Was kommt heute im Fernsehprogramm?

Folgesendung
Show
23:30
45min
Das Leben ist kein Pausenhof
Soloprogramm mit Bastian Bielendorfer Show, Deutschland 2019

Bastian Bielendorfer ist Deutschlands Lehrerkind Nummer eins. Wenn der mittlerweile diplomierte Psychologe über sein Leben und Leiden mit seinen Paukereltern und der Diktatur ihres roten Korrekturfineliners plaudert, liegen ihm Leser wie Zuschauer mit Schnappatmung und Zwerchfellmuskelkater zu Füßen. Auch in seinem Soloprogramm ''Das Leben ist kein Pausenhof'', das das WDR-Fernsehen in Marl aufzeichnete, seziert der preisgekrönte Poetry-Slammer seine Vergangenheit als Einzelkind im Lehrerhaushalt, wo schon beim Mittagessen Vokabeln konjugiert wurden. Seine Erlebnisse bei den Familienurlauben an der Ostsee oder beim Zelten im Sauerland sind ebenso komisch wie die Beschreibungen der Familienfeiern, wo die versammelten Lehrerinnen und Lehrer nach Schulformen geordnet Platz nehmen und schon vor dem Essen auf Altdeutsch im Besserwissen wetteifern. Auch bei den Erzählungen über Bastian Bielendorfers Waldorf-Neffe Ludger bleibt kein Auge trocken. Denn wenn der Jugendliche mit der selbst gehäkelten Mütze aus Lamawolle lieber in die Oper als ins Kino geht oder bei der Fastfoodkette nach veganen Nahrungsmitteln fragt, treibt das den Babysitter-Onkel regelmäßig in den Wahnsinn. ''Manchmal kommt alles zusammen, das perfekte Publikum, das perfekte Team, der perfekte Augenblick. So ein Moment war meine TV-Aufzeichnung für den WDR im Theater Marl. Da wo ich herkomm'', dem tiefsten Ruhrpott'', sagt Bastian Bielendorfer. ''Der Geruch von Heimat, 800 Leuten und Currywurst lag in der Luft. Klingt eklig, war aber wunderschön. Ein Meilenstein meines Lebens, der jetzt in meinem Kopf mit all dem Wahnsinn und den Gags Polka tanzt.'' Der selbstironische Einblick in die skurrile Welt des gebürtigen Gelsenkircheners ist nicht nur zum Brüllen komisch, sondern beweist vor allem eins: Das Leben ist nun mal kein Pausenhof. ''Das Leben ist kein Pausenhof'' ist eine Produktion des WDR Fernsehens. Aufgezeichnet im Theater der Stadt Marl.

Info
23:25
30min
Was ein Zirkus! - Menschen mit Behinderung in der Manege
Dokumentation, Deutschland 2019

''Zirkus ist kein Zuckerschlecken'', sagt Dani nach dem ersten Trainingstag. Und Julius ist sich sicher: ''Ich will Fakir werden''. Dani und Julius trainieren für einen ganz besonderen Tag - ihren ersten großen Auftritt in der Manege. Aber sie sind keine muskelgestählten Artisten. Julius ist mit Down-Syndrom zur Welt gekommen, Dani lebt mit einer geistigen Behinderung. Das außergewöhnliche Zirkusprojekt hat sich die bodelschwinghsche Stiftung Bethel zum 150-jährigen Geburtstag ausgedacht. Julius und Dani sollen stellvertretend für andere Behinderte den Beweis antreten: Niemand muss sich vor der Öffentlichkeit verstecken. Und jeder kann ein Star in der Manege sein. Der Autor begleitet das Projekt über mehrere Monate. Zirkuspädagogen helfen beim Training und führen die behinderten Zirkusmacher an ihre Grenzen: Wie steigt man als Nachwuchsfakir auf die Glasscherben ohne sich zu verletzen? Wie hält man die drehenden Plastikteller auf der Stange unter Kontrolle und schafft man es aus dem Rollstuhl aufs Trapez? Glücksmomente und Rückschläge bleiben da nicht aus. Wir begleiten die behinderten Zirkusstars auch im Alltag, der so gar nichts mit Rampenlicht und Applaus zu tun hat. Dani verpackt in einer Behindertenwerkstatt Schrauben und Julius sitzt mit schwerbehinderten Klassenkameraden in einer Förderschule. Werden die beiden wirklich den Mut aufbringen, vor mehr als 1.000 Menschen in die Manege zu treten?

