TV-Programm tag24 gestern

   
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Was läuft im TV-Programm von tag24 am gestern ?

Das tag24 Fernsehprogramm bei uns immer aktuell von der HÖRZU-Redaktion.

Vormittag
 
06:30 Die A3 - Diva mit zwölf Spuren
Infosendung ~45 Min
Wie können fünf Wasserbüffel für das größte NRW-Verkehrschaos seit Jahren sorgen? Ganz einfach: Sie müssen sich nur die richtige Autobahn für ihren abendlichen Spaziergang aussuchen - die A3. Im Frühling 2018 liefen sie gemächlich auf der A3 bei Leverkusen. Und die Folgen waren einen ganzen Tag zu spüren: 200 Kilometer Stau - im ganzen Land. Die A3 ist eben die Diva unter den Autobahnen. Wenn''s hier Probleme gibt, leiden auch alle anderen Autobahnen. Warum? Sie ist zu beliebt. Immer mehr Autos, immer mehr LKW; inzwischen ist sie Deutschlands meistbefahrene Autobahn. Und so schnell wie der Verkehr wächst, kann niemand ausbauen. Auf dem Kölner Ring ist sie acht- bis zwölfspurig. Aber staufrei? Für die Fahrschulen, die hier ihre Autobahnfahrten machen müssen, ist klar: Niemals im Berufsverkehr. Sonst wird aus der Autobahnfahrt eine Geduldsübung. Auf der anderen Seite: die ''Drei'' hat viele Verehrer: Alle, die beruflich oder als Pendler mit ihr zu tun haben, sind absurderweise fast stolz auf sie. Denn wer es auf der ''Drei'' schafft - mehr oder weniger geduldig -, der entwickelt ein sehr persönliches Verhältnis zu ihr. Die Fahrschüler! Die Stauexpertin von Straßen NRW! Der Windmühlenbesitzer, der sich mit der riesigen Schallschutzwand direkt an der Mühle anfreunden musste. Der Bauer, der zu einer eigenen Autobahnauffahrt kam - ganz gegen seinen Willen. Und sogar der Naturschützer Jan Boomers! Eigentlich hängt sein Herz an der Ohligser Heide, dem unentdeckten Paradies direkt hinter der gleichnamigen Raststätte. Doch er erinnert sich heute noch gerne an seine ersten Erlebnisse mit der Autobahn: '' Wenn wir auf der A3 gefahren sind, gab es immer den einen Moment, wenn meine Eltern vom Deutschen ins Holländische wechselten,'' - denn die A3 führt eben quer durch unser Land direkt nach Holland.Fazit: Sie ist wirklich eine Diva. Jeder hat sie schon verflucht, aber ist sie eben auch: 181 Kilometer Leben. Nicht immer schön, aber immer aufregend.
