03:40 Geheimnisvolles Mittelmeer
Infosendung ~45 Min
Schroffe Felsen, blaues Meer und idyllische Sandstrände, so kennt man das Mittelmeer. Doch dieser ruhige und beschauliche Eindruck täuscht. Das Mittelmeer befindet sich in ständigem Wandel. Noch heute bewegen sich die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander zu. Kräfte von gigantischem Ausmaß erschufen im Mittelmeerraum einige der aktivsten Vulkane der Erde. Tiere, die in diesen Extremen überleben wollen, müssen einen Weg finden, den tödlichen Gefahren zu entkommen. Der Oktopus ist eines dieser Tiere. Er weiß von Vulkanausbrüchen, lange bevor sie stattfinden. Aber wie macht er das? Die geologischen Kräfte der Plattendrift warfen nicht nur Gebirge wie die Alpen auf, sie schufen auch gewaltige Tiefseegräben im Mittelmeer. Dort unten leben Tiere, die nahezu unbekannt sind: Tiefseehaie und Kalmare. Letztere sind die Beute des größten Raubtieres der Erde, dem Pottwal. Eine kleine Population dieser Zahnwale lebt in den Tiefseegräben und hat dort tief unten eine Heimat im Mittelmeer gefunden. Ungeachtet der geologischen Prozesse zwischen Europa und Afrika, könnten die beiden Kontinente kaum unterschiedlicher sein. Europas Küstenregion ist geprägt von Bergen und verschiedenen Vegetationszonen, während an der afrikanischen Küste verschiedene Wüstenformen überwiegen. Welche Tiere leben an den Mittelmeerküsten Afrikas? Ein Wüstenfuchs-Weibchen meistert die Aufzucht ihrer Jungen in einer der erbarmungslosesten Küstenregionen der Sahara. Zwischen Wüsten und Vulkanen sind die Herausforderungen für die Tiere enorm. Während der langen Drehzeit ist es dem Team um Tierfilmer Thomas Behrend gelungen, in seltenen Aufnahmen zu zeigen, wie die Tiere das Leben in diesen Extremen meistern.
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20:15 Der Barcelona-Krimi: Tod aus der Tiefe
Spielfilm ~90 Min
Kommissar Xavi Bonet (Clemens Schick) und seine Partnerin Fina Valent (Anne Schäfer) müssen den rätselhaften Tod eines Tauchers aufklären. Zunächst sieht es so aus, als sei der junge Geologe Tomás (Joel Abadal) in einen Schwarm Feuerquallen geraten und an deren Gift gestorben. Doch schnell steht fest, dass er ermordet wurde. Bei den Ermittlungen stoßen die beiden auf weitere Ungereimtheiten: Tomás war von seinem Chef am geologischen Institut, Enric Gutiérrez (Rüdiger Klink), erst vor kurzem gefeuert worden, und seine Freundin Catalina (Yasemin Cetinkaya) ist wie vom Erdboden verschwunden. Doch nicht nur die Polizei möchte dringend mit ihr sprechen, auch die Auftraggeber des Mordes suchen sie. Catalina hat ihre Verfolger abgeschüttelt und sich zu ihrem Ex-Freund, dem Umweltaktivisten Eduardo (Tino Mewes), geflüchtet - ohne zu ahnen, dass dieser selbst erpresst wird. Während Xavi und Fina nach der jungen Frau suchen, decken sie ein Netz aus Gier und Skrupellosigkeit zwischen Politik, Wirtschaft und dem organisierten Verbrechen auf. Xavi muss sogar fürchten, dass sein Vater Baptiste (Hans-Uwe Bauer) nicht nur Gelder der erfolgreichen Geschäftsfrau Isabella Gutiérrez (Isabella Parkinson) entgegengenommen hat, sondern auch Kontakte zu El Tauró (Lluís Marco), dem gefürchtetsten Unterweltboss Barcelonas, unterhält. Ohne an die eigene Sicherheit zu denken, ist Xavi entschlossen, die Schuldigen zur Strecke zu bringen und Catalina zu retten. Einfacher wird der Fall auch dadurch nicht, dass Fina, die eigens nach Barcelona gezogen ist, um ihre 15-jährige Tochter María aus den Fängen eines gewalttätigen jungen Mannes (Anton Weil) zu befreien, erfährt, dass diese mit ihm durchgebrannt ist. Der exzentrische und verschlossene Kommissar Xavi Bonet ermittelt in Barcelona. Der Einheimische ist mit der Stadt und den Bewohnern bestes vertraut und seine Kontakte helfen ihm bei den Ermittlungen. Die neue Partnerin Fina Valet ist durchsetzungsstark, muss sich mit Kommissar Bonet aber erst einmal einspielen.
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23:30 Drei. Zwo. Eins. Michl Müller
Show ~45 Min
Juli - Sommer, Sonne, Schweiß-Time. Und dann noch Michl Müller, der den Protagonisten aus Politik, Gesellschaft, Boulevard und Sport erst recht einheizt. Jeden kann der bissige Spott des selbsternannten ''fränggischen Dreggsaggs'' treffen. Gast ist der Gymnasiallehrer und Kabarettist ''Herr Schröder'', alias Johannes Schröder, der als ''wildgewordener Bad Teacher'' liebevoll-zynisch über den Alltag an der Schule schwadroniert. Natürlich beschäftigt sich Michl Müller auch im Juli wieder mit Themen, die ''die Welt'' bewegen. Ab 6. Juli ist ''Parlamentarische Sommerpause'': Wer füllt als erster das Sommerloch mit irgendwelchen abstrusen Sprüchen oder Thesen? Die Europawahl ist gelaufen - aber wie? Was wird aus der ''CO2-Steuer'', was aus der von Jens Spahn vorgeschlagenen Impfpflicht gegen Masern? Auch Dauerbrenner wie Twitter-Präsident Trump, der anscheinend die Weltwirtschaft einreißen will, und der Klassiker ''Brexit'' dürfen nicht fehlen. Und Schmunzel-Ereignisse weltweiter Art gibt es im Juli auch: am 10. der ''Teddy-Bär-Picknick-Tag'' und am 27. der ''Geh-mit-Deiner-Hose-spazieren-Tag''. Gast ist ''Herr Schröder'' alias Johannes Schröder. Der gebürtige Berliner, Wahlkölner und beurlaubte Gymnasiallehrer aus Offenburg begeistert mit seinem ersten Comedy-Programm ''World of Lehrkraft - ein Trauma geht in Erfüllung''. Nach seinem Studium in Freiburg (Deutsch und Englisch) und zwölf Jahren Schuldienst therapiert er ''liebevoll-zynisch das ganz persönliche Schultrauma'' seiner Zuschauer jetzt als Kabarettist und zeigt, dass der alltägliche Schulwahnsinn durchaus Stoff für ein Programm der Extraklasse bietet: die Schulhof-Erwartung heutiger ''Pubertiere'', die nicht immer objektive Notenvergabe oder der ''intellektuell barrierefreie Unterricht''. Wie kann der ''Beamte mit Frustrationshintergrund'' bei Michl Müller seine Zuschauer von ihrem Schultrauma befreien?
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01:30 Mensch Merkel!
Infosendung ~45 Min
Als ''Mädchen'' belächelt, zur ''Mutter der Nation'' stilisiert und als ''Volksverräterin'' verunglimpft: Am 17.07.2019 wird Angela Merkel 65. Was bleibt von der Kanzlerschaft, wenn ihre Ära endet? Sie propagierte eine ''Politik der kleinen Schritte'' und überraschte die Deutschen doch mit weitreichenden Entscheidungen, die das Land dramatisch verändert haben. ''ZDFzeit'' zeichnet Merkels unwahrscheinliche Karriere nach - und ihren langen Abschied von der Macht. Es ist eine beispiellose Karriere: Eine Physikerin aus dem Osten wird Kanzlerin des vereinten Deutschland und hält sich viele Jahre an der Macht. Weggefährten und Kritiker nehmen Stellung: zu Krisen, Erfolgen und Niederlagen einer ungewöhnlichen Kanzlerschaft. In der internationalen Politik hat Angela Merkel sich großes Ansehen erarbeitet. In einer Welt unberechenbarer, autoritärer Männer gilt sie vielen als ''Fels in der Brandung''. Tony Blair beschreibt es im Gespräch mit ''ZDFzeit'' so: ''Eine ihrer großen Fähigkeiten ist, in schwierigen Fragen sich immer mehrere Optionen offenzuhalten. Schließlich entscheidet sie sich und steht auch dazu. Ich denke, das ist der Grund, warum sie sich so lange im Amt halten konnte, und warum sie so viel Einfluss hat.'' Charisma ist nicht ihre Stärke, eher Bodenständigkeit. ''Sie kennen mich!'' Mit diesem Satz hat Angela Merkel Wahlen gewonnen - dabei kennt kaum jemand die Kanzlerin wirklich. Das sagen selbst Menschen, die lange und intensiv mit ihr zusammengearbeitet haben. So meint die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles im Interview mit ''ZDFzeit'': ''Was hat sie vor mit Deutschland? Das ist nach 14 Jahren vielleicht ein sehr merkwürdiger Befund, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich dieses Gefühl nie losgeworden bin, dass ich nicht weiß, was für eine Idee sie von Deutschland hat.'' Und Katrin Göring-Eckardt, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, stellt fest: ''Sie ist jemand, die wirklich weiß, was sie tut - aber selten weiß, was sie will.'' Sogar CDU-Mann Wolfgang Bosbach zeigt sich gegenüber ''ZDFzeit'' ratlos: ''Ich weiß wirklich nicht: Wer hat Zugang? Wer hat Einfluss? Auf wen hört sie wirklich? Auf wessen Rat? Wer kann Meinungsbildung und Entscheidungsfindung beeinflussen? Ich weiß es nicht.'' Dabei traf die ''Krisen-Kanzlerin'' weitreichende Entscheidungen in ihrer Amtszeit: die milliardenschwere Euro-Rettung, der Ausstieg aus der Atomkraft und die Aufnahme von Hunderttausenden Flüchtlingen. CDU-Mitglied und Historiker Andreas Rödder zieht bei ''ZDFzeit'' eine vernichtende Bilanz der Merkel-Jahre: ''Sie hat vor allen Dingen vielfältige Spaltungen hinterlassen. Eine gespaltene CDU, tiefe Spaltungen in der Gesellschaft - und durch die Flüchtlings-Politik sogar Spaltungen in Europa.'' Kritiker meinen, Merkel habe die CDU nach links zur Mitte geführt und so Raum am rechten Rand geschaffen - den dann sehr erfolgreich die AfD besetzte. Wolfgang Bosbach sieht es so: ''Wenn man vor allen Dingen ganz wichtige politische Fragen, die zudem noch hoch kontrovers sind, als alternativlos erklärt - darf man sich nicht wundern, wenn sich dann eine Partei gründet, die genau diesen Begriff in ihren Partei-Namen aufnimmt.'' Schon immer muss sich Merkel in ihrer eigenen Fraktion gegen viele Konkurrenten behaupten, die sich für die besseren Kanzler halten. Ihr langjähriger Weggefährte Thomas de Maizière beschreibt ihr Erfolgsrezept so: ''Angela Merkel hat immer davon gelebt, dass sie unterschätzt wurde, dass sie ein gutes Gefühl für den richtigen Zeitpunkt hatte und für etwas, was in der Politik überragend wichtig ist: Konstellationen.'' Etwas salopp bringt es Gregor Gysi im Interview auf den Punkt: ''In Vier-Augen-Gesprächen haben mir das ja auch Leute eingeräumt, dass sie gedacht haben, sie wählen die ''Mutti'' für ein Jahr oder für zwei Jahre, und dann schicken sie sie wieder nach Hause. Sie hat die aber nach Hause geschickt. Das musst Du erst mal können.'' Am 17. Juli 2019 feiert Angela Merkel ihren 65. Geburtstag.
