Folgesendung
11:15
45min
SOKO Stuttgart
(Soko Stuttgart) Die kleine Zeugin Staffel 1: Episode 5 Krimiserie, Deutschland 2009 Regie: Michael Schneider Autor: Andreas Knaup Musik: Günther Illi Kamera: David Schultz

Die siebenjährige Sina Tietz wird zufällig Zeugin eines Mordes. In einer Toilette des Flughafens Stuttgart wurde eine Frau erschossen. Traumatisiert von den Erlebnissen, schweigt Sina - dabei ist sie die Einzige, die Hinweise auf den Täter geben kann. Martina Seiffert und ihr Team beginnen mit den Ermittlungen. Rico Sander wertet die Videoaufzeichnung der Überwachungskameras am Flughafen aus. Er kann die Identität des unbekannten Opfers ermitteln: Es handelt sich um die Journalistin Jaqueline Teuber. Ein erster Verdacht legt nahe, dass Frau Teuber bei der Beschaffung journalistischen Hintergrundmaterials an Informationen gelangte, die sie das Leben gekostet haben. Martina Seiffert und Joachim Stoll fahnden daher nach dem Informanten, mit dem Jaqueline sich verabredet hatte. Der Chefredakteur der Boulevardzeitung, Thomas Riemer, der mit der Ermordeten ein Verhältnis hatte, hätte jedoch ebenfalls ein Motiv für den Mord. Das Opfer war von ihm in der neunten Woche schwanger. Eine Scheidung von seiner Frau hätte ihn persönlich und beruflich ruiniert. Auch zwischen Dirk Teuber und seiner Schwester herrschte nicht, wie anfangs behauptet, die pure Geschwisterliebe. Dirk und Jaqueline streiten seit über einem Jahr um das Haus des verstorbenen Vaters. Nach und nach gelingt es Joachim Stoll und Anna Badosi, Sinas Vertrauen zu gewinnen. Als sie schließlich die Beschreibung des Täters liefert, erscheinen die bisherigen Ermittlungen in einem neuen Licht. Auch in Stuttgart kümmert sich eine SOKO um die Aufklärung von Verbrechen. Das Team in der Schwabenmetropole besteht aus der Ersten Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert, Kriminalhauptkommissar 'Jo' Stoll, der Kriminalkommissarin Anna Badosi, dem IT-Spezialisten Rico Sander und dem Kriminaldirektor Michael Kaiser.

Astrid M. Fünderich ("Martina Seiffert") - Peter Ketnath ("Joachim Stoll") - Nina Gnädig ("Anna Badosi") - Benjamin Strecker ("Rico Sander") - Karl Kranzkowski ("Michael Kaiser") - Eva Maria Bayerwaltes ("Prof. Dr. Lisa Wolter") - Mike Zaka Sommerfeldt ("Jan Arnaud") - Pauline Brede ("Sina Tietz") - Kai Scheve ("Dirk Teuber") - Tessa Mittelstaedt ("Irene Teuber")
11:30
45min
Das Große Barriere-Riff
(Great Barrier Reef) Vom Riff zum Regenwald Dokureihe, Schweiz, England 2012 Regie: Richard Fitzpatrick Musik: Richard Blair-Oliphant