07:45 Weltbilder
Infosendung ~30 Min
Niederlande: Grachtenwaschanlage Kongo: Klima-Zeitbombe Torfmoore Indonesien: Balis grüne Schule China: geklonte Haustiere Japan: 1-Yen-Häuser China: geklonte Haustiere Autor: Daniel Satra Was ist Original und was Kopie? China-Korrespondent Daniel Satra traute seinen Augen nicht: Er stellt einen Hundetrainer vor, der für die langen Einsätze am Filmset eine exakte Kopie seines Hundes benötigte. Und er hat eine Lösung dafür gefunden: Er hat das Tier für 30.000 Euro einfach klonen lassen! Japan: 1-Yen-Häuser Autorin: Katharina von Tschurtschenthaler Landflucht in Japan: Der Ausblick vom Berg ist atemberaubend. Aber wer will hier schon, mitten in der Pampa, leben? Die Japaner zieht es in die Städte. So stehen in den abgelegenen Orten immer mehr Häuser leer und verfallen. Um die Häuser zu retten und das Leben im Dorf wieder anzukurbeln, werden die Häuser jetzt für nur einen Yen verkauft. Erschwinglich! Indonesien: Balis grüne Schule Autorin: Sandra Ratzow Mitten im Dschungel von Bali liegt die wohl grünste Schule der Welt: die Green School. Kinder aus 35 Nationen lernen neben Mathematik und Geschichte auch nachhaltige Konzepte zu erarbeiten und anzuwenden. Auch die Klassenräume sind einmalig. Die riesigen Gebäude sind komplett aus Bambus gebaut. Sandra Ratzow hat die grüne Schule besucht. Niederlande: Grachtenwaschanlage Autorin: Gudrun Engel Weil die Grachten in Amsterdam immer mehr mit Plastik und anderem Müll verdreckt werden, hat die Stadt sich etwas einfallen lassen: eine Waschanlage für die vielen Gewässer der Stadt. So werden alle Abfälle, Plastikflaschen, Müllsäcke, Autoreifen und was sonst noch alles in die Grachten fällt, zielsicher herausgefiltert. Die Amsterdamer sind schon stolz auf ihr Projekt. Wenn der Versuch erfolgreich ist, soll die Waschanlage auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Indonesien, zum Einsatz kommen. Kongo: Klima-Zeitbombe Torfmoore Autor: Norbert Hahn In Madrid findet gerade die UN-Klimakonferenz statt. Afrika-Korrespondent Norbert Hahn hat sich auf eine Reise tief in den Kongo begeben. Die Torfmoore dort speichern riesige Mengen CO2. Doch dem Moor droht die Trockenlegung und damit drohen schwere Brände. Norbert Hahn trifft Ureinwohner und Biologen, die sich große Sorgen machen um ihre Heimat.
08:15 Zur Sache Baden-Württemberg!
Infosendung ~45 Min
Unsichtbar und krebserregend - Wird die Radon-Gefahr im Land unterschätzt? Wohin steuert die SPD unter der neuen Parteichefin aus Baden-Württemberg? Alte Masche, neue Opfer - Falsche Polizisten zocken ab Zettelwirtschaft gegen Steuerbetrug Vor Ort in Radon-Gebieten Unsichtbar und krebserregend - Wird die Radon-Gefahr im Land unterschätzt? Mobilfunk, Kernkraft, Hochspannungsleitungen. Viele Bürger halten Strahlung, die von technischen Anlagen ausgeht, für gefährlich. Doch die weitaus größere Strahlengefahr ist eine natürliche - und die wenigsten kennen sie: Radon. Ein radioaktives Gas und die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Es entweicht aus uranhaltigem Gestein wie Granit und Gneis. Deshalb gelten der Südschwarzwald und Teile der Alb als Risikogebiete. Die natürliche Radioaktivität kann in Gebäuden gefährlich werden: wenn die Strahlung in Kellerräume oder Souterrain-Wohnungen dringt und die dort arbeitenden und wohnenden Menschen dauerhaft hohen Radon-Konzentrationen ausgesetzt sind. Laut Strahlenschutzgesetz müssen Arbeitgeber und Kommunen (z.B. Kindergärten und Schulen) ihre Gebäude umbauen oder sanieren, wenn in ihrer Region die festgelegten Referenzwerte überschritten werden. Welche Gebiete in Baden-Württemberg besonders strahlen, ist allerdings noch nicht klar. Das Umweltministerium steht deshalb unter Druck. Noch ein Jahr bleibt den Verantwortlichen, um die Radon-Risikogebiete mit aufwändigen Messverfahren zu bestimmen. Gast im Studio: Andre Baumann, Grüne, Staatssekretär im Umweltministerium Vor Ort in Radon-Gebieten In Baden-Württemberg kommt Radon in verschiedenen Regionen vor: zum Beispiel im Raum Heidenheim, im Schwarzwald, an der Schweizer Grenze und sogar in Teilen