei einer groß angelegten Immobilientransaktion sauberwaschen will. Die Frau vom Campingplatz ist mit einem vom Syndikat bestochenen Regierungsbeamten verheiratet, der unzutreffende Gutachten verfasst hat, um diese Transaktion zu ermöglichen. Schimanski kämpft an zwei Fronten: Er muss sowohl die gegen ihn gerichteten Vorwürfe seiner Behörde als auch die tödliche Bedrohung durch einen vom Syndikat auf ihn angesetzten Killer abwehren. Die Probleme, die sich ihm dabei, noch dazu als nun einkommensloser Normalbürger, stellen, ergeben haarsträubend komische, aber ebenso lebensgefährliche Situationen. Die Königsklasse der deutschsprachigen Krimilandschaft. Jede Sendeanstalt der ARD (plus ORF und SF) schickt mindestens ein Ermittlerteam ins Rennen. Die Filme leben vor allem vom Lokalkolorit der jeweiligen Region oder Stadt und den starken Persönlichkeiten der Kommissare. Für Schauspieler ist die Übernahme einer Rolle als Tatort-Kommissar wie ein Ritterschlag. Figuren wie Trimmel, Schimanski und Odenthal geniessen mittlerweile Kultstatus.
(Blatt und Blüte - Die Erbschaft) Krimikomödie, Österreich, Deutschland 2004 Regie: Michael Kreindl Autor: Susanne Freund Musik: Mischa Krausz Kamera: Stefan Spreer
Tante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen. Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars in der turbulenten Krimikomödie von Regisseur und Krimispezialist Michael Kreindl (Tatort, Der Clown, Motorrad-Cops). Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Hörbiger und George. Die 90-jährige Agathe will es ihren Erben nicht allzu leicht machen und verwendet ihre letzte Energie, um einen gewitzten Plan auszuhecken. So soll bei ihrem Begräbnis nur der ehemalige Reporter Vincent als Grabredner zum Zuge kommen - und der Blumenschmuck muss von ihrer Wahlnichte Victoria sein, die die noble Blumenhandlung Blatt und Blüte betreibt. Die beiden waren vor vielen Jahren ein Paar, wie es gegensätzlicher nicht sein konnte. Entsprechend unsanft war auch das Ende ihrer Ehe. Dass auch Victoria und Vincent von der wohlhabenden Verblichenen bei der Erbschaft berücksichtigt wurden, versteht keiner der Verwandten, genauso wenig die Zuteilung der Vermächtnisse. Zusätzlich fällt Agathes Vermögen wesentlich geringer aus als erwartet, was die Verwandtschaft völlig aus dem Konzept bringt. Doch Agathe hat sich den Spaß erlaubt, die habgierigen Erben auf eine ausgefeilte Rätselrallye zu schicken, die letztendlich zu einem unschätzbar wertvollen Schatz führen soll. Vincent und Victoria laufen dabei zur Hochform auf.
(Blatt und Blüte - Die Erbschaft) Krimikomödie, Österreich, Deutschland 2004 Regie: Michael Kreindl Autor: Susanne Freund Musik: Mischa Krausz Kamera: Stefan Spreer
Tante Agathe wusste schon lange vor ihrem Tod, dass die Verwandtschaft ungeduldig auf ihr stattliches Vermögen spekuliert. Ein raffinierter Plan soll ihre Erben in tiefe Zwietracht stürzen. Mit Christiane Hörbiger und Götz George brillieren zwei große Fernsehstars in der turbulenten Krimikomödie von Regisseur und Krimispezialist Michael Kreindl (Tatort, Der Clown, Motorrad-Cops). Es ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Hörbiger und George. Die 90-jährige Agathe will es ihren Erben nicht allzu leicht machen und verwendet ihre letzte Energie, um einen gewitzten Plan auszuhecken. So soll bei ihrem Begräbnis nur der ehemalige Reporter Vincent als Grabredner zum Zuge kommen - und der Blumenschmuck muss von ihrer Wahlnichte Victoria sein, die die noble Blumenhandlung Blatt und Blüte betreibt. Die beiden waren vor vielen Jahren ein Paar, wie es gegensätzlicher nicht sein konnte. Entsprechend unsanft war auch das Ende ihrer Ehe. Dass auch Victoria und Vincent von der wohlhabenden Verblichenen bei der Erbschaft berücksichtigt wurden, versteht keiner der Verwandten, genauso wenig die Zuteilung der Vermächtnisse. Zusätzlich fällt Agathes Vermögen wesentlich geringer aus als erwartet, was die Verwandtschaft völlig aus dem Konzept bringt. Doch Agathe hat sich den Spaß erlaubt, die habgierigen Erben auf eine ausgefeilte Rätselrallye zu schicken, die letztendlich zu einem unschätzbar wertvollen Schatz führen soll. Vincent und Victoria laufen dabei zur Hochform auf.