Tragikomödie, Deutschland 1998 Regie: Doris Dörrie Autor: Rolf Basedow - Ruth Stadler Musik: Roman Bunka Kamera: Theo Bierkens
Im südspanischen Almería, auf einer staubigen Landstraße in der Sierra Morena. Die verführerische Linda streckt den Daumen in den Wind. Sie ist auf der Flucht vor ihrem eigenen Leben, stellt sich taubstumm, erfindet andere Lebensgeschichten. Der deutsche Autofahrer Werner nimmt die Anhalterin schließlich mit. Plötzlich wirft Linda ihre Handtasche aus dem Fenster. Später, im Hotel, verlangt Werner von ihr, dass sie ihn mit seinem Gürtel schlägt. Nebenan versucht währenddessen Klaus verzweifelt am Telefon, seine Ex-Freundin Franziska dazu zu überreden, ihre Heimat zu verlassen und zu ihm zurückzukommen. Doch die schöne Münchnerin lehnt ab, denn sie steht kurz davor, Holger zu heiraten. Die ausgelaugte Mutter Unna trifft ihren Jugendfreund David, der nach einem Schlaganfall fast alles vergessen hat - bestimmte Erinnerungen aber lassen sich doch wieder heraufbeschwören. Dann sind da noch der sentimentale Autofahrer und Familienvater Bodo, die emotional überforderten Ehepartner Robert und Charlotte, die diät- und kaschmirpulloversüchtige Rita und ihr dicker Mann Fred sowie Juan, ein liebeskranker Witwer, der den Tod seiner Frau nicht verwinden kann ... Männer und Frauen, Alte und Junge, solche, die bereit sind, Liebe zu geben, und andere, die sie annehmen sollen: Unter spanischer Sonne begegnen und trennen sie sich und spinnen einen schicksalshaften Reigen der Gefühle ...
(The Conjuring 2) Horrorfilm, USA, Kanada 2016 Regie: James Wan Autor: Carey W. Hayes - Eric Heisserer - Carey Hayes - Chad Hayes - David Johnson Kamera: Don Burgess
Neuer Fall für die Geisterjäger Lorraine und Ed Warren (Vera Farmiga, Patrick Wilson): In einem Londoner Haus terrorisiert eine dämonische Macht eine Mutter und deren Kinder. Besonders die kleine Janet (Madison Wolfe) zeigt sich von dem Geist besessen. Das paranormal begabte Ehepaar nimmt sich der Sache an - und steht bald vor dem grässlichsten Fall seiner Karriere. Teil 2 des Horrorschockers: Saw-Regisseur James Wan sorgt mit klassischer Psychospannung und 70er-Jahre-Flair für maximalen Nerventerror.
(Nach Fünf im Urwald) Komödie, Deutschland 1995 Regie: Hans Christian Schmid Autor: Michael Gutmann - David Howard Musik: Rainer Michel Kamera: Klaus Eichhammer
Anna wird 17 Jahre alt und schmeißt ihre erste große Geburtstagsparty. Zwar haben ihre gutbürgerlichen Eltern versprochen, Anna freie Bahn zu lassen und die Nacht woanders zu verbringen, doch natürlich konnten sie sich gute Ratschläge und einen Eimer mit dem Schild Falls jemanden schlecht werden sollte nicht verkneifen. Umso schlimmer ist der Schreck, als die Eltern am nächsten Tag nach Hause kommen. Die Party ist offensichtlich zur Orgie mutiert. Die Wohnung ist verwüstet, überall gammeln verpennte und vollgedröhnte Teenager herum. Als Vater Wolfgang dann auch noch ein Stück Haschisch findet und feststellt, dass seine Lieblingsplatte, eine seltene Rarität, zerbrochen wurde, kommt es zu einem heftigen Krach. Anna beschließt auszureißen. Mit ihrem schüchternen und heimlichen Verehrer Simon fährt sie nach München. Den Job, den sie dort sucht, bekommt sie nicht, dafür sammelt sie eine Menge Erfahrungen. Eine Nacht lang streift das abenteuerlustige Mädchen vom Land durch den Großstadtdschungel. Sie macht dabei die Bekanntschaft allerlei schriller, cooler Typen, die sich nach und nach als oberflächliche Möchtegerne entpuppen. Mittlerweile haben sich Annas und Simons Eltern zusammengetan, um den vermissten Nachwuchs zu finden. Nach der erfolglosen Suche in Münchner In-Discos werden die Eltern von ihrer eigenen, auch nicht gerade braven Vergangenheit eingeholt ...