TV-Programm ZDF 28.10.

   
   Was läuft beim TV Sender ZDF

Was läuft im TV-Programm von ZDF am 28.10.?

Das ZDF Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
00:50 Trapped II - Gefangen in Island (2)
Infosendung ~100 Min
Bei seinen Ermittlungen zu den Hintergründen eines Brandanschlags auf eine Politikerin stößt Kommissar Andri im Norden Islands auf eine gefährliche rechtsradikale Gruppierung. Die nationalistische Gruppe, die sich ''Thors Hammer'' nennt, heizt in der Bevölkerung die Stimmung gegen ausländische Investoren auf, die ein Aluminiumwerk erweitern wollen. Zwei Männer aus der Gruppe geraten zudem in den Verdacht, einen Mord verübt zu haben. Während Andri (Ólafur Darri Ólafsson) zunächst einen der Verdächtigen, Torfi (Vignir Rafn Valþórsson), in Untersuchungshaft nimmt und erfolglos versucht, ihm weitere Details über ''Thors Hammer'' zu entlocken, gelingt dessen Bruder Skúli (Sigurbjartur Sturla Atlason) die Flucht. Mit einem Großaufgebot wird er in der kargen Wildnis im Norden Islands gesucht. Mithilfe von Aron (Stormur Jón Kormákur Baltasarsson), dem Freund von Andris Tochter Thórhildur (Elva María Birgisdóttir) und Sohn des Mordopfers Finnur (Guðjón Davíð Karlsson), gelingt es der Polizei, eine erste Spur zu ''Thors Hammer'' zu finden. Doch was sie entdecken, beunruhigt Andri, Ásgeir (Ingvar E. Sigurðsson) und Hinrika (Ilmur Kristjánsdóttir) zutiefst: Offenbar planen die Rassisten einen Anschlag auf Bürgermeisterin Hafdís (Jóhanna Vigdís Arnardóttir). Wird es Andri gelingen, die Pläne von ''Thors Hammer'' rechtzeitig zu durchkreuzen? Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Free-TV-Premiere
DolbyUntertitel16:9
02:30 Terra X: Klima macht Geschichte
Infosendung ~45 Min
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Der zweiteilige Film führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. - Erster Teil. Wissenschaftler haben die Meilensteine der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Teil eins zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt. Uralte Sedimentproben belegen: Um 60 000 vor Christus herrscht auf der Erde Klima-Chaos, verursacht durch schnelle Wechsel von Kalt- und Warmphasen. Die Urzeitmenschen stecken mitten im Überlebenskampf. Dem Neandertaler geht die Beute aus, Homo sapiens dringt auf der Suche nach neuem Lebensraum in dessen Revier ein und macht ihm die ohnehin schon knappen Ressourcen streitig. Das Duell geht zugunsten von Homo sapiens aus. In einer viele Jahrtausende dauernden Völkerwanderung erobert er jeden Winkel der Welt. Seine Artgenossen gleiten direkt ins Paradies, als die zunehmende Kraft der Sonne das Ende der Eiszeit besiegelt. Landflächen, Meere und Flüsse tauen auf, die Natur explodiert. In Zentraleuropa, Asien und im Alten Orient entstehen beste Lebensbedingungen, die zu einer einmaligen Revolution in der Menschheitsgeschichte führen: Aus Nomaden werden Sesshafte, aus Jägern und Sammlern Ackerbauer und Viehzüchter. Beinahe zeitgleich entstehen Weizen-, Reis- und Maisanbau. Die Gemeinschaften können plötzlich Überschüsse produzieren, sie entdecken die Arbeitsteilung und erfinden neue Handwerkstechniken. Im anatolischen Göbekli Tepe wird der erste Tempel der Menschheit gebaut und in Jericho die älteste Stadt der Welt, während die Bewohner von Stonehenge etwa zeitgleich ihre Steinkreisanlage planen. Doch die Warmzeit zeigt auch ihre Schattenseite. Um 6200 vor Christus bahnt sich auf dem amerikanischen Kontinent Unheil an: Für das Schmelzwasser des Agassizsees, der doppelt so groß wie Deutschland ist, gibt es kein Halten mehr. Es stürzt in den Atlantischen Ozean und stoppt die Warmwasserzufuhr des Golfstroms nach Europa. Zudem sorgt die Gletscherschmelze für ein gigantisches