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(Le dessous des cartes) Desinformation: Krieg im 21. Jahrhundert Geopolitisches Magazin, Frankreich 2023 Moderation: Emilie Aubry
Information und Desinformation: Der Krieg im 21. Jahrhundert Der Ukrainekrieg spielt sich nicht nur auf dem Schlachtfeld und auf wirtschaftlicher Ebene ab, sondern auch in der Berichterstattung. Sei es, um den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine zu legitimieren, die Völkergemeinschaft zu spalten oder die öffentliche Meinung zu beeinflussen: Die Manipulation von Fakten charakterisiert das Regime von Wladimir Putin - und darüber hinaus jedes undemokratische Regierungssystem. Mit offenen Karten beleuchtet die Hintergründe des Desinformationskriegs, dem Politiker und Bürger gleichermaßen zum Opfer fallen. Die falsche Darstellung von Tatsachen in Kriegszeiten ist nicht neu: Propaganda ist ein zentraler Bestandteil der Strategie autoritärer Regierungssysteme, von Nazi-Deutschland bis zur Sowjetunion. Allerdings bietet heute die Technologie mit KI und den sozialen Netzwerken als mächtigen Multiplikatoren neue Möglichkeiten, die Glaubwürdigkeit und den Einfluss von Fake News zu erhöhen.
Information und Desinformation: Der Krieg im 21. Jahrhundert Der Ukrainekrieg spielt sich nicht nur auf dem Schlachtfeld und auf wirtschaftlicher Ebene ab, sondern auch in der Berichterstattung. Sei es, um den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine zu legitimieren, die Völkergemeinschaft zu spalten oder die öffentliche Meinung zu beeinflussen: Die Manipulation von Fakten charakterisiert das Regime von Wladimir Putin - und darüber hinaus jedes undemokratische Regierungssystem. Mit offenen Karten beleuchtet die Hintergründe des Desinformationskriegs, dem Politiker und Bürger gleichermaßen zum Opfer fallen. Die falsche Darstellung von Tatsachen in Kriegszeiten ist nicht neu: Propaganda ist ein zentraler Bestandteil der Strategie autoritärer Regierungssysteme, von Nazi-Deutschland bis zur Sowjetunion. Allerdings bietet heute die Technologie mit KI und den sozialen Netzwerken als mächtigen Multiplikatoren neue Möglichkeiten, die Glaubwürdigkeit und den Einfluss von Fake News zu erhöhen.
Paradiesische Strände, Vulkane, Flüsse, Urwälder und eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Costa Rica, zwischen Pazifik im Westen und Karibischem Meer im Osten, ist ein beliebtes Urlaubsziel für Ökotouristen. Nicht zuletzt aufgrund seiner zahlreichen Naturschutzgebiete baute sich das nur fünf Millionen Einwohner zählende Land einen soliden Ruf als grünes Paradies auf. Der ökologische Garten Eden hat allerdings auch Schattenseiten: Vorherrschen intensiver Landwirtschaft, anarchische Stadtentwicklung, umweltschädlicher Flugverkehr, starkes sozioökonomisches Gefälle, Drogenhandel ... Dennoch fährt Costa Rica seinen Kurs weiter und präsentiert sich der Welt als Vorzeigeland - ein Erfolg aus eigener Kraft. Die Spanier interessierten sich in den ersten Jahrhunderten der Kolonialisierung nur wenig für das Gebiet, da es offenbar kaum Bodenschätze besaß. Inzwischen hat Costa Rica seine Nische gefunden. Während die meisten Nachbarländer im Verlauf der Jahrhunderte unter bewaffneten Konflikten und grassierender Kriminalität zu leiden hatten, baute sich Costa Rica eine eigene Identität auf: frühe Einführung der Demokratie, innovative Sozialpolitik, Abschaffung der Armee und proaktiver Umweltschutz. Allerdings hat auch dieses Paradies seine Probleme ...
Paradiesische Strände, Vulkane, Flüsse, Urwälder und eine außergewöhnliche Artenvielfalt: Costa Rica, zwischen Pazifik im Westen und Karibischem Meer im Osten, ist ein beliebtes Urlaubsziel für Ökotouristen. Nicht zuletzt aufgrund seiner zahlreichen Naturschutzgebiete baute sich das nur fünf Millionen Einwohner zählende Land einen soliden Ruf als grünes Paradies auf. Der ökologische Garten Eden hat allerdings auch Schattenseiten: Vorherrschen intensiver Landwirtschaft, anarchische Stadtentwicklung, umweltschädlicher Flugverkehr, starkes sozioökonomisches Gefälle, Drogenhandel ... Dennoch fährt Costa Rica seinen Kurs weiter und präsentiert sich der Welt als Vorzeigeland - ein Erfolg aus eigener Kraft. Die Spanier interessierten sich in den ersten Jahrhunderten der Kolonialisierung nur wenig für das Gebiet, da es offenbar kaum Bodenschätze besaß. Inzwischen hat Costa Rica seine Nische gefunden. Während die meisten Nachbarländer im Verlauf der Jahrhunderte unter bewaffneten Konflikten und grassierender Kriminalität zu leiden hatten, baute sich Costa Rica eine eigene Identität auf: frühe Einführung der Demokratie, innovative Sozialpolitik, Abschaffung der Armee und proaktiver Umweltschutz. Allerdings hat auch dieses Paradies seine Probleme ...
Bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts ist mit einer Verdreifachung der Zahl jener Städte zu rechnen, die drei Monate in Folge Temperaturen über 35 Grad erleben werden. Rund 1,6 Milliarden Menschen wären von solchen extremen Wetterphänomenen betroffen. Die möglichen Folgen sind gravierend: Atemwegserkrankungen, mehr Hitzetote und wachsende soziale Ungleichheiten. Angesichts dieser Dringlichkeit beginnen die Städte zu handeln und setzen auf neue Ideen. Begrünte Straßen und Gebäude, gemeinschaftliche Pflanzaktionen, städtische Kältenetze, reflektierende Dachbeschichtungen und öffentliche Klimarefugien: Weltweit entstehen kreative Konzepte, um das Leben in den Städten erträglicher zu machen. Von Medellín über Lyon bis nach Freetown und Singapur zeigen zahlreiche Beispiele, dass es Wege gibt, Metropolen vor dem Hitzekollaps zu bewahren.
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