Wann kommt Sendung "expeditionen ins tierreich" auf Deinen TV - Sendern (einstellbar unter Einstellung) als nächstes?

zum TV Programm von NDR  in 3 Tagen Expeditionen ins Tierreich auf NDR am 08.03. um 15:15 Uhr im aktuellen TV-Programm   Untertitel   HDTV

(Staffel: 1 Folge: 3 )

(Wilde Trauminseln) Mauritius und La Réunion Staffel 1: Episode 3 Dokumentation, Deutschland 2024 Regie: Thomas Behrend - Martina Andres - Manuel Spescha Musik: Rafael Jovanovic - Michael J. Rother

Sie sind Trauminseln im Indischen Ozean und voller Überraschungen: Mauritius und La Réunion. Vor der Küste von Mauritius leben Pottwale. Während die Familie in der Tiefe nach Riesenkalmaren jagt, bleiben die Kälber an der Oberfläche und werden dort liebevoll behütet. Kehren die Mütter aus der Tiefsee zurück, ist die Wiedersehensfreude groß. Unweit von Mauritius machten Taucher vor wenigen Jahren eine sensationelle Entdeckung: Eine Senke im Riff, in der sich an manchen Tagen über 50 Graue Riffhaie versammeln, um dort zu ruhen. Doch die Natur der Inseln verändert sich dramatisch. Die ehemaligen Kolonialherren stellten nicht nur einheimischen Tierarten bis zur Ausrottung nach, auch brachten sie fremde Arten auf die Inseln. Die endemischen Flughunde leiden besonders darunter, denn das Auffinden von Früchten wird für sie immer schwieriger: Nur etwa zwei Prozent der ursprünglichen Waldfläche von Mauritius ist erhalten geblieben. Zu allem Überfluss fressen die eingeführten Makaken einen Großteil der heimischen Früchte bereits unreif, bevor die Flughunde sie überhaupt erreichen können. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als in Mango- und Litschi-Plantagen nach Nahrung zu suchen - zum Ärger der einheimischen Bauern und mit fatalen Folgen für die Flughunde. Doch es gibt Hoffnung: Die kleine Île aux Aigrettes bietet vielen endemischen Arten Zuflucht. Naturschützer entfernten dort invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Heute ähneln die Wälder wieder jenen vor der Besiedlung. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.

Mitwirkende Schauspieler in der Sendung:
Peter Faerber ("Self - Narrator")


Weitere kommende Sendung "expeditionen ins tierreich"

08.03. um 16:30 Uhr
TV-Sender: WDR
       HDTV

Reddebeitz, Mammoißel, Tolstefanz, schon die merkwürdigen Namen der Ortschaften lassen erahnen: Das Wendland im Osten Niedersachsens ist etwas Besonderes. Die Elbtalaue mit ihren Überschwemmungsflächen, die weiten Wälder der Göhrde, die savannenartige Nemitzer Heide und der Höhenrücken des Drawehn laden zu Entdeckungstouren ein. Die Elbe formte diese einmalige Landschaft und überschwemmt im Frühjahr regelmäßig Wiesen und Auwälder. Kranich und Weißstorch sind häufige Nahrungsgäste, Biber und Fischotter sind heimlich zurückgekehrt. Der Wildreichtum in den dichten Wäldern der Göhrde ist legendär. Mittlerweile hat der Wolf hier eine neue Heimat gefunden. Seit einigen Jahren locken die Wälder die kleinste Eule Europas an: den Sperlingskauz. Im Breeser Grund, einem 300 Jahre alten Hutewald, klettern noch Hirschkäfer an urigen Eichen empor. Am Rande der Göhrde wächst eine besondere Rarität, die beeindruckende orangerote Feuerlilie, der früher magische Kräfte zugeschrieben wurden. Die Nemitzer Heide entstand durch einen verheerenden Waldbrand im Jahr 1975. In die größte Sandheide Niedersachsens ist der wärmeliebende Wiedehopf zurückgekehrt. Besonders malerisch sind die weltweit einzigartigen Rundlingsdörfer aus der Zeit der slawischen Wenden. Die über 80 Ortschaften sind kreisförmig angelegt und das Herzstück der Region. Und auf traditionellen Bauernhöfen ist Geschichte lebendig geblieben. Kathrin Ollendorf bewahrt alte Haustierrassen vor dem Aussterben. Auf ihrem Hutewaldhof lebt das Angler-Sattelschwein traditionell ganzjährig im Freien. Und der gutmütige Ochse Konrad hilft ihr bei der Waldarbeit. Doch das Wendland verändert sich: Im Sommer haben Tiere und Menschen mit dem Klimawandel zu kämpfen. Risse überziehen den Boden, der Grundwasserspiegel sinkt. Zunehmende Hitze und Dürre ziehen aber auch neue Bewohner an: die Heuschreckensandwespe und die Italienische Schönschrecke aus dem Süden Europas konnte das Kamerateam hier erstmals filmen.



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