Das Große Barriere-Riff ist mit 3000 einzelnen Riffen und mehr als 600 Inseln nur Teil eines größeren Lebensraums an der Nordküste Australiens. Der Film stellt dieses Ökosystem vor. Es ist ein Gebiet, das von faszinierenden Gegensätzen geprägt ist - von Lagunen und Mangrovensümpfen, von Riffen und Regenwäldern. Eingebettet zwischen zwei extremen Lebensräumen, dem Korallenriff im Meer und dem tropischen Regenwald am Festland, liegt eine riesige Lagune. Über Jahrtausende hinweg entstanden, ist sie mehr als 100 Meter tief. Zwei Drittel des Lagunenbodens sind mit Sand bedeckt, eine Wüste unter Wasser. Hier überlebt nur, wer sich perfekt tarnen kann. Wie der Röhrenaal, der niemals sein solides Erdloch verlässt, Steinfische, die sich im Sand vergraben und auf Beute lauern, oder der Eingeweidefisch, der zum eigenen Schutz im Darm einer Seegurke haust. Die Lagune ist ein Ort ständiger Gefahr: Hammerhaie und Stachelrochen schweben wie Detektoren über den sandigen Böden. Sie orten die elektrischen Impulse von Herzschlag und Gehirnströmen der gut getarnten Meeresbewohner. Gelegentlich gleiten an der Wasseroberfläche auch Würfelquallen durch die Lagune. Das Nesselgift ihrer meterlangen Tentakel zählt zu den stärksten im ganzen Tierreich. An manchen Stellen haben sich Oasen im sandigen Lagunenboden gebildet. Hier sind Pflanzen und Weichkorallen für eine Formenvielfalt verantwortlich, die ausreichend Deckung für zahlreiche Jungfische bietet. Dank ausgedehnter Seegraswiesen können hier auch seltene Meerestiere wie Meeresschildkröten oder Dugongs überleben. Letztere werden etwa drei Meter lang und sind weitläufige Verwandte der Elefanten: Vor der australischen Küste befindet sich eines ihrer letzten Refugien. Der tropische Regenwald auf dem Festland hat eine Schlüsselfunktion für das vielfältige Ökosystem des Großen Barriere-Riffs. An durchschnittlich 120 Tagen im Jahr ergießen sich hier sintflutartige Regenfälle über das Land. Der dichte Wald hält die Wassermassen in Zaum und regelt die Zufuhr des Süßwassers in die Brackwasserzone, in jene Bereiche also, in denen es zu einer Durchmischung des süßen Flusswassers mit dem salzigen Meerwasser kommt. In den Mangrovengebieten an der Küste wiederum zersetzen Mikroorganismen das Sediment zu Schlamm. Dieser ist Nahrungsquelle für Wellhornschnecken oder Siedlerkrebse, deren Exkremente wiederum wertvolle Futterquelle für die Mikroorganismen im Meerwasser sind. Der Regenwald und die Mangroven, die Lagune und das Barriere-Riff: Sie alle fügen sich wie Puzzlesteine zu einer aufeinander abgestimmten Wirkungskette zusammen. Verändert sich eine Landschaftsform, beeinflusst dies alle Bereiche des komplexen Ökosystems.

Monty Halls ("Himself - Presenter") - Karl Stefanovic ("Himself - Presenter (Australian broadcast)")
10:25
45min
natur exclusiv
(Bärenkinder) Dokumentation, Deutschland 2017

Der Tscheche Vaclav Chaloupek kümmert sich ein Jahr lang um zwei verwaiste Braunbärenkinder. Er teilt mit seinen Bären sein Haus, zeigt ihnen die Welt, genau, wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher nicht Bekanntes über Bären zu lernen. Eins wird ganz schnell klar: Bär ist nicht gleich Bär. Bären sind die größten und mächtigsten Landraubtiere Europas, natürliche Feinde haben sie nicht, und dennoch gibt es nur noch wenige Regionen, in denen sie vorkommen. Der Mensch reduziert ihren Lebensraum, drängt sie weiter in entlegene Gebiete zurück. Der Tscheche Vaclav Chaloupek hat nun versucht, mehr über die Anpassungsfähigkeit dieser Tiere zu erfahren, indem er ungewollt zur 'Mutter' von zwei Bärenwaisen wurde. Ein Jahr lang ist Vaclav Chaloupek 'Ersatzmutter' für zwei europäische Braunbären. Er teilt mit seinen Bären sein Haus, füttert sie und zeigt ihnen die Welt, genau wie es eine Bärenmutter tun würde. Nur durch diese unmittelbare Nähe hat er die einmalige Chance, mehr und vor allem bisher nicht Bekanntes über Bären zu lernen. Während das Weibchen als vorsichtige Entdeckerin die Welt erkundet, ist das Männchen ein ungestümer Rüpel, der Vaclav oft an seine Grenzen und nicht selten in brenzlige Situationen bringt. Je älter die Bären werden, umso schwieriger wird es, die beiden auf ihren abenteuerlichen Streifzügen durch den fast unberührten Böhmerwald zu bändigen. Der Film zeigt intime und sensationelle Bilder von jungen Bären, wie sie ihre Umwelt gemeinsam mit Vaclav Chaloupek erkunden, wie sie von ihm lernen, aber auch was an Wissen bereits in ihren Genen steckt. Die witzigen und überraschenden Situationen, in die die drei geraten, machen den Film zu einem unterhaltsamen und spannenden Abenteuer.

