Heimatleuchten auf ServusTV am 23.08. um 18:10 Uhr im aktuellen TV-Programm
Burgenland - Niederalpiner gehts nicht Österreich, 2024 Regie: Helmut Manninger - Kamera: Thomas Beckmann - Kamera: Felix Pacher - Kamera: Michael Schubert - Redaktion: Beatrix Ziegler - Sprecher: Robert Reinagl - Leitung: Gottfried Paulus
Sind die Burgenländer ein bergloses Volk? Von Rettenbach, dem „Kitz“ des Grasskisports über den Geschriebenstein bis zum selbstgebauten „Guglhupf“ erlebt man niederalpines Hochgefühl. Geschriebenstein, „Guglhupf“, das „Gras-Ski-Kitz“ Rettenbach, oder der Seeberg. Burgenländische Erhebungen, die ein niederalpines Hochgefühl vermitteln. Aber wann ist ist ein Berg ein Berg? Eine Frage, die sich am trefflichsten gerade im Burgenland stellen lässt. In dieser zum Schmunzeln anregenden Folge von „Heimatleuchten“ rast die im Weltcup erprobte Grasski-Speedqueen Tina Hetfleisch grüne Hänge im Grasskidorf Rettenbach hinunter, belebt der burgenländische Mount Everest-Bezwinger Hans Goger vulgo „Zettl“ den Dorftratsch und kämpft der Schiklub Wiesen mit Schneekanonen an der pannonischen Pistenfront. Der 884 Meter hohe Geschriebenstein ist der höchste Gipfel in einem Land, in dem man sogar Aussichtsberge im Eigenbau errichtet, wie den „Guglhupf.
Sind die Burgenländer ein bergloses Volk? Von Rettenbach, dem „Kitz“ des Grasskisports über den Geschriebenstein bis zum selbstgebauten „Guglhupf“ erlebt man niederalpines Hochgefühl. Geschriebenstein, „Guglhupf“, das „Gras-Ski-Kitz“ Rettenbach, oder der Seeberg. Burgenländische Erhebungen, die ein niederalpines Hochgefühl vermitteln. Aber wann ist ist ein Berg ein Berg? Eine Frage, die sich am trefflichsten gerade im Burgenland stellen lässt. In dieser zum Schmunzeln anregenden Folge von „Heimatleuchten“ rast die im Weltcup erprobte Grasski-Speedqueen Tina Hetfleisch grüne Hänge im Grasskidorf Rettenbach hinunter, belebt der burgenländische Mount Everest-Bezwinger Hans Goger vulgo „Zettl“ den Dorftratsch und kämpft der Schiklub Wiesen mit Schneekanonen an der pannonischen Pistenfront. Der 884 Meter hohe Geschriebenstein ist der höchste Gipfel in einem Land, in dem man sogar Aussichtsberge im Eigenbau errichtet, wie den „Guglhupf.
Der Schnee bedeckt die Felder und die Ernte wandert in die Vorratskammern. Konservierungstechniken wie dörren, einkochen, einsalzen, räuchern, lufttrocknen, brennen, und fermentieren entlocken den Lebensmitteln überraschende, intensive und reichhaltige Aromen, die schmackhafte Wintergerichte entstehen lassen. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die meisten Felder sind abgeerntet: Es ist Zeit die kulinarischen Winterfreuden auszukosten. Früher ist es für die Bauern überlebensnotwendig gewesen Vorräte für die langen, harten Winter anzulegen. Die jahrtausendealten Techniken auf natürliche Weise zu konservieren sind vielfältig. Allen gemeinsam: Sie entlocken den Lebensmitteln überraschende, intensive, reichhaltig Aromen. Bei der Vorarlberger Familie Marte freut man sich über eisige Temperaturen – je kälter umso mehr ihrer köstlichen Roten Rüben werden verlangt. Zubereiten darf sie nur die Feuermeisterin – Großmutter Resi und die weiß, was beim Rote Rüben zubereiten wichtig ist: Ganz viel Zeit! Wer würde Mandarinen, Zitronen, Orangen oder Limetten aus Österreich erwarten? Im Wiener Schloss Schönbrunn gibt es die zweitgrößte Zitrussammlung Europas - seit über 400 Jahren. Für sie verantwortlich ist Heimo Karner, seines Zeichens Zitrusguru. Er muss seine empfindlichen Pflanzen umsiedeln. Die Schönbrunner Zitrusbäume bekommen nämlich eine neue Behausung. Essen haltbar machen wie zu Omas Zeiten und dann noch mit Gemüse, das schon lange nicht mehr in heimischen Küchen in Gläser kam. Robert Brodnjak schützt bedrohte Arten, aber keine Tiere sondern Gemüse. Außerdem: Die Kärntner Altbauern Franz und Josef dörren noch Birnen nach alten Methoden und im Pinzgau erbt ein junger Metzger das Wissen um Dry Aged Fleisch, welches seit Generationen weitergegeben wird.
