TV-Programm ZDF gestern

   
   Was läuft beim TV Sender ZDF

Was läuft im TV-Programm von ZDF am gestern ?

Das ZDF Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
01:15 Varg Veum: Gefährten des Todes
Spielfilm ~90 Min
Nachdem er festgenommen wurde, gesteht ein Teenager den kaltblütigen Mord an seinen Pflegeeltern. Doch Varg Veum bezweifelt den angeblichen Tathergang, denn er kennt den Jungen von früher. So wird der Privatdetektiv während seiner Ermittlungen mit seiner eigenen Vergangenheit als Sozialarbeiter konfrontiert. Packende Verfilmung der Romanreihe des norwegischen Schriftstellers Gunnar Staalesen vor herrlicher Kulisse. Auf einem einsam gelegenen Hof entdeckt ein Postbote die Leichen eines Ehepaares und sieht, wie der Pflegesohn in den Wald flüchtet. Jan Egil (Sturla Alvsvåg) ist bewaffnet und hat scheinbar die Nachbarstochter Silje (Dagny Backer Johnsen) als Geisel genommen. Als der Junge von der Polizei umstellt ist, verlangt er, mit Varg Veum (Trond Espen Seim) zu sprechen. Die beiden kennen sich aus der Zeit, als der Privatdetektiv noch beim Sozialamt gearbeitet hat. Der Teenager beteuert, die beiden bereits tot vorgefunden zu haben, und so kann Varg ihn auch überreden, sich den Behörden zu stellen. Doch sowohl die Polizei als auch der eigene Anwalt glauben Jan Egil kein Wort, und schließlich unterzeichnet der eingeschüchterte Junge ein Geständnis. Da selbst sein alter Bekannter, Kommissar Hamre (Bjørn Floberg), nichts ausrichten kann, beginnt Varg, selbst zu ermitteln, um seinen ehemaligen Schützling zu entlasten. Unterstützung erhält er dabei von seiner Ex-Kollegin Cecilie (Line Verndal), mit der er damals auch ein Verhältnis hatte. Doch nicht nur diese Konstellation könnte seine Freundin Karin (Lene Nystrøm) beunruhigen - seine Nachforschungen führen den Privatdetektiv auf die Spur eines Netzes von Alkohol- und Drogenschmugglern. Neben Varg Veum und seinen Fällen stehen vor allem zwei weitere Charaktere im Fokus der Geschichten. In allen sechs Filmen ist Lene Nystrøm als seine Freundin Karin an der Seite des Privatdetektivs zu sehen. Noch interessanter ist allerdings die Beziehung zwischen Veum und Kommissar Jacob Hamre, die von einer milden Form der Hassliebe geprägt wird. Trotz aller Frotzeleien und Seitenhiebe wissen beide aber, dass sie sich, wenn es wirklich darauf ankommt, stets aufeinander verlassen können. Einen entscheidenden Anteil am Gelingen dieser Dualität hat der Theater- und Filmschauspieler Bjørn Floberg, der auf unnachahmliche Art und Weise den stoischen Polizisten verkörpert. Krimireihe nach Büchern des Autors Gunnar Staalesen, der als norwegische Antwort auf Henning Mankell und Håkan Nesser gilt. Varg Veum ist ein Privatdetektiv, der in der norwegischen Hafenstadt Bergen Kriminalfälle ermittelt und dabei auch nicht vor unkonventionellen Methoden zurückschreckt.
DolbyUntertitel16:9
06:00 Meine Freundin Conni
Serie ~10 Min
Wandern in den Bergen ist das Größte, findet Conni, wenn es nur nicht immer bergauf ginge. Doch zusammen mit dem Bergführer, Herrn Breitner, wird der Aufstieg zu einem echten Abenteuer. Neben rauschenden Bächen entdeckt Conni einen Bergsalamander, seltene Alpenveilchen und ein Murmeltier. Sie besichtigen sogar eine Tropfsteinhöhle und überqueren eine Brücke neben einem rauschenden Wasserfall. An diesem Abend schläft Conni selig wie ein Murmeltier. Die auf den gleichnamigen Kinderbüchern des Carlsen-Verlags basierende Zeichentrickserie handelt von dem kleinen Mädchen Conni, das mit seiner Mutter Annette, Vater Jürgen, dem kleinen Brüderchen Jakob und Kater Mau in einer kleinen Stadt wohnt und von den jungen Zuschauern bei seinen ganz alltäglichen Abenteuern begleitet wird. Die Zuschauer sind zum Beispiel dabei, wenn Conni umzieht, wenn sie Backen, Radfahren und Schwimmen lernt oder zum ersten Mal in ein Flugzeug steigt. Sie feiern mit Conni Geburtstag, begleiten sie beim Zahnarztbesuch und beim Zelten und lernen, was man beachten muss, wenn man sich eine Katze anschafft. Im Gegensatz zu vielen anderen Animationsserien orientieren sich Connis Erlebnisse ganz unspektakulär an der realen Lebenswelt normaler kleiner Kinder und machen die Titelheldin zu einer idealen Identifikationsfigur., die ihren Fans auf unterhaltsame Art und Weise sinnvolles Wissen vermittelt. (Text: KiKA)
16:9


