Staffel 1: Episode 1 Drama, Österreich, Deutschland 2025 Regie: Ute Wieland Autor: Uli Brée Musik: Lylit Kamera: Tobias von dem Borne
Vor zehn Jahren wanderte die verwöhnte und realitätsfremde High Society-Lady Gloria Almeda (Adele Neuhauser) ins Gefängnis. Es hieß, sie habe einen Killer beauftragt, ihren Gatten Victor (Bernhard Schir) zu ermorden. Niemand glaubte an ihre Unschuld. Im Gefängnis wurde aus der rosa Lebedame die schwarze Witwe Gloria. Gloria lernte zu überleben, sich zu behaupten und aufzusteigen. Vielleicht auch, weil ein einziger Gedanke sie am Leben hielt: Rache! Und sie hatte viel Zeit darüber nachzudenken, wer ihren Mann tatsächlich ermordet hat. Mit einer Fußfessel ist sie nun nach vorzeitiger Entlassung an die noble Familienvilla gebunden. Sowohl ihre Kinder (Fanny Krausz, Manuel Rubey) als auch ihr restliches, durchtriebenes Umfeld (Elena Uhlig, Roland Koch, Andreas Lust) glauben noch immer, dass Gloria einfältig und naiv ist und sie ihr weiterhin Lügengeschichten auftischen können. Gloria lässt die Sippe vorerst in dem Glauben, doch nach und nach setzt sie ihren Racheplan in die Tat um - und sie wird erst ruhen, wenn sie den wahren Mörder ihres Mannes gefunden hat. Koste es, was es wolle. Nach einem Drehbuch von Erfolgsautor Uli Brée (Vorstadtweiber) inszenierte Regisseurin Ute Wieland mit Mama ist die Best(i)e eine bitterböse Krimikomödie, die durch große Bilder und einen deutsch/österreichischen Star-Cast zu überzeugen weiß. Neben Adele Neuhauser in der Hauptrolle versammelt sich das Who ist Who der heimischen Film- und TV-Landschaft vor der Kamera: Manuel Rubey, Fanny Krausz, Bernhard Schir, Elena Uhlig, Roland Koch, Andreas Lust, Michou Friesz, Aglaia Syskowitz, Miriam Fussenegger, Edita Malovcic und Stefanie Stappenbeck - sie alle verwandeln mit ihrer großen Spielfreude den Krimi-Zweiteiler in ein packendes TV-Event.
Staffel 1: Episode 2 Drama, Österreich, Deutschland 2025 Regie: Ute Wieland Autor: Uli Brée Musik: Lylit Kamera: Tobias von dem Borne
Glorias Rückkehr in die Villa wirbelt einigen Staub in der Familie auf. Von allen beäugt, nimmt sie wieder am Familienalltag teil, der von Bosheiten, Vorwürfen und Gemeinheiten geprägt ist. Gloria verdächtigt selbst ihre beiden Kinder, die nichtsnutzige Leonie und ihren abgebrühten Sohn Severin, der seine Frau Stella ausgerechnet an Leonie verloren hat. Auch hinter Schwager Gastons freundlicher Fassade lauern Lügen und Betrug. Die Wiederbegegnung mit der ehemaligen Freundin Bernadette und ihrem Mann Tono lässt in Gloria alte Gefühle erwachen. Mit Tono an ihrer Seite hätte es Gloria sogar gewagt, Viktor zu verlassen, wäre Tono nicht so ein Angsthase und mittellos gewesen. Aufgrund einer Fußfessel darf Gloria das Villengelände nicht verlassen und ist auf ihre eigenen und die Beobachtungen ihrer beiden Verbündeten angewiesen: ihre Freundinnen aus dem Gefängnis Maria und Henny haben sich längst geschickt im Arbeitsumfeld der Familie eingenistet und Einblicke in die Vermögensverhältnisse gewonnen. Puzzlestück für Puzzlestück gelingt es Gloria, ein Bild zusammenzusetzen, das den Hergang der Tat in einem neuen Licht erscheinen lässt. Ausgerechnet Tono, der sie genauso wenig im Gefängnis besuchte wie ihre Kinder und ihre Freundin Bernadette, spielte offenbar eine zwielichtige Rolle. Aber ist er wirklich derjenige, der den Mord an Viktor in Auftrag gegeben hat? Und welche Rolle spielte die Geliebte Viktors, die schwer verletzt überlebte?