Untertitel16:9
02:45 Im Namen des Volkes
Infosendung ~30 Min
Täglich entscheiden Richter ''Im Namen des Volkes''. Doch zwischen Rechtsprechung und Gerechtigkeitsempfinden liegen oft Welten. Viele Urteile seien zu milde, findet jeder zweite Deutsche. Oft müssen Verdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen werden, weil Prozesse nicht rechtzeitig stattfinden. Viele beklagen, dass bei uns zu viel Rücksicht auf die Täter, aber zu wenig auf die Opfer genommen werde. Experten warnen davor, dass das Vertrauen in den Rechtsstaat weiter schwindet, wenn Verfahren zu lange dauern und bestehende Gesetze nicht konsequent angewendet werden. Bei einer Umfrage 2018 antworteten 44,9 Prozent, dass ihr Vertrauen in die Justiz gering sei. Die Autorin macht sich auf Spurensuche und zeigt anhand von Straffällen, wie es um die Justiz bestellt ist. Sie spricht mit Staatsanwälten, Richtern, Verteidigern und vor allem auch mit Opfern. Sie trifft die Mutter eines Mädchens, das als Sechsjährige in einer Kleingartenkolonie in Bremerhaven sexuell missbraucht wurde. Der Täter: ein 65-jähriger Deutscher. Er kommt in Untersuchungshaft, wird aber entlassen, weil er eine Therapie begonnen und dem Haftrichter Besserung gelobt hatte. Vier Jahre dauert es dann, bis es zur Anklage kommt. Der Grund: Das überlastete Gericht zog dringendere Fälle vor. Für das Kind ein Martyrium. Und der Verfahrensverlauf hat weitere katastrophale Folgen: Der Mann vergeht sich - in der langen Zeit bis zur Prozesseröffnung - erneut an einem anderen Kind. Der ''Weiße Ring'' betreut die Familie und fordert. ''Es ist Zeit, die Justiz besser auszustatten, damit solche Taten zügig zur Anklage kommen.'' Tatsächlich fehlen fast 2000 Richter und Staatsanwälte. Laut BKA können rund 100 000 offene Haftbefehle wegen Personalmangels und Überlastung nicht vollstreckt werden. 40 bis 50 Beschuldigte schwerer Straftaten werden pro Jahr vorzeitig aus der Untersuchungshaft entlassen, weil nicht rechtzeitig Anklage erhoben werden kann. Doch es geht nicht nur um Überlastung. Gerade bei jüngeren Tätern wird oft auf Freiheitsentzug verzichtet. Strafe soll nicht Unrecht vergelten, sondern künftige Taten durch Erziehung und Resozialisierung verhindern. Aber funktioniert das Konzept der Resozialisierung? 48 Prozent aller verurteilten Straftäter hierzulande werden nach neun Jahren wieder rückfällig. Mehr unter www.zoom.zdf.de
Untertitel16:9
 
 
22:15 Seen-Sucht nach Weite - Die Mecklenburgische Seenplatte
Infosendung ~45 Min
Die Mecklenburgische Seenplatte gehört zu den faszinierendsten Landschaften Europas. ZDF-Autor Bernd Mosebach erzählt von Menschen auf, unter und hoch über dem Wasser. Längst ist das Land der tausend Seen zwischen Plauer See und Feldberger Seenlandschaft kein Geheimtipp mehr. 1,3 Millionen Besucher zählte die Mecklenburgische Seenplatte im Jahr 2018. Unzählige Hausboote und Paddelboote schippern über die Seen und Kanäle. Und doch findet hier jeder ein ruhiges Plätzchen. Große Teile der weiten Wasserwelt Mecklenburgs sind sich selbst überlassen, die Natur hat hier freien Lauf. Ein Paradies für Wasserwanderer, die mit ihren Kanus von Campingplatz zu Campingplatz paddeln. Im Osten liegt der größte Nationalpark auf deutschem Festland. Autor Bernd Mosebach und sein Team begleiten hier Ranger bei ihrer Kontrollfahrt mit dem Kanu durch ihr Revier und erfahren, woher die unaufgeregte Gelassenheit der Mecklenburger kommt. Die Müritz ist das Herzstück der Mecklenburgischen Seenplatte und Deutschlands größter Binnensee. Hier treffen die Zuschauer Guido Ecks, den deutschen Meister im ''Seggerling'', einer Segelboot-Klasse der besonderen Art. Auf dem Rödliner See fahren sie mit Fischerin Sabine Reimer-Meißner raus, um die Reusen zu heben. Der Schmale Luzin im Osten der Mecklenburgischen Seenplatte ist fast 34 Meter tief, kristallklar und abgelegen - ein perfekter Platz für Taucherträume. Hier folgt das Team Tanja Heinrich in die Tiefe: abtauchen in eine wundersame Unterwasserwelt. Und in Rechlin gehen sie an Bord eines Hausbootes, das hier ganz ohne Führerschein gefahren werden darf. 500 Kilometer Wasserstraßen warten auf die Urlauber. Die Mecklenburgische Seenplatte: tausend Seen, tausend Möglichkeiten.
Untertitel16:9
23:00 Grüße aus 1981
Infosendung ~45 Min
Sängerin Patricia Kelly geht auf eine spannende und unterhaltsame Zeitreise und kehrt noch einmal zurück in das Jahr 1981, als sie zwölf Jahre alt war. Gemeinsam mit ihrer Familie zieht sie für ein Wochenende in ein umgestyltes Haus, in dem alles an ihre Kinderzeit erinnert. Die Kameras begleiten die Zeitreise und gewähren sehr persönliche Einblicke in das Familienleben und die Kindheit der prominenten Bewohnerin. Insgesamt zwei Tage lebt Patricia mit ihrer Familie in der Vergangenheit. Dafür wird ein Haus komplett auf den Kopf gestellt, um noch einmal so zu wohnen, wie es 1981 der Fall war, als die damals Zwölfjährige mit ihrer berühmten Musiker-Familie in einem Haus im Schwarzwald wohnte. Für Patricia und ihren Mann Denis Sawinkin ist es ein Schwelgen in Erinnerungen. Dafür sorgen auch zeitgeschichtliche Einspielfilme, die die prägenden Ereignisse und die Musik von damals ins kollektive Gedächtnis rufen. Für die Söhne Alexander und Ignatius wird das Wochenende zum großen Abenteuer, denn sie erleben die Kindheit ihrer Eltern hautnah. Essensbräuche, Fernsehshows, Klamotten und Technik von gestern führen zu unterhaltsamen Situationen. Wie funktioniert eine 80er-Jahre-Spielekonsole, kann man Musik auf Kassette wirklich aufnehmen, und warum ist der Röhrenfernseher so klein? Die größte Herausforderung bedeutet für die Digital Natives aber das Leben ohne ihre Smartphones, die vorher abgegeben werden. Die Zuschauer dürfen gespannt sein, wie die Familie mit dieser Herausforderung umgeht und welche Antworten die unterschiedlichen Generationen auf die Frage haben: War früher wirklich alles besser? Für einen besonders emotionalen Moment sorgt der Überraschungsbesuch des Roncalli-Mitbegründers Bernhard Paul. Ende der 70er-Jahre entdeckte er die Kelly Family als Straßenmusiker und baute sie in sein Zirkusprogramm ein. Seit dieser Zeit verbindet ihn und Patricia eine innige Freundschaft.