Der Schnee bedeckt die Felder und die Ernte wandert in die Vorratskammern. Konservierungstechniken wie dörren, einkochen, einsalzen, räuchern, lufttrocknen, brennen, und fermentieren entlocken den Lebensmitteln überraschende, intensive und reichhaltige Aromen, die schmackhafte Wintergerichte entstehen lassen. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken, die meisten Felder sind abgeerntet: Es ist Zeit die kulinarischen Winterfreuden auszukosten. Früher ist es für die Bauern überlebensnotwendig gewesen Vorräte für die langen, harten Winter anzulegen. Die jahrtausendealten Techniken auf natürliche Weise zu konservieren sind vielfältig. Allen gemeinsam: Sie entlocken den Lebensmitteln überraschende, intensive, reichhaltig Aromen. Bei der Vorarlberger Familie Marte freut man sich über eisige Temperaturen – je kälter umso mehr ihrer köstlichen Roten Rüben werden verlangt. Zubereiten darf sie nur die Feuermeisterin – Großmutter Resi und die weiß, was beim Rote Rüben zubereiten wichtig ist: Ganz viel Zeit! Wer würde Mandarinen, Zitronen, Orangen oder Limetten aus Österreich erwarten? Im Wiener Schloss Schönbrunn gibt es die zweitgrößte Zitrussammlung Europas - seit über 400 Jahren. Für sie verantwortlich ist Heimo Karner, seines Zeichens Zitrusguru. Er muss seine empfindlichen Pflanzen umsiedeln. Die Schönbrunner Zitrusbäume bekommen nämlich eine neue Behausung. Essen haltbar machen wie zu Omas Zeiten und dann noch mit Gemüse, das schon lange nicht mehr in heimischen Küchen in Gläser kam. Robert Brodnjak schützt bedrohte Arten, aber keine Tiere sondern Gemüse. Außerdem: Die Kärntner Altbauern Franz und Josef dörren noch Birnen nach alten Methoden und im Pinzgau erbt ein junger Metzger das Wissen um Dry Aged Fleisch, welches seit Generationen weitergegeben wird.
„Wenn ich die Hüttentüre aufmache, dann steht der Hochalmgipfel vor mir“, schwärmt Wirtin Anneliese Fleißner von der Osnabrücker Hütte im Maltatal. Die Tauernkönigin hat eine fast magische Anziehungskraft. Auch weil sie ganz anders ist als der Tauernkönig Glockner! Die Hochalmspitze, die „Tauernkönigin“, steht dem Glockner in nichts nach. Rund um Dösental, Maltatal, Seebachtal und Tauerntal verbirgt sich eine Welt aus Bergseen, Wasserfällen und Hochalmen. Hier leben Menschen, die den Sommer am Berg verbringen: „Wir haben unten keinen Mittelpunkt mehr, der ist auf der Alm.“ Für Hüttenwirtin Anneliese Fleißner ist heroben ihr Zuhause. Für Michele Gallonetto beginnt hoch oben ein neuer Abschnitt: Kurz vor der Pension übernimmt er mit seiner Frau Kati das Arthur-von-Schmid-Haus. „Ein anderer würde sagen, das ist ein Riesen Steinhaufen. Wenn ich auf der Veranda sitze und auf den Dösener-See rausschaue – ich kenne nicht viele Hütten, die das haben“. Am Stappitzer See im Seebachtal setzt sich Familie Sterz seit Generationen für Natur und Fischzucht ein. In den 1970er Jahren ist hier ein Speicherkraftwerk geplant gewesen, doch der Widerstand einer Bürgerinitiative hat das Projekt verhindert. Der belgische Geigenbauer und Bergsteiger Matthieu Devuyst hat in den Hohen Tauern eine neue Heimat gefunden. „Hier in Mallnitz lebt man mit dem Rhythmus der Natur“, schwärmt Matthieu.
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