Ansteigen der Meere um weltweit 120 Meter. Die massive Bedrohung seines Lebensraums hat der Mensch nie vergessen. Das Gilgamesch-Epos beschreibt die ''Sintflut'' ebenso bildhaft wie die Bibel oder der Koran. Gewinner der globalen Gletscherschmelze sind die Subtropen. Dort sorgen Monsunregen für artenreiche Savannen mit großen Tierherden, Flüssen und Seen. Ihre Bewohner leben sorglos. Die Gunstphase ist aber leider nicht von Dauer. Die Erdachse schiebt sich von der Sonne weg, und dem Monsun geht der Treibstoff aus. Im Rekordtempo entstehen die großen Wüsten der Erde. Tausende von Menschen sind auf der Flucht. An den Ufern des Nils mit seinen alljährlichen Überschwemmungen und dem gemäßigten Klima finden sie eine neue Heimat. Die Siedler legen den Grundstein für das ägyptische Empire, das über drei Jahrtausende die Geschichte beherrscht. Die Ägypter sind aber nicht die einzigen Klima-Profiteure. Zwischen dem 20. und 40. Breitengrad erleben eine Reihe von Hochkulturen ihre Blütezeit, darunter die Mykener, die Minoer, die Thraker oder auch die Etrusker in Norditalien. Sie alle huldigen der Sonne - der universellen, Leben spendenden Kraft. Um 1200 vor Christus stürzt lang anhaltende Trockenheit die Welt in dunkle Zeiten. Sie sind so finster, dass sie als ''Dark Ages der Antike'' in die Geschichte eingehen. Die Großreiche implodieren, denn Hunger und Durst führen vermehrt zu Konflikten und Kriegen um fruchtbare Gebiete. Erst um 700 vor Christus stellt das Klima erneut die Weichen mit günstigen Auswirkungen für das Leben auf der Erde. In Europa wittert Rom seine Chance und steigt in kürzester Zeit zur Weltmacht auf, die alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Mit Brot und Spielen, einer straffen Verwaltung und umfassenden Bürgerrechten legen die Römer den Grundstein für die moderne Zivilisation.
Untertitel16:9
03:15 Terra X: Klima macht Geschichte
Infosendung ~45 Min
Klima macht Geschichte (2/2) Eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert in zwei Teilen. Teil zwei führt vom Römischen Reich über die Französische Revolution bis zum Klimawandel heute. Baumringuntersuchungen belegen, dass die Erde ab dem 2. Jahrhundert vor Christus eine einmalige Gunstphase erlebt, die sich unmittelbar auf die Entwicklung des Römischen Reichs auswirkt. Milde Temperaturen und regelmäßige Niederschläge sichern die Versorgung. Sie liefern die Grundlage für den kulturellen und militärischen Siegeszug der Supermacht. In jener Zeit erreicht das Römerreich seine größte Ausdehnung und herrscht über ein Viertel der damals bekannten Welt. Sogar die Ägypter werden von Rom unterjocht, über 300 Jahre dient ihr Land als Kornkammer für rund 50 Millionen Menschen des Riesenreiches. Doch dann schwingt das Klima um. Zunehmend strenge Winter verschärfen die Bedrohung der Außengrenzen des Imperiums. Rhein und Donau frieren zu und werden zu natürlichen Einfallstoren. In einer großen Völkerwanderung drängen 406 nach Christus 80 000 Germanen in das Römische Reich ein. Sie alle sind Klimaflüchtlinge, getrieben vom Hunger. Beweise für ihren Nahrungsmangel finden Forscher in den Knochen und im Mageninhalt von Moorleichen aus dem heutigen Dänemark. Es ist ein dunkles Zeitalter, aber nichts im Vergleich zu dem Klimaschock, den die Erde im Frühjahr 536 nach Christus erlebt. Überall auf der Welt notieren Chronisten, dass sich der Himmel plötzlich verdunkelt habe, die Temperaturen ständig sanken und die Sonne für mehr als 18 Monate hinter einem Wolkenschleier verschwunden sei. Auf den Feldern gehen die Ernten ein. Im mittelamerikanischen El Salvador finden Klimaforscher zum ersten Mal den Verursacher der beschriebenen Krise: Es ist der Vulkan Ilopango. Bei seinem Ausbruch schleudert der