TV-Programm arte 22.09.

   
   Was läuft beim TV Sender arte

Was läuft im TV-Programm von arte am 22.09.?

Das arte Tagesprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
05:20 Die Zeichnungen des Yves Saint Laurent
Infosendung ~60 Min
Yves Saint Laurent - das sind Kleider, Skandale, weibliche Ikonen. Der große französische Couturier ist der Schöpfer einer erstaunlichen Anzahl von Modellen, die die Modegeschichte geprägt haben. Von 1962 bis 2002 hat er mit seiner Marke zwei Kollektionen pro Jahr realisiert. All diese Wunderwerke basieren auf Zeichnungen und Skizzen, denn Yves Saint Laurent war einer der talentiertesten Modezeichner aller Zeiten. Loïc Prigent bekommt erstmals exklusive Einblicke in die Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent. Sie bewahrt Hunderttausende der legendären Skizzen auf, darunter einige, die noch niemand jemals gesehen hat. Es handelt sich um ein Zeugnis des öffentlichen und privaten Lebens Yves Saint Laurents, von seiner Kindheit bis zu seiner letzten Kollektion. Yves Saint Laurent stirbt am 1. Juni 2008 in Paris. Seine Kleider werden bis heute in der ganzen Welt ausgestellt und kopiert. Es gibt zwei Yves-Saint-Laurent-Museen, eines in Paris, eines in Marrakesch. Die Marke, die er mit Pierre Bergé geschaffen hat, besteht noch heute und produziert Prêt-à-Porter und Accessoires. Mit seinem Namen verbindet sich auch ein regelrechtes Parfüm- und Kosmetik-Imperium. Nach seiner letzten Show im Jahr 2002 hat Yves Saint Laurent keinen Stift mehr in die Hand genommen und kein einziges Kleid mehr gezeichnet. Die Sichtung seiner Zeichnungen durch die Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent dauert bis heute an. Die Erinnerungen von Yves Saint Laurents ehemaligem Lebensgefährten Pierre Bergé, aber auch die von Modehistorikern und ehemaligen Mitarbeitern, wie dem berühmten ersten Schneider Monsieur Jean Pierre oder von Madame Catherine, der ersten Damenschneiderin, erfüllen die Zeichnungen von Yves Saint Laurent mit Leben und erzählen die Geschichte der Mode aus einer neuen Perspektive. Für seinen Dokumentarfilm hat Loïc Prigent einige der Zeichnungen animiert und lässt so deren Bewegungsdynamik auf faszinierende Weise lebendig werden.
16:9
09:10 Wenn ich groß bin, werde ich ...
Serie ~15 Min
In der Natur fühlt sich Marie zu Hause. Bereits als Kind träumte sie davon, ein Pferd zu besitzen und den ganzen Tag unter freiem Himmel zu verbringen. Aus dem Traum vom eigenen Pferd ist dann zwar nichts geworden, dafür widmet sich Marie heute voll und ganz der Natur. Als Naturwächterin beschäftigt sie sich ausgiebig mit der Flora und Fauna in ihrer Umgebung. Für die EU arbeitet sie an einem großen Projekt, das sich für den Schutz und Erhalt der Biodiversität in ländlichen Gebieten einsetzt. Im Rahmen dieses Projekts restauriert Marie sogenannte Trockenrasenflächen: Naturschutzgebiete, in denen eine große Vielfalt seltener Pflanzenarten zu finden ist, wie zum Beispiel wilde Orchideen. Bevor Marie sich an die Arbeit auf der Trockenwiese macht, muss sie sich vergewissern, dass sie ihre volle Ausrüstung dabeihat: Robuste Stiefel, ein Spaten, eine Astschere, ein Fernglas und ein Schmetterlingsnetz dürfen nicht fehlen. Damit sich seltene Pflanzenarten auf den Rasenböden entfalten können, muss Marie Haselnuss-, Weißdorn- und Brombeergestrüpp entfernen, damit es die Böden nicht überwuchert. Allerdings muss sich Marie auch ab und zu in ihrem Büro der Naturschutzorganisation Natagora blicken lassen, denn von hier aus wird die Arbeit koordiniert. Hier arbeiten Freiwillige und Profis Hand in Hand. Für ihre Arbeit braucht Marie viel Ausdauer und Geduld. Besonders gefällt ihr, dass sie täglich mit verschiedenen Menschen zu tun hat, wie etwa Bauunternehmern, Landwirten und Mitarbeitern der Gemeinde- und Regionalbehörden. Deshalb muss sie stets verständnisvoll, diplomatisch und flexibel sein.
