Folgesendung
05:30
25min
Willi wills wissen
(Willi wills wissen von A-Z) Wer ist heiß auf Schnee und Eis? Staffel 4: Episode 1 Kinderreportage, Deutschland 2005

Heiß auf Schnee und Eis sind auf jeden Fall die Wintersportler: Für sie geht ja ohne Schnee gar nichts. Die Bedingungen für den Abfahrtslauf in Gardena in Südtirol sind gut, viel Sonne und genug Schnee! Reporter Willi ist beim Training dabei und erfährt, wie die Piste abfahrtstauglich gemacht wird. Wahnsinn, mit welchem Tempo die Rennläufer den Hang heruntersausen! Um mehr über Schnee zu erfahren, reist Willi in die Schweiz. Im Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos wird die weiße Pracht wissenschaftlich untersucht. Hier erfährt Willi zum Beispiel, wie Schnee überhaupt entsteht, und auch, dass Schnee nicht gleich Schnee ist. Dazu gräbt Willi ein Schneeprofil, an dem man die einzelnen Schichten erkennen kann. Eine Probe davon bringt er gleich ins Labor. An der Lawinenrutsche wird klar, dass Schnee nicht nur schön, sondern auch gefährlich sein kann. Ist er an steilen Hängen zu schwer, rutscht er mit großer Geschwindigkeit den Berg herunter und reißt alles mit sich. An einem Testfeld forschen Wissenschaftler, wie man Lawinenunglücke vermeiden kann. Im Engadin erfährt Willi dann, wie man in Schnee und Eis (über-)leben kann, nämlich in einem Iglu. Beim Bau lernt Willi, worauf man achten muss, damit es innen wärmer ist als draußen. Ganz in der Nähe, auf über 2000 Meter Höhe, entsteht sogar eine ganze Hotelanlage aus Schnee. Und schließlich wartet noch eine echte Herausforderung: Professionell ausgerüstet und mit Unterstützung von Bergführern klettert Willi einen gefrorenen Wasserfall hinauf. Nach dieser Anstrengung kann er oben die Belohnung wirklich gut gebrauchen: ein schönes, kaltes Eis! Neugier ist die Tugend des Reporters. Auch Willi Weitzel will alles wissen, und zwar darüber, wie es ist, als Polizist, Triebfahrzeugführer, Fischer, Soldat, Journalist, Hopfenpflanzer, Schlachter, Bauer, Notarzt oder Oberbürgermeister zu arbeiten. Einen Tag lang begleitet er die jeweiligen Berufstätigen, aber auch Blinde, Hörgeschädigte, Obdachlose.

05:00
90min
Der Zauber des Regenbogens
Liebesdrama, Deutschland 2007 Regie: Dagmar Damek Autor: Martina Brand Musik: Jens Langbein - Robert Schulte Hemming Kamera: Ingo Hamer

Für die attraktive Architektin Lea Winter (Sandra Speichert) geht ein beruflicher Traum in Erfüllung. Als Projektleiterin bietet sich ihr die Möglichkeit, ihren eigenen Entwurf zu realisieren, einen prachtvollen Prestigebau in Dubai. Auch privat scheint alles zu passen: Ihr verheirateter Chef Klaus Arnheim (Pierre Besson), mit dem sie eine heimliche Affäre hat, wird ebenfalls vor Ort sein, so dass die beiden sich öfter als bisher sehen können. Doch da wird Lea unerwartet von Klaus schwanger. Ihr kommen plötzlich Zweifel an ihrer perfekt geplanten Zukunft. Für ihren Zwiespalt hat Klaus jedoch kein Verständnis. Er erwartet, dass sie ihren Job erfüllt, und außerdem will er seine Familie nicht für Lea riskieren. Um Abstand zu gewinnen, reist Lea spontan für einige Tage nach Irland. Die ersehnte Ruhe findet sie aber auch auf der grünen Insel nicht. Der charmante Fischer Brian O'Casey (Erol Sander), der in ihrem Hotel nebenher als Musiker arbeitet, und sein kleiner Sohn Patrick (Adrian Wahlen) kreuzen immer wieder ihren Weg. Obwohl es zunächst nicht danach aussieht, kommen die beiden sich näher. Als ob sie nicht schon genug Probleme hätte, stellt Lea erschrocken fest, dass sie beginnt, sich in Brian zu verlieben und sich nach einem normalen Familienleben zu sehnen. Doch plötzlich steht Klaus vor der Tür und will Lea zurückerobern. Und dann taucht auch noch Brians Exfrau Rebecca (Nicole Beutler) unerwartet in dem irischen Dorf auf. 'Der Zauber des Regenbogens' ist ein gefühlvoll und atmosphärisch inszeniertes Liebesdrama. Sandra Speichert brilliert als aufstrebende Architektin, die sich plötzlich zwischen Karriere und Kind sowie zwischen zwei Männern entscheiden muss. Erol Sander spielt den liebenswürdigen Fischer Brian O'Casey und Pierre Besson Leas langjährigen Liebhaber Klaus. In den weiteren Rollen sind Jule Ronstedt, Adrian Wahlen und Marisa Leonie Bach zu sehen. Dagmar Damek inszenierte das Buch von Martina Brand. Gedreht wurde vor der wundervollen Naturkulisse Irlands.