Feuer speiende Riese so viel Asche in die Stratosphäre, dass eine Kettenreaktion ausgelöst wird. Sie beginnt mit einem dichten Ascheschleier, der die Erde vollständig umhüllt. Darauf folgt ein vulkanischer Winter, der eine weltweite Klimaveränderung herbeiführt, die nicht nur Hungersnöte verursacht, sondern auch Seuchen Vorschub leistet. Besonders die Pest greift rasend schnell um sich. Innerhalb kürzester Zeit rafft der Schwarze Tod Millionen Europäer dahin. Um das Jahr 1000 weist die Sonne ihre höchste Aktivität seit 300 Jahren auf und beginnt, die Erde wieder aufzuheizen. Die Eisschicht auf der Nordsee schmilzt und ermöglicht es den Völkern des Nordens, neue Wege zu ergründen. Die Wikinger stechen in See, erobern Irland, England und Schottland. Sie besiedeln Inseln, die bisher vom Eis umschlossen waren, und segeln weit vor Kolumbus bis nach Amerika. Überhaupt wird Europa von der aktiven Sonne bis ins Hochmittelalter hinein begleitet. Die Natur explodiert. Das machen sich die Gesellschaften zunutze und treiben den Ackerbau voran. Sie steigern ihre Erträge, die Bevölkerung wächst kontinuierlich, und aus kleinen Handelszentren entwickeln sich große Städte. Dreiviertel aller deutschen Städte stammen aus der Phase des hochmittelalterlichen Klima-Optimums. Anfang des 15. Jahrhunderts bricht die Kleine Eiszeit an. Schnell entpuppt sie sich als die härteste Kaltphase, die Europa je erlebt hat. Missernten, Naturkatastrophen und die Rückkehr der Pest führen zu gesellschaftlichen und politischen Krisen. Hexenverfolgung, Dreißigjähriger Krieg und die Französische Revolution entbrennen vor dem Hintergrund der drei Jahrhunderte andauernden Welt des Mangels. Erst 1850 ist die Kleine Eiszeit endgültig vorüber. In einer neuen, stabilen Klimaphase macht der Mensch einen Quantensprung. Die industrielle Revolution läutet das Zeitalter der Maschinen ein. Technische Erfindungen machen den Menschen immer unabhängiger von den universellen Klima-Zyklen. Doch mit dem Fortschritt hat der Mensch auch begonnen, die Weichen für die Zukunft der Erde zu stellen. Plötzlich ist es die moderne Gesellschaft, die das uralte System von globalen Kalt- und Warmphasen empfindlich stört.
Untertitel16:9


Nachmittag
 


Abend
 
19:25 WISO
Infosendung ~50 Min
WISO-Tipp: Papier richtig entsorgen - Was gehört in welche Tonne? WISO-Tipp: Papier richtig entsorgen Was gehört in welche Tonne? Wir Deutschen sind Weltmeister der Mülltrennung. Wir sortieren, entsorgen und recyceln, was das Zeug hält. Abfall wird in Deutschlands Haushalten in den verschiedensten Kategorien voneinander getrennt und gesammelt. Man könnte meinen, dass das Papier am einfachsten zu sortieren und damit ''sortenrein'' zu entsorgen sei. Doch Papier ist nicht gleich Papier. Vieles, was augenscheinlich ganz klar in die Papiertonne gehört, darf dort nicht hinein. Beschichtungen, Verschmutzungen oder Klebereste machen den Unterschied und landen oft fälschlicherweise im Papiermüll. Dabei ist gerade die richtige Trennung die Grundlage fürs Papier-Recycling. Immerhin kehren rund 75 Prozent des Altpapiers zurück in den Warenkreislauf. Und unser Hunger nach Papier wächst weiter. Einer der Gründe: die Digitalisierung. Einerseits schreiben wir zwar weniger Briefe und drucken weniger aus, andererseits führt der wachsende Onlinehandel zu einem stetigen Mehrverbrauch an Papier und Kartonagen. Im Deutschland der 50er-Jahre hat jeder durchschnittlich rund 30 Kilogramm Papier pro Jahr verbraucht. Heute sind es circa 250 Kilogramm. WISO gibt Tipps zur richtigen Entsorgung von Kassenzetteln, Geschenkpapier, Backpapier, Fotopapier oder Pizzakarton. Außerdem: So können Sie Papiermüll vermeiden. Weiteres Thema: warum Recycling-Papier den Regenwald schont.
Untertitel16:9
22:15 Atomic Blonde
Spielfilm ~105 Min
Berlin kurz vor dem Mauerfall. Eine britische Agentin soll eine verloren gegangene Liste von Doppelagenten ausfindig machen, die in Zeiten des Kalten Krieges für viel Unheil sorgen kann. Tatkräftige Unterstützung findet die smarte Spionin bei dem unkonventionellen Verbindungsoffizier Percival, während die französische Spionin Delphine ihr erotisches Interesse weckt. Doch wer hier Freund und wer Feind ist, das stellt sich erst (fast zu) spät heraus. Berlin im November 1989: Am Rande einer Demonstration in Ostberlin wird ein MI6-Agent ermordet. Er sollte eine Liste mit Namen von Doppelagenten vom Osten in den Westen schmuggeln. Die englische Spionin Lorraine Broughton (Charlize Theron) wird nach Berlin geschickt, um den Mordfall zu untersuchen und die Liste sicherzustellen. Dort angekommen trifft Lorraine auf den unorthodox arbeitenden Verbindungsoffizier David Percival (James McAvoy), der nach eigenen Regeln lebt und arbeitet. Obwohl sie sich gegenseitig nicht trauen, versuchen beide, ihre Mission erfolgreich zu erledigen. Der Beginn eines aberwitzigen und schlagkräftigen Katz-und-Maus-Spiels, in dem eine sexy Agentin aus Frankreich (Sofia Boutella), der undurchsichtige CIA-Agent Emmett Kurzfeld (John Goodman), der ominöse Verräter Spyglass (Eddie Marsan) und der brutale KGB-Mann Bremovych (Roland Møller) ganz eigene Ziele verfolgen. Auf der Basis der Graphic Novel ''The Coldest City'' schuf Regisseur und Stuntman David Leitch vor der Folie des geteilten Berlin einen ebenso coolen wie stylishen Actionfilm mit einer furios kämpfenden Charlize Theron und einem 80er-Jahre-Soundtrack (Nena, Falco, David Bowie) vom Feinsten. David Leitch spielte sie alle: Er war der Stuntman für Brad Pitt, Matt Damon und Jean-Claude Van Damme und choreografierte die Stunts für eine Vielzahl großer Actionfilme wie ''Fight Club'', ''Matrix'', ''Mr. und Mrs. Smith'' sowie die ersten drei ''Bourne''-Filme. Seit über 20 Jahren ist David Leitch nun im Geschäft und erhielt für seine Stuntarbeit zu ''Matrix Reloaded'' den Taurus World Stunt Award for Best Fight sowie einen Screen Actors Guild Award in der Kategorie Bestes Stuntdouble für ''Das Bourne Ultimatum''. Seither wird er nicht nur als Stunt- und Martial-Arts-Fachmann von zahlreichen Fans gefeiert, sondern vor allem auch in der Filmbranche als Experte seines Fachs wahrgenommen. Es war schließlich an der Zeit, dass David Leitch auch auf dem Regiestuhl Platz nehmen sollte. Zunächst als Second-Unit-Regisseur von Blockbustern wie ''Jurassic World'', ''The First Avenger: Civil War'' und ''Logan'' tätig, folgte schnell eine eigene Regiearbeit. Für die beiden Rachethriller ''John Wick'' und ''John Wick 2'' übernahm er mit seinem Stunt-Kollegen Chad Stahelski, mit dem Leitch auch die gemeinsame Produktionsfirma für Stuntaufnahmen, 87Eleven, gründete, die Regie und begeisterte mit den bahnbrechenden Kampfchoreografien nicht nur Genre-Fans. Für den Dreh von ''Atomic Blonde'' zog es Leitch nun von Hollywood nach Berlin. Neben der skrupellosen MI6-Agentin Lorraine Broughton spielt die deutsche Hauptstadt eine ebenso große Rolle innerhalb der Geschichte. Der Zuschauer folgt der Titelheldin an ikonische Originaldrehplätze: Gedächtniskirche, Fernsehturm, Weltzeituhr, Haus der Jugend, Flughafen Tempelhof, Kino International, Berliner Dom. Produziert wurde ''Atomic Blonde'' von Hauptdarstellerin Charlize Theron. Der Oscar-prämierte Hollywoodstar hatte bereits in ''Mad Max: Fury Road'' ihre Kämpfer-Qualitäten unter Beweis gestellt. Für ''Atomic Blonde'' setzt die coole Blondine noch eins drauf, springt von Balkonen, badet im Eiswasser, tötet mit High Heels und empfiehlt sich mit diesem Auftritt für eine weibliche Nachfolge von James-Bond-Aussteiger Daniel Craig. In einer kleinen Nebenrolle als Uhrmacher ist Til Schweiger zu sehen.
DolbyUntertitel16:9