Film
22:25
95min
Being Flynn
Drama, USA 2012 Regie: Paul Weitz Autor: Nick Flynn Kamera: Declan Quinn

Nick Flynn arbeitet in einem New Yorker Obdachlosenheim. Als dort eines Tages sein völlig heruntergekommener Vater Jonathan als Schlafgast auftaucht, wirft es Nick beinahe aus der Bahn. Flynn senior hält sich für einen der größten amerikanischen Schriftsteller, seinen Sohn aber für einen Versager. In der Realität jedoch ist Jonathan ein mittelloser Alkoholiker, der vor Jahren seine Familie verlassen hatte und nun in die Obdachlosigkeit abgerutscht ist. Nick Flynn (Paul Dano) träumt davon, Schriftsteller zu werden. Seine Mutter (Julianne Moore) hatte vor langer Zeit Selbstmord begangen, seinen Vater hat er seit 18 Jahren nicht mehr gesehen. Umso perplexer ist er, als ihn ein Anruf seines alten Herren Jonathan Flynn (Robert De Niro) erreicht, der umstandslos von ihm verlangt, ihm bei der Räumung seiner Wohnung zu helfen. Sein Vater leidet unter Realitätsverlust, ist Alkoholiker und ein vorbestrafter Scheckbetrüger, der sich selbst für einen großen, erfolgreichen Autor hält. In Wirklichkeit schlägt er sich als Taxifahrer durch, bis er erst seinen Job und schließlich seine Wohnung verliert. Als Jonathan im Obdachlosenheim auftaucht, ist Nick von dem selbstherrlichen Verhalten seines Vaters wenig begeistert und verliert immer mehr den Boden unter den Füßen. Denn Jonathan bricht ständig sämtliche Regeln, verhält sich beleidigend gegenüber anderen Wohnungslosen und Personal und bringt Nick damit in eine schwierige Situation. Weil er seinem randalierenden Vater aber keine Sonderbehandlung zukommen lassen möchte, reagiert er mit besonderer Strenge. Regisseur Paul Weitz (''American Pie - Wie ein heißer Apfelkuchen'', ''About a Boy oder: Der Tag der toten Ente'') verfilmte mit ''Being Flynn'' die Autobiografie des Schriftstellers Nick Flynn, die 2004 unter dem Titel ''Another Bullshit Night in Suck City'' erschien. Darin traf der Autor während seiner Arbeit in einer Bostoner Obdachloseneinrichtung in den späten 80er-Jahren auf seinen ihm nahezu unbekannten Vater, der dort Unterkunft suchte. Paul Dano (''Little Miss Sunshine'', ''12 Years a Slave''), der den Protagonisten Nick spielt, war zuletzt im amerikanisch-südkoreanischen Film ''Okja'', im Kino zu sehen, während der zweifache Oscarpreisträger Robert De Niro (''Taxi Driver'', ''Silver Linings'') in der Komödie ''Dirty Grandpa'' an der Seite Zac Efrons als rüstiger Rentner erfolgreich die Damenwelt aufmischte. Die Rolle von Nicks Mutter spielt Julianne Moore, die für ihre Rolle in dem Alzheimer-Drama ''Still Alice - Mein Leben ohne Gestern'' 2015 mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Robert De Niro ("Jonathan Flynn") - Paul Dano ("Nick Flynn") - Julianne Moore ("Jody Flynn") - Olivia Thirlby ("Denise") - Eddie Rouse ("Carlos") - Steve Cirbus ("Jeff") - Lili Taylor ("Joy") - Victor Rasuk ("Gabriel") - Liam Broggy ("Young Nick") - Chris Chalk ("Ivan") - Wes Studi ("Captain") - Thomas Middleditch ("Richard") - Sarah Quinn ("Religious Girl") - Ben Foronda ("Punky Guy") - Dale Dickey ("Marie") - Joshua Alscher ("Crack Smoker") - Dawn McGee ("Waitress") - Billy Wirth ("Travis") - Michael Gibson ("Sergeant Bob") - Kelly McCreary ("Inez") - Deidre O'Connell ("Frowzy Woman") - Katherine Waterston ("Sarah") - Robert Andrews ("Homeless Man 1") - Michael Genadry ("Young Counselor") - Kelli Crump ("Desk Clerk") - Dara Tomanovich ("Beautiful Woman") - Jane Lee ("Laura") - Evan Wadle ("Young Guy") - Victor Pagan ("Beady-Eyed Bill") - Rony Clanton ("Skid") - Michael Buscemi ("Dennis") - Lorenzo Murphy ("Morphine Addict") - William Sadler ("Ray") - Joseph Prioleau ("George") - Lee Stringer ("Homeless Man in Line") - John O'Brien ("Airline Pilot") - Joey Boots ("NA Guy") - Luis Moco ("Punk Rocker") - Marilyn Torres ("Little Girl's Mother")
Serie
22:45
70min
Giftige Saat
(Jeux d''influence) Staffel 1: Episode 6 Dramaserie, Frankreich 2018 Regie: Jean-Xavier de Lestrade Autor: Antoine Lacomblez - Sophie Hiet - Pierre Linhart Musik: Raf Keunen Kamera: Isabelle Razavet

