Expeditionen ins Tierreich auf NDR am 29.01. um 06:35 Uhr im aktuellen TV-Programm
(Bearland) Bärland Tierreihe, Deutschland 2023 Regie: Henry Mix Kamera: Uwe Anders - Christian Baumeister - Maksim Deminow - Vladimir Filipov - Dmitrij Koch - Sergeij Koltschin - Stanislav Tolstnew
Die pazifischen Küsten Nordasiens beherbergen die größte Bärendichte weltweit: Braunbären, Eisbären und Kragenbären sind dort beheimatet. In einer Welt aktiver Vulkane, stürmischer Kaltsteppen und nordischer Urwälder liegt ihr Bärland. Die Bären gelten als Herrscher dieser Wildnis. Doch um sie herum walten Mächte, die noch gewaltiger sind. Im Norden warten die Eisbären auf Packeis, doch in diesem Jahr gefriert das Meerwasser nicht.
Mitwirkende Schauspieler in der Sendung:
Stephan Benson ("Erzähler")
Zwischen dem Chinesischen Meer und dem Pazifik im äußersten Süden Japans liegt die Iriomote Insel. Ein Juwel, bedeckt von dichten tropischen Wäldern. Auf dieser Insel gibt es einige der seltensten Tierarten der Erde. Die berühmteste ist sicher die nach der Insel benannte Iriomote-Katze. Aber auch eine besondere Unterart der Schlangenweihe, der Ryukyu Flughund und der farbenprächtige Feuerliest, eine Eisvogelart, leben im Nationalpark, der die gesamte Insel umfasst und schützt. Die Insel ist nicht nur ein UNESCO-Weltnaturerbe und ein Hotspot der Artenvielfalt, sie besitzt auch den größten Mangrovenwald Japans. Dieser Lebensraum atmet und lebt mit den Gezeiten. Während der Ebbe tauchen aus dem Schlamm eine ganze Menge an skurrilen Wesen auf, darunter Soldatenkrabben und Schlammspringer. Während die Krabben bei Ebbe den Meeresgrund nach Nahrung durchsieben, liefern sich die Schlammspringer erbitterte Kämpfe um Weibchen und Reviere. Auch Einsiedlerkrebse sind bei Ebbe unterwegs und suchen nach Futter. Abgelenkt merken sie nicht, dass sie schon längst im Visier des Feuerliests sind, der auf Beute lauert. Mit seinem spitzen Schnabel knackt er problemlos ihre Schalen. Die Mangroven bieten jedoch nicht nur einer Vielzahl an Tieren einen Lebensraum, sie sind auch von großer Bedeutung für die Einwohner der Insel. Dazu gehört die über 80-jährige Akiko Ishigaki. Die Kollektion der weltberühmten Textildesignerin besteht ausschließlich aus Materialien, die sie in der Natur von Iriomote findet, und sind somit eine Hommage an ihre Heimat. Ihre Stoffe faszinierten schon Modedesigner Issey Miyake und wurden in einer Werkschau im New Yorker Museum of Modern Art ausgestellt. Der Tierfilmer Moritz Katz lebt mit seiner Frau in Japan und hat mit der preisgekrönten Produktion Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb bewiesen, dass er sehr genau weiß, ein vermeintlich kleines Eiland spektakulär in Szene zu setzen.
(Staffel: 1 Folge: 5 )
Island: Vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit zerklüfteten Bergen, unzähligen Wasserfällen und 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige dort. Vor rund 10.000 Jahren kamen die ersten Polarfüchse, auf Eisschollen treibend, nach Island. Filmemacher Tobias Mennle folgt zwei Jahre lang den Füchsen und zeigt seltene Einblicke in ihr Familienleben, filmt ihr stürmisches Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen im Fuchsbau und ist dabei, als die Jungfüchse zum ersten Mal auf die Jagd gehen. Erst vor gut 1000 Jahren gelangten die berühmten Islandpferde an Bord norwegischer Wikingerschiffe auf die Insel. Mittlerweile ist die ursprüngliche Pferderasse streng geschützt. Berühmt ist Island auch für seine Seevogelkolonien. In steil abfallenden Klippen brüten Dreizehenmöwen, Papageitaucher und Dickschnabellummen. Eines der größten Naturwunder Islands ist die Silfra-Spalte, ein bis zu 40 Meter tiefer Canyon, der die Insel in zwei Hälften teilt. Hier driften die amerikanische und die europäische Kontinentalplatte auseinander. In der Silfra-Spalte gibt es das wohl klarste Wasser der Welt, am Ende des gigantischen Grabenbruchs füllt es eine blau schimmernde Lagune von einmaliger Schönheit. Eisige Gletscher, kochend heiße Geysire und Fumarolen kann man auf Island jeden Tag beobachten. Zu einem Vulkanausbruch aber kommt es seltener. Das war aber im März 2010 der Fall: Entlang einer riesigen Spalte stieß der Eyjafjallajökull große Mengen Lava aus und machte Islands Ruf als Vulkaninsel alle Ehre. Das dauerte Wochen an und die riesigen Aschewolken aus dem speienden Vulkan legten den Flugverkehr in Europa lahm. Das war ein Zeugnis dafür, dass Islands Natur noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist. Die siebenteilige NDR Naturfilmreihe Wildes Skandinavien präsentiert in überwältigenden Bildern die raue, ungezähmte Natur des hohen Nordens, u.a. auf Island.
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