Untertitel16:9
00:50 My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right
Spielfilm ~98 Min
New York, 1953. Die attraktive Anne verlässt ihren untreuen Ehemann und bricht mit ihren beiden Söhnen in eine vermeintlich bessere Zukunft auf. Doch die selbstbewusste Südstaatenschönheit gerät immer wieder an Männer, die es nicht wirklich ernst meinen oder ihr das Leben noch schwerer machen. Ihre Söhne leiden zunehmend unter dem unsteten Leben. Aber allen Rückschlägen und Enttäuschungen zum Trotz denkt Anne nicht daran aufzugeben. New York, 1953: Nachdem Anne Devereaux (Renée Zellweger) ihren selbstgefälligen Gatten, den Bandleader Dan (Kevin Bacon), einmal mehr mit einer anderen Frau erwischt hat, platzt ihr endgültig der Kragen: Sie verlässt den unverbesserlichen Schwerenöter und nimmt die beiden Söhne George (Logan Lerman) und Robbie (Mark Rendall) mit sich. Anne hat zwar kaum Geld und keine Aussicht auf einen Job, doch die resolute Südstaatenschönheit ist überzeugt, binnen kurzer Zeit den richtigen Mann für sich und ihre Jungs zu finden. In einem blauen Cadillac starten sie frohgemut in eine vermeintlich bessere Zukunft. Aber was als hoffnungsvolles Abenteuer beginnt, gerät immer mehr zu einer rastlosen Suche. Das Trio tingelt von einer Provinzmetropole zur nächsten. Schon bald muss Anne erkennen, dass ihr mädchenhafter Charme vor allem Schürzenjäger und schräge Vögel anlockt. Trotzdem denkt sie gar nicht daran, aufzugeben oder gar zu Dan zurückzukehren. Mit schlecht bezahlten Jobs hält sie ihre Söhne und sich über Wasser. Robbie, der große Bruder mit sarkastischer Veranlagung und Schauspielambitionen, und der kleine George, haben zunehmend genug vom unsteten Leben an wechselnden Wohnorten. Zudem sucht die glamouröse Anne zwar einen passenden Ersatzvater, scheint sich aber nicht wirklich für die Wünsche und Sorgen ihrer Söhne zu interessieren. Erst allmählich gelingt es George, hinter ihrer narzisstischen Fassade eine Frau zu erblicken, die auf ihre ganz eigene Art eine wunderbare Mutter ist. Der Schauspieler George Hamilton, bekannt u.a. durch die Serie ''Denver Clan'', hat als Produzent von ''My One and Only - Auf der Suche nach Mr. Right'' seine eigenen Jugenderinnerungen fürs Kino aufgearbeitet: Auch er tingelte einst mit Mutter und Bruder durch die USA. Renée Zellweger gelingt in der Hauptrolle ein eindrucksvoller Balanceakt. Sie verkörpert Anne einerseits als oberflächliche Provinzdiva, andererseits als mutige Frau, die sich in der amerikanischen Männergesellschaft der 1950er-Jahre traut, ihren eigenen Weg zu gehen. Regisseur Richard Loncraine lässt die Geschichte elegant und finessenreich zwischen Roadmovie, Komödie und Familiendrama changieren. und andere.
Untertitel16:9
03:30 Die Spur der Täter
Infosendung ~30 Min
Vorsicht Falle! Liebesschwindler lauern im Internet Vorsicht Falle! Liebesschwindler lauern im Internet In der aktuellen Folge der MDR-Reihe ''Die Spur der Täter'' steht eine neue Generation von Heiratsschwindlern im Mittelpunkt. Sie suchen ''einsame Herzen'' im Internet und bringen ihre Opfer dann um ihr Geld. Ermittler nennen diese Täter ''Love Scammer''. Sie betreiben den Heiratsschwindel professionell und bandenmäßig organisiert über das Internet. Die alleinerziehende Sylvia aus Magdeburg ist auf der Suche nach einer neuen Liebe. Sie will nicht mehr nur Mutter, sondern auch wieder Partnerin sein. Sylvia lernt einen Mann auf einem Dating Portal im Internet kennen. Er stellt sich als ''Derrick'' vor und gibt im Laufe der Gespräche vor, ein fürsorglicher Vater zu sein und schickt auch Fotos von seiner 16-jährigen Tochter. Außerdem bekundet er sehr schnell seine tiefe Liebe zu Sylvia. Beide schreiben sich mehrmals täglich und telefonieren sogar ab und zu. Der Kontakt wird schnell sehr vertraut. Sylvia ist verliebt. Dann fragt ''Derrick'' nach Geld. Er sei geschäftlich unterwegs in England und habe seine Kreditkarte vergessen. Jetzt käme er nicht an sein Bankkonto heran. Die Alleinerziehende überweist mehrmals, insgesamt eine vierstellige Summe. Dann sieht Sylvia im Fernsehen eine Sendung zum Thema ''Love Scamming''. Dort berichten Opfer und sie entdeckt Parallelen zu ihrer Geschichte. Sie erfährt, dass Banden aus Osteuropa und Afrika die Sehnsucht von Menschen nach Liebe und Geborgenheit ausnutzen. Sie wird misstrauisch, fängt an zu recherchieren und wird fündig. Ihr wird bewusst, dass sie auf eine Betrugsmasche hereingefallen ist und macht sich auf die Suche nach ''Derrick''. Peter Escher spricht mit Experten, die kriminellen Liebesbetrügern den Kampf angesagt haben. Sie betreiben u.a. ein Forum, in dem Menschen Beratung und Hilfe zum Thema ''Love Scamming'' finden können. Zudem erklärt eine Psychologin, warum Menschen immer wieder auf den Betrug von Heiratsschwindlern hereinfallen.
Untertitel16:9
06:45 Biwak in Armenien
Infosendung ~25 Min
Die neue Filmexpedition des MDR BIWAK-Teams führt an die Grenze zwischen Orient und Okzident - zwischen Europa und Asien. ''Als Reich der Steine'' wird das faszinierende Hochland Armeniens bezeichnet, in dem BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke mit seinen Mitstreitern drei Wochen lang unterwegs war. ''Neben großartigen Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft haben wir vor allem viel über die Geschichte dieser Region erfahren'', berichtet Kutschke. Armenien gilt nicht nur als die Wiege des Weinanbaus, sondern auch als erstes Land, in dem das Christentum im 4. Jahrhundert Staatsreligion wurde. Davon zeugen bis heute unzählige stolze Klöster, die nur einen Nachteil hatten, wie sich der Fernsehmann erinnert: ''Man musste immer sehr weit bergauf strampeln, um diese Bauwerke zu erreichen.'' Kutschke und sein Team sind mit dem Fahrrad durch Armenien gefahren, dabei wurden mehr als 6000 Höhenmeter bewältigt, es wurde eine Höhlenstadt besucht, in der bis vor 60 Jahren noch Menschen lebten und es wurde der ''Heilige Berg'' der Armenier bewundert, der gleichzeitig als Schicksalsberg eines ganzen Volkes gilt. Der mehr als 5000 Meter hohe Ararat steht auf dem Gebiet der benachbarten Türkei und ist für die Armenier hinter Stacheldraht und Grenzzaun ein unerreichbarer Ort der Sehnsucht geworden. Weil BIWAK trotzdem auf den Berg ''muss'', hat die Filmcrew den höchsten Berg Armeniens in Angriff genommen - den uralten Schildvulkan Aragats (4110m) unweit von Gyumri, wo noch heute Spuren der Erdbebenkatastrophe von 1988 zu sehen sind, als die kleine Stadt noch ''Lenin-Akan'' hieß. Eine Expedition zwischen Melancholie und Lebensfreude - ein Roadtrip zwischen grünen Canyons und kargen Gipfeln: Mit Rad und Rucksack durch den Kleinen Kaukasus.
Untertitel16:9
08:50 In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte
Serie ~50 Min
Assistenzärztin Vivienne Kling freut sich auf ihren ersten Einsatz auf dem Rettungswagen. Gemeinsam mit Dr. Niklas Ahrend wird sie zu einem verhängnisvollen Unfall gerufen. Dort gelingt es Niklas, den schwer verletzten Autofahrer Lennert Rieken wiederzubeleben. Auch Vivi kämpft mit allen Mitteln um das Leben eines Verletzten. Doch ihre Rettungsmaßnahmen kommen zu spät - der Mann stirbt. Wie geht die junge Ärztin mit dieser schweren Situation um? Auch die hochschwangere Mareike Köppke wird in die Notaufnahme gebracht und dort von Julia Berger behandelt. Doch die Frau will das Klinikum so schnell wie möglich verlassen, denn sie möchte ihr erstes Kind unter keinen Umständen in einem Krankenhaus zur Welt bringen. Auch die gefährliche Steißlage des Babys hält sie nicht von ihrer Entscheidung ab. Dr. Ruhland sieht optimistisch in die Zukunft und ist mehr als überrascht, als sie an ihrem letzten Tag sogar ein Geschenk von den Assistenzärzten der Chirurgie erhält. Dr. Niklas Ahrend: Roy Peter Link Dr. Leyla Sherbaz: Sanam Afrashteh Dr. Matteo Moreau: Mike Adler Ben Ahlbeck: Philipp Danne Elias Bähr: Stefan Ruppe Julia Berger: Mirka Pigulla Vivienne Kling: Jane Chirwa Dr. Theresa Koshka: Katharina Nesytowa Prof. Dr. Karin Patzelt: Marijam Agischewa Wolfgang Berger: Horst Günter Marx Dr. Harald Loosen: Robert Giggenbach Dr. Franziska Ruhland: Gunda Ebert Dr. Marc Lindner: Christian Beermann Lennert Rieken: Max Hegewald Laura Wilhelms: Annina Hellenthal Mareike Köppke: Anke Retzlaff Im Mittelpunkt der Geschichten steht ein junges Ärzteteam um den Oberarzt Dr. Niklas Ahrend im Johannes-Thal-Klinikum in Erfurt
Untertitel16:9HDTV
11:45 In aller Freundschaft
Serie ~45 Min
August Piehl hat Glück, denn seine Altenpflegerin Susa Müller kümmert sich ausgesprochen liebevoll um ihn. Da August ein Faible für ChaChaCha hat, nimmt sich Susa sogar die Zeit, immer mal ein Tänzchen mit ihm zu machen. Nach einer dieser Kreislauf und Lebensfreude fördernden Maßnahmen wird August mit großen Schmerzen in der Hüfte in die Sachsenklinik eingeliefert. Schnell stellt Dr. Kathrin Globisch fest, dass sein altes Leiden, eine chronische Knocheninfektion, die Ursache für die Schmerzen ist. Ein erneuter längerer Krankenhausaufenthalt lässt sich nicht vermeiden. Augusts Tochter Ina, eine viel beschäftigte Karrierefrau, nimmt sich deshalb seit Längerem wieder mehr Zeit für ihren Vater. Sie muss feststellen, dass das Verhältnis zwischen August und Susa sehr viel inniger ist als normalerweise zwischen einer Altenpflegerin und ihrem Pflegepatienten. Sie wird eifersüchtig und hat das Gefühl, dass ihr Vater Susa mehr liebt als seine eigene Tochter, ja, dass August sogar in Susa ''verliebt'' ist und Susa das ausnutzen will, um August zu beerben. Alter schützt bekanntlich vor Torheit nicht. Die Sachsenklinik ist durch die Zahlungsverweigerung mehrerer Krankenkassen wieder in eine finanzielle Schieflage geraten. Sarah Marquardt gibt die Order aus, dass der Gutachter des ''Medizinischen Dienstes der Krankenkassen'', Dr. Sitzler, auf alle Fälle für die Klinik gewonnen werden muss. Als klar wird, dass sich Sitzler in Kathrin verliebt hat, fordern Sarah - und unterschwellig auch die Kollegen - dass sich Kathrin intensiv um ihn ''kümmert''. Doch das geht gründlich schief. Dr. med. Harald Sitzler: Heinz Rudolf Kunze August Piehl: Otto Mellies Ina Piehl: Adelheid Kleineidam Susa Müller: Nina Gnädig Notarzt Schäfer: Lutz Schäfer Prof. Dr. Gernot Simoni: Dieter Bellmann Dr. Roland Heilmann: Thomas Rühmann Pia Heilmann: Hendrikje Fitz Dr. Kathrin Globisch: Andrea Kathrin Loewig Dr. Martin Stein: Bernhard Bettermann Sarah Marquardt: Alexa Maria Surholt Oberschwester Ingrid Rischke: Jutta Kammann Charlotte Gauss: Ursula Karusseit Otto Stein: Rolf Becker Dr. Philipp Brentano: Thomas Koch Dr. Elena Eichhorn: Cheryl Shepard Barbara Grigoleit: Uta Schorn Schwester Yvonne: Maren Gilzer Schwester Arzu: Arzu Bazman Sebastian Maier: Steve Wrzesniowski.