Sandra Speichert ("Lea Winter") - Erol Sander ("Brian O´Casey") - Pierre Besson ("Klaus Arnheim") - Bruno F. Apitz ("James") - Marisa Leonie Bach ("Lucy") - Bernhard Bettermann ("Sven Osterwald") - Jule Ronstedt ("Britta") - Nicole Beutler ("Rebecca") - Adrian Wahlen ("Patrick O'Casey") - Peter Raffalt ("Dr. Callaghan") - Torsten Buchsteiner - Tina Haseney
06:30
25min
Wie erziehe ich meine Eltern?
Ein Mann für Mama, eine Frau für Papa! Staffel 1: Episode 4 Kinderserie, Deutschland 2002 Regie: Peter Hill Autor: Sibylle Durian Musik: Franz Bartzsch Kamera: Rainer Kotte

Johnny und Felix haben ein gemeinsames Problem mit Ihren Eltern, weil die sich zu sehr in ihr Leben einmischen. Ihr Ausweg: Sie müssen ihre Eltern verlieben! Dazu brauchen sie passende Partner, denn dass sie gleich ihre Elternteile zusammenbringen, halten sie für ausgeschlossen. Und so tun sie alles, was in ihrer Phantasie und Macht liegt, um auch mit diesem schwierigen Vorhaben erfolgreich zu sein. Erst scheinen alle Anstrengungen umsonst zu sein, aber dann gehen ihre Eltern mit ihren neuen Partnern in die Oper. Sie kommen glücklich zurück und zwar als ineinander verliebtes Paar. Dr. Karl Wolkenfuss: Heinrich Schafmeister Edwina Freytag: Amina Gusner Johanna Freytag: Sina Tkotsch Felix Wolkenfuss: Maximilian Seidel Asta Engel-Butz: Ursula Staack Hund Rollo: Queeny. Die Familien Wolkenfuß und Freytag aus Taucha bei Leipzig kaufen durch einen dummen Zufall dieselbe Doppelhaushälfte. Schnell entbrennt ein Streit darüber, wer welchen Teil des Hauses beziehen darf. Die beiden 11-jährigen Kinder Felix Wolkenfuß und Johanna Freytag versuchen mit allen Mitteln, den Streit ihrer Eltern zu schlichten.

Heinrich Schafmeister ("Dr. Karl Wolkenfuß") - Amina Gusner ("Edwina Freytag") - Sina Tkotsch ("Johanna Freytag") - Maximilian Seidel ("Felix Wolkenfuß") - Ursula Staack ("Asta Engel-Butz")
05:20
80min
Bata, ein Schuhmacher erobert die Welt
Dokumentation, Tschechien, Frankreich 2018 Regie: Peter Kerekes

Im späten 19. Jahrhundert gründete der Schuster Tomas Bata in Zlin, im heutigen Tschechien, den ersten multinationalen Konzern. Die ganze Welt sollte seine Schuhe tragen! Bata pflegte einen paternalistisch-kapitalistischen Führungsstil, der in Indien, Afrika und Südamerika noch heute sehr verbreitet ist. Sein Erfolgsrezept: hochwertige Schuhe und zufriedene Arbeiter! Er wusste, wie hart die Arbeit seiner Angestellten war. Er schätzte ihr Fachwissen und beteiligte sie am Gewinn, machte sich Gedanken um Arbeitsbedingungen und -umfeld, erwartete aber auch höchsten Einsatz. 1928 war er der weltweit größte Schuhexporteur - doch das reichte ihm nicht ... 'Bewegung ist Leben, Stillstand ist Tod', so lautete seine Devise. Sein Geist war immer wach, er setzte sich hohe Ziele und handelte oft exzessiv. 1932 starb Tomas Bata bei einem Flugzeugabsturz. Sein Bruder Jan Antonin übernahm die Geschäfte. Inspiriert von den Ideen Henry Fords, entwickelte er die Schuhproduktion am Fließband und baute für die Angestellten avantgardistische Industriestädte mit Schulen, Ausbildungsstätten und Sportanlagen. Seine Unternehmenspolitik distanzierte sich bewusst von den herrschenden Ideologien der Zeit (Kommunismus, Faschismus, Anarchismus), bekannte sich aber zu einer globalkapitalistisch-paternalistischen Vision, die den Bata-Angestellten zwar gewisse Privilegien verschaffte, sie aber auch unter ständigen Produktivitätszwang stellte. Wo verläuft die Grenze zwischen Utopie und Totalitarismus? Wie weit darf man in seinem Ehrgeiz gehen?