(Anna und der Prinz) Romantikdrama, Österreich, Deutschland 2009 Regie: Julian Roman Pölsler Autor: Karl Boeser Kamera: Martin Gschlacht
Tobias Moretti in Julian Pölslers Historienfilm um die wahre Liebesgeschichte zwischen Erzherzog Johann und der Postmeisterstochter Anna Plochl: Beim Wandern in der Steiermark trifft der österreichische Erzherzog Johann auf die anmutige Postmeistertochter Anna. Die junge Frau rührt mit ihrer Unschuld sein Herz, schließlich steht ihr reines Gemüt in krassem Gegensatz zu den Intriganten bei Hofe. Doch Kaiser Franz verbietet seinem Bruder, der ohnehin als liberaler Schwärmer gilt, die Hochzeit. Anna darf zwar als Hausdame in sein steirisches Domizil ziehen, doch die Liebe bleibt streng platonisch. Julian Roman Pölsler lässt die Figuren dieser authentischen historischen Romanze auch in der freien Natur wie auf einer Bühne agieren. Seine fast altmodisch anmutende Regie passt perfekt zur Geschichte: Lange, ruhige Einstellungen geben den herausragenden Hauptdarstellern jenen Raum, den sie brauchen, um die tiefe Zuneigung der Figuren subtil verkörpern zu können. Anna Maria Mühe und Tobias Moretti spielen die bezaubernde Unschuld vom Land und den Freigeist ganz wunderbar. Mit: Tobias Moretti (Erzherzog Johann), Anna Maria Mühe (Anna Plochl), Roland Koch (Kanzler Fürst Metternich), Peter Simonischek (Annas Vater), Max von Thun (Johann Zahlbruckner), Franz Morak (Kaiser Franz Joseph), Petra Morzé (Annas Mutter), Gerti Drassl (Aloisia Strenberger), Aglaia Szyszkowitz (Gräfin Dorothy Lieven), Hubert von Goisern (Bauer Paul Adler), Heribert Sasse (Oberamtsrat Josef Ritter), Anna Maria Sturm (Annas beste Freundin), Gertraud Jesserer (Freifrau von Palffy-Batany). Österreich/Deutschland, Historienfilm, 2009
Böses Erwachen Staffel 1: Episode 5 Familienserie, Österreich, Deutschland 2009 Regie: Christine Kabisch Autor: Heike Brückner von Grumbkow - Jörg Brückner Musik: Robert Schulte Hemming - Jens Langbein Kamera: Hans-Jörg Allgeier
Marietta nutzt eine feierliche Buchpräsentation, um überraschend ihre Verlobung mit Philipp Markland bekannt zu geben. Der junge Verleger fühlt sich überrumpelt und erteilt den Heiratsplänen öffentlich eine Absage. Nach dem peinlichen Eklat kommt es zum Bruch mit Marietta. Philipp ist das nicht ganz unrecht, denn er hat sich in Mona verliebt, die er spontan auf eine Geschäftsreise nach Ibiza begleitet. Doch bei ihrer Rückkehr nach Frankfurt beendet Mona überraschend die Liaison: Für ihren Bruder Markus wäre ihre Affäre mit dem Exfreund seiner Tochter Marietta ein Affront. Mona will aber kein Öl ins Feuer gießen, denn sie muss ihrer Tochter Ariane den Rücken stärken, die sich im Bankhaus Rheinberg durchsetzen will. Arianes Chancen steigen, als sie erfährt, dass der Wirtschaftsdezernent Alexander Blessmann die Journalisten über Markus Bestechungsversuche im Rotlichtmilieu informieren will. Spontan wechselt sie die Seiten und setzt Markus über die Pläne seines Widersachers in Kenntnis. Dank Arianes Tipp kann Markus seinen Widersacher in Schach halten. Beeindruckt von ihrer Loyalität, sichert Markus seiner toughen Nichte eine bedeutende Beförderung zu: Ariane ist am Ziel ihrer Wünsche. Als auch Will Stern aus Mangel an Beweisen freigelassen wird, scheint die Sippe wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Das