Mathieu Bowman greift jetzt Guillaume Delpierre über dessen Assistenten Romain Corso an. Romain hatte als Waisenkind eine Heimkarriere, neigte zu Wutausbrüchen und Gewalttätigkeit. Mit seinen Freunden stahl er ein Auto, die Freunde wollten mit Molotow-Cocktails einen Polizeiwagen angreifen, Romain stieg in letzter Minute aus. Nur dank Florence Delpierres Falschaussage hatte Romain als ihr Schützling ein Alibi und entging der Strafe. Da Romain Guillaume nicht schaden will, bittet er um seine Entlassung ... Claire Lansel wurde unterdessen entführt und gezwungen, einen Auflösungsvertrag mit Verschwiegenheitsklausel zu unterzeichnen. Da ihr jetzt die Hände gebunden sind, versucht sie gemeinsam mit Michael Sorensen, Suzanne Forrest zu überzeugen, Saskia und Andrew Percy anzuklagen. Suzanne hat Schwierigkeiten, die Anschuldigungen zu glauben, die Claire und Michael Sorensen vorbringen, versteht aber peu à peu die Sachlage ... Ein medizinischer Skandal: Der Bauer Michel verliert bei der Arbeit, auf seinem Hof, das Bewusstsein und wenig später wird die Ursache gefunden – Leukämie. Michels alter Freund Guillaume ist in die Politik gegangen und hat ein gesundheitsschädliches Pestizid im Verdacht die schwere Krankheit verursacht zu haben. Doch korrupte Politiker, gefälschte Studien und Lobbyisten halten an den alten Chemikalien fest.