Nachmittag
 
14:50 Ein Sommer in der Provence
Spielfilm ~100 Min
Nach 17 Jahren ohne Kontakt zu ihrem Vater Paul parkt seine Tochter die drei Enkel aus Paris für den Sommer beim Opa in der Provence. Doch Opa hat überhaupt keine Lust auf diese Feriengäste. Weil Vater und Tochter sich viele Jahre zuvor zerstritten hatten, gab es auch keinen Kontakt zu ihren Kindern. Paul fühlt sich von seinen Enkeln zunächst erheblich gestört, doch dem kleinen Théo kann er nicht lange widerstehen. Star-Kino vor Traumkulisse. Paul (Jean Reno) und Irène (Anna Galiena) sind seit 40 Jahren verheiratet. Sie leben in der Nähe von Avignon in der Provence. Paul hat einen großen Olivenhain und hofft, mit seinem Öl Jahrgang 2013 eine Medaille des Landwirtschaftsministeriums zu gewinnen. Paul liebt das beschauliche Leben im Land unter dem Mistral. Seine Ruhe wird empfindlich gestört, als ihm Irène eines Tages seine drei Enkelkinder aus Paris für die komplette Länge der Sommerferien ins Haus bringt. Ohne sein Wissen hatte sie die Kinder zu sich eingeladen. Pauls und Irenès Tochter hatte sich vor Jahren mit dem Vater zerstritten - seit 17 Jahren hatten die beiden keinen Kontakt. Deshalb hat Paul seine Enkel noch nie gesehen. Und hätte man ihn gefragt, wäre dies auch so geblieben. Doch die Eltern der Kinder haben sich kurz vor den großen Ferien getrennt, ihre Mutter hatte für den Sommer bereits ein Praktikum in Montreal vereinbart. Adrien (Hugo Dessioux), der Älteste, seine Schwester Léa (Chloé Jouannet) und der kleine, gehörlose Théo (Lukas Pelissier) wollten den Sommer auch nicht auf dem Land verbringen. Die Älteren sind Großstadtkinder aus Paris, ''Digital Natives'', und befinden sich auf einmal in einem Haus, das nur in einem Raum Handyempfang hat, und in dem der Fernseher ein Deko-Element ist. Was für eine Katastrophe. Doch die Ferien erweisen sich als weniger langweilig und ätzend, als Adrien und Léa befürchtet hatten. Zunächst erweicht der kleine Théo das Herz des grummelnden Großvaters. Er hilft dem Opa, den Garten zu bewässern. Adrien unterstützt Paul bei der Arbeit im Olivenhain und lernt, dass Baum nicht gleich Baum ist. Was der Opa nicht ahnt: Sein im Internet surfender Enkel hat ihn ohne sein Wissen bei einem sozialen Netzwerk angemeldet. Kurze Zeit später kommen alte Freunde, die im Netz Pauls Aufenthaltsort erfahren haben, auf ihren Bikes zu Besuch. Bei Thymian-Schnaps und alten Geschichten kommen sich alle näher. Die Enkel erfahren, dass ihre Großmutter ursprünglich nicht mit Opa Paul, sondern mit dessen Bruder zusammen war. Als dieser starb, suchten beide Trost beieinander, und aus ihrem innigen Verhältnis wurde Liebe. Eine Liebe, die schon 40 Jahre hält. Irène lebt auch damit, dass Paul - besonders in Gesellschaft - zu viel trinkt. Als er eines Tages das Auto mitsamt den Enkeln in den Graben steuert, kommen alle mit dem Schrecken davon. Paul muss endgültig einen Entzug machen. Und Sport. Léa hat sich in den attraktiven Tiago (Tom Leeb), den Bruder der schönen Eisverkäuferin Magali (Aure Atika) verliebt und erlebt mit ihm unter dem Himmel der Camargue ihr erstes Mal. Ein bisschen LSD tut der Überwindung von Hemmschwellen nach Tiagos Meinung keinen Abbruch. Aber Tiagos Tage als netter Kleindealer in Südfrankreich sind gezählt, nachdem Paul und seine Biker-Gang ihn wegen der Drogen zur Rede gestellt haben. Adrien steht im Gegensatz zu seiner Schwester noch am Anfang seines ''Liebeslebens''. Er spricht wahlweise junge Touristinnen aus Schweden und England an, hat aber eigentlich nur Augen für die lebenslustige Magali und ihren tiefen Ausschnitt. Infolgedessen wird Adrien Magalis Stammkunde, und in Pauls Kühlschrank ist immer reichlich Schokoeis vorhanden. Und so kommen sie sich näher, die Generationen und ihre Lebensentwürfe. Als der Sommer, an dessen Ende Paul nach 17 Jahren seine Tochter wiedersieht, zu Ende geht, bewahrheiten sich die Lebensweisheiten des Opas: ''Die Liebe kann in den seltsamsten Formen auftreten'' und ''Das Leben hat mehr Fantasie als wir.
