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(Le dessous des cartes) Südafrika Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie Aubry
Doch der augenscheinliche Erfolg kaschiert tiefe gesellschaftliche Spaltungen, die auf die niederländische und britische Kolonialherrschaft sowie das daran anschließende Apartheid-Regime zurückgehen. Tatsächlich zählt Südafrika noch immer zu den Ländern mit der größten sozialen Ungleichheit weltweit. Auf internationaler Ebene spielt das Land als wichtiger BRICS-Akteur eine zentrale Rolle. Seine Außenpolitik bleibt geprägt von der Loyalität zu ehemaligen Verbündeten, vor allem Russland, sowie von einer klaren Unterstützung Palästinas, das hier bereits 1995 anerkannt wurde. Gleichzeitig verschlechtern sich die Beziehungen zu den USA, insbesondere seit der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump.
Doch der augenscheinliche Erfolg kaschiert tiefe gesellschaftliche Spaltungen, die auf die niederländische und britische Kolonialherrschaft sowie das daran anschließende Apartheid-Regime zurückgehen. Tatsächlich zählt Südafrika noch immer zu den Ländern mit der größten sozialen Ungleichheit weltweit. Auf internationaler Ebene spielt das Land als wichtiger BRICS-Akteur eine zentrale Rolle. Seine Außenpolitik bleibt geprägt von der Loyalität zu ehemaligen Verbündeten, vor allem Russland, sowie von einer klaren Unterstützung Palästinas, das hier bereits 1995 anerkannt wurde. Gleichzeitig verschlechtern sich die Beziehungen zu den USA, insbesondere seit der Wiederwahl des US-Präsidenten Donald Trump.
Soja zählt zu den begehrtesten Exportgütern und ist für die globale Wirtschaft von hoher strategischer Bedeutung. Der Großteil der Produktion wird als Tierfutter verwendet, doch die als grüner Treibstoff des Jahrhunderts gefeierte Wunderbohne wird auch zur Herstellung von Biodiesel eingesetzt. Der Handel mit Soja verändert die Handelsrouten weltweit und verbindet Häfen in den USA mit chinesischen Terminals. Die Hauptlieferanten sind Brasilien, die Vereinigten Staaten von Amerika und Argentinien. Diese drei Länder beherrschen einen großen Teil der globalen Nahrungsmittelproduktion im 21. Jahrhundert. Dafür bezahlen sie jedoch mit massiven Umweltschäden und landschaftlicher Gleichschaltung durch Monokultur. Mit zwei Dritteln des Handelsvolumens ist China der mit Abstand größte Abnehmer - eine Abhängigkeit, die die Sojabohne zum geostrategischen Gut macht.
Soja zählt zu den begehrtesten Exportgütern und ist für die globale Wirtschaft von hoher strategischer Bedeutung. Der Großteil der Produktion wird als Tierfutter verwendet, doch die als grüner Treibstoff des Jahrhunderts gefeierte Wunderbohne wird auch zur Herstellung von Biodiesel eingesetzt. Der Handel mit Soja verändert die Handelsrouten weltweit und verbindet Häfen in den USA mit chinesischen Terminals. Die Hauptlieferanten sind Brasilien, die Vereinigten Staaten von Amerika und Argentinien. Diese drei Länder beherrschen einen großen Teil der globalen Nahrungsmittelproduktion im 21. Jahrhundert. Dafür bezahlen sie jedoch mit massiven Umweltschäden und landschaftlicher Gleichschaltung durch Monokultur. Mit zwei Dritteln des Handelsvolumens ist China der mit Abstand größte Abnehmer - eine Abhängigkeit, die die Sojabohne zum geostrategischen Gut macht.
Nicht die aktuelle Tagespolitik steht im Mittelpunkt, sondern eher die Analyse langfristiger Tendenzen unter Einbeziehung der geschichtlichen Hintergründe. Die verwendeten Landkarten dienen dabei der Erläuterung internationaler Beziehungen, erleichtern durch ihre Präzision die Gedankengänge, bieten den Schlüssel zum Verständnis der Welt, in der wir leben, und erweitern unser Vorstellungsvermögen.
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