Alix Poisson ("Claire Lansel") - Laurent Stocker ("Guillaume Delpierre") - Marie Dompnier ("Florence Delpierre") - Pierre Perrier ("Romain Corso") - Jean-François Sivadier ("Mathieu Bowman") - Marc Citti ("Didier Forrest") - Anne Coesens ("Suzanne Forrest") - Marilou Aussilloux ("Chloé Forrest") - Romann Berrux ("Damien Forrest") - Christophe Kourotchkine ("Michel Villeneuve")
Film
22:00
90min
Wolfsland - Tief im Wald
Krimi, Deutschland 2016 Regie: Tim Trageser Autor: Sönke Lars Neuwöhner - Sven S. Poser Kamera: Eckhard Jansen

Ein Monat ist vergangen, seit ''Butsch'' (Götz Schubert), der Oberlausitzer Eigenbrötler, und Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld), die neu hinzugezogene Kriminalistin aus Hamburg, ein junges kriminelles Paar verfolgt und gestoppt haben. Trotz dieses Erfolgs ist die Stimmung zwischen den Kommissaren schlechter denn je. Aber gerade jetzt sind sie als Team gefragt. Denn in Görlitz scheint ein Serientäter unterwegs zu sein, der junge, attraktive Joggerinnen auf grausame Weise ermordet, aber keine verwertbaren Spuren hinterlässt. Viola Delbrücks größtes Problem ist jedoch nicht ''Butsch'', sondern ihr Noch-Ehemann, der brillante forensische Psychiater Björn Delbrück (Johannes Zirner). Wie aus dem Nichts taucht er wieder in Görlitz auf und versucht, sich im neuen Leben seiner Frau einzunisten. Mit seinem Fachwissen über Serientäter beeindruckt er Kommissariatsleiter Ebertin (Andreas Schmidt), der ihn unterstützt. ''Butsch'' aber, der sich zudem mit seiner störrischen, pubertierenden Tochter auseinandersetzen muss, wittert Gefahr und vertraut seinem eigenen Instinkt. Burkhard Schulz ''Butsch'': Götz Schubert Viola Delbrück: Yvonne Catterfeld Björn Delbrück: Johannes Zirner Maja Frenzel: Jytte-Merle Böhrnsen Georg Ebertin: Andreas Schmidt Jakob Böhme: Jan Dose Patrick Frenzel: Lucas Prisor Fabian Nickritz: Holger Bülow Raaben: Roland Wolf Emmy Schulz: Emilie Neumeister Goran Tonka: Marko Dyrlich Olga Tyton: Malina Ebert Herr Emmerich: Werner Lustig Einbrecher: Paul Alhäuser

Yvonne Catterfeld ("Viola Delbrück") - Götz Schubert ("Burkhard Schulz") - Andreas Schmidt ("Georg Ebertin") - Jan Dose ("Jakob Böhme") - Johannes Zirner ("Björn Delbrück") - Roland Wolf ("Raaben") - Werner Lustig ("Herr Emmerich") - Jytte Merle Böhrnsen ("Maja Frenzel") - Lucas Prisor ("Patrick Frenzel") - Holger Bülow ("Fabian Nickritz") - Emilie Neumeister ("Emmy Schulz") - Marko Dyrlich ("Goran Tonka") - Malina Ebert ("Olga Tyton") - Paul Alhäuser ("Einbrecher")
Spielfilm
23:30
90min
Moon
SciFi-Drama, England, USA 2009 Autor: Nathan Parker - Duncan Jones Musik: Clint Mansell Kamera: Gary Shaw

