TV-Programm 3sat heute

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft heute aktuell im TV Tagesprogramm von 3sat?

Sehen Sie hier das gesamte Tagesprogramm vom TV Sender 3sat - aufgeteilt nach Programm vom Vormittag, Nachmittag und Abend. Einziges Gemeinschaftsprogramm des deutschen Sprachraums. Gesendet wird ein Vollprogramm mit kulturellem Schwerpunkt, es gibt keine Werbung.

Vormittag
 
02:00 Land im Gezeitenstrom
Infosendung ~90 Min
Die Elbe ist mehr als nur ein Fluss - sie ist eine Lebensader. Die filmische Reise entlang der Unterelbe eröffnet den Blick auf eine Region voller Gegensätze. Die rund 100 Kilometer zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee sind geprägt von einsamer, unberührter Naturidylle, aber auch von hektischer Geschäftigkeit. Am Hamburger Elbufer etwa schrammen gigantische Containerschiffe den Elbgrund, vorbei an Hamenfischern. Ebbe und Flut füllen den Fischern die Netze. Direkt vor dem Hamburger Hafentor liegt, einzigartig in Europa, das Süßwasserwatt. Das kostbare Ökosystem ist bedroht wie der tropische Regenwald. Weiter stromabwärts, auf der niedersächsischen Elbseite, erwacht eine graue Festung aus ihrem Dornröschenschlaf. Das Alte Land, der größte Obstgarten Nordeuropas, bietet im Frühling ein Blütenmeer. Nicht weit davon entfernt, auf der Elbinsel Krautsand, werden die Freifall-Boote gebaut, die im Notfall Menschenleben retten. Am schleswig-holsteinischen Ufer der Elbe gehen die letzten Binsenschneider durchs Watt, ein knochenharter Beruf ohne Zukunft. Auf den Spuren der großen und kleinen Geheimnisse der Elbe geht es weiter nach Glückstadt. Dort wird der kleine Silberling aus der Nordsee zum Matjes. Die Ufer der Elbe zwischen Glückstadt und Wischhafen liegen so weit auseinander, dass sie an dieser Stelle nur noch durch die Fähre verbunden sind. Zur maritimen Geschichte der Unterelbe gehören auch die liebevoll restaurierten Frachtsegler. Etwas weiter flussabwärts dreht sich eine Archimedische Schnecke. Kurz hinter Otterndorf bei Cuxhaven verlässt die Elbe ihr Flussbett und vereint sich mit der rauen Nordsee.
Untertitel16:9
04:30 Land im Gezeitenstrom
Infosendung ~55 Min
Die Niederlande prägt eine vielfältige Landschaft, geformt durch die Urgewalt des Wassers, und vom Menschen, der gegen Hochwasser, Sturm und Flut ankämpft. Eine Reise rund ums Ijsselmeer. Im Norden die Waddenzee und die Friesischen Meere, im Süden das Zeeland-Delta und dazwischen das Ijsselmeer. Dies war einst eine riesige Nordseebucht, die Zuiderzee, die vom Meer abgetrennt zu einem Süßwassersee geworden ist. Drumrum die alten Inseln Urk und Schokland. Schokland zählt zum Weltkulturerbe, und Urk wird bewohnt von Menschen, die noch immer ihr abgeschiedenes Inselleben führen. Sie bewirtschaften den alten Meeresboden um sich herum und stoßen beim Graben gelegentlich auf gestrandete Schiffe ihrer Vorfahren. In Kampen wohnt ein Zigarrenmacher, der früher seinen Tabak aus dem Seehandel bezog, als Kampen noch ein Nordseehafen war. Als die Gezeiten über die Ijssel weit ins Binnenland hinein griffen, wuchsen Orte wie Giethoorn aus der Moorlandschaft heraus, das ''Venedig des hohen Nordens''. Nobel wird es auf der Huisman-Werft in Vollenhove, die royale Jachten baut - Superschiffe für Superreiche aus modernsten Materialien. Ganz anders die Batavia-Werft auf dem jungen Flevolandpolder. Originalgetreu rekonstruiert man hier vom Segel bis zur Holzplanke historische Schiffe der Ostindien-Kompanie, die den Niederlanden im sogenannten goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts Weltruhm und Reichtum einfuhren. Einmal im Jahr treffen sich in Erinnerung daran die großen Frachtensegler zum ''Klipperrace'', der größten Regatta auf dem Ijsselmeer. Ihren Hauptsitz hatte die Ostindien-Kompanie in Amsterdam, dort, wo auch der Amsterdamer Pegel ''erfunden'' wurde - ein Höhenbezugspunkt, auf den sich noch heute Wasserstandsangaben und -berechnungen in Europa beziehen. Rund um das Ijsselmeer, durch die Provinzen Nordholland, Flevoland und Overijssel geht es um Menschen und Geschichten, die vom Gezeitenmeer geprägt sind, vom Leben am und mit dem Wasser.
Untertitel16:9


