TV-Programm 3sat 24.08.

   
   Was läuft beim TV Sender 3sat

Was läuft im TV-Programm von 3sat am 24.08.?

Das 3sat Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
05:50 Die Pierre M. Krause Show
Show ~30 Min
Mitten aus dem Schwarzwald präsentiert Moderator Pierre M. Krause eine Latenight-Show mit prominenten Talkgästen, angesagten Musik-Acts und Filmen zwischen Genie und Wahnsinn. Pierre M. Krause zieht alle Register seines Show-Könnens und sorgt für beste Unterhaltung zum Ausklang des Tages. Diesmal ein Gast, der zur Kategorie ''Lieblingsgäste'' gehört: der berühmteste Kriminalbiologe der Welt, Dr. Mark Benecke, beehrt das Schwarzwald-Studio. Als ob sein Hauptberuf noch nicht interessant genug wäre, hat er noch unzählige, ebenso spektakuläre Hobbies: Er engagiert sich in der Satire-Partei DIE PARTEI, ist Donaldist, Mitglied in der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft - und Präsident der ''Transylvanian Society of Dracula''. Als solcher erklärt er zum Beispiel, wie man mit einer Handvoll Kieselsteine Vampire bekämpfen kann. Nach Spuren suchen und alte Sachen ausgraben: Das tun nicht nur Kriminalbiologen und Vampirforscher, sondern auch Hobby-Schatzsucher wie der ''German Treasure Hunter'', mit dem Moderator Pierre M. Krause auf einem Acker bei Köln auf Schatzsuche geht. Ob es für den ganz großen Fund gereicht hat? Musik kommt von Jenniffer Kae: Die Sängerin aus Königsau in Rheinland-Pfalz hat philippinische Wurzeln und zeigt in ihrer Musik eine enorme Bandbreite. Jetzt erscheint ihr erstes deutschsprachiges Album, und sie singt ''Chamäleonmädchen'' zusammen mit der Showband SMAF - und wie immer live.
16:9