16:9
09:40 Charles Manson: Der Dämon von Hollywood
Infosendung ~105 Min
Charles Manson hatte einen Traum: Er wollte ein Rockstar werden. Die Dokumentation zeigt, wie er an die Türen berühmter Produzenten und Musikerkollegen wie Terry Melcher und Dennis Wilson klopfte, die Beatles zu verehren begann. Manson nannte die von ihm erfundene Ideologie ''Helter Skelter'' - auf Deutsch etwa: Hals über Kopf - nach dem gleichnamigen Song der Beatles. Seiner Logik zufolge würde es bald einen Rassenkampf zwischen Weißen und Schwarzen geben, den die Schwarzen gewinnen würden. Manson war ohne Vater aufgewachsen, seine Mutter war Alkoholikerin und kümmerte sich wenig um den Jungen. Schon in der Schule beging er erste Verbrechen. Als er 1967 in San Franciscos Hippie-Szene als charismatischer Kommunenanführer Anhänger um sich scharte, war er längst ein Kleinkrimineller mit einem langen Vorstrafenregister. Die Manson Family ließ sich dann in Südkalifornien nieder. Manson bediente sich unter anderem bei Songs von den Byrds, Beach Boys und Bob Dylan, um seine Anhänger zu binden. Als der musikalische Durchbruch ausblieb, flüchtete er sich in die Gewalt. Manson hat im August 1969 eine Handvoll seiner Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles angestiftet. Zu den Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. Mit ihr wurden vier Gäste in ihrer Villa bei Los Angeles brutal ermordet. In der folgenden Nacht wüteten die Mörder im Haus der Geschäftsleute Leno und Rosemary LaBianca und töteten beide. In der Dokumentation kommen unter anderem Zeugen im Manson-Prozess und Mithäftlinge zu Wort.
16:9
11:25 Vox Pop
Infosendung ~40 Min
Hörgeschädigte - von der Gesellschaft im Stich gelassen? 5G: Gefahr im Verzug? (1): 5G: Gefahr im Verzug? Die fünfte Mobilfunk-Generation 5G - zehn Mal schneller als 4G - soll ab 2020 europaweit eingeführt werden. In Frankreich und Portugal befindet sich der neue Standard für mobiles Internet und Mobiltelefonie noch in der Testphase, in Deutschland, Italien, der Schweiz und Spanien dagegen ist 5G bereits in Betrieb. Bis 2025 sollen 31 Prozent aller mobilen Anschlüsse über dieses neue Netzwerk laufen. Angepriesen als die bahnbrechende technologische Revolution des 21. Jahrhunderts soll 5G unter anderem Operationen auf Distanz und die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz ermöglichen. In Europa schätzt man die potenziellen Gewinne auf 114 Milliarden Euro. Aber sowohl von Bürgerseite als auch bei den Wissenschaftlern werden Stimmen laut, die die neue Technologie anprangern. Der Grund? Die Frequenzstärke soll negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Warum also stürzt sich Europa dennoch blindlings in den 5G-Wettlauf? (2): Hörgeschädigte - von der Gesellschaft im Stich gelassen? Kein Ohr für Gehörlose? Gehörlosigkeit wird oft als Krankheit betrachtet und kann zu Ausgrenzung führen. In der Schule, im Berufsleben und im Alltag fallen die rund 51 Millionen Europäer mit Hörbehinderungen zahlreichen Diskriminierungen zum Opfer. Im Vereinigten Königreich zum Beispiel hat jeder vierte Hörgeschädigte seine Arbeit gekündigt, weil er von Kollegen oder Vorgesetzten diskriminiert wurde. Haben Menschen mit Hörschäden ihren Platz in der europäischen Gesellschaft? Oder sind sie Bürger zweiter Klasse? Der Historiker Dr. Yann Cantin ist Kurator einer Ausstellung im Pariser Panthéon, die die Geschichte der Gehörlosen anhand der Gebärdensprache erzählt. Er selbst ist von Geburt an taub und kritisiert medizinische Behandlungen und aufgezwungene Hörgeräte.