Stuttgarts. Vor-Ort-Reporter Sebastian Schley zeigt, wie das Gas ins Haus kommt und was das für die betroffenen Menschen bedeutet. Alte Masche, neue Opfer - Falsche Polizisten zocken ab Ein Anruf durch einen vermeintlichen Polizisten. Dann die Aufforderung, Geld vor die Haustür zu legen oder jemandem zu übergeben. Danach ist das Geld weg. Die Betrugsfälle mit falschen Polizisten steigen und steigen. Für 2019 wird ein neuer Höchstwert erwartet. Allein in Stuttgart wurden im November mehr als 500 Fälle gemeldet. Die echte Polizei warnt: Die Masche der Betrüger wird immer perfider, immer aggressiver. Im Landeskriminalamt versucht eine extra eingerichtete Ermittlungsgruppe gegenzusteuern. Doch der Erfolg ist mäßig. Kann die echte Polizei der falschen nicht das Handwerk legen? Zettelwirtschaft gegen Steuerbetrug Die neue Kassenbon-Pflicht zwingt Händler ab dem kommenden Jahr, für jeden Einkauf einen Beleg zu drucken: vom Brötchen für 30 Cent bis zum teuren Hightech-Fernseher. Das Bundesfinanzministerium erhofft sich dadurch weniger Steuerbetrug. Es bedeutet aber auch Milliarden Kassenbons. Die sind für die Händler teuer und für die Umwelt Gift, weil sie auf Thermopapier gedruckt werden. Und unser Test zeigt: Die meisten Kunden sind auch keine Freunde der neuen Zettelwirtschaft. Wohin steuert die SPD unter der neuen Parteichefin aus Baden-Württemberg? Wenn sie auf dem SPD-Bundesparteitag gewählt wird, ist Saskia Esken aus Calw die erste Genossin aus dem Land, die es an die Spitze der SPD schafft. Gemeinsam mit dem früheren NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Für viele ist es eine handfeste Überraschung, dass die beiden sogar das Duo um Vizekanzler Olaf Scholz hinter sich ließen. Esken hält den Zustand ihrer Partei für desolat und fordert das Ende der Große Koalition. Wohin steuert die SPD mit ihr an der Spitze? Dazu ein Gespräch mit der SWR-Hauptstadtkorrespondentin Evi Seibert.
09:15 Verliebt, verlobt, verprügelt
Infosendung ~45 Min
Eine Doppelhaushälfte irgendwo in deutscher Kleinstadtidylle. Daniela und Eduard machen Fenster und Türen einbruchsicher - aus Angst vor Danielas Ex-Partner, der sie geschlagen, gewürgt und beleidigt hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Schlägern in Partnerschaften wurde er verurteilt wegen gefährlicher Körperverletzung - auf Bewährung. Partnerschaftsgewalt ist eine der häufigsten Straftaten in Deutschland. Jeden dritten Tag bringt ein Mann seine Frau oder Ex-Frau sogar um - in der Hälfte der Fälle, weil sie ihn verlassen möchte oder bereits verlassen hat. Insgesamt wurden113.965 weibliche Opfer von Partnerschaftsgewalt in der polizeilichen Kriminalstatistik 2017 erfasst. Die Dunkelziffer aber, so Experten, ist um ein vielfaches höher.Ein Großteil der Gewaltübergriffe in Partnerschaften kommt nie ans Tageslicht: aus Scham, aus Angst, wegen der Kinder - und auch weil die Unterstützung von außen fehlt. Petra hielt es 14 Jahre bei ihrem prügelnden Ehemann aus, aus Angst um die Kinder, bis sie es endlich schafft, ins Frauenhaus zu fliehen. ''Das Frauenhaus war meine letzte Rettung.'' In Deutschland gibt es 350 Frauenhäuser mit 6.700 Plätzen für Frauen und ihre Kinder, tatsächlich bräuchte es aber mindestens doppelt so viele, sagen Wissenschaftler und Frauenhilfsorganisationen. Daniela hat es große Überwindung gekostet, sich Hilfe zu holen und ihren Ex-Partner anzuzeigen. ''Der Gang zur Polizei und dann zum Gericht waren die schwierigsten Hürden, denn wird man mir glauben?'' Ihre Aussagen wurden zusätzlich durch Fotos unterstützt, die sie von ihren Verletzungen gemacht hat. Häufig aber steht Aussage gegen Aussage und die Chancen, mit einer Strafanzeige Erfolg zu haben, sind gering. Gewaltopferambulanzen, in der Verletzungen gerichtssicher dokumentiert werden, sind in Deutschland rar und unterfinanziert. Auch Therapieprogramme für gewalttätige Männer in Partnerschaften gibt es wenige. Zwei Betroffene klagen an: die Täter, den Staat, aber auch die Gesellschaft. Was muss sich in unser aller Köpfen ändern, um Gewalt gegen Frauen in Partnerschaften effektiver zu bekämpfen?