Sam Bell ist der einzige Bewohner einer Mondbasis, die im Auftrag eines globalen Energiekonzerns für den Abbau von Helium 3 errichtet wurde. Doch kurz vor seiner Ablösung hat er einen Unfall. Als Sam auf der Krankenstation erwacht, glaubt er zu halluzinieren, denn in der Zwischenzeit hat ein identischer Doppelgänger seinen Posten eingenommen. Sam erkennt, dass er Opfer eines Komplotts seiner Arbeitgeber geworden ist. Nach anfänglichem Misstrauen kommen sich die beiden Sams jedoch näher und stellen aufgrund persönlicher Nachforschungen fest, dass sie beide zu einer Serie von in Masse produzierten Klonen gehören, die von der Konzernleitung immer dann neu aktiviert werden, wenn das Vorgängermodell nach dreijähriger Lebensdauer seinen Geist aufgibt. Alarmiert von dieser schockierenden Entdeckung und mit der ernüchternden Tatsache konfrontiert, dass ihre Auftraggeber niemals vorhatten, sie wieder nach Hause auf die Erde zu schicken, hecken der gesundheitlich immer stärker in Mitleidenschaft gezogene Sam und sein identisches Gegenüber einen Fluchtplan aus, den aber nur einer der Männer in die Tat umsetzen kann. Denn ihnen ist bewusst: Wenn das angekündigte Rettungsteam von Lunar Industries, das die Ursachen von Sams Unfall unter die Lupe nehmen will, auf der Mondbasis eintrifft, bedeutet das für sie beide nur eines: den sicheren Tod. Mit seinem Kinodebüt gelang es dem britischen Regisseur Duncan Jones, Sohn der Rock-Ikone David Bowie, dem Science-Fiction-Genre neue Impulse zu verleihen. Stilistisch und inhaltlich orientiert er sich eher an Klassikern wie ''Lautlos im Weltraum'' und ''2011 - Odyssee im Weltraum'' als an den Fantasy-Welten von ''Krieg der Sterne'' und ''Star Trek''. Jones kreiert mit wenigen, aber effektiven Mitteln und nur einem zentralen Darsteller - dem überragenden Sam Rockwell, der hier mit sich selbst um die Wette spielt - einen utopischen und dennoch menschlichen Zukunftsthriller. Jones lieferte eine überzeugende Visitenkarte seines Regietalents. 2009 wurde ''Moon - Die dunkle Seite des Mondes'' als bester britischer Independent-Film ausgezeichnet.

Sam Rockwell ("Sam Bell") - Dominique McElligott ("Tess Bell") - Kaya Scodelario ("Eve") - Benedict Wong ("Thompson") - Kevin Spacey ("GERTY (Stimme)") - Rosie Shaw ("Die kleine Eve") - Adrienne Shaw ("Kindermädchen") - Matt Berry ("Overmeyers") - Malcolm Stewart ("Techniker") - Robin Chalk ("Sam Bells Klon")
Info
23:15
30min
lesenswert
Literaturmagazin, Deutschland 2019 Moderation: Denis Scheck Gäste: Lola Randl - Karl-Heinz Göttert

Lola Randl: Der große Garten. Es ist gar nicht so einfach, aufs Land zu ziehen, um dort der Fülle des modernen Lebens zu entrinnen und in Ruhe sein Gemüse zu ziehen. Da braucht es schon mindestens einen Analytiker und eine Therapeutin dazu. Lola Randl beschreibt in ihrem eben erschienenen Debüt-Roman ''Der große Garten'' das Leben auf dem Land sehr humorvoll und selbstironisch, denn sie erlebt und erfährt es täglich mit ihrer Familie in dem Dorf Gerswalde in der Uckermark Die deutsche Filmregisseurin und Drehbuchautorin Lola Randl gab bei der Berlinale 2008 mit ''Die Besucherin'' ihr Spielfilmdebüt. ''Von Bienen und Blumen'' ist ein skurriler Dokumentarfilm, der 2018 beim Münchner Filmfest uraufgeführt wurde. Er handelt vom experimentellen Dorfleben in der Uckermark. Karl-Heinz Göttert: Als die Natur noch sprach - Mensch, Tier und Pflanze vor der Moderne. Die Natur boomt! Ob Insekten oder Bäume - die Suche nach dem Ursprünglichen, dem Natürlichen soll uns den Ausweg aus Krisen und Irrwegen der Moderne zeigen. Auch der emeritierte Germanist Karl-Heinz Göttert hat sich auf einen Streifzug durch vergessene Wissenswelten gemacht. Er kennt die Literatur der Antike, des Mittelalters und der frühen Neuzeit und spürt in seinem Buch Aristoteles, Plinius, Thomas von Aquin, Hildegard von Bingen oder Paracelsus nach. Was sie über Tiere, Pflanzen und unser Verhältnis zu ihnen sagen, hat er in seinem Buch ''Als die Natur noch sprach'' festgehalten. Entstanden ist ein Sammelsurium und Kuriositätenkabinett: ein Panorama über 2000 Jahre Naturgeschichtsschreibung. Karl-Heinz Göttert studierte Geschichte und Deutsch an der Universität zu Köln, war im Akademischen Rat und lange Jahre außerplanmäßiger Professor für Ältere Deutsche Literatur in Köln. Er ist Honorarprofessor in Shanghai, hat mehrere historische Kriminalromane geschrieben und gilt als Orgel-Experte.