Nachmittag
 
13:25 Steffens entdeckt: Grönland
Infosendung ~40 Min
Grönland - Eisige Wildnis Der Nationalpark Nordost Grönland ist mit fast einer Million Quadratkilometern der größte der Welt. Kältespezialisten wie Eisbären, Moschusochsen und Walrosse sind hier zuhause. Ihr Lebensraum ist akut gefährdet. Bedingt durch den Klimawandel droht ein Viertel des Inlandeises abzuschmelzen. Dirk Steffens besucht die dänische Forschungsstation Zackenberg. Von hier aus macht er sich gemeinsam mit dem Biologen Jannik Hansen auf den Weg zu einer Herde Moschusochsen. Weltweit gibt es nur noch 30 000 Exemplare, etwa die Hälfte lebt im Nationalpark Grönland. Der Weg zu den Weidegründen, per Boot über den Zackenberg-Älv, ist nicht ungefährlich. Normalerweise ein dünnes Rinnsal, ist er jetzt im Sommer durch die Gletscherschmelze zu beachtlicher Breite angeschwollen. Gletscher, die sich bereits durch den Klimawandel zurückgezogen haben, demonstriert Kenny Madsen, Ranger auf Zackenberg. Vor ein paar Jahren noch reichte das Eis bis an den Fjord, jetzt müssen Dirk und Kenny sich über Geröllpisten mehrere Stunden lang auf den Weg machen, um den Gletscherrand zu erreichen. Wo vor Jahren noch tiefster Frost herrschte, wachsen heute Blumen. Gase, die im Boden der Tundra über Jahrtausende eingefroren waren und jetzt bei steigenden Temperaturen wieder in die Luft entweichen, untersuchen Julie Falk und ihr schwedischer Kollege Torbern Tägesson. Die beiden Geowissenschaftler befürchten eine Katastrophe, sollte der Permafrostboden abtauen. Dann würden vermutlich große Mengen Methangase freigesetzt und den Treibhauseffekt noch weiter steigern. Die Insel Sandoien ist Dirk Steffens letzte Station auf seiner Reise durch Grönland und einer der wenigen Plätze der Erde, wo Walrosse aus der Nähe beobachtet werden können. Nur 15 000 Exemplare haben die Jagd im vergangenen Jahrhundert überlebt. Mittlerweile stehen die Tiere unter Schutz - trotzdem hat sich der Bestand noch nicht wieder erholt. Der Norden Grönlands ist eine der wenigen Regionen der Welt, die ausschließlich den Tieren und ein paar wenigen Forschern gehört. Beste Voraussetzungen für ein ungestörtes Dasein - wäre da nicht die Klimaerwärmung, die das Eis zum Schmelzen bringt.
Untertitel16:9
15:35 Metropolen des Balkans
Infosendung ~45 Min
Serbien und seine Hauptstadt Belgrad haben bei vielen Europäern noch immer nicht den besten Ruf. Zu nah die Erinnerung an die Balkankriege, zu nationalistisch die Töne der Regierenden. Doch die Stadt befreit sich gerade von ihrem Stigma. Sie bietet eine bizarre architektonische Mischung und ist voller Kontraste. Auf den ersten Blick grau und eintönig, doch im Inneren bebt es. Immer mehr junge Menschen aus aller Welt zieht es in die Balkanmetropole. Bröckelnde klassizistische Fassaden, Glanzstücke der Moderne und eindrucksvolle Beispielen des Brutalismus - Belgrad wartet mit einem Architekturstil aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf. Neben prunkvollen Gebäuden und repräsentativen Objekten birgt die Stadt romantische Viertel mit halb verfallenen Häusern, und an vielen Ecken finden sich Zeichen urbaner Subkultur. Das kreative Zentrum der 1,7 Millionen-Einwohner-Stadt liegt am rechten Ufer der Save im ehemaligen Industrie- und Arbeiterviertel Savamala. Die Kreativen haben vor einigen Jahren dieses verfallene und von der Stadtverwaltung aufgegebene Viertel eingenommen, Clubs und Bars zogen in die verlassenen Lagerhallen und Savamala trug Belgrads Ruf als Partymetropole in die Welt. Eine Entdeckungstour mit Aleksandar Djordjevic führt zu den besten Graffitis im Szeneviertel, Dusan Cavic und Dusan Saponja zeigen die verborgene Schönheit der Brutalismus-Architektur, und Ivana Orlovic und Janez Kranjc dokumentieren die Unterwasserwelt des Save-Sees. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.
16:9
16:20 Metropolen des Balkans
Infosendung ~40 Min