16:9


Nachmittag
 
13:00 Wildes Griechenland
Infosendung ~45 Min
Die zweiteilige Dokumentation ''Wildes Griechenland'' spannt einen großen visuellen Bogen: von Schneestürmen in den Hochgebirgen des Nordens bis zu den einsamen Inseln im Mittelmeer - Kontraste eines rauen, ungezähmten Naturraums, den es in Europa sonst nirgendwo gibt. Griechenland ist einzigartig. Nirgendwo sonst liegen unterschiedliche Temperaturzonen, eiszeitliche Seen, dicht bewaldete Urwälder und trocken kahle, fast wüstenähnliche Regionen so nahe beisammen wie hier. Nirgendwo existiert eine vielfältigere und kontrastreichere Natur. Tiere, die in Europa sonst kaum noch in freier Wildbahn vorkommen und die besondere Strategien und Verhaltensmuster für ihr Überleben entwickelt haben. Es ist kein Zufall, dass sich hier, zwischen den schneebedeckten Gipfeln des Olymps und den blauen Buchten der Ägäis, die erste Hochkultur Europas entwickelt hat. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die meist noch unerforschte Tier- und Pflanzenwelt der Gebirgsmassive des Festlandes und der vielfältigen griechischen Inseln.Im ersten Teil wird die maritime Seite Griechenlands thematisiert. Diese Region meint man zu kennen. Aber der Eindruck täuscht: Weite Abschnitte der insgesamt rund 15.000 Kilometer langen griechischen Küste sind völlig unberührt. Von den über 3.000 Inseln sind kaum vier Prozent ganzjährig bewohnt. Da bleibt viel Platz für unberührte Natur. Diese einsamen Orte am und unter dem Meeresspiegel sind Rückzugsgebiete für eine faszinierende Flora und Fauna, die kein Urlauber je zu sehen bekommt. Doch auch nur wenig entfernt von belebten Badestränden tut sich oft ein fremder Kosmos auf: seltsame Symbiosen, überraschendes Verhalten und seltene Tiere. Das Unbekannte entdecken und das Geheimnisvolle aufspüren - mit diesem Anspruch sind die beiden Filmemacher Johannes Berger und Stephan Krasser mehrere Jahre lang mit ihrer Kamera kreuz und quer durch das Land gereist, auf unbewohnten Inseln gestrandet und unter Wasser seltsamen Lebewesen begegnet.''