Serie
22:30
50min
Hawaii 5-0
(Hawaii Five-0) Elua la ma Nowemapa Staffel 7: Episode 9 Série policière, USA 2016 Regie: Maja Vrvilo Autor: Sean Farina Musik: Keith Power - Brian Tyler Kamera: Krishna Rao

Steve McGarrett, de la Marine américaine, se rend sur l''île d''Oahu dans l''archipel d''Hawaï, pour enquêter sur l''assassinat de son père. Sur place, il est mandaté afin de former une unité spéciale de police avec carte blanche pour appliquer ses propres règles et méthodes. Car malgré ses allures de paradis, la carte postale laisse souvent place à la scène du crime... Im Mittelpunkt der Serie steht der hochdekorierte ehemalige Marineoffizier Steve McGarrett, der von der Gouverneurin von Hawaii mit der Bildung einer Sondereinheit zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens beauftragt wird. Er rekrutiert den ehemaligen Polizisten Chin Ho Kelly, der nach ungerechtfertigten Bestechungsvorwürfen die Polizei verlassen musste, den Polizisten Danny ''Danno'' Williams, der seiner geschiedenen Frau und deren Tochter von New Jersey nach Hawaii gefolgt ist, und die junge Polizistin Kona ''Kono'' Kalakaua, die gerade ihre Ausbildung beendet hat und die Cousine von Chin ist. Sie nennen sich Five-0 und arbeiten gemeinsam an einer Vielzahl unterschiedlicher Kriminalfälle.

Alex O'Loughlin ("Steve McGarrett") - Scott Caan ("Danny Williams") - Daniel Dae Kim ("Chin Ho Kelly") - Grace Park ("Kono Kalakaua") - Masi Oka ("Max Bergman") - Jorge García ("Jerry Ortega") - Chi McBride ("Lou Grover") - Andrew Lawrence ("Eric Russo") - Katie Malia ("Susie Freeling") - Matt Battaglia ("Agent Ward")
Film
21:55
130min
Und nebenbei das große Glück
(Happiness Never Comes Alone) Romantikkomödie, Frankreich 2012 Regie: James Huth Autor: Sonja Shillito Musik: Bruno Coulais Kamera: Stéphane Le Parc