DolbyUntertitel16:9
16:30 planet e.: Klimaretter Insektenmehl
Infosendung ~30 Min
Klimaretter Insektenmehl: Revolution in der Futtermittelindustrie? Fleisch und Milchprodukte haben ihren Preis. An der Supermarkt-Kasse wie in der Klimabilanz. Ein Grund: Viehfutter-Importe. Eine Alternative könnten heimisch gezüchtete Insekten sein. Mehr als 66 Millionen Tonnen Treibhausgase produziert die deutsche Landwirtschaft jährlich. Hinzu kommen etwa sechs Millionen Tonnen aus dem Import von Sojafutter für die konventionelle Viehhaltung. Die müssten aber vielleicht gar nicht sein. Heinrich Katz aus Brandenburg betreibt die erste industrielle Insektenfarm Deutschlands. Etwa 300 Tonnen Larven-Mehl stellt die Firma pro Jahr her. Damit versorgt sie bereits heute Haustiere aber auch Aquakulturen. Reich an Proteinen, sagt der Insektenzüchter, wären die Larven der perfekte Eiweißlieferant für unsere Nutztiere. In der freien Natur gehören Insekten zum festen Speiseplan von Schwein und Huhn, sind nährstoffreich und vermutlich umweltfreundlicher als Soja. Die Produktion sei zudem extrem flächeneffizient. Experten gehen davon aus, dass künftig bis zu 10 Prozent der Sojaimporte durch Insekten-Mehl ersetzt werden könnten. Es gibt nur ein Problem: In Europa sind Insekten als Futtermittel bislang verboten. Nun kämpft Katz gemeinsam mit dem internationalen Verband der Insektenproduzenten (IPIFF) um die Legalisierung des Insekten-Mehls als Futtermittel. Für uns Menschen sind Insekten seit 2018 als Nahrungsmittel anerkannt, für unsere Nutztiere aber haben die Politiker noch Bedenken. In der Europäischen Union wird das Thema bis heute diskutiert. Ist das Insektenprotein tatsächlich nachhaltiger als Soja? In der Forschung besteht kein Konsens. Nutztierwissenschaftler Dr. Christoph Sandrock vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau misst deswegen in seinem Labor in der Schweiz den tatsächlichen CO2-Ausstoß, den Larven der Schwarzen Soldatenfliege verursachen. Die genauen Daten sind für Industrie und Politik von großem Interesse. Finale Ergebnisse liegen noch nicht vor, doch ein Kernproblem zeichnet sich schon jetzt ab: Wie nachhaltig die Larven am Ende wirklich sind, hängt davon ab, womit man sie füttert. Das Prinzip ist simpel: Nur, wenn die Insekten selbst sich nachhaltig ernähren, sind sie auch wirklich nachhaltige Nahrung. Ein Prinzip, das ein Pilotprojekt in Kenia bereits vor zehn Jahren erkannt und sich zunutze gemacht hat: Das Start-up Sanergy hat in den Slums um Nairobi über 2500 öffentliche Toiletten aufgestellt. Die menschlichen Ausscheidungen, gemischt mit Lebensmittelabfällen, nutzen die Unternehmer, um Larven der Schwarzen Soldatenfliege zu füttern. Abfall wird zu Viehfutter verarbeitet - alles Dank der Insekten: Die Allesfresser verwerten Exkremente und Lebensmittelreste und verwandeln die Restströme in Protein für die Futtermittel-Industrie. Es entsteht ein effizientes Kreislaufverfahren. Nicole Sartirani in Berlin wundert das nicht. Wer an ihrem Marktstand steht, der bekommt nicht nur Tapas mit Insekten-Topping, sondern auch einen Crashkurs in Nachhaltigkeit. Die Tochter eines Kammerjägers betreibt ein Catering-Unternehmen und ist überzeugt davon, dass Mehlwürmer & Co.auf unseren Speiseplan gehören. Denn die ökologischen Vorteile in der Human-Nahrung liegen auf der Hand. Warum das ausgerechnet Nutztieren verwehrt bleiben soll, kann sie nicht nachvollziehen. Noch in diesem Jahr, heißt es aus EU-Kreisen, könnte über die Zulassung von Insekten als Futtermittel entschieden werden. Sollte die Abstimmung positiv verlaufen, öffnet sich für Unternehmer wie Heinrich Katz ein komplett neuer Markt.
Untertitel16:9