10:25
55min
360° Geo Reportage
(360° - Geo Reportage) Neuseeland - die Tiere vom Ende der Welt Reportagereihe, Frankreich, Deutschland 2018 Regie: Bettina Pohlmann

Aotearoa - 'Land der langen weißen Wolke' nennen die Maoris Neuseeland. Auf der langen weißen Wolke leben nur fünf Millionen Menschen, die unglaubliche Naturvielfalt ist noch relativ unberührt. Viele endemische Tierarten sind hier zu finden - und einige sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Neuseeländer setzen sich für das Überleben ihrer Tiere ein und haben eine große Sensibilität für die Einzigartigkeit ihrer Natur entwickelt.Neuseeland, jüngstes Land der Erde, liegt mitten im Pazifik und besteht aus einer Nord- und einer Südinsel. Auf der Südinsel, in der Region Otago, brüten die nur hier lebenden Königsalbatrosse. Obwohl sie extrem geschützt sind und sich ihnen niemand ohne Erlaubnis nähern darf, haben in dieser Saison nur 14 Küken überlebt, halb so viele wie in den Vorjahren. Warum, das kann niemand sagen. Königsalbatrosse können 190.000 Kilometer am Stück fliegen - ohne je den Boden zu berühren. Nur alle zwei Jahre kehren sie an den Ort ihrer Geburt zurück. Pro Brutzeit legen sie ein Ei - wenn überhaupt. Keine leichten Voraussetzungen für Nachwuchs.Ranger Hoani Langbury versucht, die Ursachen für das Schrumpfen der Population zu ergründen. Auch weiter nördlich auf der Südinsel sind Tiere bedroht - Gelbaugenpinguine, die zweitgrößte Pinguinart Neuseelands. Zwei Frauen betreiben hier ein Pinguin-Krankenhaus und päppeln verletzte und kranke Tiere liebevoll wieder auf. Am stärksten betroffen sind derzeit die Maui-Delfine auf der Nordinsel.Im angesagten Sportlerparadies Raglan sind Surfer früher noch mit den kleinen Delfinen geschwommen - heute bekommt sie niemand mehr zu Gesicht. 55 Tiere soll es angeblich noch geben. '360° Geo Reportage' hat Menschen getroffen, deren Leben vom Kampf um den Erhalt dieser Tierarten geprägt ist und zeigt, wie sehr die Neuseeländer um ihre traumhaft schöne Natur kämpfen. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.

11:35
25min
Einfach genial
Die Erfindersendung Erfindermagazin, Deutschland 2018 Moderation: Janett Eger

