Mit offenen Karten auf arte am 11.04. um 18:20 Uhr im aktuellen TV-Programm
(Le dessous des cartes) Bevölkerung - Eine alternde Welt? Geopolitisches Magazin, Frankreich 2026 Moderation: Emilie Aubry
Ab 1979 setzte die kommunistische Volksrepublik China die Ein-Kind-Politik durch: Bis 2015 durften Familien aus demografischen Gründen nur Einzelkinder haben. Nach mehr als 30 Jahren dieser gravierenden Verletzung persönlicher Grundfreiheiten denkt die chinesische Führung langsam um: Erst wurde es Paaren wieder erlaubt, zwei Kinder zu bekommen, und seit 2021 sogar drei. Tatsächlich stieg das Bewusstsein für die nunmehr katastrophale Situation: In der alternden chinesischen Bevölkerung gibt es zu wenig Erwerbstätige und zu viele Rentner, so dass eine Finanzierung nicht mehr gewährleistet ist. China versucht seither, das Blatt zu wenden, und betreibt eine nachwuchsfreundliche Familienpolitik. Dennoch muss es sich einer Realität stellen: Das Reich der Mitte wird alt sein, bevor der materielle Segen kommt! Mit einem Streifzug in alternde Gesellschaften auf fast allen Kontinenten beleuchtet diese Folge von Mit offenen Karten eine demografische Entwicklung, die in den kommenden Jahrzehnten schwer zu Buche schlagen wird und von der bislang nur Afrika verschont ist.
Am 26. Januar 2026 lud der indische Ministerpräsident Narendra Modi die EU-Kommissionspräsidentin Ursula Van der Leyen und den EU-Ratspräsidenten Antonio Costa zur Militärparade am Tag der Republik ein. Vor dem Hintergrund der neuen geopolitischen Lage unterzeichneten Indien und Europa einen historischen Wirtschafts- und Sicherheitsvertrag. Sowohl Indien als auch Europa sehen China als systemischen Rivalen und haben das Vertrauen in die Vereinigten Staaten unter Donald Trump verloren. Die Europäer setzen daher stärker auf Indien, und das beruht auf Gegenseitigkeit. Natürlich weiß die EU, dass das Land unter Narendra Modi mehrere diplomatische Eisen im Feuer hat und auch im Rahmen der BRICS seine Interessen verfolgt.
Am 26. Januar 2026 lud der indische Ministerpräsident Narendra Modi die EU-Kommissionspräsidentin Ursula Van der Leyen und den EU-Ratspräsidenten Antonio Costa zur Militärparade am Tag der Republik ein. Vor dem Hintergrund der neuen geopolitischen Lage unterzeichneten Indien und Europa einen historischen Wirtschafts- und Sicherheitsvertrag. Sowohl Indien als auch Europa sehen China als systemischen Rivalen und haben das Vertrauen in die Vereinigten Staaten unter Donald Trump verloren. Die Europäer setzen daher stärker auf Indien, und das beruht auf Gegenseitigkeit. Natürlich weiß die EU, dass das Land unter Narendra Modi mehrere diplomatische Eisen im Feuer hat und auch im Rahmen der BRICS seine Interessen verfolgt.
Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 legte eine gravierende Schwachstelle der israelischen Nachrichtendienste offen, obwohl sie zu den leistungsfähigsten der Welt zählen. Ihr Versagen machte deutlich, wie schwer es den Geheimdiensten fällt, sich auf neue Bedrohungslagen einzustellen. In einer Zeit, in der Kriegsführung immer hybrider und hoch entwickelte Waffentechnik einer immer breiteren Masse zugänglicher wird, wächst der Druck auf Nachrichtendienste enorm. Während Schwergewichte wie die CIA oder der FSB weiterhin globale Maßstäbe setzen, haben auch regionale Mächte wie die Türkei, Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate massiv in ihre Nachrichtendienste investiert, um ihre geopolitischen Ambitionen voranzutreiben und ihren Einfluss im Ausland auszubauen. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Dienste keineswegs an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Ihre Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, Gesellschaften zu beeinflussen und Wahrnehmungen gezielt zu steuern, gehören zu den zentralen Grundlagen der Macht.
Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 legte eine gravierende Schwachstelle der israelischen Nachrichtendienste offen, obwohl sie zu den leistungsfähigsten der Welt zählen. Ihr Versagen machte deutlich, wie schwer es den Geheimdiensten fällt, sich auf neue Bedrohungslagen einzustellen. In einer Zeit, in der Kriegsführung immer hybrider und hoch entwickelte Waffentechnik einer immer breiteren Masse zugänglicher wird, wächst der Druck auf Nachrichtendienste enorm. Während Schwergewichte wie die CIA oder der FSB weiterhin globale Maßstäbe setzen, haben auch regionale Mächte wie die Türkei, Iran oder die Vereinigten Arabischen Emirate massiv in ihre Nachrichtendienste investiert, um ihre geopolitischen Ambitionen voranzutreiben und ihren Einfluss im Ausland auszubauen. Seit dem Ende des Kalten Krieges haben die Dienste keineswegs an Bedeutung verloren, ganz im Gegenteil. Ihre Fähigkeit, Informationen zu beschaffen, Gesellschaften zu beeinflussen und Wahrnehmungen gezielt zu steuern, gehören zu den zentralen Grundlagen der Macht.
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