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zum TV Programm von mdr  in 8 Tagen Wildes Deutschland auf mdr am 21.06. um 09:20 Uhr im aktuellen TV-Programm   Untertitel   16:9   HDTV

(Staffel: 8 Folge: 1 )

(Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen) Das Erzgebirge Staffel 8: Episode 1 Naturdoku, Deutschland 2018 Regie: Uwe Müller Musik: Sebastian Haßler - Siggi Mueller - Jörg Magnus Pfeil Kamera: Boas Schwarz

Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele Spezialisten. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen den vulkanischen Ursprung des Gebirges. Wie auch die Basaltsäulen am Scheibenberg oder die Granitfelsen der Greifensteine, die durch tektonische Verschiebungen auf Gebirgshöhe gehoben und vom Zahn der Zeit freigelegt und geschliffen wurden. Dazwischen ein überraschender Artenreichtum in Fauna und Flora. In Kaltluftinseln der über 1200 Meter hohen Kammlagen gedeiht in den kurzen Sommern subarktische und alpine Vegetation. Das Bärtierchen überlebt hier sogar tiefgefroren. Der mikroskopisch kleine Achtbeiner kann Frost wie in einem Dornröschenschlaf überstehen. Sobald sich der Aggregatzustand des Wassers ändert, erwacht das Tier wieder zum Leben. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Und damit eine Vielzahl an Nischen für vielfältigste natürliche Existenz: wie die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann. Der Film von Uwe Müller offenbart das Wechselspiel von Geologie und Biologie. In einem faszinierenden Gebirge, das verschiedene Naturschutzgebiete in Sachsen und Böhmen zu einem Naturpark verbindet. (ARTE 18.04.2018) Vom Norden bis in den Süden hat Deutschland viele verschiedene Landschaften zu bieten. Diese Naturdokumentation zeigt die spannendsten Gebiete der Bundesrepublik und stellt ihre einzigartige Flora und Fauna vor.

Mitwirkende Schauspieler in der Sendung:
Hans Henrik Wöhler ("Narrator")


Weitere kommende Sendungen "wildes deutschland" im TV

28.06. um 09:20 Uhr
TV-Sender: mdr
       Untertitel   16:9   HDTV

(Staffel: 7 Folge: 2 )

Krachend stürzt eine alte Buche zu Boden und reißt ein riesiges Loch in das dichte Kronendach. Doch das ist kein Ende. Im Hainich - Deutschlands größtem zusammenhängenden Laubwaldgebiet - sind gerade sterbende und tote Bäume die Grundlage für eine außergewöhnliche Artenvielfalt. Das Totholz darf langsam verrotten und bietet Lebensraum für zahllose Insekten, für bedrohte Käfer, für vielfältige Pilze und seltene Moose. 30 verschiedene Laubbaumarten stehen in enger Konkurrenz und streben zum Licht. Die Buche dominiert alle. Nach der Eiszeit breiteten sich über ganz Europa Buchenurwälder aus. Heute gibt es nur noch kleine Überbleibsel davon, wie den Nationalpark Hainich in Thüringen. Deshalb gehört er auch zum UNESCO-Weltnaturerbe. Weitgehend ungestört von menschlicher Nutzung sind hier 25 Orchideenarten und auch die scheuen Wildkatzen zu entdecken. Dachse und Füchse haben sich im Kalksteinboden ihre Höhlen gegraben. In Baumhöhlen brüten Spechte und Waldkäuze. Im Hanich kann beobachtet werden, wie Buchenurwälder wachsen. Im Innern, aber auch am Rande. Der Kindel, ein ehemaliger Truppenübungsplatz am Waldrand, wird von Schlehen-Weißdorn-Gebüschen erobert und legt die Grundlage für eine Wiederbewaldung. Zunächst noch Heimstatt für Frösche, Kröten und seltene Neuntöter, wächst hier langsam der neue Urwald nach. Die Naturfilmer Frank und Sylvia Koschewski kommen mit faszinierenden Zeitraffern sowie außergewöhnlichen Nah- und Flugaufnahmen den Bewohnern und dem Kreislauf des Buchenurwaldes auf die Spur und zeigen, wie ein Wald zum Urwald wird. (ARD 10.04.2017) Vom Norden bis in den Süden hat Deutschland viele verschiedene Landschaften zu bieten. Diese Naturdokumentation zeigt die spannendsten Gebiete der Bundesrepublik und stellt ihre einzigartige Flora und Fauna vor.



30.06. um 11:05 Uhr
TV-Sender: BR
       Untertitel   16:9

(Staffel: 1 Folge: 3 )

Der Schwarzwald - ein Mythos, weit über die Grenzen Deutschlands hinaus. In diesem außergewöhnlichen Naturfilm porträtiert Klaus Weißmann die Region von ihrer geheimnisvollen Seite abseits von Kuckucksuhr und Kirschtorte. Mit modernster Technik hat Naturfilmer Klaus Weißmann den geheimnisvollen Schwarzwald porträtiert - röhrende Hirsche und freche Eichhörnchen gehören auch dazu. Hoch oben in den Wäldern wächst die Weißtanne, eine kaum beachtete Schwarzwälderin, die ihren Verbreitungsschwerpunkt im Süden Deutschlands hat. Der größte Baum dieser Art steht im Nordschwarzwald. Er ist 230 Jahre alt und überragt mit 45 Metern Höhe alle Baumwipfel der Umgebung. Mit 36 Festmetern Holzvolumen ist sie aktuell (2011) die stärkste Weißtanne Baden-Württembergs. Neuerdings schleichen Luchs und Wildkatze im Schwarzwald umher, die vereinzelt aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen einwandern. Im letzten Jahrhundert ausgerottet, erobern die beiden Katzen nahezu unbemerkt ihren ursprünglichen Lebensraum zurück. Dem Naturfilmer Klaus Weißmann ist es mit außergewöhnlichen Aufnahmen gelungen, Auerhähne bei der Balz zu porträtieren. Die extrem scheuen Vögel leben versteckt im lichten Altholz und sind in ihren letzten Rückzugsräumen bundesweit vom Aussterben bedroht. Der Tierfilmer Klaus Weißmann zeigt die wunderbare Naturwelt des Schwarzwalds, und wie wichtig die Wildnis ist, wenn die Schönheit des Schwarzwalds auf Dauer erhalten bleiben soll. Vom Norden bis in den Süden hat Deutschland viele verschiedene Landschaften zu bieten. Diese Naturdokumentation zeigt die spannendsten Gebiete der Bundesrepublik und stellt ihre einzigartige Flora und Fauna vor.



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