Untertitel16:9
15:30 Totems & Tabus
Infosendung ~55 Min
Im Dezember 2018 wurde nach einer fünfjährigen Renovierungsphase das Musée Royal d''Afrique Centrale im belgischen Tervuren unter seinem neuen Namen ''AfricaMuseum'' wiedereröffnet. ARTE wirft gemeinsam mit den Zuschauern einen Blick auf die koloniale Vergangenheit Belgiens und das gewandelte Ausstellungskonzept des Museums. Ende des 19. Jahrhunderts von König Leopold II. gegründet, besitzt das Museum die weltweit größte Sammlung afrikanischer Kunst. Ein Großteil der Exponate entstammt dem Kongo, einer ehemaligen Kolonie des Königreichs Belgien. Leopold II. hatte das riesige Gebiet 1885 als Freistaat Kongo zu seinem Privatbesitz erklärt. Fast ein Jahrhundert lang wurde die Kolonialherrschaft des Landes in den Mauern des Museums verherrlicht, die oftmals brutalen Hintergründe und Bedingungen, unter denen die Ausstellungsstücke nach Europa gelangten, verschwiegen. Heute sieht sich das AfricaMuseum, ähnlich wie ein Großteil ethnologischer Museen in Europa, mit der Aufarbeitung einstiger Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse konfrontiert. Mit seiner Neueröffnung versucht es den musealen Blickwinkel zu drehen und ein Bewusstsein für die postkoloniale Debatte sowie einen sensiblen Umgang mit dieser Art von Raubkunst schaffen. Der Ort soll zu einer Plattform werden, welche die koloniale Vergangenheit des Landes umfangreich aufarbeitet und zugleich ein entkolonialisiertes Bild des heutigen Afrikas vermittelt. Der Forderung nach Mitsprache vieler afrikanischer Länder bei der Darstellung der eigenen Geschichte versucht das AfricaMuseum durch Kooperationen etwa mit dem Musée des Civilisations Noires in Dakar und dem Museum in Kinshasa gerecht zu werden.
16:9
17:40 Philharmonix - The Berlin Vienna Music Club
Musik ~45 Min
Gegründet von Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker haben sich die Philharmonix einen wichtigen Code in ihre Ensemble-DNA geschrieben: Sie spielen alles - wirklich ALLES! -, worauf sie schon immer Lust hatten. Und sie spielen es, wo sie wollen. Auf der Brücke oder der Rolltreppe, unter Arkaden oder Unterführungen, am Flussufer, neben dem Riesenrad oder einfach mitten auf der Straße. Nicht alles ist klassische Musik. Aber alles hat musikalische Klasse. Und immer trifft dabei Virtuosität und eiserne Disziplin auf unbändige Freude und Leidenschaft für Musik. Und zwar aller Art: Tristan trifft auf Tango, Strauss'' ''Fledermaus'' auf ''Don''t stop me now'', der Ragtime ''Rose Room'' auf Beethoven. Es ist Musik, die sie nicht nur mit Leib und Seele spielen, sondern die sie zum großen Teil auch selbst komponiert oder arrangiert haben. Einer der beiden kompositorischen Köpfe ist der Cellist Stephan Koncz. Sein Anspruch: ''Du probierst, dass der Kopf sich freut, das Herz jubelt und das Bein zuckt.'' Und das gelingt! Die Philharmonix sind allesamt Solisten der Spitzenklasse. In ihren Hausorchestern spielen sie auf den Solo-Positionen, Noah Bendix-Balgley ist sogar der Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Und so ist der Berlin Vienna Music Club durchaus auch organisatorisch eine Herausforderung: zwei verschiedene Orchester, die man zusammenbringen muss und viele solistische Tätigkeiten. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. In diesem Fall sogar gepflastert mit Musik.