''Klein-Venedig'' wird Ljubljana auch gern genannt. Denn viele Brücken schwingen über den Fluss Ljubljanica, und Bauwerke im Jugendstil und italienischem Barock prägen das Stadtzentrum. Doch für städtebauliche Highlights in der Hauptstadt Sloweniens hat vor allem der Architekt Joze Plecniks gesorgt. Er baute die Stadt um, entwarf Brücken und Gebäude, bei denen er antike und moderne Formelemente auf eine eigene Weise kombinierte. Plecniks Entwurf gilt als ein weltweit bedeutendes ganzheitliches Kunstwerk des 20. Jahrhunderts. Ljubljana ist mit seinen 280 000 Einwohnern eine der kleineren Hauptstädte Europas. Seit 2016 trägt sie den Titel ''Grüne Hauptstadt Europas''. Damit wurde sie von der EU für ihr herausragendes Nachhaltigkeitskonzept ausgezeichnet. Dazu gehören die vollkommen autofreie Altstadt sowie ein einmaliges menschen- und umweltfreundliches Konzept der kostenlosen Stadtbeförderung. Ljubljana wirkt nach außen entspannt. Doch hinter den Kulissen herrscht energiegeladene Aufbruchsstimmung, spürt man Innovation und kreative Ideen. Es ist eine grüne und lebendige Metropole, in der sich Alt und Neu wunderbar ergänzen: Der Stadtbauer Andrej Persin bringt jeden Morgen mit einem Handkarren sein Gemüse auf den Zentralmarkt, während der Kavalierfahrer Zoran Stojinovic in einem Elektrocaddy seine Runden durch die Altstadt dreht und Spela Zupanc mit Stand-up-Paddling auf der Ljubljanica die Stadt erkundet. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.
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17:00 Metropolen des Balkans
Infosendung ~45 Min
Sofia ist die ärmste, aber angeblich älteste Metropole Europas. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens. 14 Prozent aller Bulgaren leben in der Hauptstadt. Schon in der Antike war der Ort für seine Mineralwasserquellen bekannt. Im Laufe der Jahrhunderte zogen diese viele Völker an: Thraker, Römer, Byzantiner und Osmanen ließen sich hier nieder. Diese Kulturen spiegeln sich besonders in den Gotteshäusern wider. Man muss nur ein paar Minuten durch das Stadtzentrum spazieren, schon trifft man auf Häuser aller Religionen und Zeiten. Es ist wie eine Zeitreise durch die Geschichte des Landes, das für seine religiöse Vielfalt und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen bekannt ist. Bulgarien war auch das einzige Land, in dem es nach dem Zweiten Weltkrieg sogar mehr Juden gab als davor. Sie wurden von ihren Mitbürgern während der NS-Zeit beschützt. Trotz der schweren wirtschaftlichen Lage hat sich Sofia in den letzten Jahren stark gewandelt. Die Stadt gilt schon länger als das Silicon Valley Europas. Hochqualifizierte Fachkräfte in der Informationstechnik, schnelle Internetverbindungen, gründerfreundliche Voraussetzungen: Die IT-Branche boomt. Die Straßenbahnfahrerin Albena Asparukhova fährt mit ihrer grünen Bahn durch die schönsten Bezirke der Metropole, die Architektin Petja Petkova nimmt mit zum Tanz auf dem Platz vor dem Nationaltheater und Hristina Kamenova entdeckt Kvartal, das alte jüdische Viertel, das sich langsam von einem Geheimtipp zu einem Szeneviertel entwickelt. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.
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17:45 Metropolen des Balkans
Infosendung ~45 Min
Bukarest ist keine klassische Schönheit. Man verliebt sich eher auf den zweiten Blick. Während der Diktatur Nicolae Ceausescus erfuhr die Hauptstadt Rumäniens eine brutale Umwandlung. Historische Viertel wurden abgerissen, Protzbauten errichtet und ganze Kirchen versetzt. Heute ist Bukarest auf der Suche nach einer neuen Identität: lebendig, vielfältig, kreativ. In den vergangenen Jahren ist dort viel passiert. Die Infrastruktur der Stadt wurde verbessert, Parkanlagen erneuert, zahlreiche Cafés und Restaurants eröffneten entlang der Gassen, und auch eine alternative Kulturszene hat sich allmählich herausgebildet. Maria Neneciu und ihre Kollegen vom Künstlernetzwerk ''The Institute'' organisieren über 60 Veranstaltungen im Jahr und verwandeln dabei stark befahrene Straßen in kreative Fußgängerzonen. Der Unternehmer Dragos Bogdan versucht, das vergessene Nationalgetränk der Rumänen, ''Braga'', wieder zu verbreiten. Radu Ion Nevers ist Silberschmied und Rom. Um sein Handwerk in die Zukunft zu führen, arbeitet er mit internationalen Schmuckdesignern zusammen. Sein Ziel ist es, das Wissen und Talent der Roma-Handwerker bekannt zu machen und zu zeigen, wie wichtig ihr kulturelles Erbe für Rumänien ist. Cristian Lascu hat es sich wiederum zur Lebensaufgabe gemacht, ein Naturschutzgebiet inmitten der Metropole zu erhalten: In und um die natürlichen Seen des Vacaresti-Naturparks herum leben heute Otter, Frösche, Fische und Schwäne, Enten und zahlreiche andere Vogelarten. Eine Entdeckung mitten in einer Millionenstadt. Belgrad, Bukarest, Ljubljana, Sofia und Sarajevo - bei diesen europäischen Hauptstädten treffen Orient und Okzident, Religionen und Kulturen, Geschichte und Moderne aufeinander. Die Reihe stellt diese fünf Städte vor, die eines gemeinsam haben: Sie haben ihre sozialistische Vergangenheit abgeschüttelt und befinden sich im Aufbruch.
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Abend
 