Untertitel16:9
 
15:00 Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen
Spielfilm ~60 Min
Töpfersohn Michel hat ein Problem: Er kann sich einfach nicht fürchten, nicht mal ein kleines bisschen. Sein Bruder Caspar ist davon genervt, sein Vater höchst besorgt. Nur Prinzessin Elisabeth, die er zufällig an einem Weiher trifft, ist ausgesprochen amüsiert und angezogen von dem furchtlosen Töpfersohn. Als auch der Küster des kleinen Heimatorts daran scheitert, Michel das Fürchten beizubringen, zieht Michel kurz entschlossen in die Welt hinaus, um das Fürchten zu lernen. Und trifft mitten im Moor als Erstes zwei zu allem entschlossene Moorleichen. Prinzessin Elisabeth lebt mit ihrem Vater, dem König, in einer provisorischen Zeltstadt. Des Königs Schloss ist von Geistern besetzt. Es ist samt Schatz verflucht und unbewohnbar. Die Prinzessin genießt das Abenteuerleben, aber dem Vater ist das alles ein Dorn im Auge: Eine Prinzessin soll wie eine Prinzessin leben! Der König will nur eins: sein Schloss zurück. Er hat demjenigen, der es schafft, dem Spuk im Schloss ein Ende zu bereiten, seine Tochter versprochen. Doch bislang sind alle Anwärter gescheitert. Die Schlossgeister haben schon Legionen von Prinzen das Fürchten gelehrt - allen voran das riesige, blaue Monster, das in der Eingangshalle lauert, und Tiamat, die furchterregende Geisterfrau. Doch da gibt es ja einen, der sich vor gar nichts fürchtet, vor Geistern nicht und auch nicht vor einer widerspenstigen Prinzessin.
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19:50 Biwak in Armenien
Infosendung ~25 Min
Die neue Filmexpedition des MDR BIWAK-Teams führt an die Grenze zwischen Orient und Okzident - zwischen Europa und Asien. ''Als Reich der Steine'' wird das faszinierende Hochland Armeniens bezeichnet, in dem BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke mit seinen Mitstreitern drei Wochen lang unterwegs war. ''Neben großartigen Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft haben wir vor allem viel über die Geschichte dieser Region erfahren'', berichtet Kutschke. Armenien gilt nicht nur als die Wiege des Weinanbaus, sondern auch als erstes Land, in dem das Christentum im 4. Jahrhundert Staatsreligion wurde. Davon zeugen bis heute unzählige stolze Klöster, die nur einen Nachteil hatten, wie sich der Fernsehmann erinnert: ''Man musste immer sehr weit bergauf strampeln, um diese Bauwerke zu erreichen.'' Kutschke und sein Team sind mit dem Fahrrad durch Armenien gefahren, dabei wurden mehr als 6000 Höhenmeter bewältigt, es wurde eine Höhlenstadt besucht, in der bis vor 60 Jahren noch Menschen lebten und es wurde der ''Heilige Berg'' der Armenier bewundert, der gleichzeitig als Schicksalsberg eines ganzen Volkes gilt. Der mehr als 5000 Meter hohe Ararat steht auf dem Gebiet der benachbarten Türkei und ist für die Armenier hinter Stacheldraht und Grenzzaun ein unerreichbarer Ort der Sehnsucht geworden. Weil BIWAK trotzdem auf den Berg ''muss'', hat die Filmcrew den höchsten Berg Armeniens in Angriff genommen - den uralten Schildvulkan Aragats (4110m) unweit von Gyumri, wo noch heute Spuren der Erdbebenkatastrophe von 1988 zu sehen sind, als die kleine Stadt noch ''Lenin-Akan'' hieß. Eine Expedition zwischen Melancholie und Lebensfreude - ein Roadtrip zwischen grünen Canyons und kargen Gipfeln: Mit Rad und Rucksack durch den Kleinen Kaukasus.
Untertitel16:9
 
20:15 Die Olsenbande und ihr großer Coup
Spielfilm ~95 Min
Wieder einmal Pech für die Olsenbande, die erst erfolgreich einen Geldtransporter knackt, dann aber im Wettstreit mit einer anderen Gaunertruppe das Geld wieder verliert. Doch so leicht geben der clevere Gentleman-Ganove Egon Olsen und seine beiden Mitstreiter Benny und Kjeld nicht auf. Die Straßen von Kopenhagen sind während des Fußball-Pokalspiels menschenleer. Ungestört bedienen sich Egon Olsen (Ove Sprogoe), Kjeld (Poul Bundgaard) und Benny (Morten Grunwald) am Hausrat eines Staatsanwaltes, während dieser gebannt vor dem Fernseher sitzt. Der dreiste Coup geht dennoch schief. Noch am Tatort entwendet der ''König'' (Arthur Jensen) dem verdutzten Kjeld die Beute. Egon muss für die (missglückte) Tat wieder einmal hinter Gitter, wo er einen raffinierten Plan ausheckt. Tatsächlich raubt die Olsenbande nach Egons Entlassung auf spektakuläre Weise einen Geldtransporter aus und erbeutet dabei vier Millionen Kronen. Doch damit fangen ihre Probleme erst an. Verzweifelt bemüht sich Egon, seine Komplizen und Kjelds Frau Yvonne (Kirsten Walther) davon abzuhalten, das Geld gleich mit vollen Händen wieder auszugeben und so die Polizei auf sich aufmerksam zu machen. Sie ahnen nicht, dass sie bereits vom ''König'' beobachtet werden. Er stiehlt ihnen erneut die scheinbar narrensicher versteckte Beute. Ohnmächtig muss Egon mit ansehen, wie sich der ''König'' und seine Komplizen in einem Nobelhotel einquartieren. Egon schwört den Ganoven Rache und bringt durch einen ausgefeilten Plan den übereifrigen Kommissar Mortensen (Jesper Langberg) dazu, den Geldkoffer aus dem Safe des ''Königs'' zu holen. Der naive Kommissar bemerkt das Missgeschick erst, als der Polizeipräfekt (Bjorn Watt-Boolsen) die Beute vor laufenden Kameras präsentieren will. Als Mortensen von Olsen erneut ausgetrickst wird, rastet er derart aus, dass ihn sein Chef in eine Zwangsjacke stecken lässt. Die Olsenbande scheint fast am Ziel ihrer kühnsten Träume zu sein, wenn da nicht die Sache mit dem knurrenden Hund, dem Koffer mit dem Springteufel und der eiskalten Blondine wäre. In ihrem vierten Filmabenteuer ist die Olsenbande wieder obenauf. Ihre Verwegenheit kennt keine Grenzen und Komödienspezialist Erik Balling garantiert mit gekonnt dargebotenen Gags, witzigen Situationen und satirisch bedeutsamen Anzüglichkeiten ein Lachmuskel strapazierendes Filmvergnügen. Egon Olsen: Ove Sprogoe Benny Frandsen: Morten Grunwald Kjeld Jensen: Poul Bundgaard Yvonne Jensen: Kirsten Walther Borge Jensen: Jes Holtso Victor E. Jensen, ''König'': Arthur Jensen Emil Boldoni, ''Knappe'': Poul Reichhardt Sonja, Emils Schwester: Annika Persson Mortensen: Jesper Langberg Polizeichef: Bjorn Watt-Boolsen Rechtsanwalt: Asbjorn Andersen Frau des Rechtsanwalts: Helle Virkner
Untertitel16:9HDTV
23:40 Engelmacher - Der Usedom-Krimi
Spielfilm ~88 Min
Hochsaison auf Usedom. Sophie Thiel hat einen Ferienjob angenommen und kellnert im Café auf der Heringsdorfer Seebrücke. Sie freundet sich mit ihrer jungen polnischen Kollegin Jadwiga Gryn an. Gemeinsam machen sie sich nach Feierabend mit ihren Rädern auf den Heimweg. Kurz nachdem sich die Wege der Mädchen getrennt haben, wird Jadwiga überfallen, betäubt und entführt. Julia Thiel hat ihren schweren Unfall überlebt und ist in der Reha wieder zu Kräften kommen. Auf eigene Verantwortung entlässt Julia sich selbst aus der Klinik und fährt nach Hause. Dort hat sich Karin Lossow inzwischen um Julias Ehemann Stefan und Enkelin Sophie gekümmert. Die Suche nach der Vermissten ist der erste Job, den Kommissarin Thiel nun wieder übernimmt. Jadwigas Freund Christoph Dierwald befürchtet das Schlimmste. Trotzdem nimmt er an einer Demonstration vor der Ostseeklinik teil. Christoph ist ein radikaler ''Lebensschützer'', der auf Usedom gegen den polnisch-deutschen ''Abtreibungstourismus'' protestiert. In der Ostseeklinik arbeitet die polnische Gynäkologin Malgorzata Kaminska. Sie steht eines Morgens bei Karin Lossow am Gartenzaun und sucht den Kontakt. Malgorzata war die Geliebte von Karin Lossows Ehemann, den diese vor acht Jahren erschossen hatte, doch sie weist Malgorzata brüsk zurück. Dennoch entschließt sich Karin, die Ärztin zu besuchen und sich auf ein Gespräch einzulassen. Kurz darauf wird Malgorzata tot aufgefunden. Ex-Staatsanwältin Karin Lossow gerät unter Verdacht. Julia und ihre Mutter müssen sich einmal mehr dem dunkelsten Moment ihrer Familiengeschichte stellen.