Untertitel16:9


Abend
 
19:30 360° Geo Reportage
Infosendung ~45 Min
Seit Jahrhunderten prägt der Sandstein als historischer Baustoff das Bild der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Die barocken Prachtbauten Frauenkirche, Semperoper und Zwinger - alle sind sie aus Elbsandstein erschaffen. Nachdem die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg völlig zerstört war, erstrahlt sie nun nach jahrzehntelangem Wiederaufbau fast wieder in altem Glanz. Kein einfaches Unterfangen: Die Rekonstruktion des historischen Schlingenrippengewölbes im Residenzschloss hielten Bauleute aus ganz Europa bislang für unmöglich. Doch am Ende ist es den Fachleuten mit Hilfe alter Baupläne gelungen. Am Eingang des Elbsandsteingebirges liegt Hohnstein mit seiner berühmten Burg. Das romantische Städtchen ist die Wiege des deutschen Kaspers, der weit über die Grenzen Deutschlands bekannt ist. Der 87-jährige Gerhard Berger ist der Letzte, der den Kasper noch nach traditioneller Art von Hand aus Lindenholz fertigt - mehr als 70.000 Puppenköpfe hat er in seinem Leben geschnitzt. Der Puppenspieler Detlef Heinichen bestellt bei ihm die Puppen, mit denen er auftritt. Der gebürtige Dresdner kennt nicht nur die Geschichte des Kaspers, sondern auch die seiner Dresdner Heimat. Wer hier lebt und arbeitet, hat eine enge Beziehung zu seiner Heimat: Das gilt für den Puppenspieler Detlef Heinichen ebenso wie für den Barfußkletterer Bernd Arnold, den Architekten Jens-Uwe Anwand und für die Biologen Gert Füllner und Matthias Pfeifer, die seit Jahren an der Wiederansiedlung des Lachses in der Elbe arbeiten. Im Herbst erwarten sie mit Spannung den Erfolg ihrer Arbeit: Denn dann kehren hoffentlich die großen Lachse, die sie hier einst als kleine Lachsbrütlinge ausgesetzt haben, aus Südgrönland zum Laichen in die Nebenarme der Elbe zurück. Rund um die Welt gibt es spannende Stories, die es zu erzählen lohnt. Journalisten reisen mit der Kamera um den Globus, um die besten Geschichten zu finden und für die Zuschauer zu dokumentieren. Fündig werden sie sowohl in abgelegenen Gegenden, aber auch in großen Städten – überall gibt es Abenteuerliches und Interessantes zu entdecken. Natürlich spielen vor allem auch die Menschen der jeweiligen Gebiete ein große Rolle.
16:9
23:20 The Unanswered Ives
Infosendung ~55 Min
Als Teenager komponiert er Tanzmelodien und Kirchenlieder und wird mit 14 Jahren zum jüngsten Organisten von Connecticut. Er ist Kapitän der Fußballmannschaft der Yale University, bevor der ehemalige Musikstudent zum erfolgreichsten Lebensversicherer der USA wird. Charles Ives (1874-1954), der berühmteste ''Wochenendkomponist'' der Musikgeschichte, gilt heute als der erste Komponist der Neuzeit in Amerika. Dabei fasziniert Ives paradoxes Leben bis heute: Während er die Versicherungsbranche revolutioniert, schafft er Kompositionen, die er abends und am Wochenende kreiert und mit denen er seiner Zeit weit voraus ist. Entsprechend spät erst wird sein Werk gewürdigt. Ives verbindet Popmusik mit Klassik, kombiniert Ragtime und Volksmusik mit experimentellen oder traditionellen europäischen Klängen. Seine 4. Sinfonie ist ein wildes Klangpanorama, während er in ''The Unanswered Question'' den Konzertsaal sprengt und Teile der Streicher hinter die Bühne verbannt. Seine unvollendete ''Universe Sinfonie'' sollte komplett im Freien gespielt werden, wobei die Musiker in Tälern und auf Bergen standen. Der Film erkundet die musikalische Welt nach Ives, mit Auftritten in Kirchen, Konzertsälen, im Freien oder in Fußballstadien. Umfangreiche, inszenierte Musikaufnahmen bilden die Matrix des Films. Da der Künstler und Geschäftsmann stark von seinem Heimatland New England beeinflusst wurde, durchziehen Eindrücke von Landschaften, Orten und Ereignissen den Film. Versicherungsmakler, Musikwissenschaftler, Musiker und Zeitzeugen geben eigene Antworten auf die Frage, die heute noch kaum beantwortet wurde: Wer war Charles Ives?
16:9