Nachmittag
 
16:30 Weltbilder
Infosendung ~30 Min
Niederlande: Grachtenwaschanlage Kongo: Klima-Zeitbombe Torfmoore Indonesien: Balis grüne Schule China: geklonte Haustiere Japan: 1-Yen-Häuser China: geklonte Haustiere Autor: Daniel Satra Was ist Original und was Kopie? China-Korrespondent Daniel Satra traute seinen Augen nicht: Er stellt einen Hundetrainer vor, der für die langen Einsätze am Filmset eine exakte Kopie seines Hundes benötigte. Und er hat eine Lösung dafür gefunden: Er hat das Tier für 30.000 Euro einfach klonen lassen! Japan: 1-Yen-Häuser Autorin: Katharina von Tschurtschenthaler Landflucht in Japan: Der Ausblick vom Berg ist atemberaubend. Aber wer will hier schon, mitten in der Pampa, leben? Die Japaner zieht es in die Städte. So stehen in den abgelegenen Orten immer mehr Häuser leer und verfallen. Um die Häuser zu retten und das Leben im Dorf wieder anzukurbeln, werden die Häuser jetzt für nur einen Yen verkauft. Erschwinglich! Indonesien: Balis grüne Schule Autorin: Sandra Ratzow Mitten im Dschungel von Bali liegt die wohl grünste Schule der Welt: die Green School. Kinder aus 35 Nationen lernen neben Mathematik und Geschichte auch nachhaltige Konzepte zu erarbeiten und anzuwenden. Auch die Klassenräume sind einmalig. Die riesigen Gebäude sind komplett aus Bambus gebaut. Sandra Ratzow hat die grüne Schule besucht. Niederlande: Grachtenwaschanlage Autorin: Gudrun Engel Weil die Grachten in Amsterdam immer mehr mit Plastik und anderem Müll verdreckt werden, hat die Stadt sich etwas einfallen lassen: eine Waschanlage für die vielen Gewässer der Stadt. So werden alle Abfälle, Plastikflaschen, Müllsäcke, Autoreifen und was sonst noch alles in die Grachten fällt, zielsicher herausgefiltert. Die Amsterdamer sind schon stolz auf ihr Projekt. Wenn der Versuch erfolgreich ist, soll die Waschanlage auch in anderen Ländern, zum Beispiel in Indonesien, zum Einsatz kommen. Kongo: Klima-Zeitbombe Torfmoore Autor: Norbert Hahn In Madrid findet gerade die UN-Klimakonferenz statt. Afrika-Korrespondent Norbert Hahn hat sich auf eine Reise tief in den Kongo begeben. Die Torfmoore dort speichern riesige Mengen CO2. Doch dem Moor droht die Trockenlegung und damit drohen schwere Brände. Norbert Hahn trifft Ureinwohner und Biologen, die sich große Sorgen machen um ihre Heimat.