Untertitel16:9HDTV
 
 
02:20 Mein unbekanntes Amerika
Infosendung ~55 Min
Acht Jahre war Arthur Honegger USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Insgesamt 47 von 50 Bundesstaaten hat er in jener Zeit besucht. Für eine vierteilige ''DOK''-Serie kehrt er zurück - nun aber in das unbekannte Amerika. Er besucht Regionen, in denen er noch nie war und stellt sich Herausforderungen abseits der großen Politik. Als Honegger in Puerto Rico ankommt, erkennt er sofort: Auch Monate nach dem verheerenden Wirbelsturm sind die Folgen der Katastrophe unübersehbar. Viele Menschen haben noch immer keinen Zugang zu fliessendem Trinkwasser, geschweige denn ein festes Dach über dem Kopf. Auch das Kinder- und Jugendtheater in Loìza, einige Kilometer von der Hauptstadt San Juan entfernt, liegt nach wie vor in Trümmern. Honegger möchte beim Wiederaufbau helfen. Er lernt Zora kennen, die unermüdliche Direktorin des Theaters, und David, ihren Jugendfreund. Gemeinsam versuchen sie die Bürgermeisterin von Loìza zu überzeugen, Geld zu bewilligen. Vielleicht kann ja die Anwesenheit der Kamera aus dem fernen Europa helfen. Aber die Zeit ist knapp und weitere Helfer für den Wiederaufbau zu finden schwierig. Trotz allem wird auf der Baustellte gesungen, getanzt und gelacht. Honegger erfährt während der Aufräumarbeiten viel über das Lebensgefühl auf Puerto Rico, die Politik und das schwierige Verhältnis zur USA, welche die Karibikinsel als Aussenterritorium und nicht als eigenständigen Bundesstaat definieren. Im Vordergrund steht für ihn für einmal aber nicht die Weltbühne, sondern die kleine Theaterbühne in Loìza. Ob Honegger und seine Helfer es schaffen, das Theater bis zur geplanten Aufführung wiederherzurichten?
10:40 Mein unbekanntes Amerika
Infosendung ~50 Min
Acht Jahre war Arthur Honegger USA-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Insgesamt 47 von 50 Bundesstaaten hat er in jener Zeit besucht. Für eine vierteilige ''DOK''-Serie kehrt er zurück - nun aber in das unbekannte Amerika. Er besucht Regionen, in denen er noch nie war und stellt sich Herausforderungen abseits der großen Politik. Als Honegger in Puerto Rico ankommt, erkennt er sofort: Auch Monate nach dem verheerenden Wirbelsturm sind die Folgen der Katastrophe unübersehbar. Viele Menschen haben noch immer keinen Zugang zu fliessendem Trinkwasser, geschweige denn ein festes Dach über dem Kopf. Auch das Kinder- und Jugendtheater in Loìza, einige Kilometer von der Hauptstadt San Juan entfernt, liegt nach wie vor in Trümmern. Honegger möchte beim Wiederaufbau helfen. Er lernt Zora kennen, die unermüdliche Direktorin des Theaters, und David, ihren Jugendfreund. Gemeinsam versuchen sie die Bürgermeisterin von Loìza zu überzeugen, Geld zu bewilligen. Vielleicht kann ja die Anwesenheit der Kamera aus dem fernen Europa helfen. Aber die Zeit ist knapp und weitere Helfer für den Wiederaufbau zu finden schwierig. Trotz allem wird auf der Baustellte gesungen, getanzt und gelacht. Honegger erfährt während der Aufräumarbeiten viel über das Lebensgefühl auf Puerto Rico, die Politik und das schwierige Verhältnis zur USA, welche die Karibikinsel als Aussenterritorium und nicht als eigenständigen Bundesstaat definieren. Im Vordergrund steht für ihn für einmal aber nicht die Weltbühne, sondern die kleine Theaterbühne in Loìza. Ob Honegger und seine Helfer es schaffen, das Theater bis zur geplanten Aufführung wiederherzurichten?
 
 
20:05 Donnschtig-Jass
Show ~105 Min
Gemeinde Hildisrieden - Gemeinde Weggis Der ''Donnschtig-Jass'' pflegt die ausgeprägte Jasskultur in der Schweiz, lässt das Publikum interaktiv daran teilhaben und verbindet so seit 35 Jahren erfolgreich Tradition mit Spiel und Spass. Vom 4. Juli bis zum 15. August 2019 ist die Jass-Sendung wieder auf großer Schweizer Tournee. Das Publikum erwartet beste Unterhaltung - ein bunter Mix aus Jasswettkämpfen, musikalischen Highlights, spielerischen Herausforderungen und unterhaltenden Einspielungen. In jeder Sendung sind zudem prominente Persönlichkeiten mit dabei. Zu Gast in dieser Sendung ist die beliebte Thurgauer Radio- und Fernsehmoderatorin Mona Vetsch. Musikalisch für beste Stimmung sorgen die Schlagersängerin Beatrice Egli und die Fäaschtbänkler. Weiter führt die Jassreise in die Kantone Luzern, St. Gallen und Solothurn. Woche für Woche spielen jeweils zwei Gemeinden aus dem gleichen Kanton um den Austragungsort der nächsten Sendung. Diese Woche jassen die beiden Luzerner Gemeinden Hildisrieden und Weggis um das Gastgebermandat der nächsten Livesendung. Welche von ihnen gewinnt, entscheiden die besten Jasser der ausgewählten Gemeinden in fünf Jassrunden. Die siegreichen Ortschaften werden in der Sendung in einem Ortsporträt näher vorgestellt. Stefan Büsser stellt im Publikumswettbewerb nicht nur prominente Persönlichkeiten vor eine originelle Herausforderung, sondern packt bei seinen Besuchen in den Ortschaften auch selbst kräftig mit an und kommentiert Zuschauerreaktionen via Social Media - unter Facebook.com/srfjassen und via Instagram unter dem Hashtag #srfjassen. Seiner persönlichen Challenge stellt sich Gastgeber Rainer Maria Salzgeber, indem er jeweils am Freitag nach der Livesendung mit seinem Rennrad zum nächsten Austragungsort fahren und so während des Jass-Sommers insgesamt 700 Kilometer auf dem Rad zurücklegen will. Und die ehemalige Schwingerkönigin und neue Schiedsrichterin Sonia Kälin ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln am Jasstisch.
Live Sendung
 
 
 
 
 
 
 
 
00:25 Donna Leon - Lasset die Kinder zu mir kommen
Spielfilm ~95 Min
Die hochschwangere Albanerin Rozafa Krasnic (Laura Maire) lebt als Illegale in Italien. Nach der schweren Geburt ihres Kindes behauptet der Krankenhausarzt, ihr Baby sei bei der Entbindung gestorben. 14 Monate später wird Rozafa erschlagen aufgefunden. Die Carabinieri unter Führung von Capitano Marvilli (Gregor Törzs) verhaften den Kinderarzt Gustavo Pedrolli (Uwe Bohm), der Rozafas Sohn illegal adoptiert hatte. Marvilli zweifelt nicht daran, dass Pedrolli Rozafa aus dem Weg räumte, als sie ihr Kind zurückverlangte. Doch Brunetti (Uwe Kockisch) sind die Wildwestmethoden seines sizilianischen Kollegen mit den Cowboystiefeln ein Dorn im Auge. Nach kurzem, aber heftigem Disput entschließen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten jedoch zur Kooperation und stoßen bei ihren gemeinsamen Ermittlungen auf weitere Verdächtige: Bianca Pedrolli (Nadeshda Brennicke), Tochter des fremdenfeindlichen Politikers Giovanni Marcolini (Michael Gwisdek), hat offenbar etwas zu verbergen. Der religiös fanatische Apotheker Franchi (Nikolaus Paryla) spioniert in den Krankenakten seiner Kunden, darunter auch das Ehepaar Pedrolli. Und Rozafas Cousin Sorim (Leonardo Nigro) hat plötzlich eine Menge Geld. Da die Spuren nicht zum Ziel führen, geben Brunetti und Signorina Elettra (Annett Renneberg) sich als kinderloses Ehepaar aus, um der illegalen Adoptionsagentur - im Volksmund ''Klapperstorch'' genannt - auf den Zahn zu fühlen. Dabei kommen sie dem zwielichtigen Klinikarzt Dr. Linero (Andreas Pietschmann) auf die Schliche. Doch Brunetti glaubt nicht, dass dieser der Mörder ist. Commissario Brunetti alias Uwe Kockisch löst in diesem stimmungsvollen Krimi nach einem Roman von Donna Leon einen seiner schwersten Fälle. Wie so häufig kommen die eigentlichen Schuldigen, die Reichen und Mächtigen, ungeschoren davon. Neben dem bewährten Team - bestehend aus Karl Fischer, Michael Degen, Julia Jäger und Annett Renneberg - erhält Brunetti diesmal Unterstützung von Gregor Törzs als Heißsporn Marvilli. In den Episodenrollen sind die Charakterdarsteller Uwe Bohm, Michael Gwisdek, Nadeshda Brennicke und Andreas Pietschmann zu sehen. Die eigentliche Hauptrolle spielt jedoch die Lagunenstadt Venedig, deren traumhafte Schauplätze von Sigi Rothemund in Szene gesetzt wurden.