Nachmittag
 
12:10 Liebesg'schichten und Heiratssachen
Show ~50 Min
Andys absolute Traumfrau ist Helene Fischer, Rosas Wunschpartner darf ruhig ein Biker sein, denn sie liebt es, mit dem Motorrad zu fahren. Ob die beiden nach ihrem Auftritt in der jüngsten Folge ''Liebesg''schichten und Heiratssachen'' ihr Glück finden, wird sich noch weisen. Elizabeth T. Spira porträtierte für diese Ausgabe wieder sechs Singles auf der Suche nach der großen Liebe. Die drei Damen und drei Herren kommen diesmal aus der Steiermark, Niederösterreich und - wie Andy und Rosa - aus Wien. Alle sechs Kandidatinnen und Kandidaten im Überblick: Andy, 48-jähriger Portier aus Wien-Donaustadt, sucht eine ehrliche und treue Partnerin. Seit 2006 ist er allein, ''das ist zwar lang, aber es war sehr gut, dass ich mir die Zeit genommen habe.'' Seine große Liebe, mit der er 13 Jahre glücklich zusammengelebt hat, ist im Jahr 2002 an einem Herzinfarkt verstorben. Danach gab es nur mehr sehr kurze Partnerschaften. Die neue Dame soll vor allem einen guten Charakter haben und Wert legen auf das Wesentliche, die inneren Werte. Seine absolute Traumfrau ist Helene Fischer. ''Träume sind erlaubt, aber so jemanden in Realität zu bekommen - so ein Typ wie ich - ist ein Wunschtraum.'' Andy ist bereit, auch im Haushalt mitanzupacken, damit man schneller schöne Stunden zu zweit erleben kann, auch auf Urlaub fahren würde er gerne. Er legt großen Wert auf Höflichkeit, Manieren und Freundlichkeit. ''Ich möchte eine Frau in den Himmel heben! Ich bin bereit.'' Sylvia ist 59 und Psychologin aus Wien-Döbling. Sie sucht einen Partner, der zu ihr passt. ''Er soll Freude empfinden, wenn er mit mir zusammen ist.'' Seit drei Jahren lebt sie allein und fühlt sich jetzt bereit für einen neuen Lebensabschnitt. Der Richtige ist für sie jemand, mit dem man gut reden kann, der Begeisterung für etwas hat, der in sich ruht und dadurch auch Ruhe weitergeben kann bzw. ihr neue Facetten des Lebens aufzeigt. Sylvia kommt mit ihrem Leben gut allein zurecht, sie hat einen erwachsenen Sohn, mit dem sie eine sehr innige Verbindung hat, nur hin und wieder taucht eben auch der Wunsch nach einer Beziehung auf. Verheiratet war sie nie, dennoch hatte sie schöne und erfüllende Partnerschaften, die sich aber allesamt auflösten. Sie möchte, mit der Teilnahme an der Sendung, ihr Glück selbst in die Hand nehmen und sich für einen neuen Mann an ihrer Seite öffnen. ''Ich hoffe, dass sich in meinem Alter die Herzensverbindung durchsetzt. Ich will es riskieren.'' Christian, 52, Bauingenieur und Privatier aus dem nördlichen Niederösterreich, sucht eine liebe Partnerin, ''da mir die meine vor zwei Jahren verloren ging.'' Die beiden haben sich auseinandergelebt, es gab ''keine Herzensverbindung mehr und es war die Zeit gekommen, um Abschied zu nehmen.'' Christian beschreibt sich als sehr geradlinigen und klaren Menschen, ''dahinwurschteln'' liegt ihm nicht. Von einer neuen Beziehung erwartet er sich, dass sein Freiheitsdrang nicht zu viel beschnitten wird. Eine neue Partnerin soll seine Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen, auch die Erotik darf nicht zu kurz kommen. Der Niederösterreicher wünscht sich eine Frau, die groß und schlank ist, aber dennoch Rundungen hat, nicht zu sportlich oder überehrgeizig, ''das würde mein Ruhebedürfnis stören.'' Christian verbringt viel Zeit in seinem 1,6 Hektar großen Garten. Das ist für ihn Workout genug. Rosa, 69, Pensionistin aus Wien-Alsergrund, sucht ''einen Partner, der mit mir durch dick und dünn gehen möchte.'' Sie wünscht sich jemanden, der für sie Zeit hat, sie mag und für sie frei ist. Bis jetzt hat sich leider kein Mann auf Dauer gefunden. Sie war zweimal verheiratet, aus der ersten Ehe hat sie einen erwachsenen Sohn. Danach hatte sie eine Beziehung zu einem Mann, der ''jedes Blümchen am Wegesrand gesehen und gerngehabt hat. Es hat sich dann sanft aufgelöst.'' Der neue Traumpartner soll ein zärtlicher und liebevoller Mann sein, der nicht nur auf Sexualität aus ist.
Untertitel16:9
13:15 Gernstl in Israel
Infosendung ~45 Min
In dem zweiteiligen Film reist Franz Xaver Gernstl mit seinem altbewährten Team nach Israel. Er möchte sehen, wie man in einem Land lebt, das nie zur Ruhe kommt. Israel ist sicherlich einer der geschichtsträchtigsten, dynamischsten und umstrittensten Orte dieser Erde. Ein Land, in dem die Menschen gelernt haben, in permanenter Ausnahmesituation so etwas wie ein ganz normales Leben zu führen. Kameramann Mickey Shubitz, der in Tel Aviv geboren ist, begleitet das Filmteam auf seiner Reise. Die Hauptstadt Israels ist das wirtschaftliche Zentrum und die Kulturmetropole des Landes. Die Stadt ist jung, gerade mal 100 Jahre alt, und verfügt über ein architektonisches Erbe von rund 4000 Gebäuden im Bauhausstil. Die Deutsch-Jüdin Sharon Golan Yaron kümmert sich um den Erhalt der Häuser. In der Fußgängerzone treffen Mickey Shubitz und Franz Xaver Gernstl einen älteren Herrn mit Rauschebart, Sonnenbrille und Schlapphut. Er erzählt, dass er ehemals Rocksänger in Brooklyn war, jetzt aber Mitglied der orthodoxen Chabad-Bewegung und als Rabbi tätig ist. Auf halbem Weg zum Toten Meer machen die Reisenden in der Wüste Negev halt. Am Schild ''Sea Level Zero'' sitzt seit 30 Jahren ein Beduine, der gelegentlich sein Kamel an Touristen vermietet und ansonsten das Leben gemächlich angeht - ganz ohne Uhr oder Handy. Zurück in Tel Aviv besucht das Team Ronny Edry in seiner ''Peace Factory''. Der Grafikdesigner hatte vor zwei Jahren fast versehentlich eine große Bewegung ins Leben gerufen, die ''Israel Loves Iran''-Kampagne auf Facebook. Nach einem Ausflug ins Kibbuz folgt ein Besuch bei Uri Hofi. Er gilt als Begründer der israelischen Schmiedekunst. Er hat zwar das Schmieden erst mit 59 Jahren begonnen, doch mit inzwischen 79 Jahren hat er es zu beachtlichem Können gebracht. Wieder zurück in Tel Aviv am Drummer''s Beach endet der erste Teil der Reise. Jeden Freitag vor dem Shabbat treffen sich hier junge Israelis, um gemeinsam zu trommeln, zu tanzen und den Sonnenuntergang zu feiern. Redaktionshinweis: Die zweite Folge von ''Gernstl in Israel'' zeigt 3sat am Samstag, 31. August, um 13.15 Uhr.
Untertitel16:9