Weihnachtsbaum mit Fernbedienung: Eine Erfindung erleichtert das Aufstellen Von der Bohne bis zur Tafel: Janett Eger kreiert ihre Schokolade Ohne Kerzen: die Pyramide, die mit Luftstrom angetrieben wird Immer gerade: den Weihnachtsbaum leicht ins Lot gebracht Von der Bohne bis zur Tafel: Janett Eger kreiert ihre Schokolade Aus hochwertigen Kakaobohnen mit wenig Zucker stellt Patrick Walter aus Burgstädt in Sachsen seine Schokolade her. In der kleinsten Manufaktur Deutschlands fertigt er eine der besten Schokoladen der Welt. Janett Eger darf sich eine neue Geschmacksrichtung wünschen und lernt dabei den Prozess der Schokoladenherstellung und den Unterschied zur süßen Schokolade aus dem Supermarkt kennen. Immer gerade: den Weihnachtsbaum leicht ins Lot gebracht Alle Jahre wieder taucht die große Frage auf, wie man nur den Weihnachtsbaum kerzengerade in den Ständer? Sven Klever aus Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen) hat einen elektrischen Weihnachtsbaumständer erfunden. Dort wird der Baum hineingestellt und über eine Fernbedienung umschließen per Knopfdruck vier Halteelemente den Stamm und fixieren ihn. Mit der Fernbedienung kann der Baum dann noch senkrecht justiert werden. Strom braucht der Ständer nur zum Aufstellen. Ohne Kerzen: die Pyramide, die mit Luftstrom angetrieben wird Reinhard Heinicke baut Pyramiden als Hobby. Der Tüftler aus Schkeuditz (Sachsen) hat nun ein neues Antriebsprinzip entwickelt und umgesetzt. Seine Pyramide dreht sich ohne Kerzen. Anstelle eines Motors wird sie durch einen Luftstrom von einem speziellen Lüfter angetrieben, der im Ständer der Pyramide eingebaut ist. Und trotz der Technik läuft die Pyramide ganz ruhig und leise.

11:15
45min
Barcelona - Die stolze Katalanin
Staffel 2: Episode 5 Dokumentation, Deutschland 2015 Regie: Ilka Franzmann - Christian Stiefenhofer - Jan Hinrik Drevs

Nach Paris ist Barcelona die am dichtesten besiedelte Metropole Europas. Hinzu kommen jährlich mehr als sieben Millionen Touristen. Was macht die Hauptstadt Kataloniens zur Kultmetropole? Nicht nur ihre Lage am Mittelmeer, auch ihre Fähigkeit, Gegensätzen zu integrieren; alt und neu, dynamisch und entspannt, postmodern und traditionell. Der Film begegnet Menschen, die Kataloniens Hauptstadt ihr Gesicht geben und für ihr Lebensgefühl stehen. Der stetige Wandel Barcelonas wird an der Sagrada Familia sichtbar. Seit mehr als 130 Jahren wird an Antoni Gaudís Basilika gebaut. Die Architektin Marta Miralpeix und ihr Team rücken nun die Vollendung des Kunstwerks in greifbare Nähe. Zu Gaudís 100. Todestag im Jahr 2026 soll, dank neuer Technologien, das Bauwerk fertig sein. Am langen Stadtstrand von Barceloneta füllt der französische Zeichner Lapin sein Skizzenbuch. Er hat Barcelona zu seiner Wahlheimat erkoren und trifft auf seinen Streifzügen auf alteingesessene Barcelonesen und ihr Wissen um die Stadt. Leben hieß in Barcelona Jahrhunderte lang immer auch Überleben, im Kampf gegen Invasoren, lähmende Handelseinschränkungen und 'staatliches Mobbing' durch das zentralistische Madrid. So zumindest erzählen es die 'Castellers' aus dem Viertel Poble-Nou, die der Film bei ihren Vorbereitungen zum Menschen-Turmbau-Wettbewerb begleitet. Der Künstler Jorge Gerada rüttelt mit seinen Aktionen an Tabus. Mit Spraydosen beamt er ein überdimensional großes Foto aus dem Bürgerkrieg auf das Pflaster der Innenstadt, um die Vergangenheit lebendig zu halten. In der Ideenschmiede 'Fablab' will Anastasia Pistofidou die künstliche Intelligenz von Stoffen vorantreiben. Ihr neuer Bodysuit misst die Muskelspannung einer Tänzerin und übersetzt ihre Bewegung in Musik. 'Für mich ist das Meer wie ein Reisebüro. Es hat mein Leben verändert und mich dahin gebracht, wo ich heute bin', sagt der ehemalige Flüchtling Soly Malamine. Barcelona wurde für ihn zum rettenden Hafen. Heute ist der Senegalese Chef eines Restaurants, das Flüchtlinge für die Gastronomie ausbildet.