Untertitel
 
14:15 In aller Freundschaft
Serie ~45 Min
Inka Wiedemann will ihren Bruder Markus nach einer durchzechten Nacht morgens aus dem Spielcasino holen. Dabei bricht Markus erschöpft zusammen und wird mit einer Platzwunde am Kopf in die Sachsenklinik eingeliefert. Dr. Niklas Ahrend versorgt die unkomplizierte Verletzung, doch eine Computertomographie bringt einen Zufallsbefund ans Licht. Markus hat ein Aneurysma, das aufgrund seiner enormen Größe schnell operiert werden muss. Um Inka zu schonen, tischt Markus seiner Schwester nur die Halbwahrheit auf. Außerdem will er am nächsten Tag an einem sehr lukrativen Pokerturnier teilnehmen, was Inka ihm verbieten würde, wenn sie die ganze Wahrheit wüsste. Niklas versucht Inka klarzumachen, dass es sich bei Markus'' Spielverhalten um eine Sucht handelt und schildert ihr die ganze Tragweite. Inka wird dadurch klar, dass sie sich mitten in einer Co-Abhängigkeit befindet und Markus in Lebensgefahr schwebt. Doch für diese Einsicht könnte es schon zu spät sein. Elena Eichhorn und Martin Stein freuen sich auf den gemeinsamen Familienurlaub in Irland, als ein Brief aus Australien ankommt. Adressiert ist er an Sophie, Elenas Tochter. Ihr leiblicher Vater lädt die gesamte Familie ans andere Ende der Welt ein. Nach allem, was passiert ist, findet Martin die Idee eine Farce. Martin kann und will mit der Lüge um Sophies Entführung nicht mehr leben und verlangt von Elena, Christoph Mahler aus ihrem Leben fernzuhalten. Christophs Einladung wird zum Prüfstein für Elenas und Martins Beziehung.
UntertitelHDTV
 
23:10 Challenger - Ein Mann kämpft für die Wahrheit
Spielfilm ~90 Min
Als am 28. Januar 1986 das Space Shuttle der amerikanischen Raumfahrtmission ''Challenger'' kurz nach dem Start explodiert und die gesamte Besatzung ums Leben kommt, sitzt der Schock tief. Eine Präsidentenkommission wird einberufen, die nach den Ursachen der Katastrophe suchen soll. Auch der krebskranke Physik-Nobelpreisträger Dr. Richard Feynman reist nach Washington, um sich daran zu beteiligen. Doch er stößt auf Widerstand. Denn schnell erkennt der Wissenschaftler, dass sich die Kommission in einer bürokratischen Handlungsstarre befindet und seine eigenen Ermittlungen massiv behindert werden. Hat hier jemand etwas zu verbergen? Es ist ein weltumspannender Schock, als am 28. Januar 1986 das Space Shuttle der amerikanischen ''Challenger''-Mission in 15 Kilometern Höhe explodiert - nur 73 Sekunden nach seinem Start. Alle sieben Astronauten kommen ums Leben. Im Angesicht dieser nationalen Tragödie und des bislang schwersten Unfalls in der Raumfahrtgeschichte der USA lässt Präsident Ronald Reagan eilig eine Untersuchungskommission einberufen, in die auch der Physik-Professor Dr. Richard Feynman geladen wird. Feynman, Gewinner des Nobelpreises und eine internationale Koryphäe auf seinem Gebiet, zeigt sich zunächst unwillig. Er möchte nicht mehr in politische Angelegenheiten hineingezogen werden. Aus gutem Grund: In den 1940er-Jahren war er an der Entwicklung der Atombombe beteiligt, was nicht nur sein Gewissen belastet, sondern ihm zudem eine schwere Krebserkrankung einbrachte, deren Auswirkungen immer akuter werden. Trotzdem fliegt er nach Washington, um der Kommission mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Doch schon kurz nach seiner Ankunft muss der kritische Physiker erkennen, dass die versammelten Experten unter Führung des strengen Chairman William Rogers eher an bürokratischen Regelwerken als an einer raschen Aufklärung der Katastrophe interessiert sind. Damit will sich Feynman nicht zufriedengeben. Er beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Er reist ins Raumfahrtzentrum nach Alabama und befragt Mitarbeiter der NASA, doch niemand will offen sagen, was bei dem ''Challenger''-Unfall fehlgeschlagen sein könnte. Nur mühsam gelingt es Feynman, Indizien zusammenzutragen, die auf schlechte Management-Entscheidungen und fragwürdige technische Lösungen hindeuten. Doch dann verschwinden Aufzeichnungen, und auch von seinen befangenen Kommissionskollegen scheint er nicht viel zu erwarten zu haben. Nur der Air-Force-General Donald J. Kutyna signalisiert ihm vorsichtig seine Unterstützung. Mit seinen ureigenen Mitteln nimmt Feyman den Kampf auf. Die erste Spielfilmproduktion des amerikanischen Science Channels entstand in Koproduktion mit der britischen BBC und beruht auf dem Buch ''Kümmert Sie, was andere Leute denken?'', das der renommierte Physiker Richard P. Feynman gemeinsam mit seiner Frau Gweneth kurz vor seinem Krebstod veröffentlichte. Aus Feynmans brisanten Aufzeichnungen und den ihnen zugrundeliegenden Fakten destillierte der britische Regisseur James Hawes einen faszinierenden Verschwörungsthriller im Geiste großer Vorbilder wie ''Die Unbestechlichen'', der einmal mehr zeigt, wie rücksichtslose geschäftliche Interessen zu menschlichen Tragödien führen können. Der charismatische Nobelpreisträger wird kongenial von William Hurt verkörpert.
UntertitelHDTV
07:00 Kein Geld für'n Supermarkt
Infosendung ~30 Min
Kein Geld für''n Supermarkt - Der schwere Gang zur Tafel Fast 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland auf Lebensmittelspenden angewiesen. Arme, Alte, Männer, Frauen, Kinder holen sich regelmäßig Essen bei der Tafel ab, um satt zu werden. Bedürftige bekommen dort Lebensmittel kostenlos - oder für wenige Euro. Auch Rentnerin Bärbel Kappus war lange auf die Tafel angewiesen. 700 Euro Rente waren einfach zu wenig, um monatlich über die Runden zu kommen. Zwischenzeitlich schlug sie sich mit Putz-Jobs durch und hat sich mit dem Thema Armut im Alter intensiv beschäftigt. Mittlerweile hilft sie anderen Bedürftigen bei Problemen und rechtlichen Fragen. Bremerhaven gilt als eine der ärmsten Städte Deutschlands. 11 000 Kunden zählt die Tafel dort. Ihr Chef Reiner Giese versucht mit entspannter norddeutscher Gelassenheit, sich von den vielen Problemen nicht entmutigen zu lassen, und unterstützt, wo es geht. Deutschlandweit werden etwa 1,5 Millionen Tafelkunden von etwa 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in mehr als 2000 Läden und Ausgabestellen versorgt. Aber spätestens, seit die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnahm und in Bremerhaven gegen Tafelmitarbeiter wegen Unterschlagung ermittelt wurde, wird auch Kritik an der Tafel lauter. Die Tafeln seien weder sozial noch nachhaltig, sagt Soziologe Prof. Dr. Stefan Selke. Der Staat werde durch sie aus seiner sozialen Verantwortung gelassen. Wie gehen die Tafeln mit solchem Gegenwind um? Wie sieht ihr Konzept für die nächsten Jahre aus? Die ''ZDF.reportage'' befragt Tafel-Mitarbeiter und ihre Kunden in West und Ost, in der Stadt und auf dem Land.