Jazz-Musiker Sacha, Anfang 40, hat alles, was er mag: Freunde, Frauen, Feten. Doch als die attraktive, temperamentvolle Charlotte ihm buchstäblich vor die Füße fällt, gerät sein Leben aus dem Tritt. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander. Doch die Traumfrau hat drei Kinder und einen Noch-Ehemann, der den ''Neuen'' mit aller Macht aus dem Leben seiner Ex räumen will. Sacha (Gad Elmaleh), Anfang 40, führt als Jazzpianist ein unbeschwertes Leben. Er hat gute Freunde, liebt sein Klavier und die jungen Frauen, die nach einer Party-Nacht gern das Bett mit ihm teilen. Nicht einmal um seine schmutzige Wäsche braucht er sich zu kümmern, denn das erledigt immer noch Mama (Macha Méril). Sein Geld verdient er sich bisweilen als Komponist für Werbespots. Nach einer missratenen Abnahme eines solchen Spots durch den Großindustriellen Alain Posche (François Berléand) fällt ihm wie zum Trost die schöne Charlotte (Sophie Marceau) vor die Füße: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Was Sacha noch nicht weiß: Charlotte ist ausgerechnet die Noch-Frau von Alain, das Ehepaar hat sich vor zwei Jahren getrennt. Doch zunächst einmal leben Charlotte und Sacha ihre Leidenschaft aus. Sacha als bekennenden Single stören auch Charlottes drei aufgeweckte Kinder nicht, ganz im Gegenteil, er schließt sie ins Herz wie sie ihn. Doch als Alain Sacha bei Charlotte erwischt, wird''s brisant: Das bislang für beide Seiten vorteilhafte Ehe-Arrangement, das Alain mit seiner Frau getroffen hat, sieht neben regelmäßigen Zahlungen keinen Liebhaber im Haus vor. Und auch Sachas vom Broadway träumender Showpartner Laurent (Maurice Barthélémy) ist wenig erbaut davon, dass sein Kumpel verstärkt in Familie macht. So wird er zum willigen Gehilfen von Alain, der im Hintergrund böse Intrigen spinnt, um den neuen Liebhaber seiner Ex möglichst weit weg zu expedieren. Und Charlotte wird von Alain eingeschüchtert, indem er ihr mit der Wegnahme der Kinder droht. So findet das leidenschaftliche Glück der Liebenden ersteinmal ein abruptes Ende ... Eine ebenso witzige wie romantische Liebeskomödie um eine Karrierefrau und Singlemama und einen sich treiben lassenden Jazzmusiker, die vom Spiel und Charisma der bezaubernd ungeschickten und ''immer noch aufreizend sexy'' (prisma.de) Sophie Marceau und des Stand-Up Comedians Gad Elmaleh lebt. Ihre Darstellung des durchgeknallten Paares, gemischt mit viel Esprit, Wortwitz und toller Musik, ergibt ein sehr französisch geprägtes Feel-Good-Movie. Für die ''wohltuend erfrischende Unterhaltung'' (prisma.de) sorgte James Huth, einer der besten Regisseure Frankreichs. ''Und nebenbei das große Glück'' sendet das MDR FERNSEHEN als deutsche Free-TV-Premiere.

Sophie Marceau ("Charlotte Posche") - Gad Elmaleh ("Sacha Keller") - Maurice Barthelemy ("Laurent Helewa") - François Berléand ("Alain Posche") - Michaël Abiteboul ("Lionel Ronssin") - Julie Anne Roth ("Chris Tamalet") - Macha Méril ("Fanfan Keller") - Litzi Vezsi ("Mamie Matzü") - Cyril Guei ("Xavier Sabi") - François Vincentelli ("César Renaudeau") - Robert Charlebois ("Jean-Seb Bigstone") - Valérie Crouzet ("Cécile Monet") - Dina Capistrano Nietes ("Minerva Cea, genannt Nana") - Milena Chiron ("Suzy") - Timothé Gauron ("Louis") - Sacha Prijovic ("Concierge") - Bérénice Marlohe ("Laurents Date") - Marcia M. Francis ("Gast in der Bar Lounge") - Litzi Veszi ("Mamie Matzü") - Timéo Leloup ("Léonard") - Vincent Deniard ("Nicolas") - Armando Gamberini ("Vincenzo") - Anne-Sophie Boubals ("Coralie Léger de Lourdes") - Jérôme Seydoux ("Professeur Deloële") - Clara Bonnet ("Irène") - Audrey Looten ("Charlottes Assistentin") - Xavier Pottier ("Romain") - Pierre-Yves Plat ("Bruno Vaneau") - Jack Lang ("Kultusminister")