Abend
 
19:20 Österreich hat die Wahl
Infosendung ~40 Min
Am 29. September wird in Österreich neu gewählt. Nachdem das entlarvende ''Ibiza-Video'' öffentlich wurde, ist die rechtskonservative Koalition mit Aplomb auseinandergeflogen. Nach dem politischen Erdbeben begibt sich Rapperin Nina Sonnenberg auf eine Forschungsreise durch Österreich: Gibt es einen Stimmungswechsel? Was treibt die Wähler um? Und wieso hört man so wenig von den Kulturschaffenden, den Schriftstellern, Künstlern, Musikern? Hat der durch das Ibiza-Video ausgelöste historisch beispiellose Skandal die Kraft, das Land verändern? Ein Skandal, der den schlagenden Beweis für den Zynismus, die Korruption und die autoritären Pläne der FPÖ lieferte? Das Land scheint gespaltener denn je: Die einen tanzten auf der Straße und sangen ''Aus der Albtraum'' und - in Anspielung auf den ESC - ''Ibiza: 12 Points!'', die anderen ermöglichten mit ihrer Stimme dem EX-Vizekanzler und EX-FPÖ-Vorsitzenden Heinz-Christian Strache, der sich im Video um Kopf und Kragen redete, ein Direktmandat im Europaparlament. Ihre Haltung: Jetzt erst recht! Der beliebteste Politiker heißt immer noch Sebastian Kurz. Und sogar die skandalträchtige FPÖ hat nicht substanziell an Zustimmung einbüßen müssen. Was ist da los in Österreich? Um das herauszufinden, besucht Nina Sonnenberg unter anderem den Regisseur und Schriftsteller David Schalko, den ORF-Journalisten Armin Wolf, das Geschwister-Rap-Duo EsRAP, den Herausgeber des ''Kurier'' Helmut Brandstätter, den Klubobmann der ÖVP Klaus Schneeberger und viele mehr. Am Ende steht ein dichtes, pointiertes Stimmungsbild, das uns das Österreich, das zurzeit so viele Rätsel aufwirft, neu erhellt.
16:9
20:15 Daniel Barenboim und das West-Eastern Divan Orchestra
Musik ~100 Min
Peter Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert in b-Moll Franz Schubert: ''Unvollendete'' Sinfonie in h-Moll Witold Lutoslawski: Konzert für Orchester Im Mittelpunkt des diesjährigen Konzerts von Daniel Barenboim und dem West-Eastern Divan Orchestra in Salzburg steht das erste Klavierkonzert in b-Moll von Peter Iljitsch Tschaikowski. Solistin ist die unvergleichliche Martha Argerich. Umrahmt wird das Programm von Franz Schuberts ''unvollendeter'' Sinfonie in h-Moll und dem ''Konzert für Orchester'' von Witold Lutoslawski. 3sat zeigt eine Aufzeichnung aus dem Großen Festspielhaus vom 14. August 2019. Martha Argerich ist eine Ikone und eine der der größten Pianistinnen unserer Zeit. Kritiker rühmen ihre mühelose, scheinbar intuitive Beherrschung des Klaviers, die eher wie eine angeborene Fähigkeit als eine erworbene Technik wirkt. Seit mehr als 60 Jahren spielt sie auf allerhöchstem Niveau und hat mit praktisch allen großen Dirigenten und Instrumentalisten zusammengearbeitet. Besonders mit Daniel Barenboim, der wie sie aus Buenos Aires stammt, verbindet sie eine jahrzehntelange Freundschaft. Das Klavierkonzert Nr. 1 in b-Moll von Pjotr Iljitsch Tschaikowski ist das wohl populärste Klavierkonzert aller Zeiten. Tschaikowski wollte es eigentlich seinem Freund, dem Pianisten Nicola Rubinstein, widmen. Doch der lehnte zunächst entrüstet ab. Das Konzert sei ''trivial, wertlos und völlig unspielbar''. Rubinstein hatte bald allen Grund, seine Meinung zu ändern. Denn nach der Uraufführung 1875 in Boston wurde das Konzert zu einem weltweiten, geradezu sensationellen Erfolg. Bis heute hat es nichts von seiner Wirkung verloren. Das Anfang der 1950er-Jahre entstandene ''Konzert für Orchester'' ist das bekannteste Werk des polnischen Komponisten Witold Lutoslawski, der sich hier noch weitgehend in den Grenzen der traditionellen Harmonik bewegt und deutlich von der äußerst melodischen Folklore seiner Heimat inspiriert ist. Redaktionshinweis: 3sat setzt den diesjährigen ''3satFestspielsommer'' um 21.55 Uhr mit ''Klassik am Dom - Martin Grubinger: Heimspiel 4.0'' fort. Am Samstag, 31. August, um 20.15 Uhr, folgt die Oper ''Simon Boccanegra''.
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