Fakt ist! Aus Erfurt auf tag24 am 11.04. um 00:50 Uhr im aktuellen TV-Programm
(Fakt ist!) Windwut auf dem Land - Wenn Protest ins Leere läuft Polittalk, Deutschland 2026 Moderation: Kathleen Bernhardt - Lars Sänger Gäste: Prof. Dr. Anika Klafki - Julia Zilles - Dr. Michael Brodführer
Diese und andere Fragen diskutieren Betroffene mit Wissenschaftlern und Politikern bei Fakt ist! Aus Erfurt am Mittwoch, 8. April, 20.15 Uhr im Livestream und auf mdr.de/fakt-ist. Im MDR Fernsehen läuft die Sendung ab 20.45 Uhr. Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste: * Prof. Dr. Anika Klafki, Verwaltungsjuristin, Universität Jena * Julia Zilles, Protestforscherin, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen * Dr. Michael Brodführer (CDU), Landrat des Wartburgkreises Bei der Planung von Windkraftanlagen ist eine Bürgerbeteiligung keine Abstimmung, sagt Anika Klafki von der Universität Jena. Wenn die Professorin für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften solche Verfahren beobachtet, hat sie oft das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger ein direktdemokratisches Verfahren erwarten. Das führe bei den Gegnern von Windkraftanlagen schließlich oft zu Enttäuschung und Frustration. Die Protestierenden sind davon überzeugt, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun, sagt Julia Zilles, Protestforscherin von der Universität Göttingen, zum Engagement von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen. Zilles hat jedoch ein Phänomen ausgemacht, das für alle Planungs- und Bauprojekte gleichermaßen gelte: Während die Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bevölkerung am Anfang noch sehr hoch seien, würden sich da eher wenige Menschen dafür interessieren. Erst wenn die Bagger rollen, steige die Betroffenheit, dann sei es für Mitwirkung aber zu spät. Michael Brodführer ist als Landrat des Wartburgkreises auch Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen. Er sieht seine Aufgabe in der Moderation solcher Planungsprozesse, wobei er am Ende die Interessen aller wahren muss - auch derer, die mit der Situation einverstanden sind.
Diese und andere Fragen diskutieren Betroffene mit Wissenschaftlern und Politikern bei Fakt ist! Aus Erfurt am Mittwoch, 8. April, 20.15 Uhr im Livestream und auf mdr.de/fakt-ist. Im MDR Fernsehen läuft die Sendung ab 20.45 Uhr. Kathleen Bernhardt und Lars Sänger moderieren den Talk, bei der das Live-Publikum im Studio wesentlichen Anteil am Gesprächsverlauf hat und sich mit Meinungen, Standpunkten, Erfahrungen und Fragen einbringt. Im Podium stellen sich der Diskussion folgende Gäste: * Prof. Dr. Anika Klafki, Verwaltungsjuristin, Universität Jena * Julia Zilles, Protestforscherin, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen * Dr. Michael Brodführer (CDU), Landrat des Wartburgkreises Bei der Planung von Windkraftanlagen ist eine Bürgerbeteiligung keine Abstimmung, sagt Anika Klafki von der Universität Jena. Wenn die Professorin für öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaften solche Verfahren beobachtet, hat sie oft das Gefühl, dass die Bürgerinnen und Bürger ein direktdemokratisches Verfahren erwarten. Das führe bei den Gegnern von Windkraftanlagen schließlich oft zu Enttäuschung und Frustration. Die Protestierenden sind davon überzeugt, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun, sagt Julia Zilles, Protestforscherin von der Universität Göttingen, zum Engagement von Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen. Zilles hat jedoch ein Phänomen ausgemacht, das für alle Planungs- und Bauprojekte gleichermaßen gelte: Während die Mitwirkungsmöglichkeiten für die Bevölkerung am Anfang noch sehr hoch seien, würden sich da eher wenige Menschen dafür interessieren. Erst wenn die Bagger rollen, steige die Betroffenheit, dann sei es für Mitwirkung aber zu spät. Michael Brodführer ist als Landrat des Wartburgkreises auch Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft Mittelthüringen. Er sieht seine Aufgabe in der Moderation solcher Planungsprozesse, wobei er am Ende die Interessen aller wahren muss - auch derer, die mit der Situation einverstanden sind.
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