21:00 scobel - Rätselhaftes Vergessen
Show ~60 Min
Rätselhaftes Vergessen Wozu braucht der Mensch Erinnerungen, und warum gibt es kein Gedächtnis ohne Vergessen? Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen die neuesten Erkenntnisse der Gedächtnisforschung. Neurowissenschaftlern gelingt es neuerdings, Gedächtnisinhalte mit Medikamenten und Substanzen zu manipulieren: Sie können traumatische Erinnerungen pharmakologisch abmildern oder Gedächtnisinhalte gar verändern und löschen. Ist das Vergessene dann für immer verloren? Dass Erinnerungen häufig unzuverlässig und manipulierbar sind, haben amerikanische Psychologen bereits in den 1980er-Jahren entdeckt. In Experimenten konnten Probanden dazu gebracht werden, sich Erinnerungen zu eigen zu machen, die es nie gab. Diese Erkenntnis spielt zum Beispiel eine zentrale Rolle in der Bewertung von Zeugenaussagen bei Gerichtsprozessen. Das Gedächtnis lebt vom Erinnern und Vergessen. Es ist dynamisch und plastisch, es erneuert sich, passt sich an und schreibt sich um - ein Leben lang. Und es ist das Fundament unserer Persönlichkeit und Identität. Das wird besonders deutlich sichtbar, wenn das Vergessen zur Krankheit wird, bei Leiden wie Alzheimer oder Demenz, und wenn sich menschliches Lernen, Erinnern und Vergessen durch die Entwicklung neuer Technologien weiter-, oder wie manche befürchten, zurückentwickeln - Stichwort ''digitale Demenz''. Der Prozess des Vergessens gibt der Forschung immer noch Rätsel auf. Oft wird Vergessen als Fehlfunktion wahrgenommen, aber Neurobiologen verstehen das Vergessen als Prozess, ohne den abstraktes Denken nicht möglich wäre. Für Philosophinnen wie Christine Abbt ist das Vergessen ein ''Denkerlebnis'', das ''Fremdwerden des Selbstverständlichen'', ein faszinierendes und rätselhaftes Phänomen, das das kritische Denken anstoßen kann. Folgende Gäste kommen bei Gert Scobel zu Wort: Beatrice Kuhlmann ist Juniorprofessorin für Kognitive Psychologie an der Universität Mannheim. Sie forscht in den Bereichen Episodisches Gedächtnis, insbesondere Quellengedächtnis, Kognitives Altern, Metagedächtnis und Gedächtnisstrategien. Martin Korte ist Biologe und forscht im Schwerpunkt zu zellulären Grundlagen von Lernen und Gedächtnis. Er ist Direktor des Zoologischen Instituts der TU Braunschweig und publiziert zahlreiche Bücher und Artikel zum Thema Erinnern und Vergessen, darunter ''Wir sind Gedächtnis - Wie unsere Erinnerungen bestimmen, wer wir sind'' und im September 2019 ''Hirngeflüster. Wie wir lernen, unser Gedächtnis effektiv zu trainieren''. Oliver Dimbath leitet das Institut für Soziologie der Universität Koblenz-Landau. Er erforscht das noch recht unbekannte Gebiet der Wissenssoziologie. Er publizierte unter anderem zur Gedächtnissoziologie und zu Vergessen und Vergesslichkeit in der modernen Wissenschaft.
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