Untertitel16:9
09:45 Kein Geld für'n Supermarkt
Infosendung ~30 Min
Kein Geld für''n Supermarkt - Der schwere Gang zur Tafel Fast 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland auf Lebensmittelspenden angewiesen. Arme, Alte, Männer, Frauen, Kinder holen sich regelmäßig Essen bei der Tafel ab, um satt zu werden. Bedürftige bekommen dort Lebensmittel kostenlos - oder für wenige Euro. Auch Rentnerin Bärbel Kappus war lange auf die Tafel angewiesen. 700 Euro Rente waren einfach zu wenig, um monatlich über die Runden zu kommen. Zwischenzeitlich schlug sie sich mit Putz-Jobs durch und hat sich mit dem Thema Armut im Alter intensiv beschäftigt. Mittlerweile hilft sie anderen Bedürftigen bei Problemen und rechtlichen Fragen. Bremerhaven gilt als eine der ärmsten Städte Deutschlands. 11 000 Kunden zählt die Tafel dort. Ihr Chef Reiner Giese versucht mit entspannter norddeutscher Gelassenheit, sich von den vielen Problemen nicht entmutigen zu lassen, und unterstützt, wo es geht. Deutschlandweit werden etwa 1,5 Millionen Tafelkunden von etwa 60 000 ehrenamtlichen Mitarbeitern in mehr als 2000 Läden und Ausgabestellen versorgt. Aber spätestens, seit die Essener Tafel zeitweise keine Ausländer mehr aufnahm und in Bremerhaven gegen Tafelmitarbeiter wegen Unterschlagung ermittelt wurde, wird auch Kritik an der Tafel lauter. Die Tafeln seien weder sozial noch nachhaltig, sagt Soziologe Prof. Dr. Stefan Selke. Der Staat werde durch sie aus seiner sozialen Verantwortung gelassen. Wie gehen die Tafeln mit solchem Gegenwind um? Wie sieht ihr Konzept für die nächsten Jahre aus? Die ''ZDF.reportage'' befragt Tafel-Mitarbeiter und ihre Kunden in West und Ost, in der Stadt und auf dem Land.
Untertitel16:9
11:45 Aufgetischt
Infosendung ~45 Min
Eingebettet in die Hügellandschaft der Wiener Alpen, zwischen Rohr im Gebirge und der Hohen Wand, liegt das Piestingtal. ''Aufgetischt'' geht dort auf eine Entdeckungsreise für Genießer. In Ferdinand Raimunds Wohnort Gutenstein inszeniert Regisseurin Veronika Glatzner im Rahmen der Raimundspiele gutenstein den ''Verschwender''. Mit Honig süßt Konditormeister Robert Strasser seine Torten und Lebkuchen, seine Bienen bevölkern das gesamte Tal. Eine weitere kulinarische Oase findet sich in Miesenbach bei Markus Kuchner. In seinem ''Gasthaus Apfelbauer'' kredenzt er traditionelle österreichische Gerichte, die er weiterentwickelt und verfeinert hat.Autorin Jaqueline Gillespie kreiert ihre Figuren und Geschichten aus Bausteinen und Schnipseln, die ihr die Gegend schenkt. Sie webt Erlebtes und genau recherchierte Elemente regionaler Begebenheiten in das fiktionale Gewand ihrer Kriminalromane.Seit Hunderten von Jahren spielt die Pecherei im Piestingtal eine große Rolle, weil sich dort die harzreichen Schwarzföhren besonders wohl fühlen. Bernhard Kaiser hat von Vater und Großvater gelernt, wie man das Pech aus den Bäumen zapft, und er pflegt den Beruf des Pechers bis heute. Vor der Erfindung synthetischer Ersatzstoffe war Baumharz unverzichtbare Basis für Industrieprodukte wie Dichtmittel, Lacke und Leime. Der Bedarf im 21. Jahrhundert ist verglichen damit minimal, aber noch groß genug, um sich und einige Kollegen hauptberuflich zu beschäftigen.Auch Barbara Tansil widmet sich dem Bewahren und Entwickeln alter Handwerkstechniken. Sie spinnt, webt und färbt Wollmischungen aus Schaf, Alpaka und Seide in ihrer Werkstatt unweit der Myrafälle. Die Leidenschaft für Faser, Faden und Farbe bewegt sie schon lange - seit sie im Alter von 14 ihr erstes Spinnrad bekommen hat. Das Reisemagazin nimmt den Zuschauer mit auf eine Rundreise zu den schönsten Regionen Österreichs, wie z.B. dem Südburgenland. Einen Tag lang werden ortsansässige Köche, Künstler und regionale Originale während ihres Tagesablaufs beobachtet, vom Sonnenaufgang bis tief in die Nacht.
Untertitel16:9
 
 
23:55 Jack Taylor: Der Ex-Bulle
Spielfilm ~90 Min
Jack Taylor wird von der Tochter einer früheren Insassin der dubiosen Magdalenen-Wäschereien beauftragt, die Identität einer ehemaligen Nonne herauszufinden. Jeder nannte sie damals ''Lucifer'', weil sie die jungen Mädchen erniedrigte und quälte. Jacks Recherchen werden ungewollt zu einer Reise in die Vergangenheit seiner eigenen Familie und führen ihn zu einer bislang nicht aufgeklärten Mordserie. Die Spielfilmreihe basiert auf Ken Bruens Bestsellerromanen um den scharfsinnigen, gutmütigen Ex-Polizisten Jack Taylor. Ort des Geschehens ist das Gebiet rund um die Stadt Galway an der felsigen Westküste Irlands. Früher war Taylor ein engagierter Polizist, der hin und wieder gern zu tief ins Glas schaute. Heute ist er ein Privatdetektiv, der immer wieder gern in ernsthafte Schwierigkeiten gerät. Weil seine „Operationszentrale“ eine Kneipe ist, blickt er seinen Dämonen täglich direkt ins Auge. Die Region um Galway herum, an der die weltweite Wirtschaftskrise alles andere als spurlos vorübergegangen ist, bietet düsteren Gestalten eine perfekte Kulisse für ihre kriminellen Machenschaften. Und diejenigen, die nicht unter der Krise zu leiden hatten, haben noch jede Menge kriminelle Energie aus den 60er- und 70er-Jahren übrig, als das traditionelle soziale und politische Gefüge Irlands auseinanderbrach. Taylors Fälle spiegeln diesen Umbruch wider und führen ihn in die finstersten Winkel der menschlichen Seele …
DolbyUntertitel16:9HDTV
00:15 Wie 'Holocaust' ins Fernsehen kam
Infosendung ~45 Min
Vor dem Hintergrund der Neu-Ausstrahlung von ''Holocaust'' nach vierzig Jahren erzählt die Filmemacherin Alice Agneskirchner die Geschichte dieses Fernseh-Ereignisses, von der Entstehung und den Dreharbeiten über die Ausstrahlung bis zu den Reaktionen. Ein ''Making of'' der besonderen Art. 1978/79 wird eine US-Serie zum weltweiten TV-Event: ''Holocaust''. Als sie nach Deutschland kommt und unter Federführung des WDR in den Dritten Programmen der ARD ausgestrahlt wird, löst sie ein ungeahntes Echo aus. Das, was mit dem bis dahin unbekannten Wort Holocaust ausgedrückt wird, trifft viele Millionen Menschen dort, wo bisher die unfassbaren Schrecken der eigenen und kollektiven Vergangenheit nicht zugelassen worden waren: mitten ins Herz. Die Serie wurde vielfach als ''Hollywood''-Produktion bezeichnet, produziert wurde sie allerdings von einer New Yorker Firma, gedreht wurde ausschließlich an Originalschauplätzen in Deutschland und Österreich, auch im KZ Mauthausen, einschließlich Hakenkreuz-Flaggen. Der Regisseur Marvin J. Chomsky, der Produzent Robert Berger, Schauspielerinnen und Schauspieler erinnern sich an die besondere, oft beklemmende Atmosphäre der Dreharbeiten, an Begegnungen mit der historischen Wirklichkeit hinter der Fiktion, über die sie später kaum jemals wieder gesprochen haben. Der ehemalige WDR-Fernsehspielchef Günter Rohrbach, der die Serie nach Deutschland brachte, schildert die ungewöhnlich scharfe Debatte im Vorfeld. Es war eine aufgeladene Situation, mit Drohungen und Schmähungen von rechts und links und zahlreichen Versuchen, die Ausstrahlung zu verhindern. Die Reaktionen der Zuschauerinnen und Zuschauer übertrafen dann alle Erwartungen, und fast jeder, der damals ''Holocaust'' gesehen hat, kann sich heute noch daran erinnern, was das mit ihr oder ihm gemacht hat.