gilt aber nicht für Wills leidgeprüfte Freundin Isabel von Norden. Als diese ihn vom Gefängnistor abholen möchte, erlebt sie eine bittere Überraschung. Auch Martine La Rocca, dessen Pläne von der Stadt überraschend den Zuschlag erhielten, wird unsanft auf dem Boden der Tatsachen zurückgeholt: Da das Projekt inzwischen zu viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, beschließt Markus, sich aus der Finanzierung und damit aus seinem Gesamtengagement für dieses Vorhaben zurückzuziehen. Die von Rheinbergs sind eine wohlhabende, hochangesehene Bankiersfamilie der Frankfurter Gesellschaft. Markus von Rheinberg tut alles, um die makellose Fassade aufrecht zu erhalten und seine Frau, seine drei Kinder und Matriarchin Lilo vor Skandalen zu schützen. Doch dann taucht 30 Jahren Mona auf, die Schwester von markus, und erhebt Anspruch auf einen Anteil ander Bank.
Böses Erwachen Staffel 1: Episode 5 Familienserie, Österreich, Deutschland 2009 Regie: Christine Kabisch Autor: Heike Brückner von Grumbkow - Jörg Brückner Musik: Robert Schulte Hemming - Jens Langbein Kamera: Hans-Jörg Allgeier
Marietta nutzt eine feierliche Buchpräsentation, um überraschend ihre Verlobung mit Philipp Markland bekannt zu geben. Der junge Verleger fühlt sich überrumpelt und erteilt den Heiratsplänen öffentlich eine Absage. Nach dem peinlichen Eklat kommt es zum Bruch mit Marietta. Philipp ist das nicht ganz unrecht, denn er hat sich in Mona verliebt, die er spontan auf eine Geschäftsreise nach Ibiza begleitet. Doch bei ihrer Rückkehr nach Frankfurt beendet Mona überraschend die Liaison: Für ihren Bruder Markus wäre ihre Affäre mit dem Exfreund seiner Tochter Marietta ein Affront. Mona will aber kein Öl ins Feuer gießen, denn sie muss ihrer Tochter Ariane den Rücken stärken, die sich im Bankhaus Rheinberg durchsetzen will. Arianes Chancen steigen, als sie erfährt, dass der Wirtschaftsdezernent Alexander Blessmann die Journalisten über Markus Bestechungsversuche im Rotlichtmilieu informieren will. Spontan wechselt sie die Seiten und setzt Markus über die Pläne seines Widersachers in Kenntnis. Dank Arianes Tipp kann Markus seinen Widersacher in Schach halten. Beeindruckt von ihrer Loyalität, sichert Markus seiner toughen Nichte eine bedeutende Beförderung zu: Ariane ist am Ziel ihrer Wünsche. Als auch Will Stern aus Mangel an Beweisen freigelassen wird, scheint die Sippe wieder einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Das gilt aber nicht für Wills leidgeprüfte Freundin Isabel von Norden. Als diese ihn vom Gefängnistor abholen möchte, erlebt sie eine bittere Überraschung. Auch Martine La Rocca, dessen Pläne von der Stadt überraschend den Zuschlag erhielten, wird unsanft auf dem Boden der Tatsachen zurückgeholt: Da das Projekt inzwischen zu viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, beschließt Markus, sich aus der Finanzierung und damit aus seinem Gesamtengagement für dieses Vorhaben zurückzuziehen. Die von Rheinbergs sind eine wohlhabende, hochangesehene Bankiersfamilie der Frankfurter Gesellschaft. Markus von Rheinberg tut alles, um die makellose Fassade aufrecht zu erhalten und seine Frau, seine drei Kinder und Matriarchin Lilo vor Skandalen zu schützen. Doch dann taucht 30 Jahren Mona auf, die Schwester von markus, und erhebt Anspruch auf einen Anteil ander Bank.