Wir haben die Sendung "expeditionen ins tierreich" nicht in den aktuell eingestellten Sendern im aktuellen TV - Programm gefunden, aber auf anderen.
Expeditionen ins Tierreich auf NDR am 01.04. um 20:15 Uhr im aktuellen TV-Programm
(Die Nordfriesischen Inseln) Die Nordfriesischen Inseln - Im Griff der Naturgewalten Tierreihe, Deutschland 2020 Regie: Heike Grebe - Michael Riegler Musik: Oliver Heuss
Die Nordfriesischen Inseln sind geprägt von einer Dynamik, die deutschlandweit einzigartig ist. Der Film zeigt Tiere wie Kegelrobben, Schlangennadeln und Gespensterkrebse, die erfolgreich im Griff der Naturgewalten leben, aber auch diejenigen, die den Kampf verlieren könnten. Wenn eine Sturmflut die Nordsee zum Toben bringt, trifft es besonders Deutschlands nördlichste Insel Sylt mit voller Wucht. Die Westküste dort verliert im Durchschnitt pro Jahr eine Million Kubikmeter Sand. Doch nicht nur Sturmfluten verändern die Nordfriesischen Inseln. Die zunehmende Erwärmung der Nordsee sorgt für eine Globalisierung unter Wasser. Zudem beeinflussen Ebbe und Flut den Lebensraum vieler Tiere dramatisch. Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand liegen vor der Westküste Schleswig-Holsteins im nordfriesischen Wattenmeer. Anders als die Ostfriesischen Inseln sind diese Inseln unterschiedlich aufgebaut, beherbergen andere Tierarten und kämpfen mit diversen Schwierigkeiten. Für alle ist der Einfluss des Menschen ein Problem. Auf Föhr hat die landwirtschaftliche Nutzung nahezu sämtliche Brutmöglichkeiten für Vögel zerstört. Amrum dagegen entwickelte sich zur Vogelinsel Nummer eins, denn die Insel hat ausgedehnte Naturschutzflächen. Zudem gibt es keine Verbindung zum Festland, im Gegensatz zu Sylt, wo der Hindenburgdamm einen bequemen Zuwanderungsweg für Füchse und andere Raubtiere bietet. Das Wattenmeer steht vor großen Veränderungen. Der Anstieg des Meeresspiegels könnte Bereiche dauerhaft überfluten, es droht zu ertrinken. Außerdem wird das Wasser immer wärmer und begünstigt damit eine Zuwanderung von fremden Arten. Dadurch entstehen völlig neue Lebensgemeinschaften, die Gewinner, aber auch Verlierer hervorbringen. Beständigkeit ist daher für Mensch und Tier auf den Nordfriesischen Inseln ein Fremdwort. Der Film entdeckt ungewöhnliche Symbiosen und neue Wohngemeinschaften, zeigt Probleme, aber auch Chancen für den Erhalt der Tier- und Inselwelt auf.
Mitwirkende Schauspieler in der Sendung:
Michael Lott ("Erzähler")
Die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Festlandküste reihen sich wie eine Perlenkette inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer auf. Zu den sieben bewohnten Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge kommen noch drei Inseln, die nicht bewohnt sind. Als Barriereinseln brechen sie die Wucht der Nordsee, bevor sie auf das Festland trifft und spielen so eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Doch noch wichtiger sind sie für die Tierwelt. Viele seltene und bedrohte Arten finden auf den Ostfriesischen Inseln ihre letzten Rückzugsgebiete. Geschaffen wurden die Inseln allein durch das Zusammenspiel von Wind, Strömungen und Gezeiten. Sie sind buchstäblich aus Sand geboren. Heute hat jede Insel ihren eigenen Charakter. Anders als die Nordfriesischen Inseln gleichen sie sich landschaftlich jedoch sehr: lange Strände, ausgedehnte Dünenlandschaften und weitläufige Salzwiesen. Der Film zeigt in jedem dieser Lebensräume winzige Kreaturen, mutige Kämpfer wie die Sandregenpfeifer, die in vorderster Linie am Strand brüten, und überraschende Besucher wie den Igel, der vom Festland auf die Inseln gekommen ist. Sie alle leben im Wandel der Gezeiten. Die Inseln gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Naturschutz hat hier oberste Priorität. Und das spürt vor allem die Tierwelt. So finden rund 1500 gefährdete Tierarten eine Zuflucht. Vor allem für Vögel sind sie ein Paradies: Zugvögel im Frühjahr und Herbst oder Brutvogelarten, sie alle schätzen die Ursprünglichkeit und Ruhe der oft sogar autofreien Inseln, den Schutz vor Raubtieren und das reiche Nahrungsangebot des Wattenmeeres. Doch ein Leben auf den Ostfriesischen Inseln erfordert auch Anpassungsfähigkeit. Denn das Wattenmeer verändert ständig sein Gesicht. Dafür sorgen die Kräfte von Ebbe und Flut. Material, das an einer Stelle weggeschwemmt wird, lagert sich an anderer Stelle wieder ab.
Die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Festlandküste reihen sich wie eine Perlenkette inmitten des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer auf. Zu den sieben bewohnten Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge kommen noch drei Inseln, die nicht bewohnt sind. Als Barriereinseln brechen sie die Wucht der Nordsee, bevor sie auf das Festland trifft und spielen so eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Doch noch wichtiger sind sie für die Tierwelt. Viele seltene und bedrohte Arten finden auf den Ostfriesischen Inseln ihre letzten Rückzugsgebiete. Geschaffen wurden die Inseln allein durch das Zusammenspiel von Wind, Strömungen und Gezeiten. Sie sind buchstäblich aus Sand geboren. Heute hat jede Insel ihren eigenen Charakter. Anders als die Nordfriesischen Inseln gleichen sie sich landschaftlich jedoch sehr: lange Strände, ausgedehnte Dünenlandschaften und weitläufige Salzwiesen. Der Film zeigt in jedem dieser Lebensräume winzige Kreaturen, mutige Kämpfer wie die Sandregenpfeifer, die in vorderster Linie am Strand brüten, und überraschende Besucher wie den Igel, der vom Festland auf die Inseln gekommen ist. Sie alle leben im Wandel der Gezeiten. Die Inseln gehören zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Naturschutz hat hier oberste Priorität. Und das spürt vor allem die Tierwelt. So finden rund 1500 gefährdete Tierarten eine Zuflucht. Vor allem für Vögel sind sie ein Paradies: Zugvögel im Frühjahr und Herbst oder Brutvogelarten, sie alle schätzen die Ursprünglichkeit und Ruhe der oft sogar autofreien Inseln, den Schutz vor Raubtieren und das reiche Nahrungsangebot des Wattenmeeres. Doch ein Leben auf den Ostfriesischen Inseln erfordert auch Anpassungsfähigkeit. Denn das Wattenmeer verändert ständig sein Gesicht. Dafür sorgen die Kräfte von Ebbe und Flut. Material, das an einer Stelle weggeschwemmt wird, lagert sich an anderer Stelle wieder ab.
Sie suchen neben expeditionen ins tierreich weitere Serien im TV Programm?