Untertitel16:9
01:00 kinokino
Infosendung ~15 Min
Online-Shortcuts: ''Anna'', ''Ausgeflogen'', ''Made in China'', ''Der König der Löwen'', ''Ich liebe alles, was ich an dir hasse'' Ich liebe Alles, was ich an dir hasse - Film im Eigenverleih Mythos Mond - die Mondlandung im Film zum 50. Jubiläum Der König der Löwen - jetzt mit echten Tieren Apocalypse Now - eine nie endende Geschichte Apocalypse Now - eine nie endende Geschichte Der Filmklassiker von Francis Ford Coppola ''Apocalypse Now'' ist gerade 40 Jahre alt geworden. Nun legt Regisseur Coppola nach seiner Redux-Version des Antikriegsfilms von 2001 erneut eine überarbeitete Fassung vor, die im Kino in 4K mit restaurierter Audiospur und 183 Minuten Laufzeit zu sehen ist. ''kinokino'' wirft einen Blick auf das Vietnamdrama, seine legendäre Entstehung und erklärt, warum dieses Werk nichts an Kraft verloren hat. Der König der Löwen - jetzt mit echten Tieren Disney setzt wieder mal auf Tiermärchen und legt seinen Klassiker ''Der König der Löwen'' mit echten Tieren und ausgefeilter Digitaltechnik neu auf. 11 Millionen Besucher allein in Deutschland sahen 1994 den Animationsfilm im Kino. Nun hofft Disney mit der Neuauflage im Sommerkino durchzustarten. Mythos Mond - die Mondlandung im Film zum 50. Jubiläum Das Kino liebt Dramen rund um den Mond: von ''Aufbruch zum Mond'' über ''Moon'' und ''Iron Sky'' bis hin zu ''Apollo 13''. In ausgewählten Kinos läuft jetzt der Dokumentarfilm ''Apollo 11'', dem nur Originalaufnahmen und Originaltonspuren zugrunde liegen. Das weltbewegende Ereignis vor 50 Jahren wird im Film rekonstruiert - pur und authentisch. ''kinokino'' sprach mit dem Astronauten Ulrich Walter über Wirklichkeit und Fiktion des Erdtrabanten im Film. Ich liebe Alles, was ich an dir hasse - Film im Eigenverleih Eine romantische Komödie sucht die Kinoleinwand. Wie die unabhängige, junge Filmcrew um ihre freie Adaption von Shakespeares Sommernachtstraum kämpft, beobachtete ''kinokino'' schon bei den Hofer Filmtagen und jetzt beim Open-Air Kino ''Sonne, Mond und Sterne''. Außerdem in den Online-Shortcuts: ''Anna'', ''Ausgeflogen'', ''Made in China'', ''Der König der Löwen'', ''Ich liebe alles, was ich an dir hasse''
16:9
11:10 Länder-Menschen-Abenteuer
Infosendung ~45 Min
In Cornwall heißen Ted und Sarah Coryton zusammen mit ihrer Tochter Sammie Gäste in Schloss Pentillie Castle willkommen. Ted war früher Berufspilot und hat das riesige Herrenhaus in schönster Landschaftslage von einer Tante geerbt. Damit hat sich das Leben der Corytons von Grund auf geändert. Erbschaftssteuer und Renovierungskosten hätten sie nicht bezahlen können, wären sie nicht auf die Idee gekommen, Pentillie Castle in ein luxuriöses Bed & Breakfast umzuwandeln: Sarah Coryton kümmert sich um die neun Gästezimmer. Sie tragen nicht Nummern, sondern Namen von Vorfahren, zum Beispiel von Sarahs Großvater, der einer der bekanntesten Impressionisten Großbritanniens war. Ted Coryton hält den riesigen Garten mit seiner Lindenallee instand. Auf dem Anwesen steht auch eines der ältesten Gartenmausoleen Großbritanniens aus dem siebzehnten Jahrhundert. Tochter Sarah, die in Australien als Filmausstatterin arbeitete, gab ihren Job auf, kam nach Cornwall zurück und übernimmt seither die Organisation und die Buchhaltung. Pentillie Castle ist auch bei Brautpaaren sehr beliebt, die sich im ehemaligen Badehaus trauen lassen und ein Wochenende lang das gesamte Schloss für ihre Hochzeitsfeier nutzen können. Das Filmteam unternimmt von Pentillie Castle aus Abstecher in die Umgebung, etwa in einen der größten Privatgärten Cornwalls, zur einzigen Teeplantage Großbritanniens, zum South West Coast Path, dem längsten Wanderweg des Landes, zu einem Krabbenfischer in einem typischen Fischerdorf, zu einem Malkurs auf St. Michaels Mount, einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Region sowie zum Minack Theater, einem ungewöhnlichen Freilichttheater an der kornischen Küste. Länder – Menschen – Abenteuer ist eine Dokumentationsreihe von SWR Fernsehen, WDR Fernsehen und NDR Fernsehen. Seit 1975 werden 45-minütige Dokumentationen über fremde Kulturen produziert, pro Jahr etwa 12 bis 15.
16:9
11:55 In aller Freundschaft
Serie ~45 Min
Axel Neubauer ist seit Monaten krankgeschrieben. Nach einem Unfall werden die Schmerzen in seinem Knie, deren Ursache bisher nicht gefunden werden konnte, einfach nicht besser. Nun ist Axel wieder gestürzt, doch auch Dr. Roland Heilmann kann keine Diagnose stellen. Er zieht seine Frau, die Physiotherapeutin der Sachsenklinik, Pia Heilmann zurate. Auch eine Untersuchung durch sie ergibt nichts Neues. Bei einem Besuch von Axels bestem Freund Ralf, mit dem er eine Landschaftsbaufirma betreibt, wird klar, dass diese kurz vor der Pleite steht. Axel hat versucht, dies mit ''kreativer Buchführung'' zu verhindern. Nach und nach kommt Roland der Verdacht, dass Axel Neubauer simuliert, um sich aus der Situation zu stehlen. Doch die Konfrontation mit Rolands Verdacht und der Umstand, dass er Ralf seine Verfehlungen beichten muss, sind für Axel zu viel - er erleidet einen Schlaganfall. Dr. Martin Stein soll einen Vortrag in den USA halten. Da er auch amerikanische Verwandtschaft hat, sollen Elena Eichhorn, deren Tochter Sophie und Martins Tochter Marie mitkommen. Verschuldet durch Marie, die vergessen hat, ein wichtiges Projekt im Fach Chemie abzuliefern, verläuft das Ganze leider anders als geplant. Martin ist stinksauer, aber Elena behält einen kühlen Kopf. Er soll voraus reisen, um seinen Vortrag zu halten. Elena will mit Marie das Projekt erstellen und dann am nächsten Tag nachkommen. Doch Marie honoriert Elenas Engagement nicht, im Gegenteil, sie stellt sich auf die Hinterbeine und gibt Elena zu verstehen, dass sie nicht ihre Mutter ist - somit habe sie sich auch nicht als diese aufzuspielen. Als dann am nächsten Tag am Flughafen klar wird, dass Elena als Nicht-Erziehungsberechtigte gar nicht mit Marie ausreisen darf, sieht Marie ihren Vorwurf amtlich bestätigt.
Untertitel16:9HDTV
 
14:15 Felix und die wilden Tiere
Serie ~25 Min
Tierfilmer Felix Heidinger hegt eine besondere Zuneigung für fliegende Säugetiere. Sie sind den meisten Menschen fremd und unheimlich, weil sie bei Nacht und Dunkelheit leben. Während seines Biologie-Studiums hat Felix ein Jahr lang eine bestimmte Art dieser Nachttiere erforscht und sie zum Thema seiner Diplomarbeit gewählt. Es sind die Mausohrfledermäuse. Mit der Kamera beobachtet Felix Heidinger eine Kolonie Mausohrfledermäuse, die im Dachgestühl einer bayerischen Kirche ihre ''Wochenstube'' eingerichtet hat. Hunderte von winzigen Jungen werden geboren. Der Überlebenskampf ist hart. Die Mütter fliegen in den Nächten zur Jagd auf Insekten aus, wobei sie sich häufig bis zu 40 km weit von der Wochenstube entfernen. Sommerliche Kaltwetterperioden, Regen, Hagel und Stürme bringen den Nachwuchs in Gefahr, weil die Fledermausweibchen anderswo Unterschlupf suchen müssen und vorübergehend in einen Kälteschlaf fallen. Die in der Wochenstube zurückgebliebenen Kleinen werden ihre einzige Nahrung, die Muttermilch, erst wiederbekommen, wenn wärmere Tage die Mütter aus dem Kälteschlaf erwachen lassen. Kopfüber hängend an Dachbalken warten die hungrigen Jungen auf die Rückkehr ihrer Mütter. Der Biologe und Tierfilmer Felix Heidinger reist um die Welt und beobachtet Tiere aller Art, egal ob Elefant, Löwe oder Fischotter. Er zeigt, wo und wie sie leben. Er schaut genau hin, und erklärt auch, warum viele dieser Tiere von den Menschen in ihrem Lebensraum bedroht sind.
16:9
 
22:00 Vereinsheim Schwabing
Show ~45 Min
In typischer Wirtshausatmosphäre lädt Constanze Lindner zum außergewöhnlichen Kleinkunstabend ins Vereinsheim Schwabing ein. Constanze Lindner begrüßt im Vereinsheim: Jan Philipp Zymny - im Ruhrpott kam der mehrfache Poetry-Slam-Meisterschaft-Gewinner zur Welt. Neben der Leidenschaft des Textens ist es besonders die Art und Weise des Vortragens, die Jan Philipp Zymny auszeichnet. Mit Begeisterung schlüpft er in die verschiedenen Rollen seiner Geschichten. Kein Wunder, das sich Zymny in diesem Jahr auch an das Metier des Filmemachers herangewagt hat. Titel: ''Macht er eh nicht! Die Leiden des jungen Zymny'' Lisa Catena - dort wo die gebürtige Italo-Schweizerin auftritt, herrscht keineswegs die Sicherheit einer neutralen Zone. Mit bissiger Zunge kommentiert Lisa Catena Politik und Gesellschaftsfragen. Dies brachte der Satirikerin einige Auszeichnungen ein sowie den Stuttgarter Silbernen Besen oder den Swiss Comedy Award. Pam Pam Ida - bei ihren Konzerten sieht die Bühne aus wie eine große musikalische Spielwiese. Massenweise Instrumente sind dort aufgereiht, auch die in so manchem Kinderzimmer verstaubte Blockflöte findet bei Pam Pam Ida ihre Huldigung. Die sechs Jungs stammen aus dem 736-Seelenort Sandersdorf in Oberbayern. Wer von solcher Landidylle geprägt ist, mag es direkt, ohne Schnörkel und hat das richtige Gespür dafür, das zu behüten, was im Leben verzaubert. Verena Richter - sie ist die Frau mit dem ''Täkst'' und irgendwie ein Tausendsassa. Mit 20 Jahren entdeckte sie das Saxofon für sich. Nur ein Jahr später wurde sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München aufgenommen. Gleichzeitig studierte sie Philosophie und Publizistik. Ihre Ding-Gedichte erschienen in der Süddeutschen Zeitung und brachten ihr 2008 den Tassilo-Hauptpreis ein. Franz Machatschek - sie sind die Schöpfer der original Wiener ''Liederatur''. Mit Wiener Grant und bissigem Wortwitz kommen ihre Lieder in tiefdunkelschwarzem Humor daher. Sie sind das Duo Franz und Franz aus Wien, mit Gitarre und Akkordeon begleiten sie sich bei ihren kleinen Alltagsgeschichten aus Österreichs Kaffeehausmetropole. Bürger from the hell - Norbert Bürger hat seine wahre Berufung, nämlich die kleinste Showband der Welt zu sein, gefunden. So heizt er dem Publikum auf seine schräge Art ordentlich ein. Abgerundet wird der Abend mit einem Lateinkurs der besonderen Art, wenn sich der Vereinsheim-Schankkellner Björn Puscha persönlich um das Bildungsniveau des Publikums bemüht.
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