Abend
 
20:15 The War on My Phone - Nachrichten aus Syrien
Infosendung ~45 Min
''Nachrichten aus Syrien'' porträtiert vier Menschen in ihrer Zerrissenheit zwischen der Sicherheit, die ihnen ihre Zufluchtsorte in Europa bieten, und den Nachrichten und Videos von Freunden und Verwandten in Syrien, die sie täglich auf ihren Telefonen erreichen. Ein intimer Einblick in den Alltag in Syrien.Zena ist mit ihrem Mann und ihrer Tochter aus Aleppo geflohen. Die junge Familie wohnt inzwischen im deut-schen Ahrweiler, weit weg vom Krieg in ihrer Heimat. Doch ganz von zu Hause weg ist sie nicht. Mit dem Smart-phone verfolgt Zena die Lage in Ost-Aleppo, die Bombenangriffe, die Evakuierungen. Täglich erhält sie Nachrichten von ihrer Freundin aus Idlib. Trotz der ständigen Bombardierungen ist sie dort geblieben, um Frauen vor Ort zu helfen, das Kriegstrauma zu überwinden.Zena fühlt über die große Distanz mit ihr mit.Auch Omar, Shahinaz und Amjad haben Syrien verlassen. Meistens sind die Absender der Videos, die sie aus ihrer Heimat bekommen, Familienmitglieder, Freunde oder alte Weggefährten. Die Aufnahmen haben die Absender mit ihren eigenen Telefonen gemacht und geben so einen persönlichen Einblick in ihr Leben im Krisengebiet. In Zeiten der Digitalisierung scheint eine Flucht vor dem Schrecklichen unmöglich zu sein. Die Bilder von Krieg und Zerstörung erreichen die Menschen global und verfolgen sie. Andererseits ist das Smartphone oft die einzige Möglichkeit mit der geliebten Heimat in Verbindung zu bleiben. Umso schockierender ist es für Shahinaz, als ihre Familie plötzlich nicht mehr erreichbar ist. Knapp ein Jahr lang haben die Filmemacher von ''Nachrichten aus Syrien'' die vier Geflüchteten begleitet und geben dem Krieg in Syrien ein Gesicht. Schon mit der Dokumentation #MyEscape hatten die Autoren bewiesen, wie hautnah sie die Geschichten der Flucht erzählen können.
21:30 The War on My Phone - Nachrichten aus Syrien
Infosendung ~45 Min
Ein Häftling meldet sich regelmäßig mit Hilfe eines eingeschmuggelten Smartphones aus einem Assad-Gefängnis und schildert dem Freund in Münster seine erlittene Folter. Die Handy-Berichte und Bilder geben einen intimen Einblick in das Leben in Syrien jenseits der Nachrichten.Amjad, Omar, Zena und Shahinaz sind angekommen - in Münster, Saarbrücken, Ahrweiler und Lausanne. Aber dennoch können sie nicht wirklich hier sein. Denn täglich erreichen sie per Handy Nachrichten und Videos von Familie und Freunden: Nachrichten von Bombardierungen in Idlib und von Fluchtversuchen aus dem Gefängnis oder vom Alltag in einem von ISIS kontrollierten Gebiet. Es sind nicht die anonymen Nachrichtenbilder, die wir kennen, sondern sehr persönliche Berichte von Menschen mit Namen und Gesichtern, mit Geschichten und den damit verbundenen Schicksalen.Es sind keine professionellen Videos, die auf den Handys landen, sie sind verwackelt, sie sind unscharf, es gibt Störgeräusche - aber sie sind authentisch und sie bringen uns den Kriegsalltag nahe. Den inoffiziellen Krieg, den persönlichen Krieg.Die Videos und Nachrichten auf dem Handy stören die friedliche Welt in Europa. Statt sich ganz auf die neue Realität einlassen zu können, sind die Protagonisten hin und hergerissen zwischen der Idylle, in der sie oft gelandet sind, und den Nachrichten aus der Heimat. In die Postkartenwelten vom Genfer See oder dem Münsterland platzen Videos von Bombenangriffen oder aus einem Gefängnis. Im Café poppen ISIS-Propagandavideos auf. Der Krieg ist plötzlich allgegenwärtig.