Abend
 
20:15 Ella Schön - Die Inselbegabung
Spielfilm ~90 Min
Ella Schön erbt nach dem Tod ihres Mannes nicht nur ein Haus auf Fischland nebst Schulden, sondern auch Christina samt Kinder, die in diesem Haus leben. Von der Konfrontation mit der anderen Frau ihres Mannes überfordert, macht Ella, was sie immer tut, wenn Gefühle ins Spiel kommen: auf Autopilot schalten und stoisch geradeaus gehen. Ella hat Asperger und dadurch Schwierigkeiten im sozialen Miteinander. Sie will die Familie so schnell wie möglich aus dem Haus haben, das Gebäude verkaufen und wieder zurück in ihr altes Leben, das ihr Sicherheit gibt. Für Christina eine Katastrophe - für Ella ist es eine reine Schutzmaßnahme. Obwohl es Ella sehr schwerfällt, auf einmal unter einem Dach mit fremden Menschen zu wohnen, wächst ihr deren Unbefangenheit mit der Zeit ans Herz. Sie lernt die Bewohner der Halbinsel besser kennen. Besonders der ortsansässige Kollkamp, ein brummiger Anwalt, hat einen Narren an ihr gefressen. Und so kommt es, dass ihre Fassade bröckelt und die Menschen hinter der komischen und skurrilen Sturheit immer öfter die Verletzlichkeit und Herzlichkeit Ellas entdecken. Nach dem Tod ihrer Mannes erbt Ella Schön (Annette Frier) nicht nur ein Haus nebst Schulden, sondern auch des Gatten „Zweitfrau“ samt Kinder, die in dem Haus leben. Ella hat Asperger und sagt immer genau, was sie denkt und fühlt. Die neue Situation überfordert sie erst heillos. Aber dann kriegt Ella doch die Kurve.
Untertitel16:9HDTV