TV-Programm ORF2 23.08.

   
   Was läuft beim TV Sender ORF2

Was läuft im TV-Programm von ORF2 am 23.08.?

Das ORF2 Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
00:00 Die Patin - kein Weg zurück: Die Patin - Teil 3 - Kein Weg zurück
Spielfilm ~110 Min
Das Leben von Katharina Almeda scheint nahezu perfekt: ein tolles Haus, zwei hinreißende Kinder und eine glückliche Ehe mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Max. Aber das vermeintliche Familienidyll findet am siebten Geburtstag ihrer Tochter Sofia ein jähes Ende: Max, der überraschend von einer Geschäftsreise zurückgekehrt ist, wird von der Kindergeburtstagsparty weg verhaftet. Ein Schock für die Familie - aber erst der Anfang. Als Max kurz darauf unter mysteriösen Umständen aus der Haft verschwindet, steht Katharina plötzlich vor den Scherben ihrer heilen Welt. Mit zwei Kindern an der Hand und dem BKA im Haus. Auf der Suche nach ihrem Mann gerät Katharina immer tiefer in einen alptraumartigen Strudel, der ihr bisheriges Leben komplett in Frage stellt. Niemand kann und will ihr weiterhelfen - weder Max'' Geschäftspartner Assmann, noch sein langjähriger Freund, der Wiener Bordellbesitzer Josef, sagen Katharina die Wahrheit. Immer neue Abgründe tun sich auf: In welche dunklen Machenschaften ist Max verwickelt? Warum wusste Katharina nichts davon? Hat Max sie nur benutzt - und wer ist die Frau, die angeblich schon seit Jahren als seine Gattin mit ihm reist? (RTL) Das Leben von Katharina Almeda scheint nahezu perfekt: ein tolles Haus, zwei hinreißende Kinder und eine glückliche Ehe mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Max. Aber das vermeintliche Familienidyll findet am siebten Geburtstag ihrer Tochter Sofia ein jähes Ende: Max, der überraschend von einer Geschäftsreise zurückgekehrt ist, wird von der Kindergeburtstagsparty weg verhaftet. Ein Schock für die Familie - aber erst der Anfang. Als Max kurz darauf unter mysteriösen Umständen aus der Haft verschwindet, steht Katharina plötzlich vor den Scherben ihrer heilen Welt. Mit zwei Kindern an der Hand und dem BKA im Haus. Auf der Suche nach ihrem Mann gerät Katharina immer tiefer in einen alptraumartigen Strudel, der ihr bisheriges Leben komplett in Frage stellt. Niemand kann und will ihr weiterhelfen - weder Max'' Geschäftspartner Assmann, noch sein langjähriger Freund, der Wiener Bordellbesitzer Josef, sagen Katharina die Wahrheit. Immer neue Abgründe tun sich auf: In welche dunklen Machenschaften ist Max verwickelt? Warum wusste Katharina nichts davon? Hat Max sie nur benutzt - und wer ist die Frau, die angeblich schon seit Jahren als seine Gattin mit ihm reist? (RTL)
Untertitel16:9
10:50 Erlebnis Österreich
Infosendung ~25 Min
Seit einigen Jahren wird in Südtirol eine heftige Diskussion über den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft geführt. Das Dorf Mals hat sogar eine Volksbefragung abgehalten. Die Bevölkerung hat sich mehrheitlich für eine ''Glyphosatfreie Gemeinde'' ausgesprochen. Seither spricht man vom ''Wunder von Mals''. Das ganze betrifft vornehmlich den monokulturellen Obstanbau, der sich vom oberen Vinschgau bis nach Verona hinzieht. Im Schatten dieser Debatten haben einige Weinbauern - und es werden jährlich mehr - sanft und leise auf Pestizide verzichtet. Dabei betrifft dies sowohl Großbetriebe, wie Lageder oder Manincor, die weltweiten Ruf genießen, als auch viele kleinere Winzer. Die Vinifizierungsmethoden gehen da bei einigen viel weiter als es die üblichen Bio-Richtlinien vorsehen. Der Ausbau in Amphoren oder in speziellen Holzfässern sind nur einige Beispiele. Man spricht hier von Naturweinen, die europaweit - vor allem in Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien und Frankreich - eine große Anhängerschaft haben. Südtirol könnte da schon bald eine Vorreiterrolle einnehmen, auch deshalb, weil diese Weine einen vielfach höheren Verkaufspreis erzielen. In der Dokumentation, gestaltet von Hartwig Mumelter, kommen insgesamt sechs Südtiroler Weinbetriebe vor, die zwar dasselbe Ziel verfolgen, aber einen völlig unterschiedlichen Weg eingeschlagen haben. Die Winzer wurden im Jahreszyklus bei ihrer Arbeit begleitet, die sowohl im Weinberg als auch im Keller viel aufwendiger ist, als im konventionellen Weinbau.
Untertitel16:9


Nachmittag
 


Abend
 
22:35 Universum History
Infosendung ~45 Min
Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Sie versetzen Europa durch Plünderungen in Angst und Schrecken. Mancher Regent bezahlt den ''Seekriegern'' sogar Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker und visionäre Händler in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben. Sie waren Begründer von Städten und Königreichen. Die ursprüngliche Heimat der Wikinger ist Skandinavien, genauer gesagt Dänemark, Norwegen und Schweden. In erster Linie leben die Nordmänner von der Landwirtschaft und der Fischerei. Ihre Höfe liegen weit voneinander entfernt, Städte gibt es anfangs nicht. Auf Raubzug gehen die Wikinger zunächst nur in den Sommermonaten, den Rest des Jahres verbringen sie mit ihren Sippen am heimischen Herd. Die Gründe für die saisonalen Kaperfahrten sind nicht ganz eindeutig. Aber vieles deutet darauf hin, dass sich die Versorgungslage wegen der stetig steigenden Bevölkerungszahlen zunehmend verschlechtert hat. Deshalb sind die Raubzüge ein willkommener Nebenerwerb. Sie haben aber auch dazu gedient, neuen Siedlungsraum aufzutun. Ob aus Not oder purer Beutelust - als unerschrockene Entdecker stellen die Wikinger ihre Fähigkeiten unter Beweis. Und überall hinterlassen sie ihren historischen Fußabdruck. Dazu gehören unter anderem Gebiete im heutigen Irland, England, in Frankreich oder auch in Deutschland. Doch schon früh steuern die Nordmänner immer weiter nordwärts. So erreichen sie Island. Obwohl die eisige Insel nur in den Ebenen und Tälern fruchtbaren Boden bietet, setzt schon bald eine große Einwanderungswelle ein. Auch Erik der Rote befindet sich unter den Emigranten. Als er aus Jähzorn zwei Morde begeht, wird er von der Insel verbannt. Die Zeit nutzt er, um im Atlantischen Ozean nach einer neuen Heimat zu suchen. Er findet sie auf Grönland - Grünland - wie Erik die Insel nennt. Sie bleibt bis Anfang des 15. Jahrhunderts fest in Wikingerhand. Die historisch spektakulärste Entdeckung aber macht Eriks Sohn Leif. Bereits 500 Jahre vor Christoph Kolumbus betritt er als erster Europäer im Norden Neufundlands amerikanischen Boden. Viel ist über den Namen Vinland - Weinland - gerätselt worden, den die Wikinger ihrer Entdeckung gaben. Weinreben haben die Männer dort nachweislich nicht gefunden, sondern Wiesen und Weiden. Trotz günstiger Bedingungen können sich die Wikinger dort nicht halten, die Eingeborenen schlagen sie irgendwann in die Flucht. Ohne ihre Schiffe wäre die Geschichte der Wikinger ganz anders verlaufen. Sie sind legendär und haben dem Volk sogar ihren Namen gegeben. ''Vikingr'' bedeutet so viel wie ''Krieger, die zur See fahren''. Berühmt-berüchtigt sind die Drachenschiffe, hochwandige Segler aus Eichenholz mit grellbunten Rahsegeln, spitz zulaufendem Bug und Heck sowie einem flachen Kiel. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn die Berserker in kriegerischer Absicht über die Meere fahren. Für den Handel entwerfen die Wikinger die ''Knorr''. Sie ist zwar weniger schnell und wendig, kann dafür aber große Lasten transportieren. Der Schiffstyp wird noch jahrhundertelang nachgebaut - auch als die Wikinger als eigenständiges Volk schon nicht mehr existieren. Als Kaufleute machen sich die ''Wilden aus dem Norden'' rasch einen Namen. Vom Norden aus erschließen sie völlig neue Routen, die bis ins heutige Russland und in den Vorderen Orient führen. Mit Fellen, Bernstein, Waffen und vor allem Sklaven werden die Wikinger reich. Aus ihren Siedlungen werden blühende Städte, Geschäftspartner aus aller Herren Länder kommen ins Land. Einer der bekanntesten Handelsplätze ist Haithabu. Die Metropole gilt als erste mittelalterliche Stadt in Nordeuropa. Die Gründe für das Ende der Wikingerzeit sind vielseitig. Jede Woche liefert die neue Reihe Einblicke in unbekannte Geschichten die die Gegenwart verstehen